2. Workshop zum Heringsdorfer Leidbild

Am Mittwoch, den 22. Juni, 19.00 Uhr gibt es im Sitzungssaal des Rathauses in der Ahlbecker Kurparkstraße den zweiten Anlauf, um in drei Arbeitsgruppen die Arbeit zur Fortschreibung des städtebaulichen Leitbildes aus dem Jahr 2006 zu beginnen.

Der erste war ziemlich grandios gescheitert. Gerade einmal 17 Interessierte hatten teilgenommen, von denen wenigstens vier nicht einmal aus Heringsdorf waren. Ob dieses geringe Interesse aus Gleichgültigkeit herrührt ist nicht ganz sicher. Möglicherweise hängt es auch mit der Informationspolitik der Gemeinde zusammen. Eine kurze Meldung unmittelbar vorher in der Lokalpresse für so eine wichtige Veranstaltung ist zu wenig. Auf der Webseite der Gemeinde keinerlei Information, selbst im unmittelbar vorher erschienenen Kaiserbäder-Boten nicht eine Silbe. Das erweckt beinahe den Eindruck, man wolle keine große Beteiligung. Dazu passt auch, dass die Verwaltung am selben Tag noch zwei weitere Sitzungen anberaumt hatte. Mit dem Ergebnis, dass an der Veranstaltung gerade einmal ein einziger Gemeindevertreter komplett teilgenommen hat. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Herr Friedrich war nach der Eröffnung wieder weg, zwei andere Gemeindevertreter fanden dann später noch den Weg.

In der Auftaktrunde wurde vor allem anderen moniert, dass es keinerlei Informationen zum Umsetzungsstand des bestehenden Leitbildes gab. Es wurde unter den wenigen Anwesenden intensiv darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoller sei, erst einmal eine Diskussionen zu den Zielen der Gemeinde zu führen. Wo will man in zehn Jahren stehen? Was will man sein? Was muss man machen, um dahin zu kommen? Das wäre vielleicht ein besserer Weg als von Beginn an in drei getrennten Arbeitsgruppen möglicherweise zu sich widersprechenden Ansätzen zu kommen. Es bleibt aber bei der Aufspaltung in drei Arbeitsgruppen, wie man der aktuellen Einladung entnehmen kann.

Das ist der Einführungsvortrag von Herrn Rilke von der beauftragten Planungsgruppe P4 zum ersten Workshop. Und hier zur Einstimmung auf den 2. Workshop der mit der Einladung verschickte Bericht zum Umsetzungsstand des Leitbildes 2006.

Das alles verbundenen Bitte, den Termin weiterzugeben und möglichst zahlreich zu erscheinen. Demokratie lebt von Teilnahme, nicht von Resignation.

11 Kommentare
  1. claus sagt:

    Es ist wirklich so, als wenn Bürgerliches Engagement nicht gefragt sei, bzw. in Ihren Anfängen durch gezielte Maßnahmen unterdrückt wird.
    Es könnte ja sein, dass ein zu viel an Beteiligung Vorhaben zerstören könnte und sich Wiederstand gegen unbezahlbare Hafengigantomanie und Dorfmitte EKZ etc… regen könnte.
    Das beste Beispiel ist ja aktuell in der Delbrückstraße zu beobachten.
    Drittklassige Hotel-Architektur in einem der hochsensibelsten Bereichen. Die Verantwortlichen wissen schon wer gemeint ist- gelle?
    Ganz schlecht für Investoren wenn das Stimmvieh seinen Unmut im Vorfeld äussert.

    Der Insulaner hat doch schon längst damit abgeschlossen sich an einem Demokratischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen und wählen aus Frust die NPD oder wählen gar nicht mehr.

    Dieser Prozess ist nicht mehr aufzuhalten.
    Die Insel wurde systematisch verkauft und wird weiterhin ausgebeutet zum Nutzen ganz weniger Kreise.

    Ein wunderbares Mittel für Investoren, Kritiker zum Schweigen zu bringen, ist natürlich das immer wieder gern eingesetzte Erpressungs-Argument der Arbeitsplätze. Prekäre Arbeitsverhältnisse sind geschaffen worden in sehr großer Anzahl wohlgemerkt!

    Für die Mehrzahl der Insulaner wird selbst einfachster Wohnraum zum Luxusgut und unbezahlbar.
    Dank natürlich auch einer sehr gut agierenden Wohnungsbaugesellschaft, die Wohnraum und Nachfolger nur für sich selbst regelt.

    Fazit:
    Wenn weiterhin nach Gutsherren Art Politik und Positionen verteilt werden, keine Basisdemokratie stattfinden darf, dann wird sich nichts aber auch gar nichts ändern.

  2. Jockel sagt:

    Also was Claus hier ablässt ist nicht mehr zu übertreffen!
    Noch nie in der Geschichte der Ortspolitik gab es so viel öffentliche Veranstaltungen zu Planungen. Der gigantische Hafen ist öffentlich diskutiert und verworfen worden. Und zwar durch die ach so schlimmen Ortspolitiker. Die CDU hat in diesem Jahr bereits 4 öffentliche Gesprächsabende organisiert. Ohne Tabuthema! In den OT Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin lautete das Leitmotiv “Suchet der Stadt Bestes” und in Heringsdorf gab es ein Sicherheitsworkshop mit kompetente Referenten. Selbst zur Leitbilddiskussion ist auch immer öffentlich eingeladen worden. Natürlich liegt letztendlich die Entscheidungshoheit bei den Gemeindevertretern. Solche Schlaumei- und Schlechtmacherei wie sie Claus hier anbietet hilft nur linke und rechte Extremisten.
    Einen schönen Tag noch.

  3. Ablenkung sagt:

    Nana Claus alleine arbeitet diesen Rattenfängern nicht zu, sondern dann eher die Entscheidungsträger die in Frühschoppenklungelrunnen die Entscheidungen vorab treffen und wo es nicht um Sach und Fachkompetenz geht, sondern darum “verdienten Politiker der Gemeinde” ein sanftes Ruhekissen zu besorgen. Solange da sich nichts grundlegendes ändert, wird Claus leider Recht behalten. Daran ändern auch ein paar öffentliche Alibiveranstaltungen nichts.

  4. Müllerchen sagt:

    @Jockel:
    Les mal den Rattenfängern ihre Website. Dann wirst Du erkennen, dass nicht dem claus seine Schlechtmacherei denen ihr Wählerpotential zutreibt, sondern Ihr Käsejonnglöre dieser Ehre gehört.

    Grüße an dem Aufsichtsrat Jockel!

  5. claus sagt:

    Danke, Danke vielen lieben Dank Jockel.

    Wann wird dieser Mann endlich kapieren, dass die Art der politischen Agitation seiner Person und seiner Politschranzentruppe der Vergangenheit angehört ?

    Wahrheit kann so weh tun…..

  6. Jockel sagt:

    Jockel ist auch schon 15 Jahre im Aufsichtsrat des Flughafens! Hat es selbigen geschadet? Einsatz für die Sache lohnt sich immer, aber dummes gewäsch lohnt rechten und linken Extremisten. Darauf könnt Ihr antworten was ich möchtet. Es ist und bleibt meine Meinung!!!!
    Schönen Abend

  7. Müllerchen sagt:

    Den Aufsichtsrat-Jockel gebührt also auch dem Verdienst, wem am Flughafen so passiert? Bei allem Respekt für ehrenamtliche Tätigkeiten:

    Der Flughafen bedeutet je nach Betrachter ein Defizit von 500.000,- € oder eine ganz erfreuliche Entwicklung des Flugwesens, die aber ganz sicher nichts mit Jockels Tätigkeit zu tun hat. Mit den Federn kann er sich kaum schmücken.

    Also bleibt wohl für den Jockel nur das Defizit?

  8. Jockel sagt:

    Gemäß dem Motto für die positiven Entwicklungen sind natürlich andere zuständig. Also blöder geht es kaum noch Müllerchen! Die 500000,- Euro Zuschuss wurden auch innerhalb der CDU Fraktion immer hart diskutiert. Es war nie ein Selbstläufer! Und da hat Jockel schon gekämpft für die Sache. Und sollte Jockel am 4. September gewählt werden, würde er sich auch gerne weiterhin für die wichtige Infrastruktur engagieren!

  9. Postenschieber sagt:

    ach jockel

    ein Fußballspieler der 85 minuten ein klasse Spiel spielt und dann ein schweres Faul begeht, muss auch vom Platz und bekommt bestimmt nicht die Auszeichnung des besten Spielers. Und wenn Du im Aufsichtsrat des Flughafens alles richtig gemacht hast, heißt das nicht automatisch das Du alles in anderen Aufsichtsräten und ehrenamtlichen Gremien richtig gemacht hast.

    Was gabs alles für nette Sachen Assi der Geschäftsleitung und als Retourkutsche nun in einem weiteren Aufsichtsrat sich dafür mit dem “richtigen” Abstimmen bedanken. Eigentlich müsstes Du meinen Nicknamen tragen.

  10. Jockel sagt:

    Wenn er 5 Min. vor ultimo vom Platz muß aber in 85 Min. für den Sieg gesorgt hat feiert man den Fußballspieler trotzdem! Und er hat nach der Spielsperre auch wider eine neue Chance! Es kann auch kein Fehler sein in anderen Aufsichtsräten richtig abzustimmen! Oder Postenschieber?

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  1. Nachtrag: 2. Workshop zur Weiterentwicklung des Städtebaulichen Leitbildes der Gemeinde Heringsdorf - Greifswald wird Grün

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