Abwärts immer, aufwärts nimmer

Politisches

Als Heringsdorfer Einwohner ist man immer geneigt zu glauben, das Niveau in der politischen Auseinandersetzung habe den absoluten Tiefpunkt erreicht. Und immer dann, wenn man sich an den jeweils erreichten Tiefpunkt gewöhnt hat, wird die Latte im Niveaulimbo noch einmal tiefer gehängt.

Als sich bewahrheitet hat, dass an den Gerüchten etwas dran ist, musste ich als erster Mann der Gemeinde handeln. Für unseren Ort ist das in der Außenwirkung schädlich.

Helmut Friedrich, Vorsitzender der Gemeindevertretung in der OZ vom 31.05.2012

Wer legt eigentlich fest, was für die Gemeinde schädlich ist? Der große Vorsitzende in selbstverliehener Machtvollkommenheit? Und nur so nebenbei, der erste Mann in der Gemeinde ist laut Kommunalverfassung der Bürgermeister.

P.S.: Die OZ sollte sich auch mal fragen, ob solche Schlagzeilen auf niedrigstem Boulevardniveau ihrem Ansehen dienlich sind.

13 Kommentare

  1. Conny sagt

    Eine Frage an Herrn Friedrich: Gilt bei Bürgermeistern auch die Regel, wenn zwei das gleiche tun, ist es trotzdem nicht das selbe?

  2. Chris sagt

    Da stellt sich wieder mal die Frage, wer eigentlich die Gemeindevertreter und vor allem den Gemeindevertretervorsteher auf ihre persönliche Eignung für die Arbeit in der Gemeindevertretung überprüft.

    Diese Schmuddelaktion ist eines Gemeindevertreters / Gemeindevertretervorstehers nicht würdig, zumal vor allem letzterer Schaden von der Gemeinde abwenden sollte. In Anbetracht des bevorstehenden Großereignisses und der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit haben Sie der Gemeinde einen „Bärendienst“ erwiesen!

    Als politisch aufmerksamer Bürger fragt man sich, welches die wahren Gründe für diesen Schmutz sind. Verletzter Stolz, weil man es bei der Bürgermeisterwahl selbst nicht geschafft hat, oder der letzte klägliche Versuch die alten, zweifelhaften Strukturen doch noch zu retten.

    Den größten Dienst können diese Loser der Gemeinde erweisen, in dem Sie sich in Zukunft von der politischen Bühne fernhalten.

  3. Jürgen sagt

    Was die Frage im ersten Absatz angeht: Das macht der Wähler. 2014 ist es wieder soweit.

  4. Bulb82 sagt

    Mir ist das eigentlich egal, was einer in seinem Privatleben macht. Solange es nicht auf Kosten der Gemeinde geht, soll er Herr Petersen doch machen was er will.

    Generell ist es traurig, dass man(n) nicht mal einfach seinen Rand halten kann und die Leute an Ihren Taten messen kann. Herr Petersen war in den letzten Tagen häufiger im Ort zu sehen, als mach andere vor Ihm. Von daher immer schön den Ball flach halten.

  5. Usedom-Willi sagt

    Ich bin Usedomer mit Herz und Seele. Die Insel ist meine Heimat. Stolz zeige ich jedem meiner Besucher besonders gerne die Kaiserbäder. Was in den letzten Monaten bzgl. der Bürgermeisterneuwahl aber genau dort los war (Für einige unter dem Deckmantel namens demokratische Mitbestimmung), war oftmals unterstes Niveau. Ich habe mich ehrlich gefreut, als Lars Petersen der neue Bürgermeister werden sollte/jetzt ist. Verbunden mit der Hoffnung, dass die „kaiserlichen“ Schmutzkampagnen endlich aufhören und zur Sacharbeit übergegangen wird. So manch Freibierspendierer ging mir ehrlich gesagt nämlich gehörig auf die Nerven. Das sollte eigentlich nun vorbei sein. Denkste! Jetzt kommen die Schüsse aus den eigenen Reihen. Vertreter, Obervertreter & Co.! Macht Euch endlich an die Arbeit, steht Lars zur Seite bei dem riesigen Haufen an Arbeit. Ansonsten hoffe ich: siehe Kommentar von Jürgen. Für Lars alles Gute!!!
    Gerhard

  6. Usedom-Willi sagt

    Entschuldigung, habe noch was vergessen bzgl. Boulevardniveau der OZ (s. oben) in ihrer Berichterstattung zum besagten Thema. Sich über die Boulevardisierung der OZ zu wundern, das ist vertane Zeit! Was (was nicht), wie (wie nicht), worüber (worüber nicht), über wen (über wen nicht) geschrieben wird, wird in einer fernen Stadt, nicht nur in Zinnowitz entschieden. Die so genannte Heimatzeitung hat sich schon lange von ihren Lesern verabschiedet. Tipp: ignorieren!

  7. Pingback: Das schwere Ding mit der Öffentlichkeit – Gemeindevertreter tagen in Heringsdorf » Piratenpartei Insel Usedom

  8. Thilo Naumann sagt

    Da ich ziemlich der einzige bin, der in den letzten Jahren hier Freibier spendiert hat, ziehe ich mir den Quatsch an, den dieser anonyme Usedom-Willi hier von sich gibt.

    Für die ganz Pfiffigen noch einmal im Klartext: Wer mich in Zusammenhang bringt mit den Seilschaften und der Clique rund um den fortgejagten Bürgermeister, der hat den Schuss nicht gehört.

    @Usedom-Willi:
    Ich weiß nicht, wieso Sie mich in die Nähe irgendwelcher Schmutzkampagnen um den neuen Bürgermeister rücken.
    Sie haben nicht den Mut, diese Anwürfe mit Ihrem Namen zu unterlegen. Vielleicht haben Sie aber den Mut, mich anzurufen und mir das von Mann zu Mann offen und ehrlich zu erklären. Obwohl ich das eher nicht glaube.

    Ich warte dennoch auf Ihren Anruf: 038378 660

  9. Usedom-Willi sagt

    Lieber Herr Naumann, zur Klarstellung: 1. Ich bin „dieser anonyme Usedom-Willi“, bemühe mich sehr um Sachlichkeit und Korrektheit und ticke auch ganz richtig. 2. Ich bringe Sie n i c h t mit den Seilschaften und Cliquen um den fortgejagten Bürgermeister in Zusammenhang, sondern mit denen, die sich während der Wahlkampfphase in streckenweise unschöner und zynischer Art und Weise über den nunmehr alten Bürgermeister ausgelassen haben. 3. Mit der Schmutzkampagne um den neuen Bürgermeister wollte ich Sie nicht in Zusammenhang bringen. Da bin ich sogar ausnahmsweise mit Ihnen einer Meinung, denn ich ticke pro Lars Petersen. Ich gestehe, dass ich mich in diesem Punkt nicht korrekt artikuliert habe. Werde das künftig in meiner Wortwahl beachten. Zum Schluss: Viel Spaß beim Freibiertrinken. Ich hoffe, dass so viel wie möglich Fässer nicht getrunken werden. In der Achterkerke-Stiftung ist das Geld wirklich besser angelegt. In diesem Sinne: Für einen guten Neuanfang in den Kaiserbädern. Mit Lars und all denen, die es wirklich und ehrlich wollen.

  10. Thilo Naumann sagt

    Sie gefallen mir!
    Sie pinkeln mir anonym ans Bein und haben aber eigentlich alles ganz anders gemeint. Den Mut anzurufen haben Sie nicht.

    Lieber usedom-willi,
    für einen guten Neuanfang braucht es neben ambitionierten Worthülsen auch die Zivilcourage, dass man zu seinem Wort mit seinem Namen steht.

    Was unterscheidet Sie eigentlich von den Gerüchtekochern um des Bürgermeisters angebliche Verfehlungen?

  11. willi sagt

    willi ist begeistert.

    Hatte er sich doch zurückgezogen, weil es so etwas wie einen Lichtblick am Horizont gab. Aber auf die Käserbader ist eben Verlass. Es heißt, der Fisch stinkt vom Kopf her. Nun scheint der alte Kopf aber schon lange gestunken zu haben. Und was passiert im weiteren Verwesungsverlauf? Es bilden sich Maden. Lieber neuer Bürgermeister Lars Petersen. Sie werden viel Arbeit mit der Beseitigung der Maden haben, lassen Sie sich nicht entmutigen. Es wird gewaltig stinken, wenn Sie den Dreck aufräumen und es werden weitere Angriffe auf ihre Person folgen.

    Lieber Jürgen, deine Überschrift ist ja die Abwandlung eines Zitats eines „großen“ Propheten aus vergangenen Epochen. Bezugnehmend auf das Zitat des Generalsekretärs der Gemeindevertretung könnte aber auch ein anderes Zitat aus der gleichen Ecke herhalten. Niemand hat die Absicht die Gemeinde lächerlich zu machen.

    Besonders lobenswert ist die Friedrichaktion vor allem vor dem Hintergrund der EM Übertragung. Haben die Medien doch jetzt richtig was zu berichten, wenn mal kein Fußball läuft. extra-drei, Scheibenwischer und viele andere Kabarettsendungen werden künftig live aus Heringsdorf berchten. Der mediale Durchbruch ist endlich erreicht.

  12. „P.S.: Die OZ sollte sich auch mal fragen, ob solche Schlagzeilen auf niedrigstem Boulevardniveau ihrem Ansehen dienlich sind.“

    Welches Ansehen hat das Blättchen?

    Schade, dass mir Zeit und Muße fehlen, in mein Blog einzutragen, sonst wäre es mehr als ein P.S. geworden.

    Nur so viel. :
    Der von der Usedom-Redaktion verkaufte Quark passt sehr gut zu dem Vorverurteilungskäse über den in Rostock verhafteten Radiomoderator, den es in dieser Form und in diesem Ausmaß in der OZ noch nicht gab. Zugleich ist die OZ in dem meisten Fällen außerstande, die tatsächlichen Probleme auf der Insel und im Armenhaus Deutschlands darzustellen oder gar Themen zu setzen und journalistisch zu verfolgen.

    Ein Kommentator fragte mich vor Jahren, was die OZ denn nun sei, ein Wurst- oder ein Käseblatt. Heute die Antwort:
    Kommt darauf an, was Sie in die OZ einwickeln. Ich würde nicht einmal das tun.

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