Stinkstiefel

Menschliches


Gesehen am Sack-Kanal in Neuhof

Man kann unschwer erahnen, warum der Träger dieses armen gelben Gummistiefels bzw. dessen Eltern sich entschieden haben, lieber nur mit einem Stiefel bekleidet seines Weges zu gehen. Wer wird schon gerne mit einem Stinkstiefel gesehen?

Der Spaziergang entlang des Kanals zwischen der Neuhofer Straße und der Maxim-Gorki-Straße ist eigentlich sehr schön. Aber nur, wenn es trocken ist und man die Tretminen vermeiden kann, die dort im wahrsten Sinne des Wortes haufenweise hinterlassen werden.

48 Kommentare

  1. Kaiserbädler sagt

    Als ich diesen tollen Stiefel sah und die Gemeindevertretung vom letzten Donnerstag – Sondersitzung wegen der „Kurtaxe“ – erlebte, fielen mir doch deutliche Parallelen auf/ ein.
    In der GV wurden durch den Abgeordneten Wiedemeyer die „Rechten“ in sofern hofiert, dass er von Ihnen Unterlagen zur BM-Erklärung in Pasewalk nehmen wollte bzw. will. Er dankte Ihnen sogar, dass Sie ihm ihre Unterlagen zur Verfügung stellen wollten. Dann bekamen die Herren außerhalb der Demokratie auch noch die Gelegenheit sich zum Aktionsbündnis “Vorpommern: weltoffen-demokratisch-bunt” ihre Darstellungen zu machen und dabei über die Demokratie und deren angeblichen Straftaten zu sinieren. Danke Herr Friedrich, dass sie diese Kulanz gezeigt haben, mir zeigt es wieder einmal, dass durch solche Aktionen die NPD-hoffähig gemacht wird. Jetzt bekommt mein nebel langsam Licht, warum ihre Plakate bei der letzten kreistagswahl nicht von „Rechts“ überklebt wurden…..

    Und zu guter letzt gratulierte der Herr Gemeindevertrrtervorsteher – der Repräsentant des Volkes dieser Kaiserbäder dem „Rechten“ auch noch nachträglich zum Geburtstag mit einer Flasche Sekt. WOW, die Demokratie lebe hoch…. Ich hoffe sie habe die Flasche nicht von meinen Steuergeldern bezahlt, auf alle Fälle sollten sie sich vorher vom Volk die Genehmigung einholen, in ihrem Namen einem Rechten zu gratulieren….

    Dazu die Aktionen der sogenannten „Christlich Demokratischen Union“, die Personen per Beschluss aus der Legislative in die Exekutive schicken. So bekommt man als Wahlverlierer auch gleich einen Posten im Rathaus – nur leider wollte fast niemand diesen Vertreter des Usedomer Ring bzw. der CDU dort sehen. Aber eigentlich ein guter Gedanke – vor allem, wenn man das Ergebnis dann noch gleich im Bauauschuss als Vorsitzender selber durchwinken darf… Es lebe die Demokratie…..

    Freuen wir uns auf weitere tolle Bauten in unseren Kaiserbädern, die aus dem Prunk der Jahrhundertwende – den Protz der Jahre 2012 werden lassen.

    Mir fehlen die Worte, es wäre wohl besser, dieses Theater in das „Chapeau Rouge“ zu verweisen, dafür Geld zu kassieren und dann damit die Grundschule sanieren 😉

    Es lebe der gelbe mit Unrat behaftete Stiefel…….

  2. Frank Lettner sagt

    Mir fällt zu dem rechtswidrigen Beschluss folgende Schlagzeile ein:

    “ Gemeindevertreter korrigieren fehlerhaften Wählerwillen“

    Aber der Beschlussvorschlag zeigt ja schon eindeutig, wie ernst es mit vertrauensvoller Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde gemeint ist. Um sich als Gemeindevertreter zu engagieren sollte kein extra Beschluss notwendig sein.

  3. Horst sagt

    an den Kaiserbädler und alle anderen:
    Der Begriff „Stinkstiefel“ wird ja gemeinhin für Personen verwendet, ich glaube aber nicht, dass das der Auslöser für den Kommentar von Kaiserbädler war, sondern der braune Unrat an dem abgebildeten Schuhwerk, von dem einem übel werden kann. Und an den wurde ich nach dem Abend des 23 .August 2012 – zwei Tage vor dem 20. Jahrestag von Lichtenhagen! – auch meinerseits erinnert: Wie instinktlos darf ein Vorsitzender der Gemeindevertretung in Heringsdorf sich im Namen der Bürger, aller Gemeindevertreter und letztlich auch der HBU-Mitglieder noch aufführen, nachdem er schon ausdrücklich als GV-Vorsitzender mit übler Nachrede den neuen Bürgermeister vor seiner Amtseinführung herabzuwürdigen versucht hat – einfach wunderbar heuchlerisch, “ um Schaden von ihm abzuwenden „?
    Repräsentiert Herr Friedrich noch das, was die Bürgerschaft, bis auf am letzten GV-Wahlergebnis abzulesende wenige Ausnahmen, denkt?
    Ja, und die sogenannte „CDU“ der Kaiserbäder und ihr so brav wieder ins Amt zurückgehievter Finanzausschußvorsitzender: Werter Herr Saupe, zwischen dem Wiederaufbau eines Brandschadens an einem Gebäude, dessen Baupläne sicherlich noch vorhanden waren, mit Hilfe der Versicherer-Entschädigung einerseits und der Klärung der technischen Möglichkeiten und der Finanzierung eines gewünschten größeren Sanierungs- und Umbau-Vorhabens, wie am alten Gymnasium, besteht ein Unterschied, der offenbar Ihren Horizont übersteigt!

  4. Kaiserbädler sagt

    Im Internet fiel mir folgende Zeile auf der Seite
    http://www.vorpommern-weltoffen-demokratisch-bunt.eu/wp/

    Real-Satire auf mup.info: “Der Spuk ist vorüber”
    Veröffentlicht am 14. August 2012

    Unter der Überschrift “Der Spuk ist vorüber” findet sich auf dem neonazistischen Info-Portal mup.info folgendes Zitat:

    “Das vergangene Wochenende hielt eine ganze Region in Atem, als zweitausend, teilweise gewaltbereite Extremisten sich in die Uecker-Randow-Region aufmachten, um dort ihre menschenverachtende Propaganda abzulassen. Keifender Pöbel und haßentstellte Fratzen versuchten, sich den Gästen des Deutsche-Stimme-Pressefestes entgegenzustellen, diese einzuschüchtern und ihnen letzten Endes den Besuch desselben zu verwehren.”

    Das Aktionsbündnis ist sich der Tatsache nur allzu sehr bewusst, dass der braune Spuk auch nach Ende des sogenannten “Pressefest” leider noch nicht vorbei ist. Aber wir arbeiten daran, den Spuk zu beenden!

    Bin gespannt wie dort eventuell der demokratische Inhalt der GV-Sitzung im „Leuchtturm“ der Insel Usedom dargestellt wird….

  5. ratatösk sagt

    Eine Gemeindevertretung ist gerade keine Legislative – schöner wär’s ja noch -, sondern ein Teil der Exekutive. Für die Unwissenden: Ein Blick in Wikipdia hilft, dort wird es selbst für die Negierenden erklärt.
    Mit so einem Nichtwissen – wie vorstehend vorhanden – sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und derartige abstruse Verschwörungstheorien sollten wohl eher den Illuminaten oder opus dei vorbehalten sein.

  6. Joachim Saupe sagt

    Hallo Horst,
    ich wurde mit 6 : 1 Stimmen erneut zum Vorsitzenden des Finanzausschusses fraktionsübergreifend gewählt! In diesem Gremium bin ich seit 1994 aktiv. Ahlbeck hat 2005, also zur Fusion der Kaiserbäder, nicht die schlechteste Finanzbasis mitgebracht. Sie können auch gerne am kommenden Mittwoch, um 19 Uhr zur öffentlichen CDU – Veranstaltung nach Heringsdorf in die Freidenstraße „Höhe Fleischer Wollin“ kommen und mit uns diskutieren. Ich denke die CDU ist die einzige Fraktion, die sich in den letzten 22 Jahren zu tagesaktuellen Problemen öffentlich gestellt hat.
    Und wir machen weiter so, darauf können Sie sich verlassen!

  7. Horst sagt

    @ratatösk: Herr Lehrer, ich weiß was? –
    Natürlich ist klar, dass die GV als Organ der kommunalen Selbstverwaltung verfaßt ist, allerdings im gemeindlichen Bereich praktisch aufgrund ihres Einflusses auf die tägliche Arbeit der Rathaus-Verwaltung durchaus der Vergleich bei Kaiserbädler nicht absolut abwegig ist. Ebenso klar aber auch ist, dass sie in Heringsdorf – offensichtlich besonders ihr Vorsitzender und der Vorsitzende der größten Fraktion – das genauso sehen, wie vom Kaiserbädler angesprochen.

    Was ich allerdings als wirklich bemerkenswert an Ihrem Kommentar ansehe, ist das Fehlen einer konkreten begründeten Stellungnahme – sei es bezüglich des Herumscharwenzelns um die „volkstreuen Vertreter“ ( oder soll Ihr Hinweis auf abstruse Verschwörungstheorien als gutheißende Stellungnahme zur Unterstützung von Herrn Friedrich verstanden werden? ), sei es zu dem „Dringlichkeitsantrag“ der CDU-Fraktion.

  8. Horst sagt

    Herr Saupe, dass Sie so weitermachen wollen – anderes habe ich von Ihnen nicht erwartet, frage mich nur, wie die Partei mit dem C und die Wähler auf Dauer dazu stehen.
    Und was das von Ihnen geltend gemachte stolze Wahlergebnis angeht: nachdem zwei sachkundige Ausschußmitglieder durch die von Ihnen angeführten Gemeindevertreter letztlich tricksend aus dem Ausschuß entfernt wurden, überraschte es nur noch in geringem Maße.

  9. Joachim Saupe sagt

    Hallo Horst,
    zum Dringlichkeitsantrag der CDU gab es übrigens Zustimmung aus allen Fraktionen. Und warum soll die CDU nicht öffentlich und transparent so weiter machen. Kommen Sie doch einfach am Mittwoch und reden mit uns persönlich!
    Wünsche Ihnen noch eine gute Nacht.

  10. Horst sagt

    @ratatösk:
    Die Sendung mit der Maus, heute “ Die Legislative und Die Gemeindevertretung „:

    Was tut „die Legislative“? – beschließt Gesetze und Verordnungen.
    Was sind Gesetze und Verordnungen? – gesetztes Recht.

    Was sind Gemeindesatzungen, wie etwa B-Pläne? – gesetztes Recht.
    Wer beschließt Gemeindesatzungen? —- die Gemeindevertretung. Na? Na???

  11. Völle Zustimmung ,Horst, zu Ihren Beiträgen.Herr Saupe ist in seiner Art leider etwas selbstherrlich-arrogant.Wie übrigens fast die ganze CDU der Insel.

  12. Warmbader sagt

    Herr Saupe versucht sich als Saupermann. Er fühlt sich von Herrn Merkles Bild animiert und schreibt auf seiner Facebookseite:

    „Denke gerade darüber nach ob die CDU – Kaiserbad wirklich Scheiße ist, wie unser neuer Bürgermeister meint!“

    Um in den Käsebädern noch Niveau zu finden, muss man sehr tief graben. Es sinkt immer weiter in die Tiefe.

  13. Frank Lettner sagt

    Ach Joachim es gab zu Eurem Dringlichkeitsantrag bezüglich eines rechtswidrigen Beschlusses nicht die Zustimmung von allen Fraktionen. Meine Fraktion hat geschlossen dagegen gestimmt.

  14. Meierchen sagt

    Ffffflupppp! Meierchen ist aus dem Winterschlaf erwacht!

    Das Meierchen träumte eigentlich gerade von Transparenz und wohlgeordneten Finanzen, als es plötzlich die Worte „Gockel“ und „Posten“ gehört zu haben glaubte und dann erkannte, was am Stiefel oder auf Jockels Facebookseite klebt[e].

    Das ist doch wohl Meierchens absolutes Spezialgebiet! Meierchen ist vom versorgten Jockel zum Jauchefahrer ernannt worden. Also gilt, wenn es um die Käsebäderjauche geht: Keine Feier ohne Meier!

    Meierchen wüßte gerne, wieviel kriegt man denn für so einen aus allen Fraktionen zugestimmten Posten? Welche Qualifikation braucht man denn für so einen aus allen Fraktionen zugestimmten Posten?

    Williiii, Phantooooom! Aufwachen! Geht los!

  15. EinBürger sagt

    Zu den ganzen hier aufgeführten Dingen gibt es nur noch eines zu schreiben:
    Egal um was es in unserer Heringsdorfer Vorzeigedemokratie geht, Intelligenz ist ein Ausschlusskriterium.
    Da hilft auch nicht die jahrelange Mitgliedschaft in einer Partei oder politischen Organisation oder Gemeindevertretung oder in einem Ausschuss.

  16. Horst sagt

    Noch ein paar Worte an Herrn Saupe:
    Es gibt in meinem Terminkalender wichtigere Termine als eine Veranstaltung der „CDU“ Kaiserbäder, aber Sie werden mich sicher nicht vermißt haben. Überdies hätte mich schon deshalb wenig hingezogen, weil ich ja hätte mit späterer Erklärung “ das habe ich nie gesagt “ rechnen müssen – vielleicht auch mit der Behauptung “ Alle haben mir zugestimmt “ einschließlich Herrn Lettners. – Wenn Sie mit mir diskutieren wollen, gern, aber 1. schriftlich und 2. mit Antworten zur Sache – dabei ( falls möglich ) mit etwas mehr Niveau und Wahrheitsliebe als auf Ihrer Facebook-Seite ( danke, Warmbader, für den Hinweis ).

  17. SchlauSnacker sagt

    @EinBürger
    neben der Intelligenz gibt es noch mehr Ausschlußkriterien, wie Kompetenz, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.
    Weiter geht es mit der Beschaffung von Posten für Gemeindevertreter. Nachdem es mißlang, den ehemaligen GV Ohlemann (Gothen) den Posten des KTS-Geschäftsführers zuzuschieben, versucht die CDU ihr Neumitglied Heilmann in das Rathaus zu setzen. Als Bürgermeister war das ja mißlungen. Soweit man hört, soll er den Schulumbau bis zur Baugenehmigung erarbeiten. Im Rathaus sitzen, ohne Bezahlung (?) :-). Das ist das neue Demokratieverständnis von Saupe + Heilmann.
    Exekutive und Legislative in einer Hand.
    Was tut man nicht alles, wenn man einen neuen Job braucht.

  18. EinBürger sagt

    @SchlauSnacker
    ja was ist da bloß falsch gelaufen. Ursprünglicher Plan der Herren Saupe + Heilmann war es doch gewesen, dass ein BM Heilmann dem feinen Herrn Saupe einen Job in der öffentlichen Verwaltung besorgt, zumindest wenn man den Gerüchten in Heringsdorf glauben schenken mag.
    Aber wollen wir das mal positiv sehen: der alte/neue Finanzausschussvorsitzende, der beste den wir jemals hatten und haben werden, die fachliche Kompetenz in Person, das demokratische Urgestein, hervorgegangen aus den Ruinen einer Blockflötenpartei, also die politische Reinkarnation der Demokratie, unser Herr Saupe versucht die Platzierung einer seiner Jünger Namens Heilmann, also den Mann des Heils, KOSTENLOS im Rathaus. Aus lauter UNEIGENNÜTZIGKEIT, ja nur dem GEMEINWOHL unterworfen und ohne Kosten zu verursachen, ja wenn dies gelingt, ja lieber Herr Saupe, dann haben Sie wahrhaftig ihr Meisterstück als Finanzausschussvorsitzender abgeliefert. Arbeiten lassen zum Nulltarif. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

  19. Kaiserbädler sagt

    Schade, das Licht nicht auch manchmal in geschlossenen Hirnen für Erhellung sorgt. Außer seinem roten Kopf nach dem dritten oder vierten Skatbier bleibt es farblos……

    Der Größenwahn eines Jockels weitet sich nun aufs Bundesgebiet aus…. Aus unserem Ortsverband kommt nun schon der Bundeschef der CDU – welch Karriere…. Was die liebe Angi dazu wohl sagt, naja wahrscheinlich hat Jockel mit seinem Rechtsberater kurz eine geraucht 😉

    „Hallo Leute,
    hier noch mal die letzte Erinnerung für das heute stattfindende „Heringsdorfer Gespräch“. Beginn 19 Uhr – Ort Heringsdorf Friedenstraße Höhe Fleischer Wollin – Thema „Heringsdorf soll leuchten“.
    Getränke sind vorhanden und der Grill wird angeworfen. Gerne könnt Ihr auch Interessenten mitbringen.
    Einladung: siehe Anhang

    Euer Joachim Saupe

    CDU – Chef“

  20. EinBürger sagt

    @Kaiserbädler
    ja der Herr Saupe ist mal wieder dem Größenwahn verfallen. Nennen wir ihn doch einfach GRÖVAZ, Größter Vorsitzender aller Zeiten.
    Ein CDU Chef, sorry GRÖVAZ, der bei dem CDU-Landtagsabgeordneten Liskow angestellt ist. Stellt sich ernsthaft die Frage: Wer ist Koch und wer ist Kellner.
    Und es wird noch schlimmer. Herr Saupe droht uns allen. Zitat Herr Saupe vom 26.08.2012:
    „Und wir machen weiter so, darauf können Sie sich verlassen!“
    So sieht also der politische Abgesang der CDU in Heringsdorf aus.
    Mittlerweile sehe ich aber dem Untergang dieser CDU gelassen entgegen. Bei solchen Personal wie Saupe (GRÖVAZ), Heilmann u.a., kein wirklicher Verlust für die Demokratie.

  21. HerrLehmann sagt

    hallo @juergen,

    willst Du den stinkstiefel-beitrag nicht mal in die rubrik „politisches“ packen? würde zu den kommentaren passen und war ja vielleicht auch so gewollt.

    oder, besser noch: eine eigene rubrik namens: „beleidige den jockel“. das wäre dann die top-rubrik und Du könntest Dich von ihr en bloc distanzieren. oder auch nicht.

  22. SchlauSnacker sagt

    @EinBürger
    „einer seiner Jünger Namens Heilmann“ ????
    Hier erkennt EinBürger nicht die Wirklichkeit.
    Jockel weiß noch nicht, dass er gerade als nützlicher Mitläufer beim verhinderten BM Heilmann angestellt ist. Völlig ohne Salär.
    Aber dem Jockel ist das alles wurscht. Er hat beim Leuchten vielleicht schon den CDU-Aufnahmeantrag von Wehrmann +Co in der Tasche.
    Schlau fragt sich gerade, wer in Zukunft die Stromkosten für das Erleuchten der teuren Villen bezahlen soll. Antwort: WIR ALLE

  23. Horst sagt

    Werter Herr Lehmann, bislang hat der bedauernswerte „Jockel“ nicht den Eindruck einer Mimose gemacht, würde auch nicht zu seinem gesamten Verhalten passen – oder haben alle, die sich zum Stinkstiefel bis hierher geäußert haben, etwas verpaßt? – Aber vielleicht gilt für den CDU-Chef einerseits und die von ihm so behandelten Gegner andererseits ja zweierlei Maß.

  24. Peter Schulze sagt

    Hallo allerseits,

    hab länger nicht reingeschaut, weil anderweitig beschäftigt.
    Die Beiträge um C-Partei und Vorsitzenden wecken bei mir fast vergessene Erinnerungen an Arbeit ohne Geld. Ach ne, umgekehrt (Arbeit (fast) ohne Geld ist ja völlig normal hier auf Usedom, außerdem straffrei).
    Es ging, glaub ich um die Ausnahme: Geld ohne Arbeit. War das nicht im Eigenbetrieb, Therme? Ich erinnere mich nur noch schwach, muss mal die Unterlagen raussuchen. Da war auch was mit der Staatsanwaltschaft. Stralsund? Kann mir jemand auf die Sprünge helfen? Warum, zum Teufel, geht mir immerzu beim Stichwort Finanzausschussvorsitz der Spruch: „den Bock zum Gärtner machen“ durch den Kopf?
    Vielleicht funktioniert, das kollektive Gedächtnis ja besser als meins. Helft mir mal auf die Sprünge…

    Viele Grüße

    Peter Schulze

  25. Kaiserbädler sagt

    Lieber Herr Lehmann,

    echt rührend wie Sie Partei ergreifen für den Herrn Jockel….. hatte Sekunden“kurz“ ein schlechtes Gewissen 😉

    Nun einmal ehrlich, ich denke die Aussage „beleidigt den Jockel“ würde anders aussehen…

    Hier werden Tatsachen, die einem einfach strukturiert denkenden Menschen unverständlich sind, den Kopf schütteln lassen und einem das Gefühl geben lassen, irgendetwas läuft verkehrt im „Staate Heringsdorf“ noch einmal angesprochen. danke Jürgen für diesen Spotter, der wenigstens einen Teil der Bevölkerung erreicht.

    Wenn Sie öffentliche Meinungsäußerungen scheuen, dann sollten „Blogs“ wie diese verboten werden… denn

    „Wer nicht beleidigen will, darf nicht stets sagen, was er denkt.“

    – Kara Ben Nemsi –

    Die von Peter Schulze angesprochenen Tatsachen sind doch uns allen schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge, die Krönung ist doch wohl die Tatsache, dass unsere GV im nichtöffentlichen Teil (ist mir zu Ohren gekommen) ein deutsch-polnisches Schulprojekt, dass gefördert werden könnte, einfach hat platzen lassen. Da hat das „rechte Gedankengut“ in der GV wohl wieder einen tollen Zuspruch bzw. Unterstützung erhalten.
    Wozu leistet sich diese Gemeinde einen Sozialausschuss, Leitbilder wie Schule und Bildung?? um Sitzungsgelder zu bezahlen?? haben wir zuviel Geld??

    Wissen Sie, lieber Herr Lehmann, wie egal mir Leute wie Jockel, der Käsemeister und sein Fleischer oder der größte Bauherr aller Zeiten sind,

    – wie sagte Herr Jockel: Zitat Horst -„Werter Herr Saupe, zwischen dem Wiederaufbau eines Brandschadens an einem Gebäude, dessen Baupläne sicherlich noch vorhanden waren, mit Hilfe der Versicherer-Entschädigung einerseits und der Klärung der technischen Möglichkeiten und der Finanzierung eines gewünschten größeren Sanierungs- und Umbau-Vorhabens, wie am alten Gymnasium, besteht ein Unterschied“ –

    wenn es um Recht, Gesetz und Ordnung geht, an das wir uns alle halten müssen. Nur eben einige wenige aus der GV wohl nicht (siehe B-Plan Usedomer Straße in der eine Ferienwohnung pro Haus zugelassen ist und zwei vermietet werden??) –

    Wo sind da unsere Gemeindevertreter, die gewählten Fachleute in den Ausschüssen ????. Dazu gehören meiner Meinung nach die ständigen Versprechen, gibst Du mir so bekommst Du.. oder „ich entscheide über B-Pläne, halte sie aber selber nicht ein“.
    Meldegesetze, Wahlverordnungen etc. alles nur Makulatur, oder warum darf ein in Balm wohnender Mitbürger weiterhin aktiv in der Kommune mitarbeiten.
    Was ist das für eine GV, die sich einen Finanzausschuss mit Sachverstand (Schiela, Manthei, Merkle, Gottheit, Lettner) zerschießen lässt, um dann mit Leuten wie Kohlhause (da war doch noch etwas mit der Ostseetherme), der Linke mit den rechten Freunden oder Grillmeister Saupe (18,20,22, 23, 24, 27 usw – sind seine Zahlen) die Geschicke im Rahmen einer Buchführung kontrollieren lassen will.

    Dazu die Aktion mit Herrn Ohlemann?? ist das schon alles aufgearbeitet mit der KTS-Affäre??

    Zu guter letzt der Antrag der CDU, aktiv in die Verwaltung eingreifen zu wollen und dort jemanden positionieren, der als Ausschussvorsitzender eigentlich das Kontrollorgan der Verwaltung sein sollte…

    Armes Deutschland…sorry armes Heringsdorf…

    Ich weiß das Polemik nicht weiterhilft, aber es wird Zeit für Veränderungen, gravierende Veränderungen…..

    In diesem Sinne Herr Lehmann, halten Sie Jockel weiterhin die Treue, mich würde allerdings interessieren, was Sie dafür versprochen bekommen haben……

  26. Jürgen sagt

    @ Herr Lehmann

    Ich wüsste nicht, wo ich in dem Beitrag auf irgendetwas anderes als den Bildinhalt und die Hinterlassenschaften sozial verwahrloster Hundehalter hingewiesen hätte.

    Obwohl, auf den Bezug zu den Rechten hätte ich auch selbst kommen können. Hat man das braune Zeug erst mal an den Hacken, dann haftet es sehr lange. Leider ist unsere Gemeindevertretung in Bezug auf die Rechten nach wie vor nicht in der Lage oder Willens, einen klaren Abgrenzungskurs zu fahren, wie es andernorts üblich ist. Aber da kann man nur hoffen, dass der Wähler das bis 2014 nicht alles vergessen hat.

    Ansonsten sind praktisch alle Kommentare nur der Beweis für die Tiefe der Gräben, die die politische Arbeit der Gemeinde nach wie vor durchziehen. Warum fragt eigentlich niemand in einer öffentlichen Sitzung, warum Heringsdorf immer noch keinen Haushalt für 2012 in Sicht hat? Wer trägt die Verantwortung für ein Jahr Stillstand? Wie hat sich die angeblich gesicherte Finanzierung der Grundschule innerhalb von vier Monaten in Luft aufgelöst?

    @ Kaiserbädler

    In Sachen Ferienwohnungen von Herrn Heilmann ist schon lange alles gesagt. Er hat die Möglichkeiten des Bebauungsplanes clever ausgenutzt und das ist, wie von der Kreisverwaltung bei einer Überprüfung festgestellt, rechtlich nicht zu beanstanden. Das kann dem einen gefallen, dem anderen nicht. C’est la vie, würde der Franzose jetzt vermutlich sagen. Auch hier gilt es, die Beurteilung durch den Wähler abzuwarten.

    Das die Abwahl von Herrn Saupe als Vorsitzender des Finanzausschusses ins Leere läuft war vorher klar. Dafür ist Jockel Saupe zu lange im Geschäft, um nicht mit den Möglichkeiten, die ihm die Geschäftsordnung gibt, zu spielen. Das Ende vom Lied? Er ist wieder Vorsitzender und die CDU hat sogar ein Mandat mehr im Ausschuss. So etwas nennt man glaube ich einen Pyrrhussieg.

    Auch das Wiederkäuen der ewig gleichen Vorwürfe gegen den ein oder anderen Gemeindevertreter bringt uns nicht weiter. Das ist genau die Gemeindevertretung, die sich unsere Einwohner bis 2014 gewählt haben. Punkt, Ende, aus.

  27. Kaiserbädler sagt

    @ Jürgen….

    Sicherlich haben Sie grundsätzlich Recht, aber „clever“ ausnutzen, wird Rechtsbeugung damit hoffähig ??? – wobei sich die Frage aufwirft: Was ist clever ausgenutzt worden…. Beziehungen oder rechtliche Spielräume – warum arbeite ich an B-Plänen mit, damit ich mir Freiräume schaffe ??).
    Verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten/ Ressourcen umgehen, Fairness, eventuell auch einmal Verzicht auf Eigeninteressen, wenn dadurch Rechtsbruch begangen werden könnte, sind/ wären für mich Charaktereigenschaften, die ich eigentlich von mir gewählten Politikern auf kommunaler Ebene erwarte.

    Und sorry, die „braune klebrige Masse am gelben Stiefel“ werde ich nie akzeptieren, deshalb wird es in diese Richtung ewig ein Wiederkäuen geben – jedenfalls für mich…….. auch gegen etablierte Politiker, die sich in diese Richtung bewegen und „denen“ damit Raum verschaffen…..

  28. Horst sagt

    @ Jürgen: Darf ich in einem Punkt widersprechen, nämlich „Ferienwohnungen Usedomstr. 1“?
    Nicht die Möglichkeiten des B-Plans sind ausgenutzt worden, sondern Schlamperei in der seinerzeitigen Kreisverwaltung – was auch immer zu ihr geführt hat. Gebaut worden sind, jedenfalls zur Anmietung angeboten werden in dem EFH 2 ( i. W.: zwei ) Ferienwohnungen, und das steht im Widerspruch zum eindeutigen B-Plan-Inhalt. Der Bauausschußvorsitzende als Vorbild kann daran mit dem lächerlichen Einbau einer Verbindungstür zwischen beiden Wohnungen – wie mir berichtet – nichts ändern, nur allen Bauherren zeigen, welcher Wert bisher in Gemeinde und Kreis den Rechtsnormen beigemessen wurde.

  29. Jürgen sagt

    @ Kaiserbädler

    Was die Rechten angeht, gebe ich Ihnen natürlich recht, auf das Thema habe ich mich beim „Wiederkäuen“ auch nicht bezogen.

    @ Horst

    Zur Qualität des Bauordnungsamtes kann ich nichts beitragen, da ich mit diesem selbst nichts zu tun habe. Fakt ist, die Damen und Herren hatten beim Ortstermin nichts zu beanstanden. Ob das rechtens ist? Keine Ahnung.

  30. Horst sagt

    @ Jürgen
    Ja, zwei gleich eins gleich zwei. Wie es dazu wohl gekommen ist?

  31. EinBürger sagt

    @Jürgen
    Zu Ihrer Darstellung vom 02.09.2012, hier bezüglich der Bausache von Herrn Heilmann, gibt es einiges zu sagen. Nich alles was durch juristische Winkelzüge erlaubt ist, ist auch (politisch-)moralisch korrekt. Und das gilt im übrigen insbesondere für Politiker. Und schon gar nichtwenn diese das höchste Amt der Gemeinde Heringsdorf anstreben. Ich verweise gerne auf den Spruch der Woche. „Zeig mir wie du baust, und ich sage dir, wer du bist.“
    Ich bin entäuscht über Ihre Geisteshaltung. Sie führen hier den Kampf gegen RECHTS. Aber Sie verteidigen Dinge welche den Rechten an Munition durch Demokraten in die Hände gespielt wird. Ein solches Verhalten ist im Kampf gegen Rechts nicht glaubwürdig.
    Glaubwürdiger wären Sie, wenn Sie sich endlich von Ihrem (politischen) Zögling Herrn Heilmann distanzieren würden. Aber stattdessen haben Sie ihn, nachdem das mit dem Usedomer Ring nichtsgeworden ist, in der CDU plaziert. Sie dagegen haben auf der linken Seite bei Herrn Lettner Platz genommen. So können Sie beide Seiten lenken und leiten. Eigentlich clever, allerdings für den geübten Zuschauer zu offensichtlich. Somit tragen auch Sie wesentliche Verantwortung für die tiefen politischen Gräben in der der Gemeinde Heringsdorf.
    Kommen wir zum Finanzausschuss:
    Wo waren Sie (nach meinem Kenntnisstand fehlten Sie) eigentlich bei der Abwahl des Herrn Saupes als Finanzausschussvorsitzender? Bei einer solch brisanten Sitzung zu fehlen läßt Interpretationen sehr viel Spielraum.
    Sie werfen hier auch die Frage nach den Verantwortlichkeiten wegen des fehlenden Haushaltes auf. Eine Antwort neben vielen: Auch Sie haben im Finanzauschuss versagt. Aber die Mitglieder des Finanzausschusses tragen nicht die alleinige Verantwortung. Im wesentlichen ist die Gemeindevertretung politisch verantwortlich. Diese hat, neben der Verwaltung, komplett versagt.
    Interessant ist auch das Verhalten von Herrn Lettner. Mal liegt er mit dem CDU Vorsitzenden Saupe im Bett und kuschelt, mal biedert er sich dem neuen BM an. EinBürger ist einfach nur noch angewiedert von solchen politsichen Mandatsträgern.

  32. Jürgen sagt

    @ EinBürger

    Ich vertrete in Sachen von Thomas Heilmann keine Geisteshaltung, ich habe die Faktenlage geschildert und sein Vorgehen in keinster Weise verteidigt. Ein Urteil über sein Handeln mag sich jeder selbst bilden.

    Auch die Vorstellung, Herr Heilmann sei mein Zögling und ich hätte ihn beim Usedomer Ring platziert, ist einfach grotesk. Und die Vorstellung, ich könnte oder würde gar irgendjemanden leiten, ist absurd.

    Bei der Abwahl von Herrn Saupe war ich tatsächlich nicht anwesend, es ist für keinen ehrenamtlichen Mandatsträger möglich immer an allen Sitzungen teilzunehmen. Was das Ergebnis der Abwahl angeht, war von vornherein klar, dass Jockel Saupe im Falle seiner Abwahl über die Geschäftsordnung den Finanzausschuss sprengt.

    Was die Haushaltspläne angeht: Waren Sie jemals in einer Sitzung des Finanzausschusses? Dort wurde immer wieder auf eine frühzeitige Vorlage der Haushaltspläne gedrängt, auch in den vergangenen Jahren und es wurde frühzeitig auf die Problematik mit der Doppik hingewiesen.

    Es ist leider nicht möglich, die Verwaltung zur Vorlage eines Haushaltes zu zwingen, wir hätten das gerne getan. Es spricht in der Tat nicht unbedingt für die Leistungsbereitschaft der Verwaltung und ihrer Leitung, wenn in Heringsdorf mit immer neuen Ausreden nicht gelingt, was andere Gemeinden längst fertig haben.

  33. EinBürger sagt

    @Jürgen
    also verstehe ich das jetzt richtig, Sie waren nicht anwesend und das Ergebnis, hier die „Sprengung“ des Finanzausschusses mit Hilfe der Satzung, durch Herrn Saupe, war Ihnen von vornherein klar?
    Bitte meinen, ich gebe zu auf die schnelle geschriebenen, Beitrag nochmals lesen. Ich habe verdeutlichen wollen, dass Sie Ihren Zögling Heilmann in der CDU platziert haben, nachdem Ihr Usedomer Ring nichts geworden ist.
    Früher und dies war deutlich sympatischer hatte Herr Heilmann wenigstens noch ein differenziertes Verhältnis zu Herrn Saupe. Aber das ist um den Willen zur Macht wohl der Preis. Verrat an sich selber.
    Im übrigen lasse ich Sie mit der Aussage, Sie hätten nur die Faktenlage bezüglich der „ZWEI“Ferienwohnungen von Herrn Heilmann genannt, nicht durchkommen. Sie haben dieses Vorgehen als CLEVER bezeichnet. Das ist eine WERTUNG.

  34. Frank Lettner sagt

    @ Ein Bürger

    gehts eigentlich um Sacharbeit oder darum andere persönlich zu diffamieren und eine Schlammschlacht herbeizuführen und Gräben zu vertiefen?

  35. Ampelmann sagt

    @Herr Lehmann:
    Jockel muss auch einstecken können. So wie der austeilt. Solange das über der Gürtellinie bleibt….

    @EinBürger:
    Nicht jeder, der baut, ist böse. Und solange die Behörden es absegnen, ist es legal.

    Da kann man anonym und mutig unter Tarnnamen herrlich über Moral schwadronieren und selber trotzdem weiter in den Puff gehen. Wenn Sie verstehen, was ich meine..

  36. Peter Schulze sagt

    @ Jürgen
    der letzte Absatz Ihres letzten Beitrages läßt mir die Nackenhaare und die Fußnägel hoch gehen.
    „Es war leider nicht möglich, die Verwaltung zur Vorlage eines Haushaltes zu zwingen…“.
    Welche Verwaltung meinen Sie? Die unter Herrn Petersen? Oder die unter Kottwittenborg?
    Hat nicht die Laienschauspielerschar der GV in völliger Unkenntnis der Kommunalverfassung inzwischen einige Glanzleistungen vollbracht, um den neuen Bürgermeister vorzuführen? Angeführt von einem öffentlichkeitsscheuen Vorsitzenden?
    Und hinterher haben die auch noch gemault, dass ihnen keiner gesagt hat, dass sie gegen geltendes Recht verstoßen?
    Muss ich deutlicher werden…?
    Ich bitte um differenziertere Darstellung…

    Viele Grüße

    Peter Schulze

  37. Jürgen sagt

    @ Frank

    Endlich. Dachte schon, ich müsste noch einmal an der Strippe ziehen. 🙂

    @ Peter Schulze

    Das Gesetz zur Einführung der Doppik in M-V ist am 01.01.2008 in Kraft getreten mit der Massgabe, die Doppik ab dem Haushaltsjahr 2012 einzuführen. Von daher sind die Verantwortlichkeiten klar. Auch die Haushalte 2011 und 2010 kamen viel zu spät.

    Und nochmal: Das ist die Gemeindevertretung, die die Bürger sich gewählt haben.

  38. Horst sagt

    an alle im Anschluß an Jürgens letzten Satz:
    Wie hoch war die Wahlbeteiligung bei der letzten GV-Wahl? Ich denke, es waren nicht „die“ Bürger, die diese GV gewählt haben. Viel zu viele haben nicht gewählt, weil sie entweder meinten, da kämen doch nur die alten Fürsten, die doch nur tun, was ihnen oder ihren Freunden nützt, oder weil sie nicht „mitgenommen“, interessiert worden sind. – Wer, und das unterstelle ich den meisten, die sich hier äußern, ernsthaft am Wohl unseres Gemeinwesens interessiert ist, möge sich nicht nur hier äußern, sondern auch gegenüber Freunden, Bekannten, Nachbarn, und Interesse wecken und zum Mitreden und zur Wahlbeteiligung motivieren. Die für M-V schon relativ hohe Beteiligung an der Bürgermeisterwahl kam nicht von ungefähr und kann in zwei Jahren erheblich gesteigert werden. Ich für mein Teil bin sicher, dass die nächste GV ein deutlich anderes Aussehen haben wird.

  39. EinBürger sagt

    @ Frank Lettner
    Meinen Sie wirklich es ist diffamierend wenn Wähler schreiben wie sie die Dinge sehen? Und es vertieft Gräben und führt zu Schlammschlachten wenn man Politikern die Gedanken des Wählers bzw. eines Wählers nahe bringt?
    Sind Sie wirklich schon so abgehoben?

    @Ampelmann
    Nein ich verstehe nicht. Wollen Sie mir etwa unterstellen Puffbesucher zu sein?
    Wenn ja wüßte ich gerne woher Sie Ihre Informationen beziehen.
    Im übrigen schwadroniere ich nicht über Moral. Es muss endlich wieder ein gesellschaftlicher Anspruch werden integere Politiker zu haben.
    @ Jürgen
    Warum beantworten Sie eigentlich meine Frage nicht. Ich beobachte schon lange dass Sie sich wegducken wenn es um eine konkrete Positionierung Ihrer Person geht. Auch Sie tragen in der Gemeinde Verantwortung. Dieser werden Sie aber mit gelebten Opportunismus nicht gerecht.
    Die Gemeindevertretung mit ihren Gremien ist das höchste politische Organ der Gemeinde. Statt Verantwortung zu übernehmen, nach Lösungen zu suchen, veranstalten Sie hier Spielchen für das eigene Ego.

  40. Ampelmann sagt

    @EinBürger:
    Natürlich kann ich Ihnen nicht ernsthaft unterstellen, Puffgänger zu sein. Ich kenne Sie gar nicht.

    Aber Sie schreiben hier so von Moral beseelt und zugleich anonym und da hatte ich mal ganz fur mich laut gedacht, dass Sie regelmäßiger Puffbesucher sein könnten und keiner würde es merken.
    Ich mag es halt, wenn nur die über Moral schwadronieren, die selber eine weiße Weste haben.

    Wenn Sie verstehen, was ich meine..

  41. Gerhard sagt

    Auch als Achterlandbewohner bleiben für mich die Kaiserbäder das Aushängeschild Usedoms (ich akzeptiere auch andere Ansichten darüber). Aufmerksam, oft auch nachdenklich, habe ich auch deshalb die Diskussionsbeiträge in diesem Forum verfolgt, die mit der Neuwahl des Bürgermeisters zusammenhingen. Nicht nur einmal ist mir mancher Beitrag wegen seines erschreckenden Niveaus ziemlich übel aufgestoßen. Egal, vorbei! Meine Hoffnung, dass es hinsichtlich des Austausches von Argumenten nach der Wahl von Lars Petersen niveauvoller, vor allem sachlicher wird, erfüllt sich beim Lesen vieler Beiträge an dieser Stelle leider nicht. Ich beneide Lars nicht, dabei schätze ich ihn sehr. Es reicht eben nicht, den Kopf (Bürgermeister) in Ordnung zu bringen und den Rest des Körpers (GV) unberührt zu lassen.Statt sich mit dem Zuschaufeln der alten Gräben zu befassen, etwas für die Gemeinde und ihre Menschen zu tun, werden Meinungen unter Zuhilfenahme dieses Forums – zumindest teilweise – auf merkwürdigem Niveau ausgetauscht. Wann wird sich das ändern? Bei der nächsten Wahl? Das ist noch lange hin, und bis dahin soll das so weitergehen? Eine für mich auch offen gebliebene Frage ist: wann wird der braunen „Fraktion“ endlich mal die Kante gezeigt, statt mit diesen“nationalen Demokraten“ den Kuschelkurs fortzusetzen. Wollen die wirklich nur spielen? An die GV und den Chef dieser GV: hört auf mit diesem miesen Gezanke in der Öffentlichkeit, macht Euch endlich an die Arbeit. Auf die Kaiserbäder und dieses Forum schauen nicht nur Einheimische …

  42. Peter Schulze sagt

    @ Jürgen
    …und nochmal: Das ist die Gemeindevertretung, die die Bürger sich gewählt haben…

    Manchmal versuch ich, neben mich zu treten und unsere Verhältnisse von einem Standort außerhalb zu betrachten.
    So, wie wir z.B. Weißrussland als diktatorisch betrachten oder Putin als undemokratisch…
    Wo ist eigentlich der Unterschied?
    Hier haben wir verschiedene Wahlgruppierungen aus dem Umfeld der CDU, wie auch immer die sich nennen.
    Die stellen ihre Kandidaten auf, die kann man wählen, oder auch nicht (= ca. 50%+ Wahlenthaltung), ist beabsichtigt, gibt es Studien zu….
    Es gibt bisher keine anderen Kandidaten…
    Oder man wählt aus Ärger NPD.
    Keifen die anderen zwar wieder und schütteln ratlos die Köpfe, aber machen weiter, wie bisher…
    Was anderes gibt es nicht.
    Nochmal: Auswahl zwischen Hölle, Tod und Teufel, vielleicht noch Pest und Cholera…und wer es noch drastischer braucht: zwischen Eiter, Ausfluss und Dünnschiss…
    Die Wähler sind das offenbar leid. Sie haben mit deutlicher (ich würd mal behauptem: überwältigender) Mehrheit einen neuen Bürgermeister von „außen“ gewählt.
    Und den Schlachtermeistern, Taxifahrern, Hotelbetreibern…, die diese GV dominieren, fällt nichts anderes ein, als zum probaten Mittel des Mobbing zu greifen…
    Und die sind auch noch so dämlich, dass mir nichts mehr dazu einfällt. Die sind noch nicht mal in der Lage, die Rechtsgrundlage, auf der sie agieren, zur Kenntnis zu nehmen, oder schlimmer noch, zu begreifen.
    Die lassen sich im Einzelfall sogar unwidersprochen von der OZ zitieren, der neue Bürgermeister habe nicht das „Format“ für sein Amt.
    Besteht „Format“ darin, seine Angestellten zu drangsalieren und zu bescheißen? Das bezweifele ich…
    Und so weiter…Es reicht!
    Ja, Jürgen, ich weiß, ist harter Tobak, aber…

    Viele Grüße

    Peter Schulze

  43. Peter Schulze sagt

    @ Ampelmann
    Haben Sie was gegen Puffgänger?
    Wo ist das Problem?
    Ich sehe zwei:
    Mit der Partnerin. Stimmt noch alles? Vielleicht hat sie ja Lust, mitzukommen?
    Und mit der Bezahlung. Zahl ich selbst, problemlos.
    Zahl ich aus der Firmenkasse, muss ich das dem Finanzamt erklären.
    Zahl ich aus der Gemeindekasse, mach ich mich strafbar. (und hier wird es interessant)
    Wo ist die Moral? Das einzige Problem, das ich sehe, ist, nicht erwachsen zu sein und sein Leben zu verantworten…und zu lügen..

    Viele Grüße

    Peter Schulze

  44. egeln sagt

    @EinBürger

    Wenn sie unbedingt etwas bewegen wollen, dann treten sie zur nächsten Wahl an und bringen sie auch gleich ihre Freunde mit, denn eins ist sicher:
    alleine und vom puren Gerede wird sich nichts ändern.

    Oder haben sie etwa keine Zeit???

  45. Jürgen sagt

    @ Peter Schulze

    Wir werden ja sehen, wie das Kandidatenfeld bei der nächsten Wahl aussieht.

    @ Gerhard

    Danke für diesen wohltuend sachlichen Kommentar.

  46. EinBürger sagt

    @Ampelmann
    bei allem gebotenen Respekt, Sie sind niveaulos.

    @egeln
    ich werde darüber nachdenken. Danke für den gedanklichen Anstoß. Und ich denke Zeit wird sich sicher finden lassen.

  47. Ampelmann sagt

    @egeln:

    Bürger Hannes ist Benzer. Der ist in Heringsdorf nicht wählbar. 😉

  48. Peter Schulze sagt

    @ Jürgen
    Sie benennen das Problem korrekt.
    Wer tritt an gegen diese Phalanx der Abzocker?
    Ich reg mich auf, ich polemisiere, ich überziehe, ich weiß.
    Nach jedem von mir – und von Ihnen – hier veröffentlichtem Beitrag verstummt eine Informationsquelle.
    Das ist kein Zufall.
    Dies hier ist das System der „ehrenwerten Gesellschaften“, wie man sie aus Filmen und vom Hörensagen aus Italien kennt.
    Dieses Prinzip ist auch hier in Deutschland aktiv und effektiv.
    Aber bis zur nächsten (Kommunal-) Wahl ist ja noch ein wenig Zeit.
    Ich hoffe, bis dahin lassen sich noch ein paar „Morituri“ rekrutieren.

    Viele Grüße

    Peter Schulze

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