Hommage an Krummin

Allgemein

Hans W. Korfmann hat im Tagesspiegel einen langen Artikel über Krummin veröffentlicht: Das leise Knirschen der Taue. Im ersten Absatz hat er eine völlig neue Theorie über das Entstehen von Usedom entwickelt:

„Auf einem feuchten, mit Dämmen und Deichen mühsam gewonnenem Stück Land, das Usedom heißt …“

An der Stelle wollte ich schon aufhören zu lesen. Aber der Rest ist schön, auch wenn ich das Achterwasser nicht als Tümpel beschreiben würde.

P.S.: Weiss jemand, ob die Allee von der B111 nach Krummin tatsächlich 600 Bäume hat?

3 Kommentare

  1. Der Urlauber sagt


    “Auf einem feuchten, mit Dämmen und Deichen mühsam gewonnenem Stück Land, das Usedom heißt …”

    An der Stelle wollte ich schon aufhören zu lesen. Aber der Rest ist schön, auch wenn ich das Achterwasser nicht als Tümpel beschreiben würde.

    Denkt doch nicht bitte nicht immer sofort, daß euch jeder die Insel schlecht machen will. Etwas mehr Selbstbewusstsein und Zuversicht würde euch dort gut tun.
    Der Artikel ist eine Liebeserklärung. Ich würde diese sofort Unterschreiben. Krummin ist ein Flecken, den man nur noch selten findet. Leider werden diese Flecken auf der Insel weniger. Schade.
    Und was die Linden angeht, gefühlt sind es ein paar Tausend…..

  2. Jürgen sagt

    Ging gar nicht ums schlecht machen. Aber die Idee, Usedom sei durch Eindeichung entstanden, ist schon kurios.

  3. Der Urlauber sagt

    Ich sehe hier die „künstlerische Freiheit“ der Beschreibung. Deiche sind da, die Seen auch und das Thurbruch. Ist eben der Eindruck auf einen Fremden. Das macht den Artikel ja so schön beschreibend. Ein Tatsachenbericht wäre öde und könnte auch Krummin nicht beschreiben.

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