
Gesehen an der B 111 zwischen Bannemin und Wolgast.
Beobachtungen auf und um die Insel Usedom herum
25. März 2009 — Bilder, Bauliches

Gesehen an der B 111 zwischen Bannemin und Wolgast.
25. März 2009 — Bilder, Bauliches


Pumpstation des Zweckverbandes Wasserversorgung Abwasserbeseitigung Insel Usedom am Ortseingang von Zempin Richtung Wolgast.
25. August 2008 — Bilder, Bauliches




Eigentlich etwas geschummelt, denn hier handelt es sich nicht um einen Trafo, sondern um eine Abwasserpumpstation des regionalen Abwasserbeseitigers. Die Künstler sind allerdings die selben, die auch die Trafostationen verschönern. Die Pumpstation steht an der Ostsee-Therme zwischen Ahlbeck und Heringsdorf an der Bundesstraße.
13. Juni 2008 — Bilder, Bauliches



Die vierte Trafostation steht in Usedom an der B 110 in Richtung Ahlbeck auf der linken Seite gegenüber dem Kik-Markt.
24. Februar 2008 — Bilder, Bauliches




Hier die dritte Trafostation. Sie steht am Ortseingang Koserow aus Richtung Loddin, an der Tankstelle von der B 111 abbiegen, an der Tankstelle vorbei auf der rechten Seite.
16. Januar 2008 — Bilder, Bauliches



Hier also die nächste Trafostation. Sie steht am Ortsausgang Zempin Richtung Zinnowitz an der B111 auf der rechten Seite.
8. November 2007 — Kurioses, Bauliches
Am Dienstag hatte die Bansiner UWG als Befürworter des Projektes zu einem Bürgerforum in Sachen Bebauungsplan Nr. 14 “Ortsmitte an der Bergstraße Bansin” geladen. Das ganze war irgendwie verwirrend. Der von der Gemeinde beauftragte Planer behauptete immer wieder, es könne ja gar nicht so groß gebaut werden, wie es die Festsetzungen des Bebauungsplanes zuliessen. Die Architekten des Investors behaupteten, man wolle ja gar nicht so groß bauen, wie es der Bebauungsplan zuliesse. Der Investor versicherte, er wolle gar nicht so groß bauen, wie es der Bebauungsplan zuliesse. Zusammenfassend könnte man sagen Niemand hat die Absicht, eine Mauer so groß zu bauen, wie es der Bebauungsplan zuläßt. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber der Abend bestand im wesentlichen aus Wiederholungen. Da sich der Streit zwischen Befürwortern und Gegnern, der häufig ins persönliche abdriftete, nur um die Größe der zukünftigen Bebauung drehte, fragt man sich warum man die Festsetzungen in dem Bebauungsplan nicht einfach reduziert. Wie schon gesagt, eigentlich hat ja niemand die Absicht …
Etwas seltsam mutete an, dass man dem einzigen offiziell geladenen Kritiker, Torsten Viebke, nicht erlaubte, seine Überlegungen wie alle anderen Referenten mit dem Beamer auf die Leinwand zu werfen. So konnte praktisch niemand im Raum so richtig sehen, was Herr Viebke da erläuterte. Der gemeindliche Planer antwortete dann auf meine Frage, ob die Ausführungen so zuträfen, mit einem klaren Nein. Der Investor ging sogar soweit, Herrn Viebke zu unterstellen, bewußt falsche Behauptungen aufzustellen, um die Leute hinters Licht zu führen. Das kann man glauben, muss man aber nicht. Es blieb nämlich bei der Behauptung bzw. Unterstellung, ein Beweis wurde nicht geführt. Wo es doch ein leichtes gewesen wäre, Herrn Viebke seine Fehler nachzuweisen, nachdem sein Papier seit mehr als vier Wochen öffentlich zugänglich ist.
Seltsam im nachhinein auch die Wohlfallensbekundung einer Bansiner Einwohnerin zu den Vorhaben des Investors. Es ging zwar lautes Geraune durch den Raum, als Sie kundtat, eines ihrer Kinder sei bei dem Investor in Ausbildung, ich fand sie aber gerade deshalb sehr nett und glaubwürdig. Das brachte ich heute auch in einem Gespräch mit einem Bekannten vor, worauf der in schallendes Gelächter ausbrach und mich aufklärte. Die gute Frau ist die Schwester des Vorsitzenden der UWG und selbst auch noch bei dem Investor angestellt. Nachtrag 28.01.2008: Herr Friedrich, der Vorsitzende der UWG, hat mich heute abend darauf hingewiesen, dass seine Schwester nicht bei dem Investor angestellt ist und auch nicht war. Was für mich einerseits ärgerlich ist, weil ich einer falschen Information aufgesessen bin, andererseits aber auch nicht, weil ich ihren Auftritt wie eigentlich geschrieben wirklich sehr nett und glaubwürdig fand und jetzt auch wieder finden kann.
Es gab aber auch erbauendes an diesem Abend. Der Bildschirmschoner des Stadtplaners bestand aus wirklich hübschen Aufnahmen aus dem indischen Ozean.
14. Oktober 2007 — Bauliches, Allgemeines
Unter diesen Titel hat der aus Bansin stammende Neubrandenburger Architekt Torsten Viebke ein paar sehr bemerkenswerte Fakten und Interpretationen zum aktuellen Planungsstand beim Bebauungsplan Nr. 14 (Meeresstrand) in Bansin zusammengetragen. Er hat mir auf Anfrage gestattet, das Papier als PDF online zu stellen. Es zeigt sehr deutlich auf, wie die Festsetzungen in diesem Bebauungsplan die bisherigen Maßstäbe in Bansin sprengen. Mal sehen wie das alles weitergeht.
Anmerkungen zum Bebauungsplan 14 (Dateigröße 4,7 MB).
14. Oktober 2007 — Bauliches
… in dem wunderschönen Seebad Wansin auf der nicht minder schönen Insel Osodum, da trug sich die folgende Geschichte zu. Nachdem die vier Waisen aus dem Osten, dem Westen, der Übersee und einer kritischen Insel zusammen mit Helmut dem Dicken und Lothar dem Letzten beschlossen hatten, auch im Osten endlich wieder Monopoly spielen zu lassen, kamen wie überall im Land die Spieler mit Taschen voller Geld aus allen Richtungen nach Wansin.
Alle wollten dabeisein, wenn es galt, um all die schönen Grundstücke zu würfeln. Es wurde gekauft und verkauft, Ereigniskarten gezogen und der ein oder andere wanderte auch ins Gefängnis ohne über Los zu gehen. Es gab nämlich ein paar Spieler, die hatten sich die dicken Taschen nicht voller Geld, sondern voller Zeitungspapier gestopft, was aber den Taschen von aussen nicht so einfach anzusehen war. Schon bald hub ein gewaltiges Bauen an. Bergstraße, Seestraße, Poststraße oder auch Badstraße - es wurde gebaut und gebaut. Groß, größer und manchmal sogar noch größer. Wansin blühte und gedieh auf das prächtigste.
Eines aber war den Gemeindeoberen ein Dorn im Auge. Ausgerechnet die beiden schönsten und teuersten Grundstücke, die Parkstraße und die Schlossallee am Meeresstrand lagen brach. In der Parkstraße saß tief unten im Orlop ein besonders schlauer Spieler, der selige Stein, hoffend auf die passende Ereigniskarte. Er wartete und wartete geduldig und dann war es soweit: „Gehen Sie vor bis zur Schlossallee“. Sofort hub ein gewaltiges Planen an und die Gemeindeoberen waren begeistert. Endlich jemand, der die beiden Zahnlücken im Angesicht ihres schönen Ortes füllen wollte. Und wie er sie füllen wollte. Der selige Stein versprach ein Grand Hotel zu bauen, das alles da gewesene in den Schatten stellen sollte.
Das ist es, was wir schon immer haben wollten, sprach Klaus der Lange, seines Zeichens Dorfschulze. Endlich sollten die ganz Reichen und ganz Schönen eine angemessene Bleibe wie nirgendwo sonst auf der Welt im wunderschönen Wansin bekommen und der Ort noch prächtiger blühen und gedeihen, als man es sich in den kühnsten Träumen vorzustellen wagte. Und der selige Stein hielt was er versprach. Das Bauwerk wurde so grande, wie man es noch niemals zuvor in Wansin gesehen hatte und es stellte alle Häuser in den Schatten, die vorher schon da gewesen waren. So geschah es, dass durch ein grandioses Missverständnis aus dem wunderschönen Seebad ein beliebiger Badeort mit Schattenpromenade auf der nicht mehr ganz so schönen Insel Osodum wurde.
21. September 2007 — Bilder, Bauliches
Unser lokaler Stromversorger nutzt seit einiger Zeit einen geringen Teil seiner reichlichen Einnahmen aus den “eigentlich zu billigen” Strompreisen für etwas richtig sinnvolles. Er läßt seine Trafostationen von Künstlern gestalten und das richtig gut. Mal sehen, ob ich hier nach und nach alle auf der Insel zusammen bekomme. Im Moment fällt mir spontan noch eine in Zempin ein.


Die gezeigte Station befindet sich übrigens in Bansin in der Waldstraße an der Ecke zur unteren Bergstraße.