War das Zufall?

Ein Gastbeitrag von rhino, der mit Verlaub gesagt tatsächlich ein Riesen-Rhinozeros ist, zur gestrigen Nichtsitzung der Gemeindevertretung von Geringsdorf. Das artet hier langsam in Arbeit aus.

Der Saal im Bansiner Haus des Gastes war brechend voll – mit Einwohnern, die offensichtlich eine Menge Fragen an ihre Gemeindevertreter und die Verwaltung hatten: Was gedenkt der Bürgermeister in Bezug auf Marcus Strömich zu unternehmen? Welche vertraulichen Informationen wurden sonst noch aus dem Rathaus heraus und an wen verteilt? Worum ging es denn nun eigentlich wirklich in der „KTS-Affäre“?

Klaus Kottwittenborg wirkte sichtlich angeschlagen und verunsichert, was in seiner Situation ja auch nicht so sehr verwunderlich ist. Wie sollte er nur die erste Einwohnerfragestunde überstehen, wenn er sich doch selbst manches nicht mehr erklären konnte? Zumal er den intriganten Quell seiner Inspiration inzwischen aus der Öffentlichkeit entfernen musste und so ganz ohne Souffleur den Widrigkeiten seines Amtes trotzen sollte.

Doch in tiefer politischer Verzweiflung kam dem gepeinigten Gemeindeoberhaupt (neben nützlichen Abhängigkeiten) der Zufall zu Hilfe – in Gestalt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Friedrich dem Großen Langen. Wundersamerweise waren just zu der Gemeindevertretersitzung mit der höchsten Einwohnerbeteiligung seit langem um Punkt 19.00 Uhr gerade einmal 10 der 21 Gemeindevertreter erschienen.

Zwar ist es sonst durchaus nicht unüblich, anderen (unabhängig von dem eigenen Bildungsstand) ein akademisches Viertel zuzubilligen – umso mehr, wenn davon die Beschlussfähigkeit des obersten Willensbildungsorgans der Gemeinde abhängt. Doch wollte Friedrich der Große Lange diesmal nichts dem Zufall überlassen, stellte um 19.06 Uhr die (Beschluss)Unfähigkeit der Gemeindevertretung fest und erklärte die Sitzung für beendet – gerade noch rechtzeitig, bevor um 19.10 Uhr der 11. Gemeindevertreter erschien, mit welchem dann die Sitzung doch noch hätte durchgeführt werden können und müssen. Der Bürgermeister blinzelte gerührt und dankte mit tränenden Augen dem Zufall für diesen Aufschub.

Nun wäre der Vorsitzende der Gemeindevertretung in weniger kaiserlichen Gemeinden zutiefst beschämt, wenn die Hälfte der Gemeindevertreter ihren Verpflichtungen zur Teilnahme an einer Gemeindevertretersitzung und zur Kontrolle der Verwaltung nicht nachkommt – nicht aber in Geringsdorf. Dieser hatte nämlich den Zufall vorausgesehen und zufällig Sekt nebst Sektgläsern mitgebracht, um diesen Bankrott der kommunalen Demokratie gebührend feiern zu können. Und während man in Bansin die Korken knallen liess und sich statt reinen Weins lieber Sekt einschenkte, nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, um sich unbequemen Fragen durch Flucht in die Dunkelheit zu entziehen und die Einwohner mit einer weiteren Frage zurückzulassen:

War das Zufall?

71 Kommentare
  1. Ampelmann sagt:

    Hallo Rhino.
    Natürlich war das Zufall. Oder glaubst Du, der Herr Bürgermeister hätte vorher dieses Vorgehen mit dem Herrn Gemeindevorsteher so abgesprochen?

    Der Herr Bürgermeister hätte auch keine Auskunft geben dürfen, da Herr Strömich bis zum Wochenende Zeit zur Stellungnahme hat.

  2. Jürgen sagt:

    Der grüne oder der rote Ampelmann?

    Auf jeden Fall war es ein höchst willkommener Zufall.

  3. Thomas Heilmann sagt:

    Ich lese hier zwar viel aber melde mich kaum zu Wort.

    Aber da ich gestern Abend anwesend war, kann ich wohl doch direkt darüber Schreiben.

    Egal wie die Nichtbeschlussfähigkeit zustande gekommen ist, finde ich es höchst befremdlich, dass es die Mehrzahl der Gemeindevertreter nicht für nötig hält, gemäß ihre noch Kommunalverfassung auferlegten Pflicht, zur Sitzung zu erscheinen. Gleiches trifft für mich auch zum pünktlichen Erscheinen zu. Sicher gibt es den ein oder anderen, der krankheitsbedingt ausgefallen ist oder im Urlaub war, aber dass die Mehrheit und ein paar waren schon dabei für die es sicher möglich gewesen wäre zu kommen, nicht erschien, finde ich ein peinliches Bild nach außen. Ich möchte mich bei den Einwohnern, die erschienen hierfür in aller Form entschuldigen. Sicher wollten sie Fragen stellen, weil die Tagesordnung bis auf die Friedhofsatzung nichts weiter enthalten hatte.

    Ein Blick in die Gesetzeskommentierung hätte gereicht festzustellen, dass ein längeres Abwarten rechtlich möglich gewesen wäre und somit die Sitzung abgehalten und die Fragen der Einwohner beantwortet hätten werden können.

    Ich denke es wären nicht nur Fragen zu Herrn Strömich gekommen sondern auch über das EKZ usw.

  4. Frank Lettner sagt:

    Stimmt Thomas aber nicht nur die Einwohner waren entäuscht sondern ich denke wir alle. Außerdem es kommt immer mal vor das jemand irgendwo aufgehalten wird und es ihm daher nicht möglich ist pünktlich zu sein. Allerdings sind ne Verspätung von 10 Minuten eigentlich relativ lächerlich. einfach den Blick in den Kommentar der sonst so gerne zitiert wird und es wäre klar gewesen. Warum man diesemal genau dies nicht tat darüber können wir ja nun alle trefflich spekulieren. Eins bleibt Fakt eine gute Figur haben die “Vorne” alle beide nicht gemacht. Aber sie haben zeit gewonnen und hoffen, dass das Problem sich aussitzt. Und fragen wären z.B auch zur Marina gekommen. Wir jedenfalls hatte da einge Fragen auf dem “Zettel” stehen. Es ist jedenfalls sehr schade wie mit der Bevolkerung umgegangen wird. Endlich mal “volles Haus” und dann sowas. Wenn wir wieder im eigenen Saft garen weil keiner da ist, dann beschweren sich wieder alle Abgeordneten.

  5. Jockel sagt:

    Habe mal gerade etwas Zeit für Euch. Natürlich ist es äußerst peinlich wenn eine Gemeindevertretung nicht beschlußfähig wird. Bin selbst seit 1984 in den unterschiedlichsten GVs aktiv und habe so etwas definitiv noch nicht erlebt. Natürlich hätten wir auch nicht öffentlich über Personen gesprochen, die sich noch nicht erklärt haben. Aber wer meint jetzt schon Richter spielen zu müssen sollte auch an Jesus seine Worte denken als die Menschenmenge drauf und drann war jemanden zu steinigen: “Wer frei von Sünde ist erhebe als erster den Stein.” Wenn die Überlieferung stimmt hat sich schon vor rund 2000 Jahren wohl keiner gebückt.
    Bei gutem Willen allerdings hätte man wohl die Gemeindevertretung umwandeln können in eine Bürgerversammlung.

  6. Edward sagt:

    Außerdem: seit wann heißt “beschlussunfähig” automatisch, dass die die Versammlung nicht zu tagen hat. Die Ladung war doch offensichtlich fristgerecht rausgegangen. Also hat die Versammlung stattzufinden. Es können nur keine Beschlüsse gefasst werden. In Heringsdorf gelten wohl eigene Gesetze? Ist diese GV nur ein Händchen-Hoch-Klub? Wenn man diese Vergewaltigung der Kommunalverfassung sieht, kann man wirklich glauben, dass es die beiden Akteure darauf abgesehen hatten.

  7. unbekannt sagt:

    die kommualverfassung ist leider eindeutig der vorsitzende stellt die beschlussunfähigkeit fest und schließt die sitzung,

    aber natürlich kann ein bgm sich jederzeit den fragen der einwohner stellen oder die gv wenn es gewollt ist…

    offensichtlich wollte der eine oder andere nicht

  8. unbekannt sagt:

    Der Bgm hat neue gute Freunde im Notkurier. Die Gemeindevertreter sind an allem Schuld und der arme Bürgermeister kann gar nix dafür, dass er drauf gedrängt hat die Sitzung schnell zu beginnen damit es nicht doch noch beschlussfähig wird und das er sich geweigert hat mit den Bürgern zu reden, die eine Fragetsunde forderten dazu kein Wort. Und dann erwarten einige hier noch immer das aufgeklärt wird? Armes Geringsdorf Du wirst den Nebelmief noch ewig ertragen müssen.

  9. claus sagt:

    Welch jämmerliches Schauspiel sämtliche Schauspieler dem zahlenden Volk dargeboten haben. Unabhängig von einer unbestritten destruktiven Leistung des Käsemeisters, sind die Gv`s auch nicht besser davon weggekommen.
    Da lassen sich ein paar Anwesende Gv`s durch eine geschickte Finte ins Abseits stellen und verlassen wie frisch rasierte Pudel den Saal. Da hilft es auch nicht, wenn dann ein öff. Mea Culpa in diesem Blog mit demütiger Generalvergebung erbeten wird.

    Mal sehn wann wieder eine Kommunalverfassung für
    mangelnde Courage herhalten muss.

    Zitat: T. Heilmann:

    Ein Blick in die Gesetzeskommentierung hätte gereicht festzustellen, dass ein längeres Abwarten rechtlich möglich gewesen wäre und somit die Sitzung abgehalten und die Fragen der Einwohner beantwortet hätten werden können.

  10. unbekannt sagt:

    Was hat das mit mangelner Courage zu tun? Der Versammlungsleiter ist der Vorsitzende und der bestimmt was und wann und wo. Es gab ja einige Gemeindeverteter die moniert haben das gewartet werden solle. Oder? Was sollten Sie denn tun? Einfach die Sitzungsleitung an sich reißen? Es gibt gesetzliche Vorgaben ob das uns nun passt oder nicht.
    Ob so ein Vorsitzender länger Vorsitzender bleiben sollte, das wäre ne Frage, aber auch die muss auf einer “ordentlichen” Sitzung geklärt werden. Auch da hat der Vorsitzende das Leitungsrecht.

    Also Claus was hätte die anwesenden Gemeindevertreter denn tun sollen? Mal nen konstruktiven Vorschlag.

    Im übrigen gab es keine Finte der Vorsitzende kann warten. Er muss es aber nicht. Also eine Finte gab es auch nicht in die sich irgendwelche Gemeindevertreter haben jagen lassen. Wie gesagt Er alleine entscheidet dies. Mal einfach das Gesetz lesen und nicht die Gemeindevertreter angreifen die anwesend waren und die auch Rede und Antwort gestanden hätten.

    Im übrigen gab es nur einen der schleunigst diese Sitzung verlassen hatte und sich auch weigerte eine Bürgersprechstunde abzuhalten und das war Ihr Namensvetter der sich allerdings mit K schreibt. Komisch das finden sie offensichtlich nicht merkwürdig.

  11. claus sagt:

    @unbekannter –

    “sämtliche Schauspieler – und unbestritten destruktive Leistung des Käsemeisters”
    – also erst mal richtig zu Ende lesen und dann alle die den Vornamen Claus tragen mit dem Käsekönig in Verbindung zu bringen ist ganz schlechter Stil.

    Also wenn so eine Leistung auch noch hinter gesetzlichen Vorgaben einer Kommunalverfassung versteckt wird, dann ist es mangelnde Courage vor der aktuellen Stunde.

    Wen hat denn jetzt im Saal die Kommunalverfassung interessiert ? Die Bürger ganz sicher nicht !

    Ach und warum sind dann die Gv`s nicht vor Ort geblieben und haben sich den Fragen der Bürger gestellt ?
    Auch ein Rechtliches Problem sich zu äussern ?

    Es war völlig klar um welches Thema es sich drehen wird und ganz sicher nicht um die Preise für die nächste Leiche !

  12. Robert J. sagt:

    Dass jemand, der den Ortsnamen auch im zweiten Anlauf mit G schreibt, hier detailierte Analysen über das Verhältnis und Verhalten der lokalen Vertreter abgeben will sei einmal unkommentiert. Was mich aber wirklich interessieren würde ist, welche Gemeindevertreter denn nun an dem Tag nicht erschienen sind. Vielleicht weiß Herr Heilmann oder jemand, der zufällig an dem Abend dort war, dazu was zu sagen?
    Ich finde es sowieso etwas unpraktisch, dass man im Netz nicht einmal eine Liste der Vertreter findet, geschweige denn eine offizielle Präsens. Stichwort “Heringsdorf” führt jedenfalls nur zu Tourismusseiten.

  13. Warmbader sagt:

    Gestern hier im Blog:

    “Und während man in Bansin die Korken knallen liess und sich statt reinen Weins lieber Sekt einschenkte”

    Heute in der OZ:

    “Reiner Wein schmeckt anders — lasst die Korken knallen!”

    Ist das jetzt schon ein Plagiat oder was?

  14. Willi sagt:

    Ihr versteht die armen Gemeindeverräter nicht. Sie machen sich Sorgen um das Wohl ihrer Untertanen. Zu viel Aufregung ist doch schädlich. Außerdem üben sie nur für ihren Auftritt im Sommer-Theater. Titel des Stücks “Der Untergang von…” in den Hauptrollen spielen der Generaloberkäsemeister und seine Vasallen.

  15. Frank Lettner sagt:

    zu #14 Claus

    Komisch Thomas Heilmann, Achim Schultz und meine Wenigkeit haben so ziemlich als letztes das Haus des Gastes verlasssen. Da hätte jeder Einwohner doch an uns Fragen stellen können wir waren da.

    Was das Fehlen angeht, so kann ich natürlich nur für meinen Fraktionskollegen berichten. Der hatte an dem Tag ein krankes Kind zuhause und seine Ehefrau hatte bis 19 Uhr Dienst. Warum andere fehlten dazu kann ich natürlich nichts weiter sagen.

  16. Meierchen sagt:

    @ Frank Lettner:

    Meierchen fragt sich, welche Fragen die noch anwesenden GV zu den Vorgängen im Rathaus rund um Herrn Strömich und Dr. Rühle hätten beantworten können? Das sind doch eigentlich eher Interna aus der Verwaltung.

    Meierchen findet, dass hier doch genug Fragen gefragt wurden. Wenn die drei am Donnerstag die Fragen hätten beantworten können, was hält Sie jetzt und hier davon ab?

    Und eine weitere drängende Frage steht doch hier als Überschrift oben drüber! Ihre Meinung würde nicht nur das Meierchen interessieren. Halten Sie diesen Verlauf des Abends für Zufall?

  17. Jockel sagt:

    Hallo Ihr Diskutanten,

    einer lag krank im Bett und ein weiterer war durch den Ausfall eines Kochs als Hotelmitinhaber in der Küche kurzfristig unabkömmlich geworden.

    Soviel dazu! Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass meine politische Gruppierung fast ausnahmslos öffentlich tagt. Das nächste Mal am 24. März voraussichtlich in Heringsdorf. Termin bitte vormerken! Und drittens bin ich wie folgt zu erreichen: Tel. 0173-9740845 oder per eMail joachim-saupe@t-online.de!

    Gegenwärtig darüber hinaus sogar hier! Jeder der mich kennt wird wissen, dass es für mich keine Feigheit gibt, weder vor Feind noch vor Freund. Jeder hat 2014 die Gelegenheit die jetzigen Gemeindevertreter abzulösen. Bis dahin sollten auch die Mitmenschen warten, die laufend rollende Köpfe sehen wollen.

    Einen Garantieschein dafür, dass die Kommenden alles so machen, wie es sich besagte Mitmenschen wünschen, gibt es eh nicht!

  18. Frank Lettner sagt:

    Es stimmt schon das wir diese Fragen garantiert nicht beantworten hätten können. Und auch jetzt nicht können und uns diese Fragen ja auch brennend interessieren.

    Als die Sitzung zu Ende war dachte ich genau dasselbe “merkwürdiger Zufall”. Allerdings weiß ich von meinen Fraktionskollegen, dass die sich auf so ein Spielchen nie einlassen würden und dass der eine aus meiner Fraktion fehlen würde, war meines Erachtens bis zum Sitzungsbeginn nur innerhalb meiner Fraktion bekannt. Daher bin ich mittlerweile der Ansicht, dass es wirklich ein Zufall war.

    Wenn der auch sehr gut ins Konzept passte bei einigen. Für alle Verschwörungstheoretiker, der ich ja manchmal auch einer bin, es gab garantiert keinen langfristigen Plan es so hinzubekommen. Dieser “Plan ” ist wenn es denn so einer war, sehr kurzfristig geboren, als man merkte man kann die Sitzung sich erstmal ersparen.

    Das ist meine Ansicht.

  19. Meierchen sagt:

    @Frank Lettner:
    Vielen Dank für die ehrlichen Worte. Das ist mal ein Beitrag.
    Wenn Sie die gleichen Fragen bewegen, die hier im Blog alle umtreibt, hat Meierchen eine Bitte an sie: Machen Sie sich doch bitte zum Haupt der (inner-)parlamentarischen Fragesteller! Und fragen Sie laut. Sehr laut.

    @Jockel:
    Ehrliche und unabhängige Gemeindevertreter sollen bis 2014 im Amt bleiben. Da sind wir völlig einer Meinung.

  20. Willi sagt:

    Genau, Jockl hat Recht!!! 2014 darf dann mal wieder das gemeine Volk der Untertanen zur Urne laufen in der Hoffnung, dass die Nächsten es besser machen und weinigstens zu den Sitzungen erscheinen um ihrem Oberkäsemeister zu huldigen. Willi empfiehlt Jockl “Untergang von Vineta…”. Könnte ein Fortsetzungsroman werden. Wenn Jockl was nicht versteht, einfach Fragen. Ist nicht schlimm, Willi versucht dann zu erklären und vielleicht hilft ja auch meierchen oder andere hier im Blog.

  21. rhino sagt:

    @ #21 Jockel und # 24Willi
    rhino ist verwirrt, weil doch vor 2014 gar keiner die Köpfe von Gemeindevertretern rollen sehen wollte – jedenfalls nicht, wenn sie bis dahin ab und zu noch mal zur Unterhaltung ihrer Untertanen zusammenkommen. Will Jockel etwa damit andeuten, dass der Oberkäsemeister jetzt auch bis 2014 über die drei Käsebäder weiterherrschen möchte?
    Und wenn nicht, was will der Oberkäsemeister dann ab 2012 tun? Will er etwa Herr über die käsebäderlichen Untertanenunterkünfte werden? Wollen dann die Gemeindevertreter 2012 gleich mitgehen und ein großes Unterkünfte-Aufpasser-Ting bilden?
    Oder sollen die Gemeindevertreter dann auf den neuen Oberkäsemeister aufpassen, damit der nicht dem alten Oberkäsemeister reinredet, wenn dieser mal wieder Unterkünfte an besonders gleiche Untertanen vergibt?
    Fragen über Fragen…

  22. unbekannt sagt:

    das gemeine Volk darf schon 2012 (ist das nach den maya nicht das letzte jahr??? und dann wird nicht nur Vineta untergehen sondern alles, inklusive Geringsdorfer Oberkäsebad ;) )

    also 2012 wird der neue Käsemeister gesucht falls die Maya´s Unrecht haben. Wobei durchaus ja auch der alte Oberkäserich wieder ran will ans Käse buffet.

  23. wilfried sagt:

    Ach Du meine Güte,
    jetzt sind sich schon die Linken und die Rechten einig.
    Schlage vor eine IPO (Inner-Parlamentarische Opposition) zu gründen. Diese gründen wiederum einen Untersuchungsausschuß zur Untersuchung von Untersuchungen. Jockel nimmt den Vorsitz weil er ja Tel.-Nr. und eMail und Termine schon jetzt bekannt gibt.
    Dabei hat der Wahlkampf doch noch gar nicht begonnen. Aber ja der Fasching.
    Bitte unbedingt ein oder zwei verrufene Bürger hineinwählen, die können doch nachher wegen Form- oder Zählfehler wieder entlassen werden.

    Hallo Leute: Worum geht es hier eigentlich.
    Es geht um die Glaubwürdigkeit der Verwaltung und der Gemeindevertreter und ob im Rathaus überhaupt noch etwas geheim bleibt oder per Rundbrief hinausgetragen wird. Ich bin sehr gespannt, ob morgen KK strömenden Fußes eine Entscheidung fällt.
    Wenn sich die kaiserlichen Parlamentarier das bieten lassen, dann kann man nur froh sein, dass keine Wahl ist. Die NPD reibt sich verwundert die Augen. Die können noch was lernen.
    Bitte Jockel, Frank, Thomas bitte einmal nachdenken.

  24. Meierchen sagt:

    Meierchen ahnt, warum der mutige Jockel den ersten Stein nicht so recht werfen mag. (Post#5).

    Es ist allgemeines Wissen, dass der Jockel auf Weisung des Bürgermeisters einen Job als Assistent der Geschäftleistung bei der KTS bekommen hat. Das hat der ja auch eingeräumt.

    Für den Aufsichtsrat der KTS war irgendwie nicht erkennbar, welche Aufgaben der Jockel eigentlich für das Unternehmen wahrgenommen hat, und dazu konnte auch der Bürgermeister nicht recht etwas sagen (OZ v. 24.11.2010).

    Im Aufsichtsrat wurde dennoch moniert, dass der Gesellschaft wegen Gefälligkeiten des Bürgermeisters derartige Kosten entstehen. Man redete sogar offen von einem “Versorgungsposten”. Aber der Bürgermeister wollte die Angelegenheit als erledigt betrachten und so kam es dann auch.

    Es wurden keine Steine geworfen.

    Meierchen fragt nun die hier mitdiskutierenden Gemeindevertreter Heringsdorfs:

    Wie unabhängig kann man als Gemeindevertreter sein, wenn man so einen gut dotierten Versorgungsposten annimmt?

    Hat die Gemeinde Heringsdorf zur Traumjobaffäre nun auch eine Versorgungsjobaffäre?

  25. rhino sagt:

    @ #28 Meierchen

    Das Meierchen trifft den Pudel auf den Kopf und kommt so zum Kern der Sache:

    Wenn die Käsebäder Partnerschaften mit weniger kaiserlichen Gemeinden im Osten unterhalten, ein Gemeindevertreter den Oberkäsemeister und die Verwaltung dabei berät und der Prof. dann die Rechnung freigeben soll, ist der Gemeindevertreter ja deswegen nicht korrumpiert – aber wenn´s dem Oberkäser und dem Prof. an den Kragen gehen soll, überlegt er vielleicht doch, ob er besser nicht zu der Sitzung geht.

    Wenn ein Gemeindevertreter bei dem Prof. für seine “politische Gruppierung” Briefchen Korrektur lesen und Kopien anfertigen lässt, dann ist er sicher auch Milde gestimmt, wenn der Prof. halt ab und zu mal Infos weiterverteilt.

    Wenn der Prof. sich mal wieder in Rechtsberatung versucht und für enge Verwandte eines Gemeindevertreters Verträge verbastelt, dann mag der gar nicht ansehen, wenn´s dem Prof. an den Kragen gehen soll.

    Wenn der Prof. grad einem Gemeindevertreter ne Käsebad-Untertanenunterkunft besorgt hat und die auch noch schön hergerichtet wurde, hat sich der Prof. auch dort das Prädikat “besonders wertvoll” verdient. Und wenn er dann auch noch verhindert, dass gegen einen Gemeindevertreter wegen offener Abgaben vollstreckt wird, steht der Prof. unter Artenschutz und genießt die volle Informations(weitergabe)freiheit.

    Und weil der Prof. so nützlich ist und so viel weiß, dass selbst der Oberkäsemeister nicht mehr riskieren kann, auf den Prof. zu verzichten, hat vielleicht auch Friedrich der Lange ein Einsehen, packt die Gelegenheit beim Schopf und macht mit der Sitzung ohne Gnadenfrist kurzen Prozess.

    Die GV als Kontrollorgan der Verwaltung funktioniert nur so lange, wie sie nicht von der Verwaltung abhängig ist. Alles andere ist dann vielleicht doch Zufall…

  26. wilfried sagt:

    nee Meierchen,
    das war mal ………. das mit KK-hörig stimmt wohl, aber ohne Jockel wäre KK ja auch kein Oberkäsemeister geworden. Da hat Jockel damals richtig Rückgrat gezeigt, als er sich gegen seine Christlichen Demos-Ungetümen stellte und KK seine Stimme lieh. Meierchen weiß doch, dass irgendwann auch Leihgebühren fällig werden. Das hat Jockel auch offen zugestanden.

    Das mit den Steinen macht mir Sorgen. Da hat Meierchen recht, Jockel hat aber auf seinen Ex-Chef sofort Steine geworfen. Na ja das war eben die UNION zw. KK + Jockel bei der Rache gegen den Ex-GF Robert Schmidt.

    Wilfried ist jaanz traurig (trotz Helau und TraRa) weil er nischt von Strömungen im Rathaus lesen konnte. Der Vorzimmerbub bekommt bestimmt die größte Strafen aller Strafen ………. ne saftige Abmahnung.

    Mal sehen wie sich Jockel dabei verhält. Übrigens hat sich Jockel immerhin für befangen erklärt, als es um den Gelder-Suchausschuss ging. Das war o.k.
    Hätte Wehrmann auch machen müssen. Wo war der eigentlich am letzten Donnerstag? Der sollte ja auch gewählter Obersucher werden. Da hat er sich auch schon verkrümelt und auch nicht durch seine Angestellte vertreten lassen.

  27. Willi sagt:

    willi glaubt an das Gute. Haben doch die “Ratlosen Zwölf” einen Auschuss gegründet, der alles brutalst möglich aufklären soll. Da ist ja dann das Thema ausstehender Abgaben bestimmt besonders gut aufgehoben. Muss man dem Vernehmen nach wahrscheinlich nicht mal Akten studieren. Und damit wir uns nicht weiter aufregen (Stress ist ungesund) behält man das Wissen für sich. “Sie lieben uns doch alle.”

  28. Meierchen sagt:

    Aua.Â
    Meierchen hat gerade was gehört, das den Jockelpost #21 vom in der Küche einspringenden Hotelmitbesitzer betrifft. Ihr erinnert Euch, dass der kurzfristig und deshalb zufällig nicht zu GV-Sitzung kommen konnte.Â
    Leider ist die Quelle fraglich und Meierchen postet nur, was auch belegbar ist. 

    Also, wenn jemand Fakten hat: 

    Meierchen0815@web.de

    Ganz wichtig: Meierchen schweigt wie ein Grab!!

    Kleiner Hinweis: Meierchen bleibt feig-anonym. Es antwortet nur, wenn es Rückfragen hat und ausschließlich zu der gestellten Frage.Â
    Danach wird die Emailadresse nie wieder abgerufen. 

  29. claus sagt:

    Pathos und Phantomschmerz ! ,-

    Ich freu mich auf den Tag, wann der gesamte Club der verwurschteten GV´s inkl. Käseking zurücktreten wird.

    Es gilt immer noch, dass über euch Recht und Gesetz steht und das wird das Volk einfordern.

  30. Jürgen sagt:

    @ claus

    Was das warten auf die Freude angeht, fällt mir ein beliebtes Märchenende in leicht abgewandelter Form ein:

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch heute.

    Diese Freude wird Dir nicht vergönnt sein.

  31. wilfried sagt:

    @32 Meierchen
    nee nee das ist zu einseitig.
    Hat mich aber auf eine interessante Idee gebracht.

    Wir können hier doch einen eigenen Untersuchungsausschuss gründen oder sogar zwei.
    1.- Einen Wissenausschuss: dort schreiben wir alles rein, was wir wirklich wissen und auch beweisen können.
    2.- Einen Vermutungsausschuss: dort können wir, wie Meierchen “Ich habe gehört” reinschreiben.
    Das könnte a.) ein interessantes Puzzle ergeben
    b.) Der 1.- könnte ein gutes Nachschlagewerk darstellen, was sicherlich zur Pflichtlektüre für unsere Gemeindevertreter wird.
    Bin gespannt wir ihr es seht. …. Wilfried
    Alle dürfen

  32. Frank Lettner sagt:

    Die “ausgefallene” GV wird nun nachgeholt am 10.03. um 19 Uhr im Haus des Gastes in Bansin. (aufgrund eines Antrages meiner Fraktion)

  33. Meierchen sagt:

    @wilfried:
    Das ist nicht einseitig. Meierchen hat sehr konkret etwas rauschen hören. Aber es hat nur gerauscht und das ist im Buschfunk häufig der Fall. Nun ist Meierchen kein Seher und hat nachgefragt. Und zwar ohne das Gerücht nur im Geringsten anzudeuten. Fragen wird erlaubt sein. Wenn was kommt, gut. Wenn nicht, auch gut.

    Die Idee, Ausschüsse zu gründen, findet Meierchen prima. Das sortiert ungemein und verhindert, dass haltlose Gerüchte zur Wahrheit mutieren.

    Aber Ausschuss haben wir eigentlich genug. Warum nicht gleich “Kottileaks”?

    @Frank Lettner: Möchten Sie zu den Fragen in #28 lieber nichts sagen?

  34. Willi sagt:

    @wilfried und meierchen
    willi macht mit. Wissensausschuss klingt gut und hält Unwissene außen vor. Machen die im Warmbad ja auch so. Und dann strömischen wir unser Wissen an alle.

    @Frank Lettner
    Falls der Raum für die GV zu klein sein sollte, willi kann bei Suche nach größerer Bühne mit mehr Zuschauerplätzen behilflich sein. Wenn Ihr dann noch Eintritt nehmt, willi kennt viele, die für das Schauspiel richtig was hinlegen würden, könnte die Gemeindekasse von den Unkosten für das ganze Theater etwas entlastet werden.

    willi glaubt, dass Einige demnächst richtig gute Anwälte brauchen. Hat nämlich auch was läuten gehört. Hihi- letzteres war was für den Vermutungsausschuss

  35. Meierchen sagt:

    Au Backe. Da hat der Fehlerteufel zugeschlagen. War natürlich auch Zufall.
    Korrigiere:
    Aber Ausschüsse haben wir eigentlich genug.

  36. Frank Lettner sagt:

    Also den Raum bestimme nicht ich, auch das macht der Vorsitzende, also bin ich da der falsche Ansprechpartner. Wobei es ein langgehegter Wunsch auch vieler Abgeordeter war nicht immer nur im Ortsteil Heringsdorf zu tagen, sondern auch eben mal wieder nach Bansin zu gehen.

    Was die Fragen bei #28 angeht, so sehe ich das durchaus Problembehaftet. Allerdings gibt es diesen Job nicht mehr und zwar schon eine ganze Weile. Inwieweit sowas noch eine Wirkung erzielt ist natürlich schwer zu sagen. Jedenfalls fanden die damalige Konstellation einge Gemeindeverterter auch sehr bedenklich und diese Bedenken wurden auch relativ massiv geäußert. Das war damals nicht nur meine Person, sondern auch andere, vielleicht äußerst sich ja der eine oder andere im Anschluss an dieses Posting entsprechend. Mehr Rechte haben wir als Gemeindevertreter diesbezüglich nicht. Es wurde auch geprüft ob ein Verstoß nach der Kommunlaverfassung vorliegt. Dies war dann offensichtlich nicht der Fall, wurde uns jedenfalls so mitgeteilt und mit dem Ergebniss müssen wir nun mal leben.

    Wie gesagt ich gehörte zu denen die erhebliche Bendenken bei so einer Konstellation hatten und die auch heute noch haben würde. Aber diese Konstellation ist längst Geschichte.

    Es ist aber ein Bestandteil, der aufgearbeitet gehört und eben noch nicht als beendet betrachtet werden kann.

    Da Vertraue ich dem zeitweilgen Ausschuss und den Mitwirkenden darin, dass die wirklich um Aufklärung bemüht sind. Wir sollten sie erstmal in Ruhe arbeiten lassen und dann schauen was bei raus kommt.

    Ich bin überzeugt, dass es interessant werden dürfte.

  37. Anton (nicht aus Tirol) sagt:

    Hallo in die Runde.
    trügt der Schein oder geht in diesem Podium langsam die Power und der Druck auf die “Lokalitäten” verloren – etwa seit hier offen parteipolitischen (Un-)Wesen getrieben wird (sh. z. B.#21 ; #36 ).
    Leider werden wohl jene Recht behalten, die auf ein Aussitzen gesetzt haben. Manchmal keimte nämlich beim Verfolgen der Diskussion die Hoffnung, daß einiges Unbrauchbares von der Insel “ströhmelt”. Aber die Fristen laufen und laufen und laufen. Oder hat schon jemand eine Entscheidung von KK vernommen?
    Am Montag sind die 14 Tage um, in denen nach Bekanntgabe eines Sachverhaltes gehandelt werden muß – oder gehört “Beurlaubung” dazu?
    Und sind wir eigentlich beim grandiosen “Usedomer Schachspiel” der Dame wirklich näher gekomme.
    Komisch. Warum geht mir gerade in diesem Moment ein Sprichwort nicht aus dem Sinn :
    Still ruht der/die/das See…

  38. Willi sagt:

    @anton
    Abwarten. Die Spannung steigt und die Nervosität auch.
    Aber es fehlen immer noch ein paar Puzzlesteinchen. Und mit Gerüchten sollten wir alle sehr vorsichtig umgehen. Dabei kann ungewollt jemand zu schaden kommen und das wäre nicht schön.
    Willi ist aber auch gespannt wer da am Ende alles so aus dem Nebel auftauchen wird.

  39. Unbekannt sagt:

    Tja leider wird Recht behalten werden. Aber was haben die Lokalitäten damit zu tun? Seien wir doch froh das sich wenigstens einge an der Diskussion beteiligen und sich hier dem stellen. Macht ja auch nicht jeder mancher sitzt es stillschweigend aus.
    Außerdem haben die hier erwähnten Personen gar nicht die Möglichkeit irgendwelche Maßnahemn zu ergreifen dies darf nur der Oberkäsemeister. ist auch leider so, aber wie die Käserei im Warmbad strukturiert wird ist alleine seine Angelegenheit und auch er entscheidet welche arbeitsrechtliche Konsequenzen es gibt. Also wenn “Druck” aufgebaut werden soll dann kann dies nur in diese Richtung geschehen. Nach allen andern >Richtungen würde es nur unnütz verpuffen. Übrigens finde ich die Bertachtungsweise in Bezug auf die Dame sehr interessant. Dieser Theorie würde ich mich momentan sehr gerne anschließen.

  40. Meierchen sagt:

    Die Diskussion verliert keinesfalls an Elan. Sie findet nur nicht mehr zu 100% hier auf dem Spotter statt. Denn aus dem Rathaus hat man gelernt, dass auf Usedom besser gedeiht, was hinter verschlossenen Türen gezogen wird.

    Es fehlen nur noch ein paar winzige Mosaiksteinchen, wie Willi schon sagte. Und dannÂ
    ist hier Raclette…

  41. Anton (nicht aus Tirol) sagt:

    @ Meierchen
    Das wäre ja fast zu schön, um wahr zu sein.
    Diese Deutung von Raclette muß ich mir merken.
    wirklich “köstlich”.
    Mir drängt sich aber die Frage auf, ob nach all den bisherigen Erfahrungen hinter den verschlossenen Rathaustüren auch wirklich gesunde und kräftige Nutzpflanzen gedeihen (können) trotz oder gerade wegen der vielen zusätzlich eingekauften Sachkompetenz. Schließlich “zieht” es ja dort mitunter wie Hechtsuppe auf verschiedensten Sröhmlinchen.

  42. Wilfried sagt:

    Meierchen macht mir Spaß, aber Raclett setzt dann aber auch Bewegung voraus. :-)
    Aber Re-Ernst beiseite. Dass der Assi-Vorzimmerbub immer noch nicht weggeströmt wurde, macht mich nervös. Halt …. geht nicht …. das setzt ja auch Bewegung voraus ….. Mist
    Erinnert mich gerade an das Werbeplakat mit den Besen. Vielleicht hatten die Viererbande doch recht.
    Was können wir tun? Ich denke, dass spätestens Ende März (möglichst früher) wirklich Bewegung in die Sache kommen sollte.

  43. willi sagt:

    Fragen an den Käseking:
    Hat er mit S… über den Rauswurf von S… gesprochen? Wurde als Nachfolger S… ins Gespräch gebracht? Wurden alle Kontakte von S… koordiniert?
    So viele S…, wer hat die Lösung?
    Tip: Kein S… gleicht dem anderen.
    4 Punkte für die Lösung.
    willi wills wissen

  44. Willi sagt:

    @Jürgen
    S ja, aber Klasse findet das willi überhaupt nicht.

    Wenn die ganze Aktion um “Käsemeisters Trojanisches Schaukelpferd” geplant war, ist der Schaden für uns alle bewusst in Kauf genommen worden. Und die Zeche müssen jetzt alle zahlen.

    Aber es gibt da noch was.

    willi empfiehlt dem Käseking und dem Ruhenden mal prima Lektüre: §266 StGB

  45. Meierchen sagt:

    @willi: Meierchen hat Schreibrausch!!

    Was hältst Du von Teil 2? 

    Wir könnten einen mutigen Gockel, ein rotnasiges Rentier und das Ungeheuer vom Loch Niplök einführen. 

    Dann basteln wir einen stellvertretenden Kuhdirektor mit eigenem Stall und Stromanschluss sowie Emailkonto und Dienstwohnung.
    Die widerhakende Rüstung ruht mit der Lichtgestalt der Aufklärung über Schlachtroß und Turniergerechtigkeit. 

    Und der Käser hat ein Gut!

  46. Anton (nicht aus Tirol) sagt:

    @Willi
    Auf 3 S komme ich.
    Heute Nacht geht mir summ summ summ … Nicht aus dem Sinn

  47. rhino sagt:

    Die Königin der Instrumente darf man doch nicht für ein derart lausiges Ständchen bemühen. Dann wohl eher Kaiserpfeifen. Der Oberkäser pfeift auf dem letzten Loch vor sich hin…schubarubasauseeström…schaurige Vorstellung.

  48. Willi sagt:

    @55 meierchen
    willi macht wieder mit. Hat Anfrage von weiterem Co-Autor. Titel ist auch schon gefunden.
    @57 anton (nicht aus Tirol)
    Erst mal ne Frage. Heißen die da nicht alle Toni? Jedenfalls die die willi kennt heißen Toni.
    3 S sind machbar, 4 S wären spitze. Zur Kontrolle den jeweils letzten Buchstaben angeben z.B. …t oder …? – mehr wird aber nicht verraten. Erst dann gibts die Punkte. willi freut sich, wenn anton eine ruhige Nacht hat. willi glaubt, andere haben die nicht.

  49. Meierchen sagt:

    Lass hören willi.

    Schlecht schlafen setzt schlechtes Gewissen voraus. Für Gewissen gibt es aber keine Anhaltspunkte.

  50. rhino sagt:

    @ #55 Meicherchen
    rhino ist begeistert und freut sich ganz doll auf eine spannende Fortsetzung. Vielleicht lässt sich ja auch ein Theaterstück daraus machen. rhino hat schon ne Idee für das Ende vom ersten Akt.
    Das rotnasige Rentier und das Ungeheuer von Loch Niplök sitzen zusammen mit den Kaisern und Fürsten auf dem Berg und singen gemeinsam:
    ‘Sie hat uns alles gegeben,
    Rosen und Seen und sie geizte nie,
    Wo sie war gab es Posten,
    Was wir sind, sind wir durch sie.
    Sie hat uns niemals verlassen.
    Fror auch die Welt uns war warm.
    Uns schützt dass wir uns so kennen,
    Lang ist unser mächtiger Arm.
    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!…’

    Der Vorhang fällt…Szenenapplaus…

  51. Warmbader sagt:

    1. Es muss heissen “der rotnasige Rentier”, man tut den armen Tieren sonst unrecht.

    2. Niplök?

  52. Willi sagt:

    @warmbader
    Mit dem Rentier hat warmbader gut kombiniert. Beim Ungeheuer braucht er Hilfe. Ein Loch kann auch mit Wasser gefüllt sein und dann ist es ein … . Den Rest schafft warmbader allein.

  53. Anton (nicht aus Tirol) sagt:

    @ Willi
    In mir ist das Wettfieber, was ich sonst eigentlich nicht habe, ausgebrochen. Ich will’s wissen:
    1. ….z
    2. ….t
    3. ….h
    4. ….f

    Bloß, was mache ich eigentlich mit den 4 Punkten, die
    ich jetzt gewonnen habe?

  54. Willi sagt:

    @Anton
    Punkte sammeln.
    Kommen noch mehr Fragen. Irgendwann gibts dann irgendwo leckeren Käse dafür. willi kennt da zentral gelegene gute Lokalität. Aber noch hat Anton die Punkte nicht.
    1. o.k.
    2. o.k.
    3. nur ein halber Punkt wäre bei 4. richtig gewesen
    4. falsch
    Anton hat Spaß am Raten. Muß willi sich mehr einfallen lassen.
    @warmbader
    willi lag beim “Rentier” auch falsch. Ist doppeldeutig.

  55. Meierchen sagt:

    Meierchen meinte DAS rotnasige Rentier, Ihr Diskutanten! Und das ist noch lange nicht in Rente.

  56. Willi sagt:

    Hätte meierchen was von Schlitten und Geschenken erzählt, wäre es einfacher gewesen.

  57. Meierchen sagt:

    Warum einfach, wenn es kompliziert geht?
    Ihr seid nicht hier, um faul auf Euren Gedanken zu liegen. Das ist nicht das Käsehaus hier.

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