Mein ganz persönlicher Jahrestag

Menschliches

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Heute vor 20 Jahren wurde ich durch die damalige Gemeindevertretung zum ersten Mal als Bürgermeister von Heringsdorf gewählt. Ich erinnere mich noch sehr gut an die etwas wackligen Knie und das mulmige Gefühl im Magen, als ich im Treppenhaus des damaligen Ferienheimes „Solidarität“ auf das Ergebnis der Wahl wartete, den Gang durch den Saal im Restaurant „Vineta“ und meine erste kurze Ansprache.

Auch 20 Jahre später empfinde ich noch tiefe Dankbarkeit für die Gelegenheit, einen Beitrag beim Neuanfang nach der Wiedervereinigung leisten zu dürfen. Rückblickend würde ich manches heute anders machen, aber so ist das eben mit Rückblicken: Hinterher ist man immer klüger.

Trotz manchmal auch schwieriger Zeiten kann ich für mich das Fazit ziehen: Wenn ich noch einmal die Entscheidung treffen müsste, nach Usedom zu gehen, ich würde es wieder tun. Und das ist ein gutes Gefühl.

2 Kommentare

  1. Robert J. sagt

    Geschadet hat es auf jeden Fall nicht – in meinen 18 Lebensjahren habe miterleben dürfen, dass Heringsdorf, wie die ganze Insel, sich gut entwickelte. Das fällt einem gerade auf, wenn es an die Studienplatzsuche geht und einem klar wird dass es nicht bleiben kann wie es ist; hier hat sich eben Lebensqualität breit gemacht.

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