Der Stau und der Deppenapostroph

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Man fährt dran vorbei, Tag für Tag. Man nimmt gar nicht richtig wahr, was sich alles so am Straßenrand tummelt. Nur im Sommer, wenn man im allgegenwärtigen Stau steckenbleibt und sich aus lauter Langeweile die Umgebung genauer ansieht, nimmt man Dinge wahr, die zu Kopfzerbrechen führen können.

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So wie dieses Werbeschild in Ahlbeck. Der Deppenapostroph ist zwar seit der Vergewaltigung der deutschen Sprache durch die sogenannte Rechtschreibreform erlaubt, wenn er zum Zwecke der Verdeutlichung eines Personennamens gebraucht wird (Quelle: Wikipedia), aber ob der Betreiber dieser Imbissbude wirklich Kaiser heißt? Und falls doch, was hat es dann mit dem männlichen Artikel auf sich? Handelt es bei dem Betreiber gar um einen im ostvorpommerschen Exil lebenden Potentaten, der mit den Feinheiten der deutschen Sprache noch nicht so richtig vertraut ist? Fragen über Fragen. Antworten bitte in die Kommentare.

2 Kommentare

  1. Unbekannt sagt

    Wieso eigentlich diese Verwunderung? also da ist im so schönen anspruchsvollen Kasier`sbad ein mindestens ebenso anspruchsvoller Kaiser`sgrill. Direkt an der Hauptstraße (ja es ist keine Bundesstraße mehr). Da wird dem geneigten unadligen und auch adligen Gast doch gleich dargestellt, was ihn so kaiser`sliches erwarten könnte. Gehoben anspruchsvolle Gastronomie in einem schicken kaiser`slichen Verkaufswagen. Eben so wie es sich für ein Kaiser´sbad gehören sollte.

    Spass beiseite das jede Menge Leute mit der deutschen Rechtsschreibung auf Kriegsfuß stehen ist doch das kleinere Übel, es ist doch viel störender dass der verkauf aus so einem Wagen an diesem Standort ungehindert die ganze Saison möglich ist. Es lebe die takräftige Verwaltung. Die seit geraumer Zeit diesen Mißstand bekämpft. Den Erfolg in diesem Kampf „sieht“ man jeden Tag. Vielleicht sollte man dort auch an den Kaiser appellieren. Der ist ja auch mal zurückgetreten weil nichts mehr ging….

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