Schleichende Erosion
An unserer Küste bricht zur Zeit so manches ab. Das kommt zum jeweiligen Zeitpunkt überraschend, ist aber immer die Folge eines lange währenden Prozesses. Der Boden nimmt an Feuchtigkeit auf, was er aufnehmen kann, so lange es irgendwie geht. Dann kommt eines Tages der eine, entscheidende Tropfen zu viel, der alles zusammenbrechen lässt.
So in etwa muss man sich wohl auch die Entwicklung zwischen den Gesellschaftern der Usedom Tourismus GmbH (UTG) und ihrem früheren Geschäftsführer Bert Balke vorstellen.
Nach dem ich auf das Interview von Walter Krombach verlinkt hatte, der nicht mit schweren Vorwürfen geizte, insbesondere gegen Robert Schmidt, damals noch Geschäftsführer des Hauptgesellschafters und Dr. Beate-Carola Johannsen, Vorsitzende des zweitgrößten Gesellschafters, sind hier eine ganze Reihe an Informationen aufgeschlagen, die mir auf Nachfrage auch bestätigt wurden.
Einiges kam gleich doppelt und dreifach. Man muss es wohl als Tatsache hinnehmen, dass es sich Bert Balke seit dem grundsätzlichen Beschluss über eine Verlängerung seiner Anstellung als Geschäftsführer Ende 2009 bis zur Katalogpräsentation von Neckermann/Thomas Cook im vergangenen Juli mit praktisch allen Gesellschaftern verdorben hatte. Eine Ausnahme war bis dahin die Usedomer Bäderbahn (UBB).
Als angestellter Geschäftsführer ist man nicht frei in seinem Handeln. Man schuldet den Gesellschaftern Loyalität, ganz unabhängig davon, ob einem persönlich immer alles gefällt oder man manche Entscheidungen gar für falsch hält. Diese Loyalität hört erst dort auf, wo die Grenze zur Legalität überschritten wird.
Als angestellter Geschäftsführer sollte man sich sehr genau überlegen, ob man die Kompetenz von Gesellschaftern Dritten gegenüber in Frage stellt. Man sollte sich auch überlegen, ob man das Verlangen des Hauptgesellschafters, der auch noch der größte Auftraggeber des eigenen Unternehmens ist, zur Übernahme eines Marketingauftrages ablehnt. Und man sollte sich noch mehr überlegen, genaue Vorgaben der Gesellschafter zum Beilegen von Meinungsverschiedenheiten mit einem der Gesellschafter nicht eins zu eins umzusetzen.
Bei einem solcherart vorgespannten Verhältnis löst dann der eingangs erwähnte Tropfen den großen Abbruch aus. Der Tropfen bestand in diesem Fall in der ungeschickten Handhabung eines Trinkgeldes in Höhe von 200 Euro für Busfahrer der UBB im Zusammenhang mit der erwähnten Katalogpräsentation durch Mitarbeiter der UTG. Ungeschickt deshalb, weil die Gelder ohne Quittung im offiziellen Posteingang der UBB landeten und dort nach den Konzernrichtlinien der DB einen meldepflichtigen Vorgang produzierten, in dessen Folge sich der Geschäftsführer der UBB, auch noch Sponsor der Katalogpräsentation, in der Zentrale zu erklären hatte.
In der darauf folgenden, von der UBB beantragten, ausserordentlichen Gesellschafterversammlung hat sich dann wohl angesichts des schon allseits vorhandenen Unbehagens eine gewisse Dynamik in der Diskussion entwickelt, die am Ende zum einstimmigen Beschluss über die Abberufung führte. Das war vielleicht nicht die klügste Entscheidung angesichts der ohnehin auslaufenden Bestellung als Geschäftsführer, aber nachvollziehbar ist es.
So verliert die Insel einen fachlich hervorragenden Marketingexperten, dem man in den entscheidenden Situationen etwas mehr Fingerspitzengefühl und etwas mehr Verständnis für die Gefühlslage der jeweils anderen Seite gewünscht hätte.
Bleibt zu hoffen, dass die noch anhängige Klage beim Arbeitsgericht vernünftig beigelegt wird und die UTG mit einem kompetenten Marketingexperten an der Spitze sich wieder ausschliesslich dem Marketing für unsere Insel zuwenden kann.
Aha. Der Stein rollt. Bergab. Direkt auf Bert Balke zu. Jetzt bin ich gespannt, was passiert, was Walter Krombach an Wahrheiten dagegen setzen will.
Hoffentlich ist er nicht nur auf Bert Balkes Marketing in eigener Sache hereingefallen. Das wäre dann wirklich hervorragend zu nennen, eine Bezeichnung, die Bert Balkes Arbeit -zumindest in Meierchens trüben Augen- nicht wirklich verdient hat.
Die Beurteilung “hervorragend” halte ich für überschätzt angesichts der stagnierenden Zahlen auf Usedom.
Nein, da rollt nichts mehr auf niemanden zu. Herabgestürzt ist das letztes Jahr im August.
Bert Balke hat seine Verdienste, es wäre unfair ihm diese abzusprechen. Das Destinationsmarketing für Usedom ist um Längen besser als zum Beispiel das für Rügen. Und die UTG dürfte eine der, wenn nicht sogar die Marketinggesellschaft mit dem höchsten Anteil an erwirtschafteten Eigenmitteln sein.
Und für den fortgesetzten Bettenbau auf der Insel kann er nun wirklich nichts.
@zu meierchen
Er sollte sich auf das Usedomer Dschungel-Camp konzentrieren und sich nicht weiter an seinem Freund Walter Krombach reiben.
WK hat wichtige Hinweise gegeben, starke Impulse ausgelöst und eine lebendige UsedomSpotter-Debatte
angestossen. Seine Aufgabe auf Usedom ist erfüllt.
In den vielen Touristischen Gremien, in denen er sitzt,
kann er für ANDERE wichtige Arbeit leisten. Er muß sich nícht auf dem bornierten Usedom engagieren.
Viele in der Touristischen Welt zwischen der Flensburger Förde und den Alpen freuen sich, dass Bert Balke auf Usedom nicht mehr die Marketing-Richtlinien
bestimmt – aber aus anderen Gründen als die kleinkarierten Insulaner. Schließlich sind sowohl die Schleswig-Holsteiner als auch die Bayern unserem Tourismusland als Konkurrenten auf den Fersen.
@zu jürgen
Danke für den informativen Kommentar, der die vielen
Details endlich einmal in einen Zusammenhang bringt.
Zusammenhänge herrstellt. Hintergründe beleuchtet.
Da Jürgen Insider ist und eigene vielfältige Erfahrungen im Usedomer Dschungel-Camp gesammelt hat: Auch andere gute Leute, die einige Defizite von Bert Balke nicht haben würden, wären in diesem Umfeld von Johannsen&Co ebenfalls gescheitert ….
Eigentlich sollten wir BB gratulieren, dass er sich auf der Basis seiner Talente, seiner Kenntnisse und seiner Erfahrungen, auch mit seinen eigenen Schwächen, anderen Aufgaben zuwenden kann… Jeder Tag außerhalb von Usedom dürfte für ihn ein Gewinn sein.
@zu meierchen und den ANDEREN Anonymen…
Jede Firma, mittelständisch familiengeführt oder managergeführt, würde für einen guten Mitarbeiter (mit Defiziten) einen Coach bestellen und ihn trainieren lassdn. Erfolgs-Aussichten? Der Versuch hätte gemacht
werden müssen.
Usedom setzt ein Talent vor die Tür…. Usedom begnügt sich mit dem Mittelmaß … und mit Lottogewinnern mit Traum-Gehältern und Super-Abfindungen….
Kommentar eines Kommulalpolitikers nach der Balke-Entmachtung zu einem führenden Insel-Hotelier, der nach Hintergründen fragte: Der ist wohl Johnnsen und Schmidt (und einigen Anderen) zu mächtig geworden…
Merk(l)e: Jede Madaille hat immer zwei Seiten.
Hannes Albers, Benz, Usedom
Lieber Herr Albers,
mit folgenden Sprüchen haben Sie sich in der letzten Woche zu Wort gemeldet.
“..die kleinkarierten Insulaner.”
“..auf dem bornierten Usedom”
“Was mich auf Usedom (auch) stört: das ist die Feigheit vor dem Feind.”
“Das Usedomer Dschnungel-Camp ist allerdings ein Spiegelbild dieser Insel, die landschaftlich so schön, in Teilen der Macht-Elite, die sich immer um die eigene Achse dreht, moralisch jedoch ganz schön versumpft ist.”
“Diese Insel hat kaum integere Führungskräfte..”
“..insel-untypisch, mit offenem Visier.”
“Das fällt auf Usedom schwer. Hier kennen die Leute, besonders hinter den Kulissen, nur Freund oder Feind. ”
“..Eingeborene, die häufig NIE diese schöne Insel verlassen haben.”
“Usedom hat einen Tourismus-Experten von der Güte und Bekanntheit des Walter Krombach nicht verdient. ”
Herr Albers, wer gibt Ihnen eigentlich das Recht, die Insel und die Menschen, die hier leben, so pauschal über einen Kamm hinweg zu verunglimpfen?
@zu meierchen, wer auch immer das ist…
ach, liebes meierchen, das ist die tägliche
erfahrung eines 73 jahre alten mannes
im Dschungel-Camp-Usedom.
wenn diese landschaftlich so schöne insel
eine offene debattenkultur kennen würde,
wäre usedom wesentlich weiter…
bei jedem offenen wort, das selten offen
gesprochen wird, vielfach anonym und
hinter dem rücken, ist JEDER gleich
beleidigt und eingeschnappt!
das ist anderswo in deutschland anders.
Outing: Hannes Albers, Benz, Usedom
Nachsatz:
Deshalb wird meine Urne eines Tages
woanders die erde zieren….
Beantworten Sie bitte meine Frage?
Ich kann kaum glauben, dass Sie mit ALLEN 30.000 Usedomern diese Erfahrung gemacht haben und deshalb alle verunglimpfen.
Gerade, wenn Sie schon so alt sind, sollten Sie den Anstand haben, fair zu bleiben und diese schlimmen Verallgemeinerungen lassen.
Eine Entschuldigung/Klarstellung wäre angebracht, Herr Albers!
Willi hatte schon Sorge, dass die sehr gute Darstellung von Jürgen zur Versachlichung unserer Debatte beiträgt oder gar unsere Diskussion beendet. Aber auf Hannes kann man sich eben verlassen. Bleiben wir also bei dem “unteren Level” der letzten Monate. Hauen wir weiter auf Frau Dr. Johannsen und Robert Schmidt ein, verkörpern Sie doch das “Böse” auf dieser Insel. Ich glaube nicht, dass es einen Verlust an guten Fachkräften gibt. Hat doch der Bürgermeister von Heringsdorf in einem genialen Schachzug die beste Fachkraft für Tourismus eingekauft, die am Markt erhältlich war. Mit Dr. Rühle gehts jetzt auf zu neuen Ufern. Dem Vernehmen nach soll ihm eine andere Fachkraft, die wir schon länger kennen und die nur erhebliche Defizite in ihrer Sozialkompetenz hat, mit Rat und Tat beseite stehen. Mir ist ohnehin Rätselhaft, wie die UTG das letzte halbe Jahr überstehen konnte. Da muss ja ein ganzer Schrank voller Anweisungen, Ideen, Hinweise usw. für den Abwesenheitsfall von BB vorhanden sein. Denn ohne solche Hilfe wäre eine Arbeit bei der UTG unmöglich, wenn man den Argumenten einiger Experten folgen würde. Lieber Hannes, eine Firma überlegt sich vor einer Investition, ob sie Sinn macht und investiert erst dann Zeit und Geld. Eine Aufgabe zum Nachdenken. Willi hofft trotzdem, dass sich noch mehr zu Wort melden. Hallo Bert, Du liest doch auch mit. Was sagst Du dazu? Auf Bald Euer Willi
@zu meierchen
Natürlich meine ich nicht ALLE
30.000 Usedomer und Usedomerinnen.
Einige schon.
Bei allen anderen entschuldige ich
mich. Aber:
warum sind Sie persönlich so empfindlich,
lieber anoymes meierchen.
Sie sind doch auch nicht
gerade behutsam und liebevoll (in Ihren Texten).
Hannes Albers, Benz, Usedom
Das Nennen von Tatbeständen fällt nach dem gesamt-deutschen Presserecht nicht unter Verunglimpfung…
Langzeitwirkung Walter Krombach
Die OZ berichtet am 7.2.2011 auf der Lokalseite 9 groß über die UsedomCard: Einführung 2012 geplant.
Zitat:
Der Tourismusverband der Insel hat als externen Berater Andreas Feustel gewonnen, der in Oberstaufen und im Hochschwarzwald ähnliche Projekte erfolgreich auf den Weg brachte….
In Oberstaufen ist …na, wer wohl… geboren: Walter Krombach, natürlich.
Als er noch Mitglied im UTG-Beirat sein durfte, von Johannsen&Co. geduldet, weil er sich noch nicht unbotmässig und kritisch zu einigen Auswüchsen im Usedomer Dschungel-Camp geäußert hatte, hat WK in einer der Sitzungen auf dieses Modell hingewiesen….
Er freut sich, dass diese Idee jetzt auch auf Usedom verwirklicht werden könnte …. Vielleicht, sicher ist das JA nicht! Später hat Dietmar Gutsche die Idee aufgegriffen, nachdem Oberstaufen für das Projekt den Deutschen Tourismuspreis 2009 erhalten hatte. Andere sind eben spritziger, schneller, erfolgreicher!
Hannes Albers, Benz, Usedom
Nachsatz:
Auch diese Idee kann auf Usedom nicht ohne Fördergelder umgesetzt werden, obgleich wir Hunterttausende von Urlaubern mit Millionen von Übernachtungen und hohe Kurtaxeinnahmen haben…. Auf Usedom läuft ohne Fördergelder, die woanders schwer erarbeitet werden müssen, NICHTS.
Hohe Traumgehälter und sonnige Abbindungen allerdings laufen, fast wie vom Fließband…. Sonneninsel Usedom!
@meierchen
Sie werden doch jetzt nicht von Hr. Albers eine Entschuldigung erwarten können. !
Natürlich sind nicht alle 30.000 Insel-Aborigines – (man verzeihe mir die Anlehnung an die Ureinwohner Australiens) – dumm, blöd,gefrässig und machtversessen.
Da gibts ne ganze Menge guter Geister, aber meist sind sie nach Berlin oder in den Westen emmigriert.
Man frage sich mal wieso !
Das war und ist auch nicht die Aussage von Hr. Albers. Also hören Sie bitte auf mit Ihrem moralischen Pseudoanspruch.
Was Herr Albers aber ganz klar damit ausdrücken möchte und das haben Sie ganz genau verstanden “Meierchen”, dass ist die unsägliche Debatte über den Dilletantismus selbsternannter Führungseliten. Oft im Amt ohne jegliche Demokratische Legitimierung.
Da scheinen Sie sich ja auch persönlich angegriffen zu fühlen.
Und natürlich kommt jetzt der Seitenhieb auf die ach so guten Mitmenschen, die sich unvoreingenommen für die Belange Usedoms engagieren.
Vor allem mit dem Totschlagargument, dass sie ja Arbeitsplätze schaffen !
Ich denke insbesondere an die Verwendung von Fördermitteln und eine zahnlose Regierung in Schwerin die unfähig ist, die Fördermittelbescheide und Ihre Anforderungen an den Fördermittelbescheid genau zu kontrollieren.
Da ist sich dann plötzlich mancher Moralist doch seines eigenen Beutels am nächsten.
In diesem Sinne ” Wenn das Geld im Kasten klingt …..”
…..Ablasshandel Zertifikate sind ab 1 April zu je 100€ für mindere Verbrechen an der Allgemeinheit Usedoms direkt im Oberen Käsebüro beim Käsebäder Kaiser zu erhalten.
Die Einnahmen werden zur Zahlung von zukünftigen Abfindungen verwendet. !
gez. Chaos Kommando Käsebäder
Hallo hat Willi was verpasst? Die Aborigines haben einen sehr ausgeprägten Sinn für ihr Gemeinwesen. Die würden sich über unser, aus ihrer Sicht, hinterwäldleriches Verhalten lustig machen. Willi dachte, es gehört auf Usedom zum “Guten Ton” anderen vors Schienbein zu treten. Da gibt es welche, die melden sich offen zu Wort ob nun unter eigenem Namen oder unter Pseudonym. Ist egal, aber immer noch besser als die Intrigantenbrigade eines bekannten Seebades, die anonym Interna an Gott und die Welt verteilen und ganz im Untergrund agiert. Deshalb sollten wir hier in diesem Chat eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen. Wir reden wenigstens über Probleme. Willi fordert kulturvolle Diskussionen auf hohen Niveau!!!
Willi hat noch etwas zur Aufkärung beizutragen, bevor wieder weitere Gerüchte über heroische Leistungen entstehen. Die UsedomCard wurde bereits das erste Mal 1995 im Rahmen des “Tourismusfördernden und Umweltschonenenden Verkehrskonzeptes Usedom 2000″ thematisiert. Danach tauchte sie immer mal wieder auf z.B. beim Naturparkplan Insel Usedom. Da kannte auf dieser Insel noch niemand einen Bert Balke oder seinen Freund Walter Krombach. Willi wartet noch auf Rückmeldung von BB.
O nein, das Meierchen ist nicht empfindlich. Und textlich sehr behutsam und liebevoll. Das Meierchen müsstet Ihr mal erleben, wenn es richtig sauer ist.
Hannes Albers wird uns erklären, welche Tatbestände in den Bezeichnungen “..die kleinkarierten Insulaner.” oder “..auf dem bornierten Usedom” enthalten sind und in wie weit diese vom gesamtdeutschen Pressegesetz gedeckt werden.
Das ist kein Nennen von Tatbeständen, Herr Albers, das ist eine unreflektierte und schlimm verallgemeinernde Beleidigung der Menschen hier in der Region.
Wenn Sie, Herr Albers, auf Usedom schlechte Erfahrungen gemacht haben, ist das bedauerlich, aber es steht Ihnen nicht zu, diese auf die gesamte Region zu übertragen.
Vielleicht sollten Sie sich etwas weniger wichtig nehmen. Hannes Albers ist nicht das Maß aller Dinge.
hjm hat schon irgendwo recht. Aber das allgemeine Schwadronieren über die Führungseliten ist Bestandteil der Demokratie und unbedingt hinzunehmen, wenn es nicht dazu genutzt wird, eine ganze Bevölkerungsgruppe an die Wand zu stellen.
Sicher wünscht auch das Meierchen dem einen oder anderen Inselfürsten etwas mehr Gehirnschmalz, Weitsicht und weniger Machtstreben. Aber so ist es nun mal und ich gehe davon aus, dass man das auch anderswo in dieser Welt finden kann.
Meierchen denkt, das ist es, was Churchill gemeint hat, als er die Demokratie als schlechteste aller Staatsformen bezeichnete. Wählergunst ist nicht unbedingt ein Zeichen von Intelligenz und Führungsstärke. Wir werden dieses Phänomen hier im Blog aber wohl nicht abstellen können.
Aber diese pauschalen Stammtischparolen aus Benz, die kann man abstellen. Mit spitzer Feder, Ruhe und Geduld. Ging bei Walter Krombach ja auch.
Abschließend ein peinliches Eingeständnis in eigener Sache. Den Rest von hjm’ s Post hat Meierchen nicht so ganz verstanden. Auch was geraucht?
“..die unsägliche Debatte über den Dilletantismus selbsternannter Führungseliten”
Die Debatte ist unsäglich? Oder der Dilettantismus?
Wer betreibt mit wem 100 €- Ablasshandel und was sagt der Papst dazu, dass jemand sein Monopol durchbricht. Und wer hat mit wem Fördermittel?
Rätsel über Rätsel…
@zu 13 meierchen
ach ja, liebes anonymes meierchen ín der versteckten
Deckung…
Schön, dass auch Sie eine: Spitze Feder, Ruhe und Geduld haben. Schön, dass wir DAS gemeinsam haben.
Allerdings kämpfe ich mit offenem Visier.
Das mögen VIELE auf dieser Insel, auch diejenigen, die nicht meine Ansichten teilen …. und mir auch widersprechen. Viele offene Gespräche mit offenem Visier, viele Telefonate und e-mails bestätigen mir das.
Niemand auf dieser Insel ist das Maß der Dinge. Aber einige Wenige auf Usedom nehmen mich schon wichtig, vor allem die anonymen Gegner. Also muss ich DAS nicht selbst tun.
Der Nachteil in der nicht vorhandenen Debatten-Kultur auf dieser schönen gemeinsamen Insel ist, dass WENIGE unabhängig sind …. und deshalb nicht offen reden können oder mögen. OZ-Leserbriefschreiber zum Beispiel haben nach ihrem Leserbrief-Beitrag eine Kündung erhalten. Einzelheiten nenne ich Ihnen gern, wenn Sie den Mut haben, sich zu outen.
Glücklicherweise bin ich nicht nur alt, sondern auch ziemlich unabhängig. Ausserdem habe ich ein interessantes Asylangebot aus Schleswig-Holstein erhalten. Das liegt, teilweise, bekanntlich auch an der schönen gemeinsamen Ostsee.
ABER: bitte nicht zu früh freuen, ich wandere derzeit nicht aus….
Zu Walter Krombach, Ihrem Lieblings-Gegner: den haben Sie nicht mit spitzer Feder, Ruhe und Geduld zur Ruhe (zur Strecke) gebracht. Ich selbst habe ihm geraten, seine wertvolle Zeit im Urlaub auf einer anderen schönen Insel (Fuerteventura, Kanaren) nicht für das Usedomer Dschungel-Camp zu vergeuden. So
schlicht und einfach steht die Sache. Die Häme war zu früh.
Zu den Begriffen Borniertheit und Kleinkariertheit:
Lesen Sie doch bitte tagtäglich und sorgsam die beiden lokalen Zeitungen, bezogen auf Tourismus und Kommunal-Politik.
Fast ALLE Probleme auf dieser (nur) landschaftlich schönen Insel haben wir auch deswegen, weil die meisten bornierten und kleinkarierten Insel-Fürstlein
immer wieder verhindert haben: Eine Insel:Eine Gemeinde:Ein Parlament.
Vielleicht sollten wir gemeinsam auf dieser Insel EINIGE davon ins Asyl schicken….
@ Hannes Albers
“Auch diese Idee kann auf Usedom nicht ohne Fördergelder umgesetzt werden, obgleich wir Hunterttausende von Urlaubern mit Millionen von Übernachtungen und hohe Kurtaxeinnahmen haben…. Auf Usedom läuft ohne Fördergelder, die woanders schwer erarbeitet werden müssen, NICHTS.”
Das ist ein richtiger und wichtiger Punkt. Es läuft ohne Fördermittel und ohne den Tourismusverband nichts in der touristischen Entwicklung, weil wir zu viele Inseln auf der Insel haben und die Bereitschaft zusammen etwas zu entwickeln und dafür auch Geld in die Hand zu nehmen, gegen Null geht.
@zu 15 jürgen
Eine schöne Formulierung:
Weil wir zu viele Inseln auf der Insel haben…
Die gefällt mir.
Was will Hannes eigentlich? Habe zwar einen höheren Intellekt unseres Disputes gefordert, aber dass er gleich so hoch ist, hätte ich nicht gedacht. Lieber Hannes, was möchtest Du uns sagen? Sollen wir die Insel auflösen oder untergehen lassen, wie einst Vineta? Dann nur weiter so. Aber vielleicht genügt ja auch ein Blick zurück und wir werden plötzlich feststellen, dass es auch Gutes auf dieser Insel gab und gibt. Dazu gehören nicht unbedingt notorische Nörgler, zu denen ich Sie zähle. Es gibt auch Menschen, die diese Insel lieben und sie weiter entwickeln wollen, notfalls auch ohne Sie und ohne das Intrigantenstadl. Wie hieß es bei Loriot auf der Seebrücke? “Gehörst Du auch dazu mein Sohn? Nein. Schwein gehabt!” Es ist manchmal nur nur peinlich, wenn man mit einigen Akteuren auf dieser Insel in Verbindung gebracht wird.
@willi: Der grammatikalische Artikel-Gebrauch in meiner bayerisch-allgäuerischen Heimat weicht zwar gelegentlich vom Duden-Hochdeutschen ab (z. B. der Butter, bzw. dr Buttr, statt die Butter), dass bedeutet aber noch lange nicht, dass Ähnliches auch Nordostdeutschen (ich nehme an, ich lokalisiere Sie richtig )gestattet sein muss: Also bitte, anonymer Willi, es heisst “der” Intrigantenstadl, nicht “das” – das stört mein Sprachgefühl empfindlich!
Ich weiß auch nicht, was Hannes Albers will. Keine Ahnung.
Vielleicht ist er einfach sehr isoliert, einsam und es hört ihm sonst keiner zu.
Jedenfalls wechselt er stets das Thema, sobald es für ihn brenzlig wird. Entweder hagelt es Beleidigungen gegen Gott und die Welt, oder es werden neue Verschwörungstheorien aufgestellt, für die man natürlich reichlich Beweise hat.
Und da sind wir zurück beim Thema:
Wo sind denn nun die knallharten Fakten, die Buchautor Walter Krombach auf den Tisch legen wollte?
P.S.
Ich werde mich keineswegs outen, lieber Herr Albers. Erstens ärgert Sie das so schön und zweitens ist auf diese Weise sichergestellt , dass die Beleidigungen von Walter Krombach und Ihnen an meinem Pseudonym abprallen.
Ich freue mich, dass auch sie wieder mit an Bord sind. Wenn schon, dann heißt es richtig “den” Intrigantenstadl. “Das” ist aber laut Duden auch zulässig.
@Jürgen:
Du schreibst: “weil …die Bereitschaft zusammen etwas zu entwickeln und dafür auch Geld in die Hand zu nehmen, gegen Null geht”
Das sehe ich mittlerweile leider auch so. Aber warum ist das so?
Ist das nicht auch ein Ergebnis des Kirchturmdenkens, nachdem Heringsdorf unbedingt einen >50% -Anteil an der UTG haben musste?
War der Gedanke einer inselweiten Marketinggesellschaft (UTG) nicht von vorne herein zum Scheitern verurteilt, wenn eine Gemeinde allein bestimmen will, wo es lang geht?
Und sich dann mit Bert Balke einen Mann aus dem eigenen Dunstkreis sucht und seelenruhig zusieht, wie der es nach und nach mit allen Gesellschaftern verdirbt?
Einen Großteil der Schuld an diesem Inseldenken würde ich Heringsdorf zuweisen wollen. Die anderen werden nach den Erfahrungen mit der UTG einfach Angst haben, von Heringsdorf fremdbestimmt zu werden.
Und ich prophezeie jetzt mal, dass die UTG ganz bald kaputt geht, wenn Heringsdorf diese Vormachstellung nicht zugunsten des ausgeschlossenen Achterlandes der anderen Interessenten aufgibt.
Die Vermutung liegt nahe, dass es einigen Heringsdorfer Kirchturmpolitikern mit dem ganzen Theater rund um UTG und KTS genau darum gegangen ist bzw. diese das kalt lächelnd in Kauf genommen haben.
@Meierchen – nur der guten Ordnung halber und nicht zum Thema, das ich gerne weiterhin Ihnen überlasse: Sie leiden offenbar an Verfolgungs- oder Anerkennungswahn oder beidem. Ich habe mir alle meine “Beiträge” nochmals durchgelesen: Konkret beleidigt könnten höchstens zwei von mir namentlich genannte Personen sein, die sich jedoch wohl aus gutem Grund bei mir nicht beschwert haben. Oder doch, anonym? Hier im blog? Bekanntlich bellen ja vor allem getroffene Hunde. Und wenn nicht: Dann wünsche ich Ihnen ein weiterhin kräftiges wau, wau, jaul, jaul. Oder, wie man um diese Jahreszeit hierzulande zu rufen pflegt: Ein dreifach donnerndes Helau!
Hannés Albers gefällt mir mit seinen Ansichten. Er traut sich offen auf Zutreten. Hoffentlich wird er nicht vom System der Erlauchten auf Usedom abgestraft. Ich vermute mal, er hat es aber nicht mehr nötig, wenn er eventuell in keinem Prospekt mehr über die Sonneninsel Usedom erwähnt wird, mit seinem kulturellem Angebot im Usedomer Hinterland. In der Regel schlägt das System fürchterlich zurück siehe Balke. Es gehört schon Mut dazu, öffentlich den “tollen Radweg in Benz” mit seinen imposanten Absperrgittern auf der Sonneninsel zu kritisieren. Ich denke der Mann sorgt sich aufrichtig um die Insel Usedom.
Fakten, bitte, Herr Krombach! Sie haben doch so sagenhaft viele Beweise für die große Usedomverschwörung und den hier herrschenden Dilettantismus, dass Sie ein Buch schreiben können.
Na, dann lassen Sie mal hören.
@mellenthiner
Willkommen in der Runde. Willi freut sich über jeden Beitrag. Hab nur nicht verstanden, ob dein Beitrag einen ironischen Unterton hatte, oder ob es ernst gemeint war. Nicht das System schlägt zurück. Nein das Imperium schlägt zurück. Das entspricht dann eher dem “Krieg der Sterne”. Stelle mir nur die Frage, wer sind dann die Guten?
Auf dieser Insel ist wirklich was los. Toll und weiter so.
@Walter Krombach
Nach unserem Ausflug in die deutsche Rechtschreibung und ihre möglichen Auslegungsvarianten habe ich Sie jetzt erst verstanden. Sorry, tut mir aufrichtig leid, dass ich Ihre Einlassungen der letzten Wochen und Monate ernst genommen habe. Habe jetzt erst begriffen, es war nur die Vorbereitung ihres Karnevalauftritts. So kann man Missverstanden werden. Ebenfalls ein dreifaches donnerndes Helau
Danke dem “einsamen” Rufer in der Wüste. Hannes, Sie rufen leider nicht laut und deutlich genug! Meierchen und Willi`chen können Sie nicht verstehen.
Notorischer Nörgler, wenn mann Missstände manchmal etwas überspitzt mit offenem Visier beim Namen nennt? Übertreibung, Satire müssen sein, damit Denkprozesse ausgelöst werden- und das hat bisher ganz gut geklappt.
Quo vadis Usedom und Tourismus?
Leider umsonst gepostet. Auf diese und weitere Fragen keine Reaktion.
Bringt ein Heimatverein der sich Verband nennt und in dem sich nahezu der gesamte Intrigantenstadl tummelt die Lösung?
B B, Schmidtchen Schleicher und der Kaiserbäder Kaiser werden als “verbrannte” Figuren bezeichnet. Hannes ruft, weil er sicher nicht möchte, dass Usedom eines Tages den Nimbus einer verbrannten Insel hat und die Heuschrecken weiter ziehen.
Die Kaiserbäder sind durch ihr agieren unter dem Motto
“Masse und Kasse statt Klasse” dabei, sich ihr eigenes Grab zu Schaufeln. Der Rufer und auch ich möchten dazu beitragen, dass sich die Schaufelei NICHT auf die ganze Insel überträgt.
Danke auch für den Ernst gemeinten, für Willi`chen natürlich unverständlich, Mellenthiner Beitrag.
Man kann den Herren Krombach und Albers durchaus zugestehen, ihre Meinung hier zu posten. Aber indem sie sie permanent wiederholen, sind sie nur noch nervend. Im Übrigen finde ich die abfälligen Bemerkungen, die Hannes Albers über alle Usedomer gemacht hat, einfach nur miserabel und rufe als alteingesessener Usedomer ihm zu: Kein Mensch würde Sie hier vermissen, wenn Sie die Insel verlassen würden.
Übertreibung und Satire sind probate Mittel, um Mißstände auszuzeigen, d’accord.
Und es gibt Mißsstände in der schönen heilen Welt der Käsebäder, der Insel und ihrer “herrschenden Organe”. D’accord.
Um Mißstände aufzuzeigen, schadet ein gewisses Hintergrund- und Fachwissen eher nicht. Wer sie lauthals anprangern will, sollte fundiertes Wissen haben.
Das haben weder der Benzer Galerist noch der oberstaufernde Fuerteventurist.
Die sind einseitig von Bert Balke informiert, blasen unreflektiert seine Sicht der Dinge in den Äther und machen sich so zum Instrument seiner Rachegelüste.
Darüber hinaus wird solides Halb- und Zeitungswissen vermengt mit ein paar Gerüchten aus dem Buschfunk, haarsträubenden Verschwörungstheorien und den ewig gleichen Stammtischparolen (“Die da oben sind alle ganz böse, da müßte man mal aufräumen!”).
Dass dabei die Insel, der Tourismus darauf und somit wir alle kollateral geschädigt werden, ist bieden egal.
Und darum ging es Müllerchen, dem feig-anonymen Usedom-Insulaner und nun auch dem Meierchen von Anfang an.
@bluetooth legacy
Die Wüste lebt. Daher muss sie sich nicht alles gefallen lassen. Schon gar nicht eine einseitige undifferenzierte Betrachtungsweise von Dingen, von denen der Rufer nun wirklich keine Ahnung hat. Willi äußert sich auch nicht zu Kunstfragen. Er akzeptiert, dass es Menschen gibt, die irgendwelchen unkenntlichen Plastiken und Bildern eine inhaltliche Aussage abringen können, was bei einer völlig weißen Leinwand schon sehr viel Ideenreichtum voraussetzt. Gut so, aber das Leben auf Usedom ist real und keine weiße Leinwand. Also bitte in Zukunft nur noch mit Sachkenntnis und nicht mit Halbwissen und Vermutungen die Wüste beschimpfen.
@Hannes und Walter Krombach
Willi hat heute aufmerksam Zeitung gelesen. Ihr auch? Da sich BB ja nicht öffentlich äußern möchte, was ich in seiner jetzigen Situation sogar verstehen kann, können Sie ja als sein Sprachrohr die Dinge wieder ins rechte Licht rücken. Ich vermute, dass es Ihnen nicht schwer fallen wird, auch bei dem Vorgang, den jetzt die Staatsanwaltschaft bearbeitet, einen bösartigen Verschwörungskomplex zu konstruieren. Aller Wahrscheinlichkeit wurde BB bewusst über die Wahrheit in Unkenntnis gelassen?! Am Ende wird hoffentlich alles ans Tageslicht kommen. Die Staatsanwaltschaft sollte die Vorgänge auf dieser Insel mal gründlichst durchleuchten. Dann werden nicht nur selbsternannte Kaiser, sondern auch “das” Intigantenstadl des nach ihm benannten Bades bloßgestellt. Am Ende siegt doch immer das Gute!
Euer Willi
Was ist mit den Erlauchten (Erhabenen, Gnädigen) gemeint.
Ich denke es gibt auf Usedom eine Gruppe der Erlauchten, die, ich vermute es einmal, von Steuergeldern lebt. Viele Usedomer sind von diesen, ich bezeichne sie einmal als die Erlauchten abhängig, weil sie Macht erhalten haben. Sie haben Einfluss auf die Verteilung der knappen Arbeitsplätze und entscheiden damit, ob man von Hartz 4, in einem Eigenheim lebt oder wer im Sinne der Erlauchten ganz gut ist, erhält auch schon mal 200000 Euro. Die Gruppe der Erlauchten kennt sich gut, man trifft sich ja regelmäßig in Vereinen, Verbänden, Aufsichtsräten und soll sich gegenseitig kontrollieren. Leute mit neuen Ideen haben es schwer, besonders wenn die Kompetenz der Erlauchten infrage gestellt wird. Der drohende Verlust der Macht einigt alle Erlauchten. Gemeinsam schlagen sie nun zu und kündigen den langjährigen Mitarbeiter einstimmig. Warum man nicht an die Folgen gedacht hat, wenn Herr Balke kurz vor Auslaufen des Vertrages fristlos entlassen wurde? Ich habe nur eine Erklärung, man ist gewohnt, dass alle, die abhängig von den Erlauchten sind, nur kuschen. Als Erlauchter hat man nun einen Sündenbock und kann weiter machen. Der böse Balke ist schuld, wenn weniger Touristen kommen. Jetzt kann es endlich nur noch aufwärts auf der Sonneninsel Usedom gehen. Balke ist ein Exempel. Sonst hätte man sich wohl anders verhalten oder möchte die Verantwortlichen, dass man selbst so behandelt wird.
Warum offenbaren nur wenige offen ihren Namen? Hat man auch in diesem Forum, wenn man seine eigene Meinung sagt, Angst vor den Erlauchten und befürchtet persönliche oder geschäftliche Nachteile? Woran liegt es, das sich viele in der Anonymität verstecken, um ihre Meinung sagen zu können? Weil sich keiner offen zu seiner Meinung bekennen kann oder will, zeigt doch, was los ist auf Usedom oder? Kann ich was ändern am System Usedom, nichts. Im Gegenteil man kann viel verlieren und bis zur Rente ist es noch ein langer Weg. Eigentlich gibt es viel zu klären z. B. sollte interessieren, was genau mit der Kurtaxe gemacht wurde, wer welche Summen vom Kuchen erhalten hat, wie die Posten verteilt wurden. Ich kann Hannes Albers nur bewundern. Er hat noch Hoffnung und investiert seine Zeit in ein besseres Usedom. Hannes die Gegner formieren sich schon “Kein Mensch würde Sie hier vermissen, wenn Sie die Insel verlassen würden” wieder Anonym vom Heringsdorfer Jung. Fast schon eine Drohung. Aus der Sicht vom Jungen Usedomer müssten sie auch nur Schweigen oder alles schön reden. Na ja nicht alle, ich finde es toll das es Sie auf Usedom gibt. Für die Erlauchten steht viel auf dem Spiel, Verlust, der Macht oder gar am Ende Harz 4? Nachtrag wer weiß wer der Junge Usedomer ist, ich dachte die haben die Insel schon lange verlassen.
@Mellenthiner
Vielen Dank für diese sachlich vorgetragene Meinung. Sie haben in vielen Dingen Recht. Diese “Erlauchten” steuern Schicksale, teilweise relativ gnadenlos. Das habe ich vor Jahren sehr deutlich im Falle eines guten Bekannten erlebt.
Aber Bert Balke gehört definitv nicht zu den Opfern der “Erlauchten” und mit diesem Märchen sollte hier Schluss sein. Jürgen hat sehr deutlich gemacht, wieso Balke gegangen wurde. Als Geschäftsführer muss ich die Weisungen meiner Gesellschafter umsetzen. Tue ich das nicht, fliege ich. Das ist ganz einfach, verschwörungsfrei und alltäglich. Die Gesellschafter waren offensichtlich einstimmig einig, oder?
Bert Balke ist es gelungen, mit seinem Eigenmarketing ein anderes Bild an die Wand zu malen. Darauf sind die Verschwörungstheoretiker entweder mit Löwenmut oder aber nur mit großer Klappe eingestiegen.
Aber die treffen über ihre Empörung hinaus mit ihren Angriffen alle Usedomer oder wahlweise die Menschen, die ehrenamtlich auf der Bühne stehen und versuchen, die Show wenigstens am laufen zu halten. Die werden auf sehr unfaire Weise unter Generalverdacht irgendwelcher Mittäterschaft gestellt, mit Leserbriefen persönlichst angegriffen und angefeindet.
Verstehen Sie bitte, dass es Meierchen dann besonders wütend macht, wenn außer großer Klappe nichts an Wissen dahintersteckt und das ganze fürchterlich selbstgerecht rüberkommt. Das findet Meierchen einfach nicht gut.
Noch ein Wort an alle: Die Anonymität hier ist nicht unbedingt ein Ausdruck von Feigheit. Sie führt dazu, dass wir hier alle gleichberechtigt diskutieren. Keine Vorurteile gegen Amtsträger oder Personen, keine Abhängigkeiten, irgendwie basisdemokratisch gleichberechtigt.
Meierchen ist Meierchen, weil es so unbefangene Meinungen hört, die seinen Horizont erweitern.
Solange alle Fairness, gegenseitigem Respekt und Höflichkeit beweisen, ist doch eIgenich egal, wer welche Meinung vertritt.
Jürgen hat mit einer sehr sachlichen Darstellung zur Abberufung von BB wieder eine lebhafte Debatte ausgelöst. Er räumt aber auch ein, dass es nicht die “klügste” Entscheidung war, BB einen Monat vor Vertragsende zu kündigen. Auch die Tatsache, dass BB eine Abfindung zusteht, stellt die Entscheidung in Frage.
Da hat der Mellenthiner nicht ganz unrecht. Der Rat der Götter (die Erlauchten) musste ein Exempel statuieren. Es hatten sich zu viele Stimmen über das ungenügende, zerstrittene inselweite Tourismusmarketing zu Wort gemeldet. Es musste folgerichtig einen Schuldigen geben.
Der Rat der Götter ist eng miteinander verbandelt. Man trifft sich regelmäßig in den Gremien und Gesellschaften der Insel, in Aufsichtsratssitzungen und gelegentlich bei einer Currywurst. Alle, die nicht zum inner circle gehören, können nach Meinung des Rates der Götter über KEIN Wissen bzw. nur über Halbwissen verfügen. Wer aber mit seinem “angeblichen Halbwissen” an die Öffentlichkeit geht, fügt der Insel und Insulanern einen “Kollateralschaden” zu. Er gehört gesteinigt oder zumindest von der Insel verjagt!
Willi hat auch Recht. Alles klärt der Staatsanwalt.Er prüft erst einmal, ob er überhaupt zuständig ist. Sollte er zuständig sein, wird das Verfahren nach 2 – 3 Jahren sang- und klanglos eingestellt.
Das Gute hat dann wieder einmal gesiegt.
Für den Rat der Götter ohne parlamentarische Legitimation bleibt alles beim Alten…
Willi entschuldigt sich bei allen für seine maßlosen Forderungen nach Sachkompetenz und höherem Intellekt. Aber wo nichts ist, kann auch nichts wachsen. Nachdem sich ja nun endlich Hannes und Walter Krombach eine Auszeit zum Nachdenken genommen haben und die heutige Presse durchaus jedem einen Denkanstoß bietet, gibt es immer noch Ignoranten, die in ihren wirren Verschwörungstheorien verharren und unsere schöne Insel immer weiter ins Chaos treiben. Willi ist entäuscht.
@bluetooth legacy:
So ganz ohne Verschwörung ist’s fei langweilig am Stammtisch, gell?
Zenzi, für mich auch noch an Helles, bittschön!
P.S. Die Amerikaner waren gar nicht auf dem Mond. Die haben in der Area 51 alles nur nachgestellt. Direkt nachdem sie die Leichen der Marsmännchen beseitigt hatten.
Und Elvis lebt. In Kuba!
@zu 33 willi
hannes albers lebt. er fühlt sich richtig wohl im usedomer dschungel-camp und tagtäglich mehr bestätigt. auch walter krombach ist gesund und erholt von fuerteventura zurück.
hannes albers, benz, usedom
Verschwörungstheorie, oder wie Sekunden über das eigene Schicksal entscheiden.
Balke, ja das ist heute Normal, das auf Usedom Menschen jederzeit gefeuert werden. Da regt sich wohl kaum noch einer auf. Warum sollten es unsere Erlauchten als Vorbilder anders machen, um ihre Macht den ihr untergeben zu zeigen. Sonst würde das System der Einschüchterung nicht funktionieren. Ich vermute, man wird in den nächsten Tagen noch viel hören, was für ein schlimmer Typ der Herr Balke plötzlich geworden ist, nachdem ein Geldschein aus dem Urlaubskatalog überraschend auf dem Fuß eines Bahnmitarbeiters gelandet ist. Hier beginnt das Schicksal. Hätte er sich nur unauffällig gebückt und einfach eingesteckt. Keiner hätte gemerkt, das ein Bündel fehlt oder? Dann hätte er den Schein für eine Fahrt mit dem Kurtaxi nach Norwegen verwendet und Urlaubskataloge verteilt. Er wäre als gefeierter Held mit 2500 neuen Urlaubsgästen zurückgekommen und der Gästeschwund im letzten Jahr wäre aufgehalten gewesen. So musste das Geld erst wieder umständlich zurückgebucht werden, weil alle den Schein gesehen hatten. Zwar war der Rausschmiss etwas ungeschickt, aber leider nach gründlicher Beratung der Erlauchten einfach alternativlos. Fazit: Balke selbst schuld. Um die Insel vor Touristenschwund durch negatives Image zu schützen, keine weiteren Fragen mehr an die Erlauchten. Die haben ja nun wirklich keine Zeit um eine Erklärung für die Öffentlichkeit abzugeben. Balke 2 steht in den Startlöchern und muss eingearbeitet werden. Der Notfallplan, falls Balke 2 nicht sofort funktioniert für Balke 3 noch Überarbeitet werden. Für das 5. Quartal ist Balke 4 schon avisiert aus Mallorca. Der sammelt jetzt schon seine Erfahrungen mit Inseln, erstmals vorläufig in wärmeren freundlichen Regionen.
Ich bin weder mit Balke verwandt, habe den Mann noch nie gesehen und bin wahrscheinlich doppelt so alt er und habe ich mich schon lange nicht mehr die Intrigen gekümmert, weil man sich dran gewöhnt. Jahrelang hat er versucht es allen Recht zu machen. Andere junge Menschen haben die Insel schon lange verlassen. Aus meiner Sicht geht es auch darum, ob wir den jungen Mann unter diesen Umständen von der Insel werfen wollen. Stellt euch mal vor es wäre eurer Sohn. Jeder weis doch was los auf unserer Insel oder scheint tatsächlich nur die Sonne auf der Sonneninsel? Wer ist unfehlbar? Wahrscheinlich nur unsere Erlauchten. Ich finde es ist sehr ungerecht, das er ein Monat vor Vertragsende öffentlich zu schau gestellt wurde. Vielleicht weiß einer mehr und der Mann hat tatsächlich großen Mist gemacht und der sofortige Rauschschmiss war nötig, um die Insel Usedom vor dem Untergang zu retten. Dann soll er sich melden und die Sache richtigstellen. Aber so empfinde ich es eine Schande für Usedom.
Ein 3 Faches Hellau. Bis Sonnabend am Strand Ahlbeck beim Eisbaden. Zieht euch warm an oder aus, wie ihr wollt.
@ zu 33 willy
wer treibt doch gleich diese (noch) schöne Insel ins Chaos???
@Hannes
Lieber Hannes, Willi freut sich, wenn es Ihnen und Walter Krombach gut geht. Er wünscht Ihnen auch viel Gesundheit und etwas Erleuchtung. Willi meint, dass Sie sich verrannt haben und nicht mehr in der Lage sind, die Dinge um Bert Balke mit der notwendigen Sachlichkeit zu betrachten. Wenn Ihr Schützling wirklich so toll gewesen ist, wie kommt es dann zu den Verwerfungen auf der Insel? Ein guter Manager besitzt Sozialkompetenz und nimmt andere bei der Erreichung seiner Ziele mit. Er spaltet nicht, sondern er führt zusammen. Kurz er ist Teamfähig. Willi freut sich wie Sie, dass unsere Diskussion durch die Veröffentlichung in der OZ einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wird. Aber denken Sie an meine Worte, einer wird die Zeche bezahlen und Sie tragen dann auch dafür mit die Verantwortung. Ihr Willi
@ zu 38 bluetooth legacy
Schlechtes Gewissen?
@ zu 37 Mellenthiner
So langsam nähern wir uns dem Niveau, von dem Willi bisher geträumt hat. Wenn man sich die mediale Inszenierung des gescheiterten Helden durch ihn selbst und seine Getreuen anschaut, wird man sehr schnell feststellen, dass es nicht der “Rat der Götter” war, der Balke öffentlich Hinrichtete, sondern er selbst. Dazu muss man nur die Daten der einzelnen Publikationen zu diesem Thema aufschreiben und man wird feststellen, dass sich der “Rat” bis heute nicht öffentlich geäußert hat. Willi empfiehlt Literaturstudium zum “Rat der Götter” in der griechischen Mythologie.
@ zu 40 willi
Die Frage wurde mangelhaft beantwortet.
Ungenügend – setzen!
@bluetooth legacy
Hat Willi einen Volltreffer gemacht. Nur getroffene Hunde bellen.
Zu Willi
Ein guter Manager besitzt Sozialkompetenz und nimmt andere bei der Erreichung seiner Ziele mit.
Warum hat man dann nicht gleich einen erfahrenen Manager eingestellt?
Zu Teuer? Meine These: Erlauchte mögen nicht gerne, das sie in Frage gestellt werden. Also ist ein Junger besser als ein Erfahrenerer. Leichter zu Lenken. Mit der Zeit wird auch ein Junger älter und lässt sich nicht mehr alles Bieten. Erstaunlich, wie lange Balke durchgehalten hat.
Nun muss leider die Kurtaxe der Urlaubsgäste für einen Rechtsstreit verwendet werden. In der langen Geschichte Heringsdorfs doch bisher wohl einmalig. Nun kostet ein Monat mehrere Tausend Euro. Wer bezahlt der Steuerzahler, nicht die Erlauchten.
Der Mellenthiner stellt die absolut richtige Frage: Warum hat man nicht gleich einen erfahrenen Manager eingestellt?
Oder spätestens nach dem erfolgreichen Werbefeldzug durch die Volksrepublik China?
Das fragt sich das Meierchen seit 2006.