Diamant oder Pflasterstein?

Bauliches

Unter diesen Titel hat der aus Bansin stammende Neubrandenburger Architekt Torsten Viebke ein paar sehr bemerkenswerte Fakten und Interpretationen zum aktuellen Planungsstand beim Bebauungsplan Nr. 14 (Meeresstrand) in Bansin zusammengetragen. Er hat mir auf Anfrage gestattet, das Papier als PDF online zu stellen. Es zeigt sehr deutlich auf, wie die Festsetzungen in diesem Bebauungsplan die bisherigen Maßstäbe in Bansin sprengen. Mal sehen wie das alles weitergeht.

Anmerkungen zum Bebauungsplan 14 (Dateigröße 4,7 MB).

5 Kommentare

  1. joemc26 sagt

    Herr Viebke sollte sich nicht auf Kosten anderer Profilieren. Wir können froh sein das der Schandfleck aus Bansin verschwindet und nebenbei noch Arbeitsplätze schafft.

  2. Pingback: Niemand hat die Absicht — Usedom Spotter

  3. genscher82 sagt

    Ich denke, dass früher oder später diese Fläche sowieso bebaut werden wird. Und es wird sich dabei sicher nicht nur um eine kleine Eisdiele handeln. Sicher würden dies die Besitzer der Häuser der 2. Reihe lieber sehen. Das ist ja auch verständlich – gehen Ihnen doch durch den Wegfall der freien Sicht und die Bauzeit viele Urlaubsgäste verloren. Aber es entstehen auch viele viele neue Arbeitsplätze und es werden durch das Grandhotel auch neue Gäste angelockt, die sonst evtl. nicht nach Usedom gekommen wären. Und davon profitieren die umliegenden Restaurants, die Gemeinde und die Kurverwaltung. Sicher läßt sich über die Größe streiten. Aber was ist mit der Reha Klinik in Heringsdorf, dem Strandhotel in Ahlbeck?????? Ich denke, dass diese Gebäude viel eher NICHT zur Bäderarchitektur passen als das neu geplante Hotel oder?

  4. Jürgen sagt

    „Aber was ist mit der Reha Klinik in Heringsdorf, dem Strandhotel in Ahlbeck??????“

    Das ist nun vielleicht nicht gerade das richtige Beispiel. Heute käme hoffentlich keiner mehr auf die Idee, Bauten wie das Solidarität oder das Strandhotel in Ahlbeck zu genehmigen.

  5. claus sagt

    Also ich weiss nicht was jetzt am neuen Steigenberger so schön sein soll, ich hatte heute die Fotos vom aktuellen Bautenstand bekommen und derjenige der sie mir geschickt hatte meinte dazu nur:

    „Übrigens wir in Berlin/Ost hatten diesen Baustil in den 50er Jahren und nannten es Stalinbauten . Diese kann man heute noch betrachten, zum Beispiel das erste Hochhaus an der Weberwiese, Original der gleiche Baustil. Das gehört sich nicht an unserer Küste.“

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