10 Fragen – 10 Antworten

Freitag, 20. Januar 2012 100 Keine Schlagwörter Permalink 0

Am 11. Januar hatte ich den sechs Kandidaten für den Kaiserstuhl Bürgermeisterstuhl in Heringsdorf jeweils 10 Fragen zugeschickt verbunden mit der Bitte diese bis zum 18. Januar zu beantworten. Alle sechs haben sich die Mühe gemacht, die Fragen zu beantworten.

Ich habe lange überlegt, ob ich zu den Antworten Kommentare zulasse. Die Kommentare sind offen, aber ich darf alle Kommentatoren darum bitten, sich auf eine sachliche Art und Weise mit den Antworten der Kandidaten auseinanderzusetzen. Ich werde mir auch nicht die Mühe machen, Kommentare zu editieren. Beiträge, die sich nicht daran halten, werden komplett gelöscht. Also bitte erst nachdenken und dann kommentieren.

Die Fragen und Antworten der Kandidaten sind in der Reihenfolge angeordnet, wie sie bei mir eingegangen sind.

Zur besseren Navigation kann man direkt zu den einzelnen Kandidaten springen und nach der letzten Antwort wieder zurück zur Übersicht.

Übersicht

Thomas Heilmann
Johannes Tolxdorff
Klaus Kottwittenborg
Helmut Friedrich
Lars Petersen
Frank Lettner

Thomas Heilmann

1. Warum haben Sie sich beworben?

    Aus drei Gründen:

    1. Seit 7 Jahren arbeite ich schon intensiv in verschiedenen Gremien mit und möchte noch mehr tun, als mein Ehrenamt in der Freizeit zulässt.

    2. Ich will die Entwicklung unserer Gemeinde besser voran bringen und somit die Interessen aller Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf vertreten.
    3. Weil ich schon als Kind und noch intensiver seitdem ich hier lebe, viel Gutes erfahren habe und davon etwas zurück geben möchte.

2. Warum denken Sie, die richtige Besetzung zu sein?

    Eigentlich eine gute Frage an die Wähler. In meinem Alter ist man in der Mitte eines menschlichen Lebens, insofern bin ich sowohl der Jugend, als auch den Menschen, die schon viel geleistet haben und hier irgendwann ihren verdienten Ruhestand erfüllt und gut umsorgt genießen möchten oder bereits genießen, in gleichem Maße nah und verpflichtet. Durch meine engagierte Arbeit in den Gremien, weiß ich, was unseren Mitbürger/Innen fehlt und worauf sie Wert legen.

    Meine Söhne im Alter von 9 und 8 Jahren bekommen im März noch eine kleine Schwester. Daher bin ich gerade was Sorgen und Nöte junger Familien betrifft aktuell informiert. Aus diesem Grund weiß ich, dass der Ausbau und die Sanierung unserer Schulgebäude höchste Priorität haben muss. Der Aula-Anbau darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Kinder müssen sich auf das Lernen konzentrieren können. Dafür stehe ich mit voller Kraft.

    Den Mitarbeitern der Verwaltung und der Gemeindevertretung wäre ich ein geradliniger und fairer Partner und allzeit für sie ansprechbar.

3. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

    Ich arbeite sehr gern strukturiert und zielorientiert. Bei meinen Zielen spielt für mich eine große Rolle, ob ich etwas erreichen kann, was für möglichst viele Menschen wichtig ist. Toleranz, Fairness und selbstkritische Betrachtung gehören für mich zum Leben wie zu Usedom Strand und Sonne.

4. Was sind Ihre persönlichen Schwächen?

    Möglicherweise sind meine Schwächen eher verzeihliche Schwächen die jeder von uns haben könnte. Denn eins ist sicher, jeder hat welche. Eine Schwäche ist, dass ich ungeklärte Dinge erledigt wissen möchte und das nicht erst morgen.

5. Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?

    Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen, kaum jemand spricht gern darüber. Das Wissen darum ist für mich aber die beste und ehrliche Grundlage für Toleranz und dafür, auch mal Nachsicht zu üben, selbst wenn es vielleicht mal schwer fällt.
    Ungerechtigkeit, Arroganz und Ignoranz anderer haben mich aber schon als Kind geärgert.

6. Wer ist ihr Vorbild und warum gerade der oder die?

    Meine Eltern sind die besten Vorbilder. Ihr Lebenswerk unter viel schwierigeren Bedingungen als wir diese heute vorfinden ist eine hohe Messlatte. Trotz aller aus heutiger Sicht kritischen Rahmenbedingungen haben sie mir und meinen Geschwistern immer ein gutes Zuhause geboten. Ich bin stolz auf die beiden, weil sie die Umstellung in ein neues Gesellschaftssystem, trotz ihres damals schon fortgeschrittenen Alters gemeistert haben. Sie sind seit 51 Jahren verheiratet und haben uns Kindern damit gezeigt, dass mit Zusammenhalt alles zu schaffen ist. Auch wenn es mal nicht so läuft, gibt es keinen Grund aufzugeben.

7. Was möchten Sie in einem Jahr erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Gleich nach Amtsantritt am 01.06.2012 werde ich zusammen mit der UTG,KTS und der Gemeindevertretung alles daran setzen, dass das Projekt Fußball EM 2012 zu einem vollen Erfolg für die Insel und Bürger unserer Gemeinde wird, sowie nachhaltige Effekte entstehen.

    Innerhalb von einem Jahr, würde es einen Baubeginn für die Poliklinik (Ärztehaus) gegeben haben. Den Gremien würden schlüssige Konzepte mit verlässlichen Partnern für bezahlbares, altersgerechtes, betreutes Wohnen in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck vorgelegt werden. Die Sanierung der Schulen und die Integration des Hortes wären durch straffe Zielvorgaben für alle planbar. Ich würde auf intensive Investorensuche für ein Kino gehen. Die Verwaltung wäre zum Dienstleister für den Bürger, mit Bürgerbüros in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck, umgestellt. Die Vereine hätten Planungssicherheit durch langfristige Verträge. Gleiches gilt für Pächter gemeindlicher Flächen. Dies wiederum wäre die Grundlage für die Gemeinde Forderungen zur Qualitätssteigerung stellen zu können. Es gäbe in jedem Ortsteil eine Bürgerversammlung. Ich habe mir bereits viel Zeit für die Jugend genommen um deren Belange genau zu ergründen. Mir ist es wichtig die Abwanderung zu stoppen und Zuwanderung interessant zu machen. Freie Mittel würden am Ende des Jahres für Weihnachtsmärkte in den Ortsteilen zur Verfügung gestellt. Den Gemeindevertretern würden die Haushaltspläne rechtzeitig vorgelegt und ich würde mit ihnen gleichmäßig fair arbeiten. Die Internetseite der Gemeinde würde überarbeitet und wäre immer aktuell und informativ für die Bürger und Interessierte. Ich würde die Vorbereitung treffen, damit wir in der Gemeinde so viel wie möglich Kreisverkehre, zur Entlastung der Strassen bekommen. Dabei wichtigstes Vorhaben, wäre der Kreisel in Bansin unterhalb der Tankstelle. Somit könnte auch wieder eine bessere ÖPNV Anbindung von Bansin-Dorf erfolgen. Ein sehr großes Anliegen von mir wäre es, den Mitarbeitern der gemeindeeigenen Gesellschaften, wie Eigenbetrieb, Kaiserbäder-Tourismus-Service GmbH und Wohnungsgesellschaft ein sicheres Gefühl durch Stabilität meines Handelns und Würdigung der durch die Mitarbeiter geleisteten Arbeit, zu vermitteln. Als verlässlicher und fairer Partner würde ich das verlorengegangene Vertrauen der Usedomer-Tourismus-Gesellschaft und deren Mitarbeiter, sowie zu den anderen Inselgemeinden zurück gewinnen wollen. In einem Jahr nach der Wahl, wäre es schön, den Bürgern die mich nicht gewählt haben das Gefühl zu vermitteln, dass die Bürger die mich gewählt haben, Recht hatten. Gleichzeitig würde ich weiter um die Bürger/Innen kämpfen, deren Stimme ich noch nicht hatte, auch ihre Ideen und Meinungen sind bei den notwendigen Veränderungen gefragt.

8. Was möchten Sie in sieben Jahren erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Mein Konzept sieht vor, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nach der siebenjährigen Amtszeit in einer Gemeinde sehen, in der es Spaß macht, zu leben und zu arbeiten. Durch aktive Unterstützung wird der Erhalt und die Vielfalt von Vereinen ob in Kultur, Feuerwehr oder Sport dabei eine wichtige Rolle spielen. In der Gemeinde wird sichergestellt, dass die Kinder von der Kinderkrippe bis zum Abitur Betreuung und Ausbildung finden. Die Umsetzung von Partnerschaftsmodellen für zu den Einkommen und Lebensverhältnissen passenden Wohnraum ob Jung oder Alt ist für mich unabdingbar. Mit den bereits vorhandenen Touristikern wird gemeinsam an Lösungen gearbeitet, aus denen ein Optimum für die Beschäftigten entsteht. Dies unter anderem mit variablen und flexiblen Öffnungszeiten der Kita’s und Jugendclubs. Durch rechtssichere Lösungen werde ich mich in Zusammenarbeit mit dem Bauministerium dafür einsetzen, dass der Ausuferung von weiteren Ferienwohnanlagen Einhalt geboten wird. Damit soll die Sicherung der zusätzlichen Einnahmequelle durch Betreiben von 1-2 Ferienwohnungen für die Einheimischen erfolgen. Dabei spielt der uneingeschränkte Erhalt von der einzigartigen Bäderarchitektur sowie des Baumbestandes für mich eine der größten Rollen. Erweiterung der touristischen Infrastruktur findet mit mir nur in einem untrennbaren Zusammenhang mit einem spürbaren Mehrwert für die Einheimischen statt. Durch Erweiterung der touristischen Infrastruktur z.B. eine Marina in Heringsdorf und der Sicherung des traditionellen Brauchtums z.B. Fischerei oder Strandkorbfabrik oder eine Sommerrodelbahn, soll die Gemeinde als wichtigster Tourismusstandort und damit sicherer Arbeitgeber, für die Zukunft gesichert und ausgebaut werden.

    Am Ende der Amtszeit soll ein ausgeglichener Haushalt mit einer Entsprechenden Rücklage übergeben werden. Durch zielstrebiges Engagement bei der Unterstützung des Flughafens Heringsdorfs, den Bemühungen der Wiederherstellung der Karniner Brücke und Schaffung der Kreisverkehre, soll dem laufenden Verkehrsproblem entgegen gewirkt werden. Bei dem ruhenden Verkehr soll die Schaffung weiterer Parkhäuser in den Seebädern geprüft werden. Mein Ziel ist es, dass die Einwohner nach 7 Jahren das Vertrauen haben, dass ich sie weitere 7 Jahre begleiten und in die gemeinsame Arbeit bei den wichtigsten Entwicklungen einladen darf.

9. Was ist ihr Lieblingsplatz in Heringsdorf und warum ist er das?

    Lieblingsplätze gibt es viele. Da reichen die mir zur Verfügung stehenden Zeilen nicht aus. Wir leben an einem wundervollen Platz und es ist schön und menschlich erfüllend zugleich, die damit verbundene Verantwortung an vielen Stellen auch zu fühlen.

    Doch mein absoluter Lieblingsplatz ist Mitten zwischen den Einwohnern. Ob in der Pommernhalle, im Discozelt oder wie am 25.12.2011 bei den Tenören im Kaiserbädersaal. Hier spürt man die Vielfältigkeit.

    Nur eine Kleinigkeit, aber um das alles gemeinsam noch besser genießen zu können, würde ich noch einige Bänke zum Verweilen und Papierkörbe für die Sauberkeit an unseren Lieblingsplätzen aufstellen lassen.

10. Das waren jetzt neun Fragen, die zehnte fehlt. Welche hätte ich Ihnen noch stellen sollen?

    Wo sehen Sie Möglichkeiten die Wirtschaftlichkeit der Gemeinde zu verbessern?

    Da sehe ich viele Möglichkeiten. Das wichtigste bei allen Maßnahmen ist jedoch, dass unseren Bürger/Innen immer ein erkennbarer Mehrwert entstehen muss.

    Die bedeutendste ist für mich der Kampf um die Einstufung unserer Gemeinde als Mittelzentrum. Derzeit werden wir von der Landesraumordnungsbehörde als Grundzentrum betrachtet.

    Die nächsten Mittelzentren sind Wolgast und Greifswald. Wenn man sich den Kriterienkatalog zur Einstufung betrachtet, sehe ich, dass unserer Gemeinde, erst Recht nach der Grenzöffnung, eigentlich viel mehr dieser Punkte erfüllt, als Wolgast. Es wurde beim letzten Bürgermeister versäumt, die entsprechende Anträge zu stellen. Damit fehlen unseren Bürger/Innen jährlich ca. 600.000,- €, die für viele wichtige Aufgaben gebraucht werden.

    Bei der Beibringung der Gebühren für Falsch Parken gibt es großes Potential, ebenso für rechtswidriges Aufhängen von Plakaten. Dies schafft nicht nur zusätzliche Einnahmen, sondern sorgt ganz nebenbei auch für Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde.

    Eine konsequente, rechtssichere Vergabe von Leistungen an Unternehmen, die in der Gemeinde ansässige sind, trägt zur Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen bei.
    Bei der Nutzung des Gemeindewaldes liegen ebenso noch zusätzliche Einnahmequellen durch Holzverkauf, natürlich gekoppelt mit sinnvollen Nachpflanzungen.
    Durch langfristige Stärkungen der in der Gemeinde vorhandenen Reha-Einrichtungen können z.B. im Kurmittelbereich zusätzliche Einnahmen generiert werden.
    Mit Vereinbarungen der Nachbargemeinden über Leistungen, die für einen Einzelnen kostenintensiver sind und gemeinsam günstiger gestaltet werden können, z.B. neue Archivierungsvorschriften oder bei der gemeinsamen Datenverarbeitung, kann ebenfalls Geld gespart werden.

    Und dann ist da unser wichtigstes Kapital, wir haben in unserer Gemeinde so viele fleißig und ehrlich arbeitende Menschen, auf deren Ideen wir in der Zusammenarbeit nicht verzichten dürfen.

    Auch da heißt es, vieles anders zu machen, als es zuletzt gelegentlich der Fall war.

    Dabei wird uns der Optimismus von Herrn Goethe noch zusätzlich beflügeln können, wenn wir gemeinsam daran denken:

    “Aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man auch etwas Schönes bauen!”

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Johannes Tolxdorff

1. Warum haben Sie sich beworben?

    Die Ortsteile Bansin und Sellin, Alt- und Neu-Sallenthin, Ahlbeck, Heringsdorf und Gothen bilden das Seebad Heringsdorf auf der Insel Usedom. Von hier aus gehen Impulse auf die ganze Insel – von der ganzen Insel kommen Impulse hierher zurück. Das für die Zukunft zu gestalten ist eine Aufgabe, in der noch ungeheuer viel Potenzial liegt. Diese Aufgabe ist so reizvoll, dass ich mich zur Kandidatur entschlossen habe.

2. Warum denken Sie, die richtige Besetzung zu sein?

    Ich habe kommunale Leitungserfahrung, als Betriebsleiter und Bürgermeister. Bürgermeister zu sein heißt nicht nur einer Gemeinde vorzustehen (wir haben ja mehrere Ortsteile) und zu repräsentieren, sondern für die Einwohner aller Ortsteile und die Arbeit da zu sein. Anfassen, nicht nur delegieren. Ich leiste konstruktive Verwaltungsarbeit.

3. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

    Zuhören, Probleme erkennen, Sachverhalte analysieren. Daraus Aufgaben entwickeln und dann zeitnah bearbeiten. Halten was versprochen wurde! Entscheidungen treffen, keine Zickzack-Navigation.

4. Was sind Ihre persönlichen Schwächen?

    Schokolade, Kekse, Kuchen und sonstiges Süßes. Ich muss einfach mehr Sport treiben!

5. Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?

    Ich gehe positiv an meine Mitmenschen heran, an jeden einzelnen. Für mich gibt es keine Masse. Als alleinerziehender Vater mag ich keine Oberflächlichkeit. Dem kleinen Mann von der Straße höre ich ebenso zu, wie dem mit einer schicken Limousine oder einem dicken Bankkonto. Statussymbole machen noch lange keinen besseren Menschen.

6. Wer ist ihr Vorbild und warum gerade der oder die?

    Vorbilder sind so eine Sache. Wo bleibt die Individualität! Als Jugendlicher will man Vorbildern nacheifern, bis man merkt: auch diese Menschen sind nicht perfekt. So ungewöhnlich es klingen mag, heute habe ich wesentlich mehr Achtung vor meinen Lehrern, die mich in der Jugend ertragen und meine Verrücktheiten erduldet haben. Heute wünsche ich mir diese Energie und das Verständnis, um den Aufgaben und Problemen der jungen, heutigen Generation gerecht zu werden.

7. Was möchten Sie in einem Jahr erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Vertrauen der Bürger in die Verwaltung, Vertrauen in die Abgeordneten und deren Entscheidungen, Verständnis für die Einwohner. Vertrauen ist die Mutter einer ordentlich und gut strukturierten Gemeinde. Wir sind nur so gut, wie wir es selbst zulassen, dieses Verständnis muss geschaffen werden.

8. Was möchten Sie in sieben Jahren erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf muss wieder das Flaggschiff der Insel Usedom werden. Nicht nur nach außen, auch in sich selbst. Aber ohne die kleineren Ortsteile und das Achterland geht das nicht. Das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen Seebad und Hinterland muss gestärkt werden – dann klappt’s auch mit dem Tourismus.

9. Was ist ihr Lieblingsplatz in Heringsdorf und warum ist er das?

    In Sallenthin der Aussichtsturm hinter der Bergmühle. Dort kann man einen wunderbaren Ausblick über fast das gesamte Seebad genießen und ist von ländlicher Ruhe umgeben. Ein Ort, an dem man der touristischen Hektik im Sommer entfliehen kann ohne entflohen zu sein. Dort kann man einen Überblick über das Ganze erhalten. Im Gemeindegebiet gibt es viele schöne Plätze.

10. Das waren jetzt neun Fragen, die zehnte fehlt. Welche hätte ich Ihnen noch stellen sollen?

    Wenn ich drei Wünsche frei hätte, egal welche, wäre mein dritter Wunsch weitere drei Wünsche. Als zehnte Frage fragen Sie mich doch: „Wie viele Fragen darf ich Ihnen noch stellen?“, und die Antwort wird sein: „Alle, die Ihnen einfallen!“

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Klaus Kottwittenborg

1. Warum haben Sie sich beworben?

    In den zurückliegenden Wochen haben mich sehr viele Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde gebeten, meinen Entschluss – nicht noch einmal als Bürgermeisterkandidat anzutreten – doch noch einmal zu überdenken. Diesem Wunsch von Bürgern, Gewerbetreibenden, Hoteliers, Senioren oder Vereinsmitgliedern aus den Kaiserbädern haben sich auch Politiker und Persönlichkeiten auf Kreis- und Landesebene angeschlossen. Sie wertschätzen meine Verwaltungsarbeit, meine bürgernahe, neutrale bzw. parteiübergreifende sowie meine auf das Wohl der Kommune gerichtete Arbeit. Und mir liegt weiterhin die Verwirklichung bereits begonnener Projekte am Herzen.

2. Warum denken Sie, die richtige Besetzung zu sein?

    Nachdem ich zwölf Jahre im Ostseebad Heringsdorf stellvertretender Bürgermeister war und seit neun Jahren Bürgermeister bin, bin ich nach wie vor motiviert und zugleich überzeugt, auch in den kommenden sieben Jahren sandige, steinige oder bergige Wege eines Gemeindeoberhauptes erfolgreich zu meistern und meinen Anteil am Gemeinwohl leisten zu können. Bereits in den zurückliegenden Jahren haben wir einen guten Weg in punkto Haushaltskonsolidierung eingeschlagen und den möchte ich unbedingt fortsetzen.

3. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

    Langjährige Berufserfahrung in der Finanz- und Kommunalverwaltung. Meine Beharrlichkeit, über Tagesaufgaben hinaus, mich Visionen zu zu wenden. Denn die Vision ist ein Bild von unserer Zukunft, für das sich Visionäre begeistern und dann auch ihre Mitmenschen. Es bringt Klarheit und Richtung ins Handeln und Denken, denn ich weiß, was ich anstrebe, wofür ich etwas tue und in welche Richtung wir uns entwickeln wollen.

4. Was sind Ihre persönlichen Schwächen?

    Nicht immer kommt man gleich ans Ziel und daher ist dem Menschen die Fähigkeit der Geduldigkeit auferlegt, aber in dieser Disziplin versagt der Mensch gern und das trifft auch auf meine Person zu. Zudem die Balance, zwischen Arbeit und Erholung (Besinnung) zu finden, bedarf es meinerseits einer Veränderung.

5. Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?

    Besserwisserei, der ich indes mit Humor begegne: „Danke schön, Herr Professor, wie gut, dass wir darüber gesprochen haben. Ihre Meinung ist mir immer sehr wichtig“

6. Wer ist ihr Vorbild und warum gerade der oder die?

    Es gibt viele Menschen auf unserem Erdball denen ich höchste Anerkennung zolle. Erfindern, Wissenschaftlern, Ehrenamtlichen, Ärzten, Helfern, Rettern und und und.
    Zu ihnen gehört auch unser ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt. Es gibt Menschen, die die Realität nicht hinnehmen, sondern im großen Stil verändern wollen. Doch bei aller Suche sind sie nicht fündig geworden. Anders das Konzept von Helmut Schmidt: Er nimmt die Realität als solche hin und beeinflusst sie höchstens mit feinen Justierungen. Damit gelang es ihm, eine Reihe von Begriffen zu besetzen, darunter Realismus, Augenmaß, Pragmatismus, Vernunft.

7. Was möchten Sie in einem Jahr erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf wird sich nicht nur während der Fernsehübertragungen des ZDF und des polnischen Fernsehens im Rahmen der Fußball Europameisterschaft 2012 als hervorragender Gastgeber und mit einem tollen Aussehen präsentieren, vielmehr verstärke ich mein Engagement für mehr Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit. Nach dem Erhalt der Schullandschaft in unserer Gemeinde, erfolgt nun die Sanierung des ehemaligen Maxim-Gorki-Gymnasiums zur Grundschule für über 2,5 Millionen Euro sowie der Ausbau des Serpentinenweges in Heringsdorf am Kulm.

8. Was möchten Sie in sieben Jahren erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Ein durchaus sehr weiter Blick in die Zukunft. Schaffung einer modernen kommunalen Dienstleistungsverwaltung mit hohen Qualitätsansprüchen. Gezielte Aus- und Weiterbildungen der Mitarbeiter für eine eigenständige, kreative und innovative Mitgestaltung. Verbesserung der touristischen Infrastruktur, wie inselübergreifende Verkehrsprojekte, Bürgernähe, Unterstützung der vielfältigen Vereinsarbeit und noch einiges mehr.

9. Was ist ihr Lieblingsplatz in Heringsdorf und warum ist er das?

    Der Wahlkampf wird kein Spaziergang, aber ausgiebige Spaziergänge auf der längsten Promenade Europas, am Strand oder durch die herrlichen Wälder und Wiesen genieße ich sehr.

    In allen drei Seebädern und unseren Ortsteilen gibt es Orte an denen ich gerne etwas länger verweile. In Bansin auf dem Langenberg, im Heringsdorfer Rosengarten oder auf der historischen Ahlbecker Seebrücke. Auch der Sieben-Seen-Blick vom Aussichtsturm in Sallenthin oder beim Fußmarsch von Gothen nach Heringsdorf. Für mich sind Spaziergänge Momente der Entspannung, Augenblicke der Beobachtung und gedankenvoller Zurückgezogenheit. Bei der Bewegung in der Sonne, an frischer Luft, aber auch bei Regen oder im Schnee kann ich Geist und Seele baumeln lassen.

10. Das waren jetzt neun Fragen, die zehnte fehlt. Welche hätte ich Ihnen noch stellen sollen?

    Welche Eigenschaften schätze ich an meinen fünf Mitbewerbern um das Bürgermeisteramt?
    Helmut Friedrich – seine Menschlichkeit und Ehrlichkeit
    Lars Petersen – seine Leidenschaft (Liebe) für den Sport
    Frank Letter – seinen Gerechtigkeitssinn
    Thomas Heilmann – seine Fähigkeit zur Kommunikation
    Johannes Tolxdorff – seine Zurückhaltung

    Uns allen einen fairen und erfolgreichen Wahlkampf.

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Helmut Friedrich

1.Warum haben Sie sich beworben?

    …um Sorge zu tragen, dass es – soweit es in meiner Macht steht – den Einwohnern gut geht
    …dazu gehören u.a. ein gut funktionierender Tourismus, gute Infrastruktur, gute Vereinsarbeit u.v.m.

2. Warum denken Sie, die richtige Besetzung zu sein?

    … auf Grund sozialer und fachlicher Kompetenz 

    – aktive Mitarbeit über ca. 20 Jahre in Vereinen

    – 18 Jahre politische Erfahrung als Gemeinderatsmitglied und Fraktionsvorsitzender, später Bürgermeister, und nach der Fusion u.a. Gemeindevertreter-Vorsteher

3. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

    … u.a. kann ich gut dirigieren :-)

4. Was sind Ihre persönlichen Schwächen?

    … bei Milka- und Lind-Schokolade kann ich kaum widerstehen :-)

5. Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?

    … fehlende Loyalität → immer wieder neu „Vertrauen wagen“

6. Wer ist ihr Vorbild und warum gerade der oder die?

    … engagierte Menschen, die viel investiert und geopfert haben zum Wohle anderer Menschen – 
im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereich

7. Was möchten Sie in einem Jahr erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    … u.a. durch Erhalt und Pflege von getätigten Investitionen das Ortsbild verschönern und die Infrastruktur in den Ortsteilen verbessern

8. Was möchten Sie in sieben Jahren erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    … eine liquide Gemeinde, die ihrer Position, in der „Champions-League zu spielen“, gerecht wird
    … und in der sich Senioren, Familien, Singles und Kinder wohl fühlen, und hiesige Unternehmen am Markt fest etabliert sind

9. Was ist ihr Lieblingsplatz in Heringsdorf und warum ist er das?

    … Bansin, Kastanienring 1 – mein Zuhause
    … und natürlich der Ostseestrand unserer Gemeinde, denn hier bin ich aufgewachsen

10. Das waren jetzt neun Fragen, die zehnte fehlt. Welche hätte ich Ihnen noch stellen sollen?

    Wie werden Sie den 11.März 2012 verbringen?

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Lars Petersen

1. Warum haben Sie sich beworben?

    Ich bin seit 1993 auf der Insel Usedom und habe mich in diese Region “verliebt”. Diese Liebe hält nun schon seit fast 20 Jahren. Neben der schönen Bäderarchitektur und den endlosen weißen Stränden habe ich die herzliche Aufnahme durch die hier lebenden Menschen sehr genossen. Diese Insel ist meine Heimat geworden, sie soll es auch bleiben, an ihr hängt mein Herz.

    Für mich gilt dabei der Grundsatz, das Vorhandenes, vor allen in dieser Einmaligkeit erhalten werden muss, wir unsere schöne Heimat in der Verantwortung die uns aufgetragen wurde, belassen und wir endlich alle dafür einstehen sollten. Leider ist es nicht mehr fünf vor zwölf sondern schon viel später. Beispiele von Misswirtschaft zu Gunsten weniger gibt es leider zu Hauf. Eigentlich gilt es jungen Menschen Alternativen zu schaffen, die Möglichkeit einzuräumen, in ihrer Region, Heimat zu bleiben.

    Bisher habe ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen eingebracht, viel Engagement in Jugendarbeit gesteckt. Doch ich denke das alleine reicht nicht mehr, es sind viele Dinge in die Schieflage geraten, in nicht geringer Verantwortung der zurzeit in der Politik Aktiven.

    “Meckern” ist das eine, aber wer meckert muss Alternativen schaffen oder sich der Verantwortung stellen. Das hat letztendlich den Ausschlag gegeben, mich zur Wahl zu stellen und ich denke, die bisher im Vorfeld der Wahl bekanntgewordenen Geschichten zu Satzungskenntnissen und menschlichem Verhalten zeigen mir, dass es die richtige Entscheidung war.

    “Ich bin nicht verhaftet mit den Strukturen” – ich denke es wird Zeit jemanden einzubinden, der autark auftreten kann, keine Abhängigkeiten zu den sich entwickelten Strukturen hat und damit Entscheidungen zum Wohl aller Bürger anzustreben. Unabhängig eben……..

2. Warum denken Sie, die richtige Besetzung zu sein?

    Denke ich das?? Ich sehe mich eher als Alternative zu den Etablierten, die sich seit Jahren in der Gemeindepolitik versuchen und es im Ergebnis geschafft haben, das nicht einmal 30% Prozent der Bürger zur Wahl gehen. Das Vertrauen in die Politik ist auf allen Ebenen verloren gegangen, nicht einmal das Amt des Bundespräsidenten ist unumstritten.

    Ich selber sehe mich als Verbindungsglied zwischen Gemeinde, Verwaltung und dem Bürger. Möchte für jeden Bürger als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und biete das auch an. Möchte nicht nur als Repräsentant der Gemeinde gesehen werden. Es wird Zeit wieder Vertrauen aufzubauen.

    Vielleicht erreiche ich mit meiner Kandidatur, dass mehr Bürger zur Wahl gehen, 60 % oder 70% würde ich schon als Erfolg sehen. Für unsere “wahlmüden” Bürger ist somit eine Alternative, vielleicht auch eine Protestwahlmöglichkeit geschaffen worden. Ausreden in diese Richtung sind also nicht mehr opportun. Sie wählen keinen Politiker, sondern einen von Ihnen, der sich für Sie engagieren möchte.

    Und was ganz wichtig ist: “Ich bin nicht verhaftet mit den Strukturen” . wenn ich meine Amtszeit abgeschlossen habe, kehre ich in meinen Beruf zurück, bin nicht auf irgendwelche Subventionen, Absprache und Klüngeleien für eine Anschlussverwendung angewiesen.

3. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

    Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit und meine direkte Art, meine Meinung auszusprechen. Meine Frau sagt immer, “hilfsbereit, kooperativ, charmante Art mit jung und alt umzugeben sowie mein Einsatz für benachteiligte Personen, ich hätte ein großes Herz”.

4. Was sind Ihre persönlichen Schwächen?

    Ich kann nicht “NEIN” sagen, aber ich denke, das sollten andere beurteilen. Wer welche ausgemacht, sollte sie mir gerne mitteilen.

5. Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?

    Mich stört Unaufrichtigkeit und die Auslegung von Vorschriften und “Gesetzen” zum eigenen Vorteil, eben die Beugung unserer, für alle geltenden Gesetzmäßigkeiten. Das spreche ich gerne persönlich an, sage es dem oder der ins Gesicht und reagiere mit Enttäuschung, wenn es trotz klar sichtbarer und vorhandener Beweise, abgestritten wird.

    Ansonsten akzeptiere ich jeden Menschen mit seinen Schwächen, nehme jeden Menschen so wie er ist.

6. Wer ist ihr Vorbild und warum gerade der oder die?

    Früher als Fußballer waren es Kämpfertypen wie Jürgen Kohler oder Hans-Peter Briegel. Heute habe ich keine Vorbilder mehr, bewundere aber Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren und eigene Interessen auch einmal hinten anstellen – dazu Menschen mit Rückgrat, Fehler macht jeder, aber dazu zu stehen, die Verantwortung nicht auf andere abschieben, das nötigt mir Respekt ab.

7. Was möchten Sie in einem Jahr erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Dass die Wähler mir mitteilen, es war die richtige Entscheidung und mir vertrauensvoll mitteilen, was ihnen am Herzen liegt.

8. Was möchten Sie in sieben Jahren erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Das ist schwer zu sagen. Sicherlich gehört dazu, dass die Gemeinden der Insel in einigen Bereichen (Bündelung von Kräften wie z.B. Gleichstellung, Aktenarchiv, Bücherei, Informatiker) gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich liebe die Insel und sehe sie gerne als Insel Usedom und nicht als einzelne Puzzleteile, denen womöglich auch noch Teile fehlen, um sie irgendwann als fertiges Gesamtbild zusammenzufügen.
    Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir auf der Liste der Wohnungssuchenden eine “Null” stehen hätte, die Ostseetherme als saisonverlängernde Maßnahme viele Gäste anziehen würde, wir starke Vereine in der Gemeinde hätten, die tolle Jugendarbeit leisten und ihnen Perspektiven bieten.

    Wichtig ist mir bei allem was angeschoben und erreicht wurde, dass ich authentisch geblieben bin und meine Unabhängigkeit nicht verloren habe.

9. Was ist ihr Lieblingsplatz in Heringsdorf und warum ist er das?

    Ich liebe die Insel mit all ihren Facetten, da gehört Heringsdorf im Ganzen dazu. Ich fühle mich überall wohl. Früher habe ich Bootsfahrten auf der Ostsee genossen, die Kulisse (Bäderarchitektur) vor Bansin und Heringsdorf hat mich fasziniert und in ihren Bann gezogen.

10. Das waren jetzt neun Fragen, die zehnte fehlt. Welche hätte ich Ihnen noch stellen sollen?

    Ganz einfach, ich vermisse eine Frage zur Person und nicht die Institution “Bürgermeister” die hier zur Wahl steht. Deshalb kurz einige Angaben zur Person Lars Petersen

    Geboren 1965 in Wilster/ Schleswig-Holstein als Sohn des selbständigen Tischlermeister Horst Petersen (geboren in Halberstadt/ Thüringen) und seiner Frau Hannelore (geboren in Freital/ Sachsen). Drei jüngere Schwestern, Ines und die Zwillinge Karen und Uta.
    Verheiratet mit Silke, geborene Diedrich aus Heringsdorf.
    Beruf: Polizeihauptkommissar bei der Bundespolizei – eingestellt 1981 in Lübeck
    1993 – 2008 bei der Bundespolizei in Ahlbeck (verschiedene Funktionen im Verwaltungs- und Einsatzbereich sowie Öffentlichkeitsarbeit und Prävention
    2008 – 2011: Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit und Controlling bei der Bundespolizeiinspektion Pasewalk (zuständig für OVP, HGW und UER, dem heutigen VG)
    seit Februar 2011 als Sachbearbeiter bei der Autorisierten Stelle Bund in Berlin u.a. in die “Umsetzung der Einführung des Digitalfunks” in die Bundes-BOS (Behörden und Organisationen für Sicherheitsaufgaben) und damit auch für Bundespolizei eingebunden.
    Hobbys: “Mädchen” für alles beim HSV Insel Usedom, “Hobby”-Journalist Sport für die Ostseezeitung, Skifahren, Sauna (Stammgast Ostseetherme), Fußball, Tennis und Handball

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Frank Lettner

1. Warum haben Sie sich beworben?

    Weil dies mein Zuhause, meine Heimat ist und es meine Herzensangelegenheit ist, dass auch meine Kinder und irgendwann vielleicht auch mal meine Enkelkinder unsere Gemeinde als Ihre Heimat ansehen und gerne hierbleiben möchten und es auch können, weil sie hier eine echte Zukunftsperspektive haben.

2. Warum denken Sie, die richtige Besetzung zu sein?

    Meine Familie ist hier seit Generationen tief verwurzelt. Diese Wurzeln verbinden mich mit unserer Gemeinde. Außerdem habe ich eine sehr gute und hochqualifizierte Ausbildung genießen dürfen, durch welche mir die notwendigen Kentnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt wurden, um die anstehenden Aufgaben bestmöglichst zu lösen. Des weiteren ist es mir wichtig, dass bestehende Gesetze und Vorschriften für alle im gleichem Maße angewandt werden.

3. Was sind Ihre persönlichen Stärken?

    Ich bin sehr wissbegierig und habe (fast) immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte meiner Mitmenschen und versuche immer eine Lösung für Probleme zu finden. Wenn ich von der Richtigkeit einer Angelegenheit überzeugt bin dann trete ich auch 100 % für diese Überzeugung ein und kämpfe dafür mit meiner ganzen Kraft. Außerdem bin ich ein Gerechtigkeitsfanatiker.

4. Was sind Ihre persönlichen Schwächen?

    Das ich beim Kämpfen für diese Überzeugungen leider oft die Menschen vernachlässige, die mir am nächsten stehen, nämlich meine eigene Familie und diese so maches mal zurückstecken müssen. Außerdem bin ich oft ungeduldig, wenn es mit der Lösung von Problemen nicht so schnell vorangeht wie gedacht.

5. Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?

    Mich stört es, wenn andere Menschen absolut beratungsresistent sind und keine Bereitschaft besteht, sich mit den entsprechenden Argumenten auseinanderzusetzen. Auch wenn ich erkannt habe, dass eine Auseinandersetzung mit den Argumenten nicht stattfindet so versuche ich trotzdem weiterhin für meine Positionen Uberzeugungsarbeit zu leisten. Leider manchmal wie ein Kampf gegen Windmühlen.

6. Wer ist ihr Vorbild und warum gerade der oder die?

    Ein einzelnes Vorbild habe ich nicht. Die jedem Menschen innenwohnende Mischung aus positiven und negativen Eigenschaften machen den einzigartigen Charakter eines jeden aus und machen ihn damit zu etwas Besonderem. Natürlich gibt es viele Menschen die ich sehr achte und deren Lebensleistungen ich bemerkenswert finde, so z.B. meine beiden Großmütter, die es immer auch unter schwierigen Bedingungen geschafft haben die Familien zusammenzuhalten.

7. Was möchten Sie in einem Jahr erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Dass wieder gegenseitiges Vertrauen zwischen Einwohnern, Gemeindevertretern und Verwaltung hergestellt wird und unsere Gemeinde ein positveres Ansehen erhält. Möglich wird das indem Aufträge und Positionen öffentlich ausgeschrieben und transparent vergeben werden und jeder Interessent ohne Ansehen der Person die gleiche Chance erhält.

8. Was möchten Sie in sieben Jahren erreicht haben, wenn Sie die Wahl gewinnen?

    Das unsere Gemeinde für alle Einwohner eine Heimat mit Zukunftschancen für jeden einzelnen ist, dass jeder sagen kann hier habe ich eine gute Lebensperspektive und es nicht mehr so ist, dass Eltern ihre Kinder dahingehend erziehen von hier weggehen zu müssen um gut leben zu können und der Spruch “Wohnen wo andere Urlaub machen” voller Stolz und Überzeugung gleichermaßen von jung und alt ausgesprochen wird.

9. Was ist ihr Lieblingsplatz in Heringsdorf und warum ist er das?

    
Als Kind war mein Lieblingsplatz der Strand in Ahlbeck, dort wo ich aufgewachsen bin in der Nähe der KBS. Jetzt gibt es viele Plätze die mir einfallen die ich sehr liebe. Einer meiner Lieblingsplätze ist z.B. der steinerne Tisch im Heringsdorfer Wald. Er ist ein wundervolles Kleinod unserer Gemeinde, wo man absolute Ruhe finden kann fernab des hektischen täglichen Trubels.

10. Das waren jetzt neun Fragen, die zehnte fehlt. Welche hätte ich Ihnen noch stellen sollen?

    Als 10. Frage hätte gestellt werden sollen: Was werden Sie am 01.06.2012 tun, a) wenn sie die Wahl gewonnen haben und b) wenn Sie die Wahl nicht gewonnen haben.

    a) Selbstverständlich werde ich als erstes mit allen Mitarbeitern der Verwaltung Gespräche führen um mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten, wie die zukünftige Zusammenarbeit aussehen soll, mit dem Ziel eine bürgerfreundliche und bürgernahe Verwaltung zu schaffen.

    b) Ich werde morgens meine Bürotür aufschließen und in meiner Kanzlei meine vorhandeene Energie, Elan und natürlich mein Wissen für meine Mandanten und für die Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen.”

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Nachtrag 23.02.2012: Ich habe die Kommentare geschlossen, da offenbar niemand mehr gewillt ist, sich mit den Fragen und Antworten der Kandidaten, um die es hier geht zu befassen.

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100 Kommentare
  • Meierchen
    Januar 20, 2012

    Am meisten imponieren dem Meierchen die Antworten des einen Chancenlosen. Für Meierchen ist es die wichtigste Eigenschaft, nicht in Strukturen dieser Gemeinde verhaftet zu sein.
    Aber der wird nicht gewählt, falsche Himmelsrichtung.

    Zu erwarten waren die Antworten des Gemeindevorstehers, krass seine Selbstüberschätzung in Sachen fachlicher Kompetenz. Nein, da traut Meierchen dem Herrn eher zu, z. B. einen Posaunenchor zu dirigieren. :-)

    Zum Käser sagt das Meierchen nichts. So kennen wir ihn. Der Jockel wird es schon richten…

    Heilmann hat aufs falsche Pferd gesetzt, wird herunterfallen. Schade.

    Lettner’s Aussage: “Des weiteren ist es mir wichtig, dass bestehende Gesetze und Vorschriften für alle im gleichem Maße angewandt werden.” läßt Meierchen hoffen. Es imponiert, dass er das Vertrauen wiederherstellen und fair ausschreiben will. Eigentlich der richtige Weg.

    Aber: Meierchen ist Jauche fahrender Gedankenanarchist, meint weiterhin

    “Ivo for President!”

  • Karen
    Januar 20, 2012

    Lars Petersen bringt es auf den Punkt: Wir brauchen nicht noch mehr “Politiker” sondern Menschen, die sich für Menschen stark machen! Es ist Zeit, etwas zu ändern!

  • Jens Erdmann
    Januar 20, 2012

    Alle hatten die gleiche Zeit…. der „Eine“ schreibt Wischiwaschi, der „Andere“ schreibt ein konkretes Arbeitsprogramm! Klarer Punktsieg für Herr Heilmann! Auch wenn ich mich jetzt wirklich weit aus dem Fenster lege…. ich werde ihn wählen!
    Gegebenenfalls werde ich ihn an sein gutes Programm erinnern:
    – Baubeginn für die Poliklinik (Ärztehaus), Kreisverkehre für die Entlastung der Straßen
    – bezahlbares, altersgerechtes, betreutes Wohnen in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
    – Investorensuche für ein Kino, Unterstützung für Jugend mit Diskozelt, Weihnachtsmarkt
    – Planungssicherheit durch langfristige Verträge für Vereine
    – Verlässliches und stabiles Arbeiten mit Mitarbeitern der gemeindeeigenen Gesellschaften, wie Eigenbetrieb, Kaiserbäder-Tourismus-Service GmbH, Wohnungsgesellschaft und anderen Gemeinden der Insel
    – variablen und flexiblen Öffnungszeiten der Kitas und Jugendclubs
    – Verhindern von Ferienwohnanlagen, aber Genehmigung von 1-2 FeWo für Einheimische zur Finanzierung von eigenen Wohnbedarf
    – Erweiterung der touristischen Infrastruktur, Unterstützung des Flughafens Heringsdorfs, der Wiederherstellung der Karniner Brücke

    Kommunale Erfahrung, eine Gebundenheit in der Bevölkerung durch ehrenamtliche Tätigkeiten, eigene Kinder und Ihre Probleme bilden die besten Voraussetzungen für die Weitsicht eines Bürgermeisters!
    (Entschuldige Lars, auch wenn du sozial und menschlich in Ordnung bist kann ich deine Bewerbung nicht verstehen!)

  • Lars
    Januar 20, 2012

    Lieber Jens,

    sorry,
    aber wähle wen Du willst – das ist übrigens Demokratie –
    und
    Danke für die Aussage zu meiner sozialen und menschlichen Kompentenz, aber ich hoffe für Dich, dass Deine Stimme nicht im Nirwana verpufft und Du aufs falsche “Pferd” setzt.

    Und wenn ich Deine Kommentare hier verfolge, war mir und ich denke auch jedem anderen Leser dieses Spotters schon lange klar, in welche Richtung Deine Interessen gehen – wie gesagt, das ist Demokratie.

    Aber wieso Du Dir anmasst –> Programme oder Aussagen anderer hier als “Wischiwaschi” zu bezeichnen <– entzieht sich völlig meinem Verständnis.Im Gegenteil, ich finde es sehr anmaßend.
    "Arroganz kommt bekanntlich vor dem Fall…."

    ……und dass, nur weil ich hier keine Fantasien niederschreibe, die ich einem Jahr schaffen will und kann. Oder suche ich bei Nichterreichen meiner Ziele wieder die Schuld bei anderen……

    Übrigens erinnere ich mich noch sehr gut an Deine Worte, als ich Dich damals danach fragte, was Du davon hälst, wenn ich mich zur Wahl stelle. Da kam keine Frage nach dem Warum oder mit welchen Ideen…, sondern nur… "Du bist kein Einheimischer, Dich wählt man nicht, Du hast keine Chancen…." schauen wir einmal.
    Also wenn Du wirklich wissen willst, warum ich mich zur Wahl stelle, frage ich mich, warum Du das auf diesem Wege machst und nicht persönlich. Sooft wie wir uns sehen, wäre eine einfache Frage, ähnlich wie Mirko sie mir gestellt hat, auch Dir möglich gewesen.

    Statt Sachargumenten einfach nur Stimmungsmache oder Angst, doch einmal einen Bürgermeister zu bekommen, der frei von Druck arbeiten kann, der eventuell fair entscheiden kann und bei niemandem in der Pflicht steht???

  • reibungslos
    Januar 20, 2012

    @lars
    1. Ist es keine Pferdewette
    2. Meinen Sie mit “keine Fantasien niederschreiben” kein Konzept zu haben?
    3. Meinen Sie mit Ehrenamt, Ihr schreiben von Zeilen für den Sport, wofür Sie Geld bekommen?
    4. Wo ist Ihr Engagement bisher für die Gemeinde gewesen? z.B. Besuch von Gemeinderatssitzungen oder Sachthemenveranstaltungen?

    Es reicht nicht, mit allem bisher nichts zu tun gehabt zu haben. Da muss mehr kommen.

    Trotzdem

    Viel Glück

  • Lars
    Januar 21, 2012

    @ reibungslos

    Ruf mich doch an. Meine Nummer hast Du, also nutze es…

    Und nur soviel: eine Tätigkeit gegen Bezahlng ist für mich kein Ehrenamt…….

  • Jens Erdmann
    Januar 21, 2012

    Lieber Lars….nach dem warum musste ich nicht fragen. Der Nachteil eines Bundesbeamten ist das er versetzt werden kann und darf. Ob man dann gleich Bürgermeister werden muß und auch die richtigen Voraussetzungen dafür mitbringt ist Ansichtssache. Jemand der kaum/nie eine Gemeindevertretersitzung verfolgt hat und bis vor ein paar Wochen keinen B-Plan kannte ist für mich fehl an diesem Platze! Das ich von deiner Kandidatur sehr überrascht war und nicht vor Freude an die Decke gesprungen bin hast du sicherlich mitbekommen? Ich habe dir doch ins Gesicht gesagt was ich davon halte! Wischiwaschi=Lars??? Es gibt 6 Kandidaten die sich alle den Fragen des Usedomspotters gestellt haben. Allen muss klar gewesen sein das positive und negative Kommentare folgen werden. Wenn du jetzt vermeintliche Gegenstimmen als anmaßend und Arrogant bezeichnest wirst du niemals den Druck des gewünschten Postens aushalten!
    Sorry Lars, aber ich gehe jetzt ins geistige Nirwana und hoffe das mich mein falsches Pferd nicht so tief fallen lässt….

  • Lars
    Januar 21, 2012

    Es ist ziemlich genau das eingetreten, was ich im Vorfeld bei einer Darstellung auf einem Medium dieser Art befürchtet und auch entsprechend geäußert habe –> Stimmungsmache ohne entsprechenden fundierten Background – Argumente heraushauen ohne Lösungen zu präsentieren und anstatt durch Hinterfragen Zweifel oder Unwissenheit auszuräumen, erst einmal Stimmung zu machen.

    nur einmal zur Poliklinik, ich habe keine Zeit und Lust alles zu kommentieren –> wie gesagt persönlich gerne, aber nicht über dieses Medium.
    Zurück zur Poliklinik (übrigens ganz interessant sind dazu die Erläuterungen bei Wikipedia), so dass ich denke Herr Heilmann spricht ausschließlich über ein Ärztehaus und die Nutzung der Synergieeffekte. Keine Frage, eine tolle Sache – kurze Wege zwischen Ärzten, Vermeidung von doppelten Untersuchungen, fachspezifisches Know-how eng verknüpft etc.
    Das habe ich u.a. in Lingen / Niedersachen erlebt, als ein Kollege von mir ein gesundheitliches Problem hatte. Die Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten mit Sicherheit eine Behandlung erschwert hätte und die Möglichkeit der schnelle Diagnostik sehr hilfreich war. (@ Jens–> das vielleicht einmal zu Bundesbeamten, die regelmäßig außerhalb dieser Ortsgrenzen tätig waren/ sind, Einsätze im Ausland bestritten haben und somit auch Erfahrungen aus anderen Regionen einbringen können und ihren Beruf lieben).

    Zurück zur Poliklinik: Die Sache ist doch nur, wenn ich innerhalb eines Jahres zu bauen beginne und es entsprechend gefördert bekommen möchte, muss ich…….
    – Mietverträge mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen haben und ich rede hier nicht von einem Allgemeinarzt, einem HNO und einem Röntgenarzt –> sicherlich ist das auch ein Ärztehaus <– die dann aus dem jetzigen EKZ umziehen würden. Kinderarzt, Allgemeinärztin oder Internistin haben inzwischen eigene Praxen gefunden und eröffnet bzw. eröffnen demnächst.
    – Neuanzusiedelnde Ärzte wiederum benötigen, soweit sie noch keine Zulassung im Bundesland haben, die Zustimmung der kassenärztlichen Vereinigung, die aufgrund der Zulassungsbeschränkungen des Landes (mit Ausnahme von Allgemeinärzten) limitiert sind.
    – Gute Fachärzte, die eine Zulassung in MV haben und damit auch den entsprechenden Patientenstamm, werden sicherlich nicht einfach nach Heringsdorf umziehen, hier ihre Praxis beziehen und dann keinen Wohnraum oder Bauland für sich selber vorfinden
    – ganz zuschweigen von entsprechend vorhandenem Baugebiet oder bestehenden Potentialen zu Errichtung eines zentralen, gut an den ÖPNV angebundenen Ortes für das Ärztehaus (zudem das Verkehrschaos im Sommer, dass viele patienten lieber den Arzt in der Nachbarschaft, der fußwegig zu ereichen ist, vorziehen lässt)
    usw.

    und das alles innerhalb eines Jahres… mehr war mit meiner Aussage (Fantasien) nicht gemeint.

    @ Jens:
    "Programme oder Aussagen anderer (die Betonung liegt auf "anderer" also Mehrzahl) hier als “Wischiwaschi” zu bezeichnen" – deshalb die Bemerkung zur Arroganz folgen…..
    ich habe mir diesen Schuh nicht persönlich angezogen…. ließ es ruhig noch einmal nach, eventuell verstehst Du es dann auch.

    …und ob Du es Dir anmaßen kannst, meine Stressresistenz zu beurteilen, wage ich persönlich zu beweifeln.

    … und geh davon aus, dass ich einige B-Pläne und auch deren wichtigste Inhalte kenne.

    Aber lass Dich nicht abhalten, hier weiter um Dich zu schlagen, Behauptungen als Stimmungsmache herauszuhauen. Immer schön daran denken. Provokation erzeugt eventuell auch Gegenprovokation und glaube nicht, dass alle anderen fünf Kandidaten (zur Verdeutlichung alle anderen fünf außer Deines Kandidaten) sich nicht auch entsprechend auf Ihre Aufgabe vorbereitet haben.

    Wünsche allen Lesern noch ein geruhsames Wochenende und wer Gesprächsbedarf hat, dem stehe gerne unter der 0172-3118075 zur Verfügung.

    Lars Petersen

  • Lars
    Januar 21, 2012

    PS:
    Das Angebot mit dem pesönlichen Gespräch steht auch noch für “reibungslos”, der das Angebot bisher noch nicht wahrgenommen hat.

  • Jürgen
    Januar 21, 2012

    @ Lars

    “Es ist ziemlich genau das eingetreten, was ich im Vorfeld bei einer Darstellung auf einem Medium dieser Art befürchtet und auch entsprechend geäußert habe –> Stimmungsmache ohne entsprechenden fundierten Background – … ”

    Wenn Du es als Stimmungsmache empfindest, wenn jemand wie Jens seine Meinung zu euren Antworten äussert, dann wirst Du im Falle deiner Wahl sieben Jahre mit permanenter Stimmungsmache in jeder Sitzung und jedem Gremium leben müssen. ;-)

    Und Du betreibst im Grunde auch Stimmungsmache, wenn Du Antworten eines Mitbewerbers als Fantasie abtust.

    Was Thomas für das erste Jahr als Ziele niedergeschrieben hat, ist extrem ehrgeizig, zumal man nicht vergessen darf, dass es zu allem auch Beschlüsse der Gemeindevertretung braucht. Im Falle seiner Wahl wird es schwierig, dass alles umzusetzen, die Gefahr des Scheiterns ist gross, sehr gross.

    Im Gegensatz zu allen anderen, die sich eher unverbindlich geäußert haben, geht er das Risiko ein, sich an seinen Zielen messen lassen zu müssen schon jetzt im Wahlkampf. Ob das klug war, wird sich zeigen.

    P.S.: Deine Antwort zum Thema Poliklinik ist wirklich gut, man darf aber nicht vergessen, dass es bereits ein fertiges, ausschreibungsreifes Projekt gibt und es darum geht, einen solventen Investor zu finden.

  • Thomas Heilmann
    Januar 21, 2012

    Hallo Jürgen,
    Hallo Lars,

    ich weiß, dass es ehrgeizige Ziele sind, an denen ich mich auch gerne messen lassen würde.

    Lars, Du bezeichnest es als Fantasien…..

    Hinter jedem Punkt steckt auch ein konkreter Lösungsweg. Ich weiß, dass die absolute Mehrheit der Gemeindevertretern aus verantwortungsvollen Personen besteht. Sie werden zum Wohle der Bevölkerung entscheiden. Somit sind die von Jürgen in Frage gestellten Beschlüsse, in dem Punkt aus meiner Sicht unbegründet.

    Ich denke unkonkret war es die letzten sieben Jahre.

    Zur zeit bin ich für das Hotel auf einer Messe in Stuttgart. Aus dem Grund sind mir längere Ausführungen im Moment leider nicht möglich.

    Wenn ihr Lust habt können wir uns hierzu aber gern zusammensetzen.

    Viele Grüße

    Thomas Heilmann

    PS: leider verpasse ich somit wieder ein Heimspiel heute Abend in der Pommernhölle, doch die Arbeit geht vor. Werde es aber über den Liveticker verfolgen.

  • Mathias
    Januar 21, 2012

    Ich teile die Auffassung von Jürgen.
    Konkrete Position hat de facto nur Thomas H. bezogen. Das wird eine Messlatte sein.

  • Horst
    Januar 21, 2012

    @Meierchen:
    nicht nur Ihnen imponieren am meisten die Antworten des “Chancenlosen” ( der – und das an die Adresse von Jens Erdmann u.a. – sehr zurückhaltend von Nichtverhaftetsein in den Strukturen spricht ). Fragen Sie ´mal in der “schweigenden Mehrheit” der bisherigen Nichtwähler nach ihrem Urteil über “die Strukturen” und ihren Einfluß in der Gemeinde, gegen den sie nicht anzukommen meint. Und wenn Sie und diese schweigende Mehrheit sich aus der Lethargie aufraffen, den wundervollen Slogan abwandeln in “wir sind die Bürger, also die Gemeinde,” und das 1989 erkämpfte freie Wahlrecht auch ausüben, ist er als unabhängiger sich nur dem Gemeinwohl verpflichtet fühlender Bewerber ganz und gar nicht chancenlos – ganz abgesehen davon, dass seine in diesem Medium zwangsläufig nur knappen ausschnittsweisen Aussagen Hand und Fuß haben.

  • Frank
    Januar 22, 2012

    Na bei der Vorgabe von 400 Zeichen je Antwort ist es ja auch verdammt schwer sein konkretes Wahlprogramm unterzubringen. Wenn ich gewusst hätte das es möglich gewesen wäre Romane zu schreiben und die Grenze von 400 Zeichen je Frage nicht gilt dann wäre sicherlich einges anders ausgefallen, zumindestens bei meinen Antworten. Aber darum geht es auch gar nicht. Es ist wie Jürgen sagt, das meiste von dem was an konkreten dasteht MUSS die Gemeindevertretung beschließen. Der Bürgermeister ist dann dazu da diese Beschlüsse auch umzusetzen. Das heißt natürlich nicht das der Bürgermeister keinen Einfluss auf politische Dinge und dergleichen hat. Aber um gute Politik machen zu können ist ein gemeinsames Miteinander von Bürgermeister und Gemeindvertretung evident notwendig und dazu ist es erstmal notwendig, dass verlorenes Vertrauen wiedergewonnen wird, damit gemeinsam an einem Strang gezogen werden kann.

    Ein Bürgermeister kann kein Ärztehaus bauen er kann lediglich dafür sorgen, dass Investoren gewonnen werden, Gespräche mit potentziellen Mietern geführt werden und die Angelegenheit vorbereiten wird. Im übrigen ist es für mich ganz klar das wir hier unbedingt bezüglich der ärztlichen Versorgung erheblichen Problemen gegenüberstehen, die wir lösen müssen. Wir brauchen das angesprochen Ärztehaus (dazu hat sich die Gemeindevertreung ja bereits eindeutig bekannt). Allerdings denke ich, wenn es wie bisher so weitergeht und keine Investoren von außen kommen, die es stemmen können unbedingt von der Gemeinde selbst angestoßen werrden muss. Dies bedeutet natürlich, dass der Bau über die Gemeinde oder einer ihrer Töchter, wie z.B. der Wohnungsgesellschaft zu erfolgen hat. Auch dann ist es noch immer kein Alleingang des Bürgermeisters sondern eine Entscheidung der Gemeindevertretung.

  • Meierchen
    Januar 22, 2012

    @Horst
    Meierchen ist nicht lethargisch! Das schreibt und meckert, fährt jede Menge Jauche und das wird in den Käsebädern sehr wohl gehört.
    Meierchen lethargisch – geht’s noch?

  • Horst
    Januar 22, 2012

    @Meierchen
    Schreiben und meckern sind eine Sache, Handeln eine andere. Meckern, aber gleichzeitig sagen ” keine Chance, ändert sich nichts ” nenne ich Lethargie – ebenso wie trotz ernsthafter Kritik nicht wählen zu gehen,weil es ja doch angeblich nichts nützt.

  • Thomas Heilmann
    Januar 22, 2012

    Hallo Frank,

    ich kann Deine Ausführungen so nicht stehen lassen.
    1. Wäre es bei 400 Zeichen auch möglich gewesen etwas Konkretes unterzubringen.
    2. Das Wenigste MUSS durch die Gemeindevertretung genehmigt werden.
    – langfristige Verträge für Vereine und Pächter,
    – freie Mittel für Weihnachtsmärkte,
    – Sommerrodelbahn,
    – Bestätigung der Konzepte für betreutes Wohnen,
    – Ausuferung von Ferienwohnanlagen,
    – Schaffung von weiteren Parkhäusern,
    bedarf natürlich der Zustimmung der Gremien. Also, das von Dir angesprochene Miteinander.

    Man könnte bei Deiner Ausführung denken, ich wollte mir selbst einen Bagger mieten und die Poliklinik bauen. Dass es gebaut werden soll ist schon beschlossen, doch der eingeschlagene Weg funktioniert nicht. Du weißt, dass ich im Ergebnis der Auswertung von Fragebögen an die Ärzte, welche ich gemeinsam mit Dietmar Gutsche im Jahr 2009 gemacht habe, den Wirtschaftsprüfer der Wohnungsgesellschaft gefragt habe „Gibt der Gesellschaftszweck der WOG, den Bau eines Ärztehauses her?“. Die Antwort war „Ja“. Doch leider waren wir damals zur Umsetzung durch die WOG in der Unterzahl und Du weißt wer dagegen war. In der Bauausschusssitzung und Gemeindevertretersitzung Dezember 2011 wurde dies nochmals angeregt.

    Gern können wir uns hierzu über einen gemeinsamen Antrag abstimmen.

    Viele Grüße

    Thomas

  • RuM"eier"chen
    Januar 22, 2012

    Sehr geehrter Herr Heilmann,

    ich verfolge Ihre Statements hier mit großem Interesse. Seien Sie mir nicht böse, aber für mich klingen sie eindeutig nach Rechtfertigung.
    In Ihrem Statement, das übrigens zu allen Fragen unter 400 Zeichen liegt (@ Frank er hat also nicht mehr gebraucht als Sie hätten nutzen können), scheinen Sie Dinge als Wahlprogramm aufgeführt zu haben, die schon in der Gemeinde angesprochen worden sind, sogar teilweise schon beschlossen.
    Das hat irgendwie den gleichen Anschein für mich wie Herr Kottwittenburg, der zur Zeit in der Zeitung und überall Dinge herausposaunt, die schon durch Gemeinde und Vertretung beschlossen sind.

    Schade, dass der Wahlkampf auch diesmal wieder über “Dummfang” angeschoben werden soll. Die Wähler haben Ihnen doch schon gezeigt (30% Wahlbeteiligung), was sie von dieser Art Politik halten, ich bitte Sie endlich Fakten auf den Tisch zu legen, die Sie oder auch der amtierende Bürgermeister, dessen Wort nur solange Gültigkeit zu haben scheint, solange es noch zwischen den Lippen klebt, verwirklichen können.

  • RuM"eier"chen
    Januar 22, 2012

    @ Frank

    Fehlerkorrektur:
    nicht 400 Zeichen sondern alle Texte unter 400 Wörtern…
    also doch nicht die von Ihnen angesprochene Länge eingehalten.. “Asche auf mein Haupt”

  • Frank
    Januar 22, 2012

    Es war ja konkretes da. Vertrauen gewinnen und zusammen arbeiten können. Allein das ist schon ne mamut Aufgabe, so wie zur Zeit der Eindruck unserer Gemeinde ist. Du weißt dass ich bei einem entsprechenden Antrag sofort dabei bin. Ist doch schließlich viel zu wichtig als dies wegen eines “Wahlkampfes” auf die lange Bank zu schieben. Es muss endlich losgehen. Wäre doch schön wenn wir entsprechende Beschlüsse schon vor der Wahl hinbekommen. Also ich bin mit im Bagger, ich meine im Boot ;)

  • Meierchen
    Januar 23, 2012

    @Horst
    Meierchen handelt nach seinen Möglichkeiten. Nicht jeder kann mit dem Transparent auf die Straße. Schrift wirkt! Meierchen ist sicher, dass Jockel’s “Versorgungsposten”, den er als Belohnung vom Bürgermeister erhalten hat, der schweigenden Mehrheit wieder in Erinnerung ist. Und im Wahlkampf auch bleiben wird.
    Übrigens ist Meierchen ein sehr fleißiger Wähler.

    @Thomas Heilmann
    Es ist Wahlkampf. Wer hat denn bitteschön gegen die Umsetztung des Ärztehauses durch die WOG gestimmt? Es wäre doch schön, wenn den Bürgern wenigstens zu dieser Zeit Ross und Reiter benannt würden.
    Das Ausufern von Ferienwohnungen ist ein Problem, das die Gemeindevertretung jahrelang zugelassen hat. Wessen Aufgabe wäre es in Ihren Augen gewesen, sich Kraft seines Postens besonders dagegen einzusetzen?

  • Horst
    Januar 23, 2012

    @Meierchen
    richtig: die Macht des objektiven Wortes! Eben deshalb war ich von dem ” aber der wird nicht gewählt…” enttäuscht und habe das Meierchen, wie ich nach 9.43 Uhr sehe, ( und hoffentlich nach weiteren Beiträgen noch sehen kann ) vielleicht etwas vorschnell beurteilt.

  • Jockel
    Januar 23, 2012

    Liebe Bürgermeisterkandidaten,
    hört bitte auf Euch gegenseitig vorzuführen. Nutzt diese Zeit besser um mit den Einwohnerinnen und Einwohnern ins Gespräch zu kommen. Bildet eine Allianz gegen den Amtsinhaber und macht Euch nicht gegenseitig das Leben schwer. Jeder von Euch hat nach bestem Wissen und Gewissen auf die 10 Fragen geantwortet und es war keine Antwort schlechter als die vom Amtsinhaber. Wenn der Weg frei werden soll für eine neue und bessere Politik in der Gemeinde müsst Ihr zusammenhalten, auch wenn Ihr Kontrahenten seit.
    Und wenn Ihr an Meierchens Taktik glaubt, dass mit Jockels “Versorgungsposten” Wahlen gewinnen kann, dann nutzt es. Ich glaube nicht daran.

  • Meierchen
    Januar 23, 2012

    @Horst:
    Meierchen kennt das Spiel hier schon sehr lange und hat sicher in gewisser Weise resigniert. Insofern liegen Sie mit der Lethargie schon nicht ganz falsch.
    Weil Meierchen das Spiel kennt, ist es der Meinung, dass jemand, der sich gegen den Käsefluss stemmt und die falsche Himmelsrichtung hat, nicht gewählt wird. Man darf nicht vergessen, dass hier viele vom Käsefluss leben, also ihre Existenz davon abhängt. Und die haben Motivation gegen jemanden zu kämpfen, der das durchleuchten will. Die ersten tummeln sich ja hier bereits.
    Meierchen wäre aber keineswegs böse, wenn es falsch läge, und träumt wohl ziemlich naiv davon, dass die beiden zusammenwerfen, die gegen den Käsefluss antreten.

    @Jockel:
    Ohne Worte.

  • RuM"eier"chen
    Januar 23, 2012

    ???”Und wenn Ihr an Meierchens Taktik glaubt, dass mit Jockels “Versorgungsposten” Wahlen gewinnen kann, dann nutzt es. Ich glaube nicht daran”???

    eindeutig zweideutig oder???
    unterstützt Jockel nun Heilmann oder Kottwittenburg???

  • Horst
    Januar 23, 2012

    @Meierchen:
    wir sind doch d´accord, mein Gefühl zu Beginn stimmte! Mußte deshalb einfach versuchen, gegen die Anzeichen von Resignation zu stänkern.

    @Alle:
    Erkennt die Zeichen der Zeit! Zwei Kandidaten haben das, wenn sie auf nötige Arbeit zum Wohle aller- wiederhole: ALLER – Bürger und Bürgerfreundlichkeit, auf “die Strukturen” und Notwendigkeit der Anwendung bestehender Vorschriften für alle im gleichen Maße hinweisen. Ich favorisiere den, der es am deutlichsten sagt und mit Sicherheit noch nicht ansatzweise in den Strukturen steckt.

    “Versorgungsposten” sind nun ´mal bekannt, und das letzte versuchte Beispiel Kommunale Wohnungsges. kann noch nicht vergessen sein. Glauben Jockel u.a. wirklich, dass das i.O.ist und bei den Bürgern keinen negativen Eindruck hinterläßt?
    Meierchen weist natürlich zutreffend darauf hin, dass hier viele vom Käsefluß leben – tatsächlich doch wohl jedenfalls diejenigen nicht besonders toll, die bei ” den Strukturen” arbeiten ( was auch der DEHOGA sagt ) – also ein geringer Anteil der Bürgerschaft. Das rechtfertigt aber nicht, die Gemeindepolitik – wie bisher – nur an den Interessen “der Strukturen” auszurichten und im übrigen das Bürgermeisteramt nur als Repräsentationsposten zu verstehen.
    Demnächst mehr.

  • Frauenpower
    Januar 24, 2012

    @meierchen
    Wir sind doch die Bürger(innen), die durch ihre Arbeit diese Gemeinde mit Leben erfüllen, sei es im Tourismus, dem Einzelhandel, der Kinderbetreuung, …jeder auf seine Weise, und wir möchten durch einen Bürgermeister vertreten werden, der unsere Interessen hört und beachtet. Es geht nicht nur um die Belange der Etablierten, auch wenn dieser Eindruck sich hier verfestigt hat.
    Wenn nun ein Kandidat (Lars Petersen), vielleicht auch zwei (Frank Lettner), frischen Wind in die Strukturen bringen wollen, dann kann man doch nur aufhorchen. Ich jedenfalls habe plötzlich Lust, meine Nachbarn zu aktivieren und gemeinsam etwas Neues anzuschieben! Frauenpower

  • Holm
    Januar 24, 2012

    Hallo, liebe Insulaner

    ich bin ja nun schon eine Weile weg und zuletzt hörte man ja nur noch traurige Nachrichten, insofern kommt jetzt ja vielleicht endlich die richtige Welle ins Rollen.
    Die heute ins Spiel gebrachte Idee, sich für einen neuen Bürgermeister stark zu machen, ist die beste.

    Logisch müssen sich doch wenigstens die Kandidaten darin einig sein, den alten Bürgermeister Kiel zu holen, oder?
    Warum sollten man denn sonst antreten? Das wäre ja lächerlich und völlig unglaubwürdig anzutreten und dann soll es scheißegal sein, ob die alten Seilschaften dran bleiben?

    Also auf die Allianz für einen neuen Bürgermeister, damit den Kaiserbädern eine bessere Zukunft bevorsteht!

    Holm

  • arnie
    Januar 24, 2012

    moin, moin
    mir fehlt hier schon noch ein wichtiger punkt, nämlich wie gehen die kandidaten mit dem rechten rand um? das fehlt mir noch von allen und wird offensichtlich mehr oder weniger gekonnt “umschifft”. was die versorgungsposten angeht, ist das eine müssige diskussion, die usedomer können sich entscheiden ob sie gesamtdeutsche verhältnisse (wie gerade in aktuellen fällen zu beobachten-wer findet das gut?) oder saubere rahmenbedingungen mit einem neuen bürgermeister versuchen wollen. wer auf usedom mit wem geschäfte macht, wer mit wem unter tatsächlich der gleichen decke trifft, weiß jeder…ich bewerte das nicht, ich hinterfrage das nur und glaube, es ist in der jetzigen konstellation nicht geeignet, fortschritte zu erreichen. ich finde am spannensten wird momentan sein, ob sich die allianz für veränderung (auch in form eines neuen bürgermeisters) formieren lässt, oder ob dort jeder sein süppchen kocht, um dann erschrocken festzustellen, dass sich nichts ändert, weil die leute bei uneinigkeit , lieber das “Alte”wählen, weil sie mit einer solchen uneinigkeit nicht klar kämen…, noch was zu oben: wer spricht eigentlich mit der jugend ? ich wünsche euch veränderung statt stillstand, Arnie Ps.s. die veröffentlichung unter synonymen,also verdeckt, anonym…finde ich schwierig, wenig zielführend und in einigen fällen sehr durchsichtig (Rum”eierchen”) Zeigt gesicht, es geht um eure heimat, euer leben !

  • Melde mich mal
    Januar 24, 2012

    Der Countdown ist abgelaufen, sechs Kandidaten sind zur Bürgermeisterwahl in der GEMEINDE OSTSEEBAD HERINGSDORF – 11. März 2012 – durch den örtlichen Wahlausschuss zugelassen und eigentlich hätte es schon richtig interessant sein können auf dieser Seite: Wenn, ja wenn, Mann oder Frau sich in den zurückliegenden Wochen auf http://www.usedomspotter.de nicht in Unendlichkeit und Ekstase über diesen oder jenen Fauxpas ausgelebt hätte.

    Wie viel bedeutsamer ist es nun, dass sich die sechs Kandidaten in 10 Fragen – 10 Antworten in geeigneter Form dem eher zufälligen User des Usedomspotters ans Herz oder eben auch nicht ans Herz legen. Dem Initiator sei dank und jeder sollte seiner Bitte nach Fairness nachkommen.

    Mein Kommentar : der Anfang ist gemacht, auch wenn sich der eine oder andere nicht an die Vorgabe – je Antwort 400 Zeichen nicht zu überschreiten – gehalten hat. Mit 400 Zeichen je Antwort kann man(n)-Kandidat nicht sein Programm rüber bringen, außer man(n) verlängert.

    Was ich bisher auf dem Usedomspotter lesen konnte zeigt mir, dass es eine Internetseite ist auf der sich nur ein klitzekleiner Personenkreis tummelt. Die paar Hansel entscheiden mit ihrer Stimme nicht die Bürgermeister-Wahl.

    Bundesweit gelten übrigens für Bürgermeisterkandidaten klare Kriterien – siehe Juwelen und Perlen.

    Über mindestens vier Juwelen sollte ein Bürgermeister-Kandidat verfügen:

    • Glaubwürdigkeit,
    • Bürgernähe,
    • Führungsqualitäten,
    • Parteiunabhängigkeit und Neutralität

    und zu diesen vier geschliffenen Edelsteinen sollten sich noch einige Natur-Perlen gesellen:

    • Konfliktbereitschaft
    • Repräsentanz von außen
    • Einsatz für Minderheiten
    • Verwaltungserfahrung
    • Gemeindeverbundenheit
    • eigene politische Konzeption

    Auf einer Skala von eins bis sechs – entsprechend der Anzahl der Kandidaten – gibt es entsprechend der 10 Antworten zunächst folgende Zuordnung, die durchaus veränderbar ist:

    Juwel „Bürgernähe“
    1. Klaus Kottwittenborg
    2. Lars Petersen
    3. Helmut Friedrich
    4. Thomas Heilmann
    5. Frank Lettner
    6. Johannes Tolxdorff

    Juwel „Glaubwürdigkeit“
    1. Helmut Friedrich
    2. Frank Lettner
    3. Lars Petersen
    4. Klaus Kottwittenborg
    5. Thomas Heilmann
    6. Johannes Tolxdorff

    Juwel „Parteiunabhängigkeit“
    1. Helmut Friedrich
    2. Klaus Kottwittenborg
    3. Frank Lettner
    4. Lars Petersen
    5. Johannes Tolxdorff
    6. Thomas Heilmann

    Juwel „Führungsqualität“
    1. Helmut Friedrich
    2. Frank Lettner
    3. Klaus Kottwittenborg
    4. Lars Petersen
    5. Thomas Heilmann
    6. Johannes Tolxdorff

    Perle „Gemeindeverbundenheit“
    1. Helmut Friedrich
    2. Frank Lettner
    3. Klaus Kottwittenborg
    4..Lars Petersen
    5. Thomas Heilmann
    6. Johannes Tolxdorff

    Perle „Verwaltungserfahrung“
    1. Klaus Kottwittenborg
    2. Johannes Tolxdorff
    3. Helmut Friedrich
    4. Thomas Heilmann
    5. Lars Petersen
    6. Frank Lettner

    Perle „Konfliktfähigkeit“
    1. Klaus Kottwittenborg
    2. Helmut Friedrich
    3. Lars Petersen
    4. Thomas Heilmann
    5. Frank Lettner
    6. Johannes Tolxdorff

    Perle „Einsatz für Minderheiten“
    1.Klaus Kottwittenborg
    2. Helmut Friedrich
    3. Frank Lettner
    4. Lars Petersen
    5. Johannes Tolxdorff
    6. Thomas Heilmann

    Perle „Repräsentanz von außen“
    1. Klaus Kottwittenborg
    2. Lars Petersen
    3. Thomas Heilmann
    4. Helmut Friedrich
    5. Frank Lettner
    6. Johannes Tolxdorff

    Perle „eigene politische Konzeption“
    1.Klaus Kottwittenborg
    2. Helmut Friedrich
    3. Lars Petersen
    4. Thomas Heilmann
    5. Frank Lettner
    6. Johannes Tolxdorff

  • Chris
    Januar 24, 2012

    @ Thomas
    @ Jürgen

    Ich sage es mit einem Zitat….

    “Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.” (Otto von Bismarck)

    Was und wem nützt ein “ambitioniertes Wahlprogramm” und ein noch “ambitionierterer Zeitplan”, wenn ein Wunder geschehen müsste, um die Versprechungen, sorry, ich meine natürlich die Vorhaben, in avisierten Zeit umzusetzen.

    Wir alle durften in den zurückliegenden Jahren immer wieder miterleben, wie „Politik“ in unserer Gemeinde aussah. Beschämend, Fragwürdig, einfach nur zum Haare raufen und Kopf schütteln. An den Bedürfnissen der Gemeinde und er Einwohner vorbei. Es wurde viel für wenige entschieden.

    Herr Heilmann hätte in den 7 Jahren, in denen er in verschiedenen Gremien mitgearbeitet hat, Veränderungen und Verbesserungen herbeiführen, bzw. Anstöße für selbige geben können. Bisher habe nichts in der Richtung wahr nehmen können. Auch Herr Heilmann ist, nicht nur in meinen Augen, Teil der Problems in unserer Gemeinde.
    Die niedrige Wahlbeteiligung spricht Bände, auch wenn das mangelnde Interesse unserer Bürger an gemeindlicher Politik nicht das Verschulden eines Einzelnen ist.

    Und bitte Herr Heilmann… Was soll der interessierte Bürger von einem Kandidaten halten, der vom Usedomer Ring in die CDU wechselt, nur um die Stimmen der CDU Wähler zu ergattern?!

    Das ist für mich nicht aufrichtig, noch halte ich es für politisch korrekt.
    Man könnte den Eindruck gewinnen, es wird Monopoly gespielt. Gehe über CDU auf den Bürgermeistersessel….

    @Jens Erdmann

    Ich wusste nicht, dass Herr Heilmann von hier ist. Laut Lebenslauf wurde Herr Heilmann in Gotha geboren.
    An Ihrer Stelle würde ich Herrn Heilmann darüber in formieren, dass er keine Chance hat.

  • Jürgen
    Januar 25, 2012

    Was die Länge der Antworten angeht, lautete die genaue Formulierung: “Die einzelnen Antworten sollten nicht mehr als 400 Zeichen haben.”

    Die 400 waren also keine festgeschriebene Grenze.

    Thomas Heilmann alleine hier vorzuwerfen, er wäre Bestandteil des “Systems” und hätte in der Vergangenheit schon etwas ändern können, ist unfair.

    Jeder, der dieses Argument benutzt, müsste dieses in gleicher Weise gegen Frank Lettner als Vorsitzenden einer großen Fraktion in der Gemeindevertretung und Helmut Friedrich als Vorsitzenden der Gemeindevertretung vorbringen.

    Die einzigen Bewerber, die man von so einer Vorhaltung ausnehmen kann, sind Johannes Tolxdorff und Lars Petersen.

    Es ist ein sehr schade, dass die Klage von Frank Lettner und Thomas Heilmann gegen die Gemeinde, vertreten durch Helmut Friedrich und Klaus Kottwittenborg, über beider Umgang mit den Gemeindevertretern und der Kommunalverfassung wohl nicht mehr vor der Wahl verhandelt wird (für neu hinzugekommene Leser: Dazu gibt es Beiträge hier im Blog).

    Und es ist genau so schade, dass die von der Gemeindevertretung eingesetzte Kommission zur Aufklärung der ganzen Vorgänge rund um die KTS nun schon fast ein Jahr alt ist und auch hier mit Ergebnissen vor der Wahl nicht zu rechnen ist (falls es überhaupt jemals welche gibt).

    @ Melde mich mal

    “Was ich bisher auf dem Usedomspotter lesen konnte zeigt mir, dass es eine Internetseite ist auf der sich nur ein klitzekleiner Personenkreis tummelt. Die paar Hansel entscheiden mit ihrer Stimme nicht die Bürgermeister-Wahl.”

    Jede Veränderung hat einmal mit ein paar Hanseln angefangen. ;-)

    Und ein letztes Wort an die Trolle, die zur Zeit hier unterwegs sind. Wenn schon trollen, dann doch bitte konkret mit den Antworten auseinandersetzen und nicht einfach nur diesen oder jenen in teilweiser epischer Länge verunglimpfen.

  • Horst
    Januar 25, 2012

    zu Arnie: das mit dem rechten Rand ist durchaus richtig, wäre aber viel mehr und deutlicher von Parteien und Kandidaten der letzten Gemeinderats-, Bundestags- und Kreistagswahlen zu erwarten gewesen. Das gilt auch für den wichtigen Punkt der Jugendarbeit.

    Beiträge unter Synonym verhindern ein Beiseiteschieben allein wegen vom Gehalt ablenkender Ablehnung der betreffenden Person und dienen der Äußerung ohne Befürchtung persönlicher Nachteile, sind also positiv.

    zu Melde mich mal: welchen Wert soll die Skala bezüglich Juwelen und Perlen haben – ohne jegliche Einzelbegründung? Entschuldigung: bla bla.

    zu Chris: absolute Zustimmung bezüglich Herrn Heilmanns, Ergänzung: wie zu hören, nutzt er jetzt die CDU für Bittschreiben um Geld für seinen Wahlkampf – unter Zusicherung der Geheimhaltung der Spender (!)

    In der Presse schon wieder zu lesen: Ich habe mich entschieden, doch wieder zu kandidieren, weil so viele Bürger auf der Straße mich dazu aufgefordert haben. -( Das war also der Grund für die Menschenaufläufe auf den Straßen allenthalben um die Weihnachtszeit!): Herr Kottwittenborg, die Bürger des Ostseebades Heringsdorf können 1+1 zusammenzählen.

  • Jürgen
    Januar 25, 2012

    @ Horst

    Ein CDU-Kandidat nutzt die CDU für die Einwerbung von Wahlspenden. Das ist ja jetzt mal ein echter Skandal. Hat die Welt noch nicht gesehen. ;-)

  • Horst
    Januar 25, 2012

    Ach Jürgen, dünner Ablenkungsversuch!
    “Wechsel vom Usedomer Ring in die CDU, nur um…”? und mit Zusicherung der Geheimhaltung – wie ist das mit den Parteispenden noch´mal?

  • Jürgen
    Januar 25, 2012

    Ich muss von nichts ablenken. Aber man muss auch nicht versuchen aus einer Schneeflocke eine Lawine zu machen.

    § 25 Parteispendengesetz

    Namentliche Nennung der Spender bei Spenden ab 10.000 Euro im Jahr ;-)

    Und wenn ich mir ansehe, dass im örtlichen CDU-Vorstand jemand sitzt, der es mit dem Datenschutz möglicherweise nicht ganz so genau nimmt und im Hauptberuf einem Mitbewerber hingebungsvoll dient, ist die Zusicherung der Diskretion schon beinahe so etwas wie Notwehr.

  • arnie
    Januar 25, 2012

    ich denke aus meinem beitrag geh gut hervor, dass ich noch unentschieden bin und versuche neutral zu sein. allerdings bin ich hier vielleicht auch falsch, weil das zur lobbyrunde werden könnte, ohne das dabei eine bessere zukunft raus kommt.
    @melde mich mal – solltest du zu deinem synonym nicht gleich noch dazu setzen? melde mich mal für kottwittenborg?
    @horst und @ chris – die parteienlandschaft in deutschland ist voller solcher wechsel, grundsätzlich ist sie m.E. nach nur abzulehnen, wenn das jemand ekstatisch macht, alles andere ist entwicklung, die jedem zugestanden werden muss, heutzutage sind die “unterschiede” selbst zwischen den so genannten volksparteien so “groß” das man ohne gesichstverlust in jede davon eintreten könnte, weil sie sich kaum unterscheiden, selbst die zentralen inhalte ändern sich mal schnell -siehe atomausstieg, das zu ignorieren wäre völlig weltfremd und das wollen wir doch nicht sein, nur weil wir auf einer insel leben, oder???
    @melde mich mal – deine setzliste offenbart bei genauerem hinsehen leider eklatante fehleinschätzungen, siehe nur mal folgende zwei beispiele: das feld kompetenzen: warum fehlen der gemeinde die 600.000 € aus den zuweisungen für die gemeinde als mittelzentrum? der aktuelle fall fußball – EM stinkt leider auch wieder zuerst vom kopf, wie kann es jetzt bereits eine klageforderung geben, wenn es eine so hohe kompetenz von herrn kottwittenburg gibt? bitte schön die kirche im dorf lassen, oder einfach mal mit der wahrheit probieren, die leute sind nicht völlig bekloppt.
    @horst: die nachteile der anonymen beiträge überwiegen einfach eindeutig mögliche nachteile
    letzte frage: sind sich die anderen kandidaten wenigstens darin einig, dass sie eine allianz schmieden müssen für einen NEUEN bürgermeister, sonst braucht man eigentlich nicht zur wahl zu gehen und so denke viele meiner freunde und bekannten auch, das ist das schlimmste mögliche ergebnis der wahl und dann heißt es nur noch gute nacht

  • Jürgen
    Januar 25, 2012

    @ arnie

    Allianzen wird es erst geben können nach dem 1. Wahlgang. Es ist sicher eine spannende Frage, ob unterlegene Bewerber eine Empfehlung abgeben werden. Ich glaube nicht, dass einer seine Kandidatur vor dem 11. März zugunsten eines anderen zurückzieht. Es sei denn, einer fühlt sich schlagartig so ausgebrannt, dass er einfach nicht mehr kann. ;-)

    Was den Beitrag von “melde mich mal” angeht: Nein, es nicht Herr Kottwittenborg. Aber wenn man sich die Wertung ansieht, liegt der Schluss natürlich nahe, dass es sich um einen Kottwittenborg-Fan handelt.

    “die nachteile der anonymen beiträge überwiegen einfach eindeutig mögliche nachteile” Das letzte sollte wohl Vorteile heissen?

    Was einem auf der Insel passieren kann, wenn man abhängig beschäftigt ist und sein Grundrecht auf freie Meinungsäusserung wahrnimmt, darüber müssen wir wohl nicht reden.

  • arnie
    Januar 25, 2012

    @jürgen:
    danke für die nachhilfe :-) , klar muss es vorteile heissen, und so stimmt es auch.
    gegen Fans habe ich nichts, aber das wort beinhaltet leider auch das wort fan ..atisch und da geht dann immer der klare blick ein bisschen verloren, und das war noch nie gut!
    in sachen allianzen widerspreche ich dir ausdrücklich, warum?
    der alte bürgermeister soll ja wieder gewählt werden, weil er so “super” ist, richtig ? der macht also nur seinen “erfolgreichen” kurs weiter, richtig ? der kann also nur aus rein rethorischen gründen behaupten, er würde nur noch die und die veränderung erzeugen, obwohl er ja so “erfolgreich” war (hä?) , richtig ? mit fug und recht haben dann eigentlich nur alle anderen kandidaten das recht zu behaupten , dass sie veränderungen wollen , richtig ? die sie dann noch beweisen müssten, richtig ? also im Interesse aller wähler eine allianz für veränderung mit einem neuen bürgermeister oder taktieren und lawieren, richtig ? SOFORT und klar entscheiden ?
    RICHTIG !
    Allianz für Veränderung statt Stillstand !

  • Horst
    Januar 25, 2012

    @Jürgen:
    Eine Schneefkocke kommt zur anderen.

    Allgemeiner Grundsatz der Transparenz der Parteienfinanzierung äußert sich z.B. in:
    § 25 Abs. 2 Ziff. 6: Unzulässigkeit von Spenden im Einzelfall von mehr als 500 €, deren Spender nicht feststellbar, Ziff. 7: Unzulässigkeit von Spenden in Erwartung eines bestimmten wirtschaftlichen Vorteils, § 24 Abs. 3: die Landesverbände und ihnen nachgeordneten Gebietsverbände haben ihren Rechenschaftsberichten eine lückenlose Aufstellung aller Zuwendungen je Zuwender mit Namen und Anschrift beizufügen…

    An dem Duft der Zusicherung der Geheimhaltung ändert sich nichts.

  • Jürgen
    Januar 25, 2012

    @ Horst

    Der Hinweis auf § 24 geht fehl, namentliche Nennung im Rechenschaftsbericht ab 10.000 Euro. Was glauben Sie denn, warum Parteien unglaublich viele Spenden über 9.999 Euro bekommen?

  • Holm
    Januar 25, 2012

    also für mich hat arnie den nagel auf den kopf getroffen. wenn es die anderen kandidaten nicht einmal eine allianz zur absetzung des alten bürgermeisters schaffen, haben sie ihre berechtigung und ihren sinn als alternative für mich verloren und sollten besser zuhause bleiben.
    das wäre auch insofern interessant, als dann offen ist:

    entweder auf der einen seite alle, die zufrieden sind,
    auf der anderen seite die, die einen wechsel wollen.

    das wäre auch für jeden wähler eine klare und einfache entscheidung , WEITER SO oder NEUE WEGE ?

    geteilte kräfte schon im vorfeld sind verlorene kräfte !!!
    und jeder, der jetzt schon versucht, die anderen kandidaten auseinander zu dividieren ist wohl ein kottwittenborg – fan

    oder hab ich da was verpasst ?

  • Frauenpower
    Januar 25, 2012

    Liebe Leute, ich habe mich mal bei meinen Nachbarn umgehört. Es gab eigentlich nur zwei Fraktionen: Die einen sagten resigniert, “Ach, es ändert sich ja doch nichts. Die haben bisher doch schon immer gemacht, was sie wollen und was ihnen nützt,Jetzt will der alte Amtsinhaber sogar DOCH weitermachen! ich gehe gar nicht zur Wahl.”
    (Ich möchte wissen, wen Herr Kottwittenborg da alles auf der Staße getroffen hat).
    Gut, sagte ich, also nicht der alte. Was ist mit Herrn Heilmann? “Der?? Bloß der nicht! Der ist doch kein bisschen anders!” kam mir unisono.
    Also wer dann? fragte ich.
    “Es gibt nur einen – Lars Petersen.”
    Wenn man dieser (keineswegs repräsentativen) Umfrage Glauben schenkt, wäre es vielleicht nicht falsch, sich schon im Wahlkampf auf diesen einen zu einigen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen?

  • Jockel
    Januar 25, 2012

    @ Jürgen

    Eine Allianz der Herausforderer kann es auch schon vor dem 11.03. geben, indem sie sich nicht gegenseitig vorführen! Anderenfalls reibt sich nur einer die Hände.

    @ Melde mich mal

    Parteizugehörigkeit ist bei Ihnen wohl gleich Parteiabhängigkeit. Blöder geht es nun wirklich nicht! Tausende Bürgermeister sind nach Ihrer These abhängig.

    Übrigens hatte der amtierende Bürgermeister seiner Zeit in Ahlbeck auf CDU-Vorschlag kandidiert und wurde gewählt. Nun ist er aber Amtsmüde und benötigt Zeit zum Segeln, wie er sagt. Und wo er Recht hat da hat er eben Recht!

  • Jürgen
    Januar 25, 2012

    Genau. Wir führen eine Vorwahl ein, bei der sich alle Kandidaten ausser dem Amtsinhaber vorher so lange duellieren, bis nur noch einer übrig ist?

    Putzige Vorstellung.

    Natürlich hat es bei vielen Bewerbern der Platzhirsch leichter, aber ich denke nicht, dass jemand im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit schafft.

    @ Frauenpower

    Wenn es nur den einen gibt – dann kann doch ihre (keineswegs repräsentative) Nachbarschaft geschlossen zur Wahl gehen und den einen wählen. Und wenn es dann eben nicht reicht: Demokratie bedeutet immer, dass der Minderheit das Ergebnis nicht gefällt.

  • arnie
    Januar 25, 2012

    @frauenpower
    allzu offensichtlich ,was sie wollen. und dann solche Geschichten, um so witziger, da sie wiederholt das Wort “nicht repräsentativ” verwenden !?
    ich versuchs nochmal:
    erster Wahlgang:
    entweder: der alte Bürgermeister, für alle, die es so weiter wollen
    oder: einer der neuen Kandidaten, weil Veränderung gebraucht wird!
    zweiter Wahlgang (Stichwahl): derjenige der am besten und glaubhaftesten Vorschläge bringt und dem die Umsetzung am ehesten zugetraut wird!
    Alles klar ? So wird (hoffentlich) ein (Bürgermeister) Schuh draus…
    @frauenpower – ich glaube sie haben da was wichtiges verpasst: demokratie bedeutet leider schon lange, dass mehrheiten schon lange nicht mehr wählen gehen…, das ist die bittere Wahrheit, und das Ergebnis genau der Politik, die Sie offensichtlich immer noch unterstützen-was haben Sie eigentlich davon, um mal konkret zu werden? Lassen sie doch mal die Powerkatze aus dem Sack…

  • arnie
    Januar 25, 2012

    @frauenpower:
    ich steh nun mal auf frauen, daher noch was:
    das was ich meine, war glaube ich Klasse 4 ! Nämlich der so genannte kleinste gemeinsame Nenner ! (kgN)
    Das bedeutet aber nicht den Wählern schon an dieser Stelle Ihre freie Wahl zu nehmen, zwischen denen die das Neue wollen, auch um den Verzagten und Resignierten wieder ein Gefühl von Teilhabe zu vermitteln.
    Ihre Antwort, die Sie offerieren in Ihrer “Erzählung” hilft da leider nicht weiter und hat das Problem Ihrer verzweifelten Nachbarn vielleicht nicht verstanden und ernst genommen (ganz abgesehen davon, dass mir diese Story leider genau so vorkommt, wie die Geschichte von Herrn Kottwiittenborg, oder war’s doch Herr Wulff, nachdem diese Herren tränenreich berichten, wie “die Bürger” sie um ihr Bleiben bitten …?)
    Sorry , we are not crash test dummies !
    Together for future – Allianz für einen neuen Bürgermeister – JETZT !!!

  • frauenpower
    Januar 26, 2012

    Arnie, Sie stehen auf Frauen? Wie herablassend, das extra zu bemerken und mich deshalb einer (mehrerer) Antworten zu würdigen.
    Ich wusste nicht, dass ich Nachhilfe in Sachen Demokratie brauche, aber wird natürlich gern angenommen.
    Was ich konkret davon habe, mich hier zu äußern? Offensichtlich zunächst einmal Schmähungen, aber gut, geschenkt.
    Mir liegt diese Gemeinde am Herzen, weil ich hier wohne. Reicht das nicht? Mich stört, dass so viele Menschen, mit denen ich rede, ganz offensichtlich unzufrieden sind. Wenn ich dann sage, Dann ändert doch etwas! – höre ich: Ja, wie denn? Die im Gemeinderat kümmern sich doch nur um ihre eigenen Belange, aber dass unsere Gehwege ausgebessert werden müssen und für die Jugendlichen zu wenig getan wird, interessiert niemanden!
    Und wenn man mal einen Brief an den Bürgermeister schreibt, bekommt man nicht mal eine Eingangsbestätigung, geschweige denn eine Antwort. (das ist mir selbst passiert).
    Und nun gibt es immerhin mal eine Bürgermeisterwahl, bei der mehrere Kandidaten zur Wahl stehen. Zwei davon sind so tief in der bisherigen Gemeindevertreterarbeit drin, dass niemand eine Veränderung erwartet.
    Also gehe ich herum und frage die Leute, die ich kenne (das sind eben nicht unendlich viele, allein das wollte ich betonen. Ich erhebe nicht den Anspruch, “die Bevölkerung” zu vertreten), wen sie denn für geeignet halten. Und das war eben die Antwort, die ich bekommen habe.

    Dass Sie mein Engagement an dieser Stelle so kleinreden wollen (bzw. mich beleidigen – als ob ich Ihnen eine “Erzählung” präsentiere, damit ich ein Ziel erreiche, das mir Vorteile bringt! Also, das empfinde ich schon als Beleidigung), ist kein guter Stil.
    Mit allem Respekt. Ihre Nachbarin aus Heringsdorf

  • Meierchen
    Januar 26, 2012

    Nicht bange machen lassen, Frauenpower!

    Sie machen es genau richtig. Da wir ja dumme Hanseln und dazu auch nur wenige sind, müssen wir es eben anders machen als unsere herrlichen Politiker.

    Wir stecken nicht Flyer in widerspruchslose Briefkästen, sondern wir reden. Reden. Reden mit Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzten, Freunden, Familie etc.
    Immer wieder. Immer öfter. Immer frecher.

    Das wirkt. Die Liste derer, die soziale Medien unterschätzt haben, ist lang: Ben Ali, Mubarak, Gadaffi, Ali Saleh, Al-Assad.

    (Ok, der Vergleich hinkt. Meierchen hat jetzt ein KLITZEKLEIN WENIG zu weit gegriffen ;-) )

  • arnie
    Januar 26, 2012

    Liebe “Nachbarin”, ich empfinde die Betonung irgendwelcher Präferenzen eher als offensiv positiv und habe mehrere Bekannte und Freunde, welche völlig unterschiedlich geschlechtliche Orientierungen offen leben, nur die Verheimlichung oder Überbetonung dieses wichtigen menschlichen Aspekts jeder Persönlichkeit, macht gelegentlich Probleme. Wenn hier also Ihre Sensibiltät negativ berührt wurde, kann ich Ihnen versichern, dass dies nicht meine Absicht war. Bei mir war eher ein Augenzwinkern damit verbunden, weil ich zwei mal direkt auf Sie geantwortet habe. Damit sollte das sicher geklärt sein, viel wichtiger scheinen mir Ihre Bemerkungen inhaltlicher Natur: Sie wiederholen die offensichtliche Unzufriedenheit, die ich beantworte mit der Feststellung dass eben im Ergebnis leider Mehrheiten schon gar nicht mehr zur Wahl gehen. Das ist keine Schmähung, oder Nachhilfe (hier sind Sie wirklich für eine Frau eher untypisch wenig schmerzempfindlich…sorry, aber wir wissen ja , das Frauen viel eher größere Schmerzen aushalten können, sonst hätte sich die Menschheit schon längst abgeschafft, wenn die Männer die Kinder auf die Welt bringen sollten…:-) , aber auch das nur am Rande) Vielmehr sind wir uns dann aber doch darin einig, dass es der alte Bürgermeister (um so mehr nach Ihren aktuellen Schilderungen) auf keinen Fall wieder sein kann, oder ? Und darf man dann die Kräfte schon vorher zerschlagen (also die, der anderen Bewerber ?) anstatt in jedem Fall eine Einigkeit darin zu erzielen, dass nach dem ersten Wahlgang der alte Bürgermeister keine Rolle mehr spielt? Damit dann in jedem Fall einer der neuen Kandidaten hoffentlich Vertrauen zurück gewinnt ? Egal welcher , aber der Weg ist das Ziel !!! Also ALLIANZ für einen NEUEN BÜRGERMEISTER !
    Wenn die Menschen verzweifelt, desinteressiert und demotiviert sind, hilft nur ein NEUANFANG und der ist nun mal mit alten Amtsträgern nicht zu machen, können wir uns darauf einigen?

  • felix
    Januar 26, 2012

    Liebe Leute, es hat hier mehrere Beiträge gegeben, die eine Lösung sein können. Die Vergangenheit hat es immer wieder gezeigt: Wo sich diejenigen, die etwas ändern wollen, nicht einig sind, siegt zum Schluss immer das Alte , in diesem Fall der alte Bürgermeister. Also legt Euch wieder hin, oder hört auf, diese Personen gegeneinander aufzubringen. Wer will, das sich was ändert, muss zunächst mal die Kräfte zusammen bringen, die sich gegen das Alte beworben haben. Wer dort schon spaltet, hilft den alten Amtsinhabern. Also seid klug und stellt Euch nicht dumm, Felix

  • frauenpower
    Januar 26, 2012

    Okay.

  • Jockel
    Januar 26, 2012

    @ frauenpower

    Nur zur Richtigstellung: Es sind nicht nur 2 die Erfahrung in der Kommunalpolitik haben sondern 5 der Bürgermeisterkandidaten. Es kann aber auch sein, dass Sie 3 mögen und 2 nicht mögen. Bisher war ich immer der Meinung, dass Erfahrung nützlich ist und nicht schadet. Wenn sich der politische Stil in der Gemeinde wirklich ändern soll, helfen solche Kommentare in keinster Weise. Aber eine Allianz der Herausforderer gegen den Amtsinhaber kann helfen und dafür werbe ich bis zum Wahltag am 11./25. März.

  • Holm
    Januar 26, 2012

    wenn die leute das system, wie es läuft abschaffen wollen, müssen sie wenigstens zur wahl gehen.
    Dazu brauchen sie das gefühl das wenigstens erst mal das alte verschwindet , klar
    das sie dann den alten nicht mehr wählen können, auch klar …
    das man die anderen, die weiter davon profitieren und die seilschaften weiter pflegen wollen, auch erst mal “besiegen” muss, auch klar
    freiwillig , oder aufgrund schöner worte räumen die sicher nicht das feld, auch klar?

    wie das geht ?
    nur dann, wenn sich die anderen kräfte sofort zusammen tun, ich werde jedenfalls wohl nur zur wahl gehen, wenn ich einigkeit zwischen den anderen bewerbern gegen den alten bürgermeister hergestellt sehe
    gegen windmühlen reiten habe ich keinen bock

    auch klar ?

  • meldemichmal
    Januar 26, 2012

    Wenn die sechs Heringsdorfer Bürgermeister-Kandidaten auch nur annähernd so fleißig wären, wie wir schreibenden Usedomspotter – Kommentatoren, dann hätte jeder Kandidat den Wählerinnen und Wähler schon ein Angebot für eine öffentliche Gesprächsrunde unterbreitet. Vier Wochen sind bereits ins Land gegangen, ohne das sich auch nur einer der Kandidaten den Fragen der Bürgerinnen und Bürgern wirklich öffentlich gestellt hat. Warum warten alle zusammen auf die Talkrunde am 2. Februar im Hotel „Stadt Berlin“?
    Ich stelle mir zudem die Frage, ob die Kandidaten unsere Kommentare überhaupt lesen. Zur Kenntnis nehmen sollten sie in jedem Fall, dass den Einwohnerinnen und Einwohnern viele Fragen auf der Seele liegen oder unter den Nägeln brennen. Die werden sie doch hoffentlich nicht erst drei Tage vor dem Wahltag per Postwurfsendung beantworten wollen. Vielleicht fürchten sie sich aber auch davor, ihre Wählerinnen und Wähler bereits jetzt schon nicht zu erreichen. Sollte es so sein, haben sie zumindest die Möglichkeit in der verbleibenden Zeit bis zum Wahltag doch noch mit besseren Aktivitäten von ihrem Programm zu überzeugen. Eine Vogel Strauß Politik – den Kopf in den Strandsand stecken und abwarten was kommt- ist für mich die völlig ungeeignete Variante. Eigentlich haben die Kandidaten bereits versichert für die Bürgerinnen und Bürger da sein zu wollen, Ihnen zu zu hören und ihre Sorgen und Probleme ernst nehmen zu wollen. So richtig in Tritt kommen sie dabei aber nicht wirklich.

  • Lars
    Januar 26, 2012

    @ meldemichmal….

    nur einmal am Rande und zur Info und als Angebot…

    Alle Kandidaten sind von Verbänden im Seniorenbereich angeschrieben worden und stehen dort den interessierten Wählern zur Verfügung.

    Des Weiteren – ich antworte einfach einmal in der Mehrzahl – sind wir alle in der Gemeinde Heringsdorf unterwegs und sprechen mit vielen Bürgern.
    Für mich geht es aber nur zeitlich bedingt, da ich beruflich in einen geregelten Dienstbetrieb eingebunden bin und dazu auch zurzeit noch in Berlin.

    Stehe Ihnen und alle anderen aber gerne für Einzelgespräche, Gesprächsrunden usw. gerne zur Verfügung. Wie Sie oben entnehmen können, habe ich meine Handynummer ebenfalls schon im Spotter veröffentlicht ….

    Zitat:
    “Wünsche allen Lesern noch ein geruhsames Wochenende und wer Gesprächsbedarf hat, dem stehe gerne unter der 0172-3118075 zur Verfügung.

    Lars Petersen”

    Und ich stehe auch im Telefonbuch. Und würde mich freuen, wenn Sie von dem Angebot Gebrauch machen. Ich rufe Sie auch gerne zurück, Sie müssen mir nur die Möglichkeit einräumen.
    Dazu bin ich jede Woche mehrere Stunden in der Ahlbecker Pommernhalle oder auf Fußballplätzen der Region unterwegs. Auch dort stehe ich jedem gerne für Gespräche zur Verfügung. Viele wahlberechtigte Bürger haben davon auch schon Gebrauch gemacht.

    Nutzen Sie das Angebot.

    Lars Petersen

  • Lars
    Januar 26, 2012

    PS:
    und ich denke, ich habe hier auch schon zu einigen Dingen Stellung bezogen und mache es auch gerne weiter…..

    Lars Petersen

  • arnie
    Januar 26, 2012

    Na ja Herr Petersen, auch wenn das, was sie sagen nicht ganz falsch ist, geht es @meldemichmal wohl eher darum, dass Sie vor allem auf diejenigen zugehen, die sich eigentlich schon abgewandt haben, weil sie zu oft enttäuscht worden sind. Für Sie zugegebenermaßen momentan etwas schwierig aus Berlin…, aber umso interessanter wäre es für mich zu wissen, wie und ob Sie zu der ALLIANZ für einen NEUEN BÜRGERMEISTER stehen?
    Wäre es nicht auch für Sie wichtig, dass Herr Kottwittenborg bereits im ersten Wahlgang segeln geht ? Das war ja sein Wunsch, erfüllen Sie ihm diesen Wunsch gemeinsam mit den anderen 4 Kandidaten ? Jetzt mal Butter bei die Fische…, Danke

  • meldemichmal
    Januar 26, 2012

    Lieber Bürgermeisterkandidat Lars Petersen,
    verzeihen Sie meine offenen Worte.
    Nicht nur einmal am Rande, denn wir befinden uns nicht auf dem Fußballplatz oder in der Pommernhalle sondern mitten im Alltag, der für die Einwohnerinnen und Einwohner viele Facetten hat.
    Natürlich habe ich Ihre Biografie auf Usedomspotter gelesen und weiß, dass Sie einen anspruchsvollen Job erledigen. Es nötigt mir durchaus Anerkennung ab, dass Sie sich für eine Bürgermeister-Kandidatur entschieden haben. Doch damit sind Sie aus meiner Sicht auch eine Verpflichtung eingegangen, die für mich nicht darin bestehen sollte, vorrangig mit Besuchern von Sportveranstaltungen in Kontakt zu treten.
    Ihr Angebot über einen telefonischen Kontakt ins Gespräch zu kommen ehrt Sie. Ich als Wähler würde Sie indes eher auf einer öffentlichen Veranstaltung erleben wollen.
    Auch wenn ich mich noch nicht zu den rüstigen Senioren zähle, über einen konkreten Termin wäre ich dankbar und über eine konkrete Einladung zu dieser Veranstaltung erfreut gewesen. Zum Beispiel am Samstagnachmittag zur Kaffeezeit in der Pommerresidenz oder beim Verein „Leben im Alter“. Ich denke, dass in einer öffentlichen Veranstaltung mit 20, 30 oder mehr Menschen viel mehr Substanz liegt und Erfahrungen gesammelt werden können. Gespräche unter vier, sechs oder mehr Augen sind auch ganz nett, haben aber sicherlich nicht die gleiche Wirkung, als wenn Sie mit 40, 60 oder mehr Augen kommunizieren würden.
    Wie bemerkte Jürgen am 25. Januar so treffend: Alles hat – im Usedomspotter- mal mit ein paar Hanseln angefangen, aber in Ihrem konkreten Fall geht es um eine Bürgermeisterwahl und da sind nur ein paar „Hanselstimmen“ vielleicht zu wenig. Ich wünsche Ihnen Erfolg und Glück.

  • meldemichmal
    Januar 27, 2012

    Die Erkenntnis, dass viele Menschen sich selbst überschätzen, stimmt mich sehr nachdenklich. Und was die Kandidaten für das Bürgermeisteramt anbelangt, entnehme ich aus den 10 Antworten, dass keiner – vor Abgabe seiner Bewerbung und auch nicht während der Beantwortung – auch nur annähernd aufrichtig mit sich selbst in Klausur gegangen ist.
    Und nun obliegt es den Bürgerinnen und Bürgern sich am 11. März für das kleinere oder größere “Übel” zu entscheiden. Es zeigt aber auch deutlich, dass die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, die Verwaltung, die Gemeindevertretung, Parteien, aber auch viele andere Menschen, nicht zielstrebig genug an einem positiven Image gewirkt haben. Und die Bürgermeisterkandidaten tragen bisher auch nicht wirklich zur Imageverbesserung bei – schade eigentlich!
    Ich beziehe mich im Moment in diesem Kommentar lediglich auf das Gemeindewohl: Auch wenn Tourismus, Wirtschaft und andere Themen in meinen Gedanken eine wichtige Rolle spielen. Melde mich mal zu diesen Themen später zu Wort.

    @ Lars Petersen

    Schön, wenn Menschen am Rande eines tollen Fußballmatchs oder eines spannenden Handballspiels auf Sie zukommen oder Sie auch auf die Zuschauer zugehen. Sie sollten indes nicht die Wählerinnen und Wähler aus dem Blick verlieren, die nicht am Rande stehen.
    Wie viele Wahlberechtigte gibt es eigentlich in den Kaiserbädern – ich schätze bei rund 9 800 Einwohnerinnen und Einwohnern – sollten annähernd 6 500 Stimmrecht haben. Optimistisch geschätzt werden maximal 40 Prozent an die Wahlurnen schreiten. Also benötigen Sie 2601 Stimme ( bin in Mathe nicht wirklich Spitze- hoffe ich habe mich nicht vertan) für den Sieg. Da ist nicht nur am Rande viel Überzeugungsarbeit von Ihnen erforderlich. Gilt übrigens auch für alle anderen Bewerber.

  • Lars
    Januar 27, 2012

    Lieber “arnie”, lieber “melde mich einmal”,

    im Grundsatz steht nichts gegen eine “Allianz gegen den Bürgermeister”, Wir alle wollen Veränderungen, aus diesem Grunde bin ich angetreten. Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, abgewägt was auf mich zukommt und das auch in meinem Umfeld, sogar an öffentlichen Orten wie der Ostseetherme mit Bürger dieser Gemeinde diskutiert. Glauben Sie nicht, dass ich mir diese Entscheidung leicht gemacht habe. Ob sie letztendlich richtig war, wird die Wahl – also der Bürger in Mehrheit entscheiden.

    Aber ich denke Jürgen hatte es schon treffend fomuliert – machen wir dann eine Kandidatenwahl vor dem 11. März, wählen den Herausforderer oder sollen wir anderen fünf Kandidaten, in dem wir uns zusammensetzen, nun festlegen, wen die Bürger gerne hätten ?? Wollen Sie das??? Wäre das repräsentativ ???
    Und was passiert, wenn wir uns auf einen Kandidaten einigen, den die Bürger nicht wollen und dann der “Alte” doch wieder gewinnt???

    Nehmen wir als Beispiel dazu einmal die Stichwahl der CDU. Von den knapp 60 Mitgliedern haben an der interen Wahl nicht einmal 50% teilgenommen, sich als politisch Interessierte nicht eingebracht und – korrigieren Sie mich gerne – 15 für Thomas, 9 für Matthias gestimmt. Wäre das aus Ihrer Sicht ein repräsentatives Ergebnis für eine Bürgermeinung?
    Oder nehmen wir die letzte Kreistagswahl:
    Schauen Sie sich die Stimmen der Mitbewerber an, teilen Sie diese durch drei (jeder Bürger durfte drei Stimmen abgeben) und dann liegen alle unter 150 Wählerstimmen (vielleicht veröffentlicht Jürgen einmal die Gesamtergebnisse) – ist das für Euch / Sie repräsentativ?

    Ich denke wenn einer der Kandidaten 2600 Stimmen bekommt, wäre er schon fast im ersten Durchgang gewählt. Dazu wird es nach Einschätzung aller Interessierten und auch den Ergebnissen der letzten Wahlen wahrscheinlich nicht kommen (Rekordstimmenzahl in den Kaiserbäder waren 917 Stimmen (bei drei abzugebenden) allerdings für eine Kandidatin, die leider nicht antritt – so dass die von Ihnen gewünschte Allianz für den 25. März (Stichwahl) gebildet werden müsste.

    Zu den Handball- oder Fußballspielen, kann ich auch gerne noch kulturelle Veranstaltungen auflisten (wie z.B. die 12 Tenöre, Kinderfeuerwerk, Weihnachts- und Silvester am Strand):
    Es ist leider Winter und da finden nicht allzuviele öffentliche Veranstaltungen statt. Ich möchte damit sagen, dass Sie mich an vielen Orten antreffen und nicht nur Sie, sondern jeder Einwohner die Möglichkeit hat – wenn Sie es nicht wie andere telefonisch machen möchten, mich anzusprechen oder dort mit mir einen Termin abzustimmen. Zu dem Sie gerne alle ihre Bekannten und Freunde einladen dürfen.

    Zur Pommenresidenz: Ich habe die Leiterin vor Weihnachten gebeten, mir einmal die Möglichkeit einzuräumen mit den Senioren ins Gespräch zu kommen. Angeblich wählt dort so gut wie niemand, mein Angebot steht immer noch.

    Ansonsten nehme ich, inklusive des 02. Februars, nach momentanem Stand noch drei weitere Einladungstermine wahr. Ob die Veranstalter diese dann öffentlich machen, steht in deren Entscheidung. Bin auch – wie bereits nun schon zweimal hier angeboten – gerne bereit mich auch mit Ihnen und Ihrem Umfeld zusammenzusetzen.

    Sie können mich anrufen, oder mir eine Email (L_Petersen@web.de) schicken und wir vereinbaren einen Termin. Diesen können wir dann auch gerne hier posten oder über andere Medien.

    Meine Bereitschaft liegt vor, nun liegt es an Ihnen tätig zu werden und nicht nur versteckt hinter Ihrem Synonym Forderungen zu stellen, auf die Sie und nun entschuldige ich mich für meine eventuelle Fehlinterpretation, keine Antworten möchten. Also werden Sie aktiv und lassen Sie mir Vorschlägen zukommen, wie wir zusammenkommen können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lars Petersen

  • arnie
    Januar 27, 2012

    Hallo Herr Petersen,

    ich lege Wert darauf festzustellen, dass ich nicht mit einem Synonym veröffentliche und meine Email Adresse verwende unter welcher ich auch sonst privat kommuniziere. Ich halte das für wichtig und habe das wiederholt angesprochen, weil ich das andere eher schwierig finde. Übrigens schlimm genug, dass man es einerseits in unserem Land als Lügendoktor immerhin zum Bundesminister schafft und andere Angst davor haben müssen, Ihre Meinung mit Klarnamen öffentlich zu machen, weil sie abhängig beschäftigt sind. Zu Ihren inhaltlichen Ausführungen:
    Sie haben leider noch nicht wirklich konkret auf meine konkreten Fragen geantwortet. Dabei hätten mich auch Ideen interessiert, wie man die Allianz nach außen sichtbar lebendig machen kann. Nochmal, es geht bei allen Schilderungen dabei mglw. auch darum zu unkonventionellen Maßnahmen zu finden. ich muss Ihnen ehrlich sagen (wie auch allen anderen Bewerbern!!!) ich würde mich nicht dafür hergeben, für den alten Bürgermeister am 2.2.12 die Kulisse für ein Politbschauspiel abzuliefern, indem ich mich mit ihm an einen Tisch setze. Den Bürgern würde es jedenfalls zum Beispiel ein deutliches Signal setzen, dass es vielleicht eine Alternativrunde gibt. Warum setzen Sie sich nicht beispielsweise mit den 4 anderen Kandidaten in eine eigene Veranstaltung, wo alle Kräfte (auf Kandidatenseite und Bürgerseite) die einen Neuanfang wollen, sich mit vereinten Kräften darum bemühen?
    Lassen Sie doch den alten Bürgermeister einfach allein da sitzen, das wäre ein so klares Signal , was jedem der anderen Kandidaten gut tun würde und noch dazu ein Aufbruchssignal für alle Wähler setzen könnte im Bemühen um eine neue Politik, wo hat es dass schon mal gegeben? ich denke jedenfalls mit business oder politics as usual wird keine Wahl zu gewinnen sein, und die letzten , die schon frustriert sind gleichgültig werden sich dann auch noch in die Versenkung verabschieden. Wer an dieser Stelle die Kräfte für einen Neuanfang schon teilt, aus welchen Gründen auch immer, spielt nur Herrn Kottwittenborg den Sieg fast im Selbstlauf zu !
    Diese Frage hiermit an alle Kandidaten, wer ist dabei ? Wer ist bereit unkonventionelle Weg e zu gehen, auch um Nichtwähler zurück zu gewinnen? Freiwillige vor !!!

  • Jürgen
    Januar 27, 2012

    Ich finde es nicht lustig, wenn hier unter einer IP-Adresse drei verschiedene Kommentatoren auftreten. Das führt nur dazu, dass ich diese Beiträge wegen Trollerei direkt lösche.

  • arnie
    Januar 27, 2012

    Hallo Jürgen,
    das ist die IP – Adresse des Netzwerkes unseres Vereinsrechners, darüber könnten also theoretisch ca-150 Personen posten. Das ist zugegeben mglw. ein Problem.
    Einer der Gründe warum ich grundsätzlich mehr von Klarnamen halte.
    Da ich aber noch nicht mal weiß, außer von einem weiteren Vereinsmitglied, wer noch bei Dir postet, lässt sich das auch nicht verhindern.
    Würde ich aber auch gar nicht wollen, weil dies eines unserer Angebote ist – die Kommunikation zu solchen Themen.
    Insgesamt sehe ich darüber hinaus allerdings auch keine “Unwucht” oder stark tendentielle Posts zugunsten eines Bewerbers, also scheint es zu klappen mit der freien Meinungsäußerung trotz technischer Finessen.

  • Horst
    Januar 28, 2012

    Ihr, die Ihr vielleicht nur so tut, als ob Ihr den Wechsel wünscht oder es ehrlich meint – immerhin ist nicht ganz eindeutig feststellbar, dass es bei min. 1 Bewerber mit aktuell größerer (Vorsitzenden-) Verwaltungserfahrung eine grundlegende Änderung geben würde -:
    Eure wahltaktischen Vorschläge ( Bildung einer Allianz gegen Kotti etwa ) sollten einmal von Euch genauer überlegt werden. Lars Petersen liegt absolut richtig. Der Bürgermeister wird nun mal direkt gewählt, also keine Möglichkeit,
    ” eine Koalition zu wählen”, die ihn dann bestimmt. Wenn diejenigen, die wirklich einen grundlegenden Wechsel zu einer in allen Punkten gesetzmäßigen und moralisch einwandfreien Verwaltung wollen, auch zur Wahl gehen und den Kandidaten wählen, der nach ihrer Ansicht das will und dazu auch in der Gemeinde frei genug ist, kann allenfalls einer der beiden nach meiner Beurteilung für den bisherigen Zustand verantwortlich zu machenden noch in die Stichwahl kommen. Und dann muß von den unterlegenen Gutwilligen Unterstützung des in die Stichwahl gekommenen Gutwilligen erwartet werden.
    ( @Holm:ich gehe nur zur Wahl, wenn ich … kein Bock auf gegen Windmühlen Reiten? Gehen Sie nur zur Wahl, wenn Sie sicher sind, dass es ein Ihnen genehmes Ergebnis gibt? Welchen Wert messen Sie denn Ihrer Stimme zu?)

    Demokratie heißt auch keineswegs, nur von den anderen Aktivitäten zu erwarten und sich auf die eigene Stimmabgabe zu beschränken – vielleicht noch im usedomspotter zu kommentieren: wenn Ihr Kandidaten auf Veranstaltungen treffen und befragen wollt, Euch nicht der Mühe unterzieht, das persönliche Gespräch zu suchen, verlangt doch nicht einfach von ihnen, Veranstaltungen zu organisieren, womöglich gegen Geld einen Saal anzumieten, und Euch dahin einzuladen ( vielleicht Euch mit Freibier zu kaufen zu versuchen? ). Organisiert selbst eine solche Veranstaltung und ladet den/die Kandidaten von Interesse ein. – Das gehört auch zur Demokratie, nämlich Beteiligung am öffentlichen Leben der Gemeinde.

  • meldemichmal
    Januar 28, 2012

    Was tun gegen Wahlverdrossenheit?
    @Horst
    Glauben Sie wirklich daran, dass unentschlossene Wählerinnen und Wähler eine Veranstaltung organisieren. Ich nicht. Es geht nicht um Freibier oder anderweitige Wahlsouveniere, wie Kugelschreiber, Blumen oder bedruckte Beutel. Ich denke, wir sind mündige Bürger und wir lassen uns nicht kaufen sondern werden höchstens „verkauft“ (verschaukelt). Die Kandidaten sollen sich vorstellen, ihr Programm oder ihr künftiges Handeln den Bürgerinnen und Bürger erläutern. Und es gibt sicherlich Räumlichkeiten in der großen Kaiserbadgemeinde für die kein Kandidat in die Geldbörse greifen muss. Die Kandidaten müssen Initiative ergreifen, sie wollen und brauchen die Stimmen der Wählerinnen und Wählern um erfolgreich zu sein.

  • arnie
    Januar 28, 2012

    lieber horst,
    ich trinke kein bier und stimme darüber hinaus @meldemichmal ausdrücklich zu:
    die politik hat die jetzige situation zuallererst erzeugt und wer heute in die politik will, hat sich dem zu stellen.
    die kandidaten, die sich bewerben und sich dann noch nicht mal zutrauen, einen alten, beschädigten und perspektivisch untauglichen bürgermeister nach hause zu schicken, die sollten auch gleich da bleiben, sorry. du sagst ja als förster auch nicht, ich fälle nur die bäume, wenn sie zu mir auf den hof gelaufen kommen, oder ? alles andere,was du so schreibst, ist mir echt zu kompliziert und nutzt nur dem alten bürgermeister! es wäre ein super signal, wenn die neuen kandidaten einladen ohne den alten, weil das wäre ein bisschen wie eine vorgezogene wahö, wo dann auch der eine oder andere mal seinem herzen luft machen könnte, ohne gleich den alten (und dann auch wieder neuen ) bürgermeister vor der nase sitzen zu haben…, man würde zumindest den wahlmüden das signal geben, dass sich vielleicht doch was ändern lässt…, das wird mit deinem (polit) dienst nach vorschrift aber eher nix. auch lars petersen irrt einfach in diesem punkt, hoffentlich bekommt er nicht wie alle anderen gegenkandidaten die quittung, weil sie nicht aus ihrer klein-klein suppe rauskommen?
    dein verdacht mit dem freibier und das wir damit käuflich sind, finde ich ein bisschen unanständig und früher hätten wir gesagt, ungezogen.
    warum sagst du sowas?

  • holm
    Januar 28, 2012

    die ganze diskussion gibt doch ein trauriges und jämmerliches bild ab.
    arnie scheint ja ein kollege aus den gebrauchten bundesländern zu sein, wenn selbst der das sagt , dann tut’s mir leid ihr lieben leute , das ihr es immer noch schafft, euch gegenseitig zu zerpflücken, statt den “entwicklungshelfer” endlich wieder nach hause , bzw. zum segeln zu schicken…apropos nach hause: da zerreist sich doch immer noch der eine oder andere das mäul’chen, wer hier wo herkommt, und der heilmann wäre ja schliesslich auch nicht von hier …hä? habt ihrs eigentlich nicht gemerkt, dass alle die zuletzt dran waren, alle “irgendwie nicht von hier…” waren ??
    ich glaub, da hat mancher noch zuviel von unserem schönen ostseewasser zwischen den kiemen…, oje , oje , das tut weh !
    macht mal schön weiter so, dann geht alles schön so weiter !!! PROST !

  • arnie
    Januar 28, 2012

    @lars

    Um auch auf dich zurück zu kommen:

    Wir kommen zusammen, wenn die Kandidaten sich zunächst mal darin einig werden, gegen den alten Bürgermeister, für einen neuen Bürgermeister und damit für einen Neuanfang zu sorgen und zwar OHNE WENN & ABER !
    leave or love it !
    Die zig’ste Wiederholung des gleichen Spiels brauch hier echt keiner !
    Und wenn das die Kandidaten nicht raffen, dann spiel ich eben nicht mehr mit Ihnen , und jeder spielt seins ! SO WIE IMMER ! ODER ???

  • Warmbader
    Januar 30, 2012

    So viele Antworten und so viel Blabla. Unser Kaiser auf die Frage, warum er der richtige sei:

    “und seit neun Jahren Bürgermeister bin, bin ich nach wie vor motiviert”

    Das ist doch der gleiche, der allen und jedem erklärt hat, er will nicht mehr, er kann nicht mehr, er ist ausgebrannt und selbst bei einem Ministergehalt würde er nicht. Man musste Angst haben, er fällt noch vor dem 11. März vom Stuhl vor Amtsmüdigkeit und Entkräftung. Und der will auf einmal wieder vital und motiviert sein? Das soll man glauben?

    Oder das hier:
    “Meine Beharrlichkeit, über Tagesaufgaben hinaus, mich Visionen zu zu wenden. Denn die Vision ist ein Bild von unserer Zukunft, für das sich Visionäre begeistern und dann auch ihre Mitmenschen.”

    Herr Kaiser wendet sich mit Beharrlichkeit Visionen zu? Welchen? Was für eine Vision für Heringsdorf hatte er in der Vergangenheit? Welche für die Zukunft? Verwechselt er Visionen mit Wahnvorstellungen? Hat er seine Visionen von Heringsdorf schon einmal den Untertanen mitgeteilt?

    Sein Vorbild Helmut Schmidt hatte einen guten Rat für solche Fälle: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

    “vielmehr verstärke ich mein Engagement für mehr Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit.”

    Welches Engagement? Die Rücknahme von Strafzetteln? Die verlotterte Heringsdorfer Promenade? Das jahrealte Unkraut am Heringsdorfer Bahnhof? Die ungepflegten Ortseingänge? Alles Ergebnisse ihres Engagements?

    “Schaffung einer modernen kommunalen Dienstleistungsverwaltung mit hohen Qualitätsansprüchen. Gezielte Aus- und Weiterbildungen der Mitarbeiter für eine eigenständige, kreative und innovative Mitgestaltung.”

    Was haben Sie die letzten sieben Jahre gemacht? Das hatten Sie schon zur letzten Wahl versprochen. Vielleicht fragt einer unserer Gemeindevertreter einmal, wie viel Geld in den letzten sieben Jahre in Heringsdorf für Rechtsanwälte ausgegeben wurde? Daran könnte man Kompetenz gut messen. Wieviel mag das gewesen sein? 500000, 700000 oder gar mehr als eine Million?

    Nennen sie dich einmal diese Zahl, damit wir uns ein Bild machen können von Kompetenz und Engagement.

  • arnie
    Januar 30, 2012

    na ja @warmbader, das wird aber nur was, wenn das auch mal einer zu einer kalten Dusche für den guten Herrn Bürgermeister macht !

    Ihr wisst ja, jeder hat die “Regierung”, die er verdient!!!

    Ansonsten ist das halt das, was man im Osten geerntet hat in all den Jahren, erstaunlich das der Rückstand zur großen Politik gar nicht mehr so groß zu sein scheint, wie man auf so einer Insel gedacht hätte.

    Wenn Ihr auf der Veranstaltung nicht den Einen oder Anderen dabei habt, der diese Fragen auch mal öffentlich stellt, dann versinkt Ihr weiter im Kaisersumpf von “Kotti”

  • holm
    Januar 30, 2012

    Da haben es doch heute die Spatzen vom Dach gepfiffen, dass die Fußball EM – Übertragung doch teurer wird?
    War ja klar, so läuft’s ja immer im Rathaus.
    Zur Erinnerung:
    Eine Firma bietet für 100.000 € an, den Zuschlag kriegt zufällig eine andere Firma, die es angeblich für 35.000 € macht? Also zufällig die gleiche Leistung für ein Drittel?
    Wer glaubt schon, dass sein Auto irgendwo für ein Drittel zu kaufen gewesen wäre….???

    Selbstverständlich Zufall, dass es die gleiche Firma ist, die mit der Dame in der Kurverwaltung, die zufällig mit dem Bürgermeister zusammen lebt, zufällig “Usedom Rock” macht?
    Zufällig wird es jetzt wohl doch mehr kosten, zufällig kommt das natürlich erst viel später raus?
    Zufällig erst nach der Wahl ?
    Zufall ist natürlich auch, dass schon die Klage von dem auf dem Tisch liegt, der für 100.000 angeboten hat…?
    Der sagt, das er zufällig schon für Geld gearbeitet hätte ?
    Zufällig ohne rechtsgültigen Vertrag?
    Aber zufällig hat ja der Bürgermeister schon gesagt , das bezahlt würde, was bezahlt werden müsse?
    Weiss er da etwa zufällig mehr als wir ?
    Hoffentlich sind da zufällig auch schon die Anwaltskosten mit eingerechnet, sonst wird es ja wieder teuer für die Bürger … ?

    Will diesen Bürgermeister zufällig noch einer behalten?
    Oder sind das zufällig nur die, die von all diesen Dingen zufällig mit profitieren?

  • FELIX
    Januar 31, 2012

    einer der Gründe, warum man von vornherein die Amtszeit begrenzen sollte. irgendwann haben wir hier sonst auf usedom verhältnisse wie in sizilien.

    ein bürgermeister, über den es solche diskussionen gibt, ist genau so untragbar wie ein guttenberg und ein wulff.

    und da wissen wir ja garantiert wieder nur die spitze vom eisberg!

    leute wacht auf , geht zur wahl und schickt kotti zum (editiert – Jürgen) !

  • Horst
    Februar 2, 2012

    Hatte bis 30.01., 17.00 Uhr zuletzt mir gedacht, weitere Besuche dieses Forums seien sinnlos – ausdrücklichen Dank an holm und Felix !

  • Meierchen
    Februar 2, 2012

    @holm:
    Für diesen Beitrag gib es (ganz und gar nicht zufällig) den Ehren – Meier! Applaus!

    @FELIX:
    „…irgendwann haben wir hier sonst auf usedom verhältnisse wie in sizilien.’“

    IRGENDWANN?

    Guten Morgen! Gut geschlafen?

  • joemc26
    Februar 2, 2012

    Ich bin mir sicher das sich nichts ändern wird.

    Wieso findet man weder in den Printmedien noch im Internet den Termin heute 19.00 Uhr im Hotel Stadt Berlin?

    Sind mündige Bürger nicht erwünscht oder wieso informiert man nicht? Sonst steht jede noch kleine Kleinigkeit im Notblatt. Achja in der OZ steht der Termin auch nicht.

    @ Jürgen am besten du Sie schließt den Thread das ist schlimmer wie im Kindergarten da oben. Mir wird Angst und Bange.

  • Jürgen
    Februar 2, 2012

    Wenn sich jetzt alle untereinander schlagen, freut sich am Ende nur einer: “Divide et impera”

    Vielleicht ist es den Herrschaften möglich, wieder zum ursprünglichen Thema zurückzukehren?

    @ joemc26

    ” Ich bin mir sicher das sich nichts ändern wird.”

    Das ist der Prototyp der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, ist leider im Ort sehr weit verbreitet.

    Dass die OZ keine Veranstaltung der Konkurrenz bewirbt, ist normal. Warum der Notkurier seine eigene Veranstaltung nicht bewirbt, wird sein Geheimnis bleiben.

  • joemc26
    Februar 2, 2012

    @ Jürgen

    Ich wusste nicht das die Veranstaltung vom Norkurier ist. Jetzt ist mir auch klar von wem die Veranstaltung gesteuert wird und warum sie selbst ihren Termin vergessen. Kommt mir sehr bekannt und vertraut vor.

    Wenn die Veranstaltung öffentlich ist, darf doch auch gefilmt werden oder ? :-)

  • Jürgen
    Februar 2, 2012

    Auch wenn die Veranstaltung öffentlich ist, hat der Notkurier das Hausrecht. Theoretisch könnten sie mir auch untersagen von dort aus zu bloggen.

  • arnie
    Februar 2, 2012

    Denk ich an… (Usedom) in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!
    In dieser unwesentlichen Abwandlung eines deutschen Klassikers ist das Ergebnis des heutigen Abends wohl ganz gut beschreiben.
    Kottwittenborg hat die zu Hause gelassen, die ihn “…alle angesprochen habe, das er doch weiter machen solle…”, bei den Herren Friedrich und Tolxdorf habe ich das komische Gefühl, die haben die Filmrolle verwechselt, weil sie sich als Wahlkampfhelfer für Kotti versuchen (oder hab ich die Kommentare da falsch verstanden?) Herr Lettner und Herr Petersen schonen die Dritten (wegen des fehlenden Biss) und ein wichtiger Kontrahent hilft beim Löschen des Balmer Golfhotels, was man verstehen kann, weil er das von Anfang an mit aufgebaut hat. Da läufts doch super für Kotti, oder werden da doch noch ab und zu paar Leute wach ??? um an meine Eröffnung anzuknüpfen : Wer schläft sündigt nicht ? Nee, kein Schlaf ist auch keine Lösung… Können wir für Herrn Friedrich und Herrn Tolxdorf den Bürgermeister TÜV nochmal wiederholen, und wer nicht selbst gewinnen will, fällt durch ???

  • Ahlbecker
    Februar 3, 2012

    Eine Frage – sechs Kandidaten

    Was denkt man sich bei der Bansiner “Flanier-Meile” und der damit verbundenen Verkehrssituation?

    Eine Frage – an alle hier

    Wer ist der Nutznießer dieses kommunalen Schildbürgerstreichs?

  • meldemichmal
    Februar 4, 2012

    Wie gern hätte ich heute auf Usedomspotter den zugesagten Kommentar von Jürgen zur Kenntnis genommen. Doch ich kann ehrlich nachvollziehen, dass zwei Tage nach dem Bürgermeister-TÜV einem immer noch die richtigen Worte fehlen.
    Ja, es ist wirklich schwierig, nach der besinnlichen Friede, Freude, Eierkuchen – Diskussion am Donnerstagabend sich als Usedomspotter zu motivieren.
    Übereinstimmend lobten die fünf BM-Kandidaten unter anderem das Wirken der Verwaltungsangestellten, um fast im gleichen Atemzug der fehlenden Bürgernähe und der mangelnden Bürgerinformation zu begegnen. Keiner der fünf BM-Kandidaten sieht seine künftige Verwaltung als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger.
    Meine Hoffnung bei den fünf BM-Kandidaten Glaubwürdigkeit, Bürgernähe und Führungsqualitäten aufblitzen zu sehen, wurde nicht wirklich erfüllt.
    Im Augenblick kann ich das Gefühl nicht niederringen es mit Bigotterie zu tun gehabt zu haben. Aber das ist eben mein Problem.

  • Thilo Naumann
    Februar 21, 2012

    @Ahlbecker:
    Die geänderte Verkehrsführung in Bansin war damals nötig, um den Bebauungsplan für die Hochhäuser der Seetel-Gruppe (Meeresstrand/Orlopp) durchsetzen zu können.

    Ihre Frage ist damit beantwortet, ich stelle eine weitere:

    Wer bezahlt diesen Unfug?

  • Ahlbecker
    Februar 21, 2012

    @Thilo Naumann,

    Danke für die Beantwortung meiner Frage!

    Zu Ihrer Frage – ich denke wir alle, Bansiner, Heringsdorfer und Ahlbecker werden als Gemeinde die Kosten für diesen Unfug tragen.
    Dafür fehlt dann das Geld für die Instandsetzung der Gehsteige oder den Winterräumdienst oder für Jugendarbeit oder, oder, oder…

  • Lars Petersen
    Februar 22, 2012

    @ Ahlbecker:

    Und genau um diese Schildbürgerstreiche zukünftigt zu unterbinden, besteht nun die Gelegenheit. Motiviert Euch und Euer Umfeld am 11. März zur Wahl zu gehen und sucht Euch den Kandidaten aus, der es Eurer Meinung nach verändern kann.
    Nicht zur Wahl gehen bedeutet in erster Linie die alten Strukturen zu festigen.

  • Thilo Naumann
    Februar 22, 2012

    Und wenn wir geade Fragen fragen, hätte ich gerne noch ein paar gestellt:

    Wer bitteschön zeichnet für die “KTS-Affäre” verantwortlich?

    Wer hat dieses Traumgehalt erfunden?

    Wer hat es beschlossen?

    Hat wirklich keiner der heutigen Muster an sozialer und fachlicher Kompetenz daran mitgearbeitet?

    Wer hat die Abfindung überwiesen?

    Woher kam das Geld?

    Ic nfinde, dass diese Fragen im Getümmel um die Bürgermeisterwahl beantwortet werden.

    Oder.haben das schon alle wieder vergessen?

  • Jürgen
    Februar 22, 2012

    Vom Thema KTS können sich nur Johannes Tolxdorff und Lars Petersen freisprechen, die damit gar nichts zu tun hatten.

    Alle anderen Bewerber haben da keine gute Figur abgegeben, egal ob als Vertreter des Gesellschafters oder als Mitglied des Aufsichtsrates.

  • Thilo Naumann
    Februar 22, 2012

    Weiter geht es:

    Was ist eigentlich aus der Millionenklage geworden, die Seetel gegen die Gemeinde erhoben hat?

    Seetel wollte 1 Million Schadenersatz wegen der gemeindlichen Fehler bei der Erarbeitung des Bebauungsplanes.

    Schwebt diese Million noch als Damoklesschwert über der Gemeinde oder gibt es da ein feines Arrangement? Was weiß die Gemeindevertretung davon?

    Fragen über Fragen.

  • Jürgen
    Februar 22, 2012

    Wenn ich das richtig erinnere, gab es damals (2008?) eine Rechnung an die Gemeinde über eine knappe Million als Schadensersatz und zur Verhinderung der Verjährung dann auch einen Mahnbescheid gegen die Gemeinde, dem durch die Gemeinde widersprochen wurde. Ob geklagt wurde, weiss ich nicht, da war ich nicht mehr in der Gemeindevertretung.

  • Stacho
    Februar 22, 2012

    zu Lars und Ahlbecker

    Der Schildbürgerstreich hätte unterbunden sein können, wenn sich mehr Bansiner für Bansin interresieren würden. Unsere Abgeordneten aus Bansin – Frau Arbeit, Frau Gottheit, Herr Friedrich und der immer abwesende Herr Richter haben doch für dieses Konzept gestimmt. Alle wollen Bürgernähe – aber nur vor der Wahl und danach? Übrigens die Kosten für die Umsetzung des Bansiner Verkehrskonzepts sollen ca 3-4 Mil. € betragen. Lars wo war denn Deine Teilnahme an der Erstellung obigen Konzeptes?

  • Thilo Naumann
    Februar 22, 2012

    Warum hören wir nicht auf, mit Wattebällchen zu werfen und stellen noch einmal 10 Fragen an alle Kandidaten?

    Ich habe mit 2 Fragen angefangen und jetzt könnten alle Spotter weitere dazutun.

    Also meldemichmal, arnie, Meierchen, joemc26 und weitere: Auf geht’s!

  • stacho
    Februar 22, 2012

    Ja ich hab da auch mal ein paar Fragen an die Kandidaten:
    Wie stehen Sie zu den Bausünden in der Maxim Gorki Strasse?
    Wie stehen Sie zur Schloonseemarina?
    Wie stehen Sie zum HDE in Ahlbeck?

  • stacho
    Februar 22, 2012

    Habe gerade den Wahlflyer von Herr Heilmann im Briefkasten gefunden. Tritt er nicht für die CDU an? Auf dem Flyer ist es jedenfalls nicht erkennbar. Soll hier etwas verschleiert werden?
    Oder ist der Herr wieder woanders hingesprungen?

  • Meierchen
    Februar 22, 2012

    Meierchen hätte nur eine klitzekleine Frage an alle Kandidaten:

    Wem verschaffen Sie einen Versorgungsposten, wenn Sie gewählt werden?

  • Frank Lettner
    Februar 22, 2012

    Also Stachow, Frau Arbeit hat damals gegen das “Verkehrskonzept” gestimmt und ich weiss noch genau wie verägert sie darüber war das der Beschluss durchging. Sie hat Stein und Bein geschimpft. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass sie genau neben mir sitzt in der GV.

  • stacho
    Februar 22, 2012

    Hallo Frank,
    es geht nicht darum wie hier abgestimmt wurde.
    Es geht doch darum, wie ein Abgeordneter mit den Bürgern zusammenarbeitet bei der Ausgestaltung solcher Pläne. Jetzt haben wir wieder einmal Bürgermeisterwahl, dort verspricht jeder Kanditat “Bürgernähe”.
    Warum gibt die es nicht ständig?
    Übrigens haben Dich die Bansiner Bürger zu dem Thema Bansiner Verkehrskonzept auch nicht gehört oder gesehen.

  • Frank Lettner
    Februar 22, 2012

    Also ich habe auch gegen diesen unfung gestimmt und habe in den verschiedenen Beratungen dazu mehrfach meine Meinung gesagt. Leider waren jedesmal auch nicht viele Bansiner dabei. Im übrigen gibt es gerade zum Thema Bürgernähe einen entsprechenden Antrag für die morgige Gemeindevertretung.

  • Ahlbecker
    Februar 22, 2012

    @Lars Petersen,

    ich kann in keinem meiner wenigen Beiträge hier Wahlmüdigkeit erkennen und auch in meinem “Umfeld” herrscht eher Demokratiebedürfnis.

    Nebenher- der Bansiner Schuldbürgerstreich trifft/betrifft nicht nur die Bansiner Bürger.
    Die Kosten tragen auch alle anderen “Neu-Heringsdorfer”.

    Und für den Dienstleister vor Ort gilt – such Dir doch deinen Weg….

    Späte Grüße

  • arnie
    Februar 23, 2012

    …das Niveau sinkt leider dramatisch !

    Stacho und Schulze lassen grüßen …
    Meier’chen ist ja wenigstens noch ein Schlau”meierchen” …, aber ansonsten

    Schmerz lass nach !

  • Jürgen
    Februar 23, 2012

    Ich habe die Kommentare geschlossen, da offenbar niemand mehr gewillt ist, sich mit den Fragen und Antworten der Kandidaten, um die es hier geht zu befassen.