Wem gehört der Osten?
Interessanter Bericht im manager magazin von Sarah Sommer. Ein erstes Zitat:
Kein einziges der hundert größten deutschen Unternehmen hat seinen Sitz in den neuen Bundesländern.
Und ein weiteres, welches meine These von der stetig zunehmenden Verblödung des Ostens untermauert:
Die West-Konzerne haben mit den Subventionsgeldern im Osten nur verlängerte Werkbänke gegründet. Ihre Unternehmenszentralen und mit ihnen die großen Forschungs-, Vertriebs- und Marketing-Abteilungen blieben in den alten Bundesländern. Dadurch fehlt es nicht nur an gut bezahlten Arbeitsplätzen für den qualifizierten Ost-Nachwuchs. Sondern auch an Innovationspotenzial.
Schöner Kontrapunkt zu dem liebsten Spruch rund um die Einheit: Der Osten entwickelt sich. Fragt sich nur wohin.
Via Cems Getwittere.
Auch ein Kontrapunkt zu dem Einheitsgedusel und den Schönschriften der Tageszeitungen in OVP.
Der Unterschied ist: Die Fakten gibts im bösenbösen Internet geschenkt; die Schönschriften und das Gedusel müssen sogar bezahlt werden. Oder bekommt jemand die OZ geschenkt?
Morgen geht es weiter mit dem überflüssigen Gequatsche des Grüßaugusts, das die Leser ebenfalls bezahlen werden, obwohl sie nichts davon haben, außer vielleicht dem Gefühl: “Wenn er sonst zu nichts nütze ist, hat er wenigsten eine Rede für unser Geld gehalten.”
Ich lese bei beiden Zeitungen seit langem nur noch die Landesseiten, die Lokalseiten und regionales Sport- und Kulturteil.
Der Rest ist überwiegend Agenturmüll, was leider speziell beim Notkurier auch zunehmend für die Landesseiten gilt.
Ja, aber zu bezahlen ist die gesamte Zeitung.