Kandidat will Heringsdorf in die Oberliga führen

Der Notkurier stellt in dieser Woche die Bewerber um den Heringsdorfer Kaiserstuhl Bürgermeisterstuhl vor. Helmut Friedrich hat da heute mächtig ausgeholt:

… den Standort Kaiserbäder als Markenzeichen der Region stärken und “für die Einwohner verträglich” in die touristische Oberliga führen.

Nun ja. Die Oberliga ist im Fussball in Deutschland die fünfthöchste Spielklasse, im Handball ist es die vierthöchste. Soll das ein Auf- oder ein Abstieg werden? ;-)

24 Kommentare
  1. Thilo Naumann sagt:

    Es ist an Populismus nicht zu überbieten, mit welchen Themen Helmut Friedrich die Bürgermeisterwahl gewinnen will. Als Gemeindevorsteher hat er den hemmungslosen Neubau von Ferienwohnungen mitbestimmt. Sein beflissenes Engagement für die in Bansin geplanten überdimensionierten Seetel-Hochhäuser ist sicher nicht nur mir in Erinnerung. Dort entstehen neuerdings übrigens Ferienwohnungen statt eines Hotels.
    Und ausgerechnet dieser Mann will nun Stimmen fangen, indem er den Wählern vorgaukelt, dem Tourismus Handschellen anlegen zu wollen?

  2. arnie sagt:

    Hallo Thilo
    selbst wenn da möglicherweise was dran ist, kann ich nur meine Meinung wiederholen, die ich schon bei 10 Fragen – 10 Antworten veröffentlicht haben.

    Das was Du beschreibst steht im allgemeinsten auch (oder vor allem?) für den alten Bürgermeister, also in meinen Augen kann man daher trotz aller Einzelkritik an den einzelnen Kandidaten nur wie folgt vorgehen:
    1. Herr Kottwittenborg geht segeln wie von ihm selbst gewünscht, dazu muß er eliminiert werden
    2. Im zweiten Wahlgang entscheiden die Wähler über den Neuanfang = neuer Bürgermeister

    Dort sollte sich dann der durchsetzen, der den Bürgern am ehesten vermitteln kann, glaubhaft für einen neuen Kurs zu stehen !
    Was denkst Du ? Alles andere geht aus wied as berühmte Hornberger Schiessen …

  3. Jürgen sagt:

    @ arnie

    Eliminieren bitte nur per Stimmzettel. ;-)

    Der erste Bebauungsplan für Meeresstrand und Orlop ist schon an der schieren Größe der Bebauung gescheitert und für den war noch die Gemeinde Bansin mit Herr Friedrich als Bürgermeister verantwortlich. Der zweite, für den die fusionierte Gemeinde verantwortlich war ist wieder an der schieren Größe der Bebauung gescheitert. Auch für diesen hat die UWG mit Herrn Friedrich an der Spitze gestimmt.

    Zur Größe der damaligen Gebäude mal hier nachsehen: http://goo.gl/UIWhl

    Und dann können wir noch einmal über Handschellen reden.

  4. arnie sagt:

    Logisch…, nur mit Wahlzettel, er soll ja nicht als Untoter segeln müssen :-)

    Grundsätzlich muss ich aber nochmal penetrant nachhaken:
    Die Vergangenheit ist nur sinnvoll dann zu diskutieren, wenn das in der Zukunft zu verhindern ist, was uns daran stört !!!

    Also
    1. Kottwittenborg abwählen
    2. Neuanfang = neuer Bürgermeister ran !

    und den dann auch verbindlich “verhaften” auf die von Dir und allen anderen Behandelten Themen und Fragen, welche an dieser Diskussion teilnehmen.

    Ja oder JA ?
    :-)

  5. Lars sagt:

    Hallo Arnie,

    sehr gute Idee. Und wie sieht Deiner Meinung nach der zweite Wahlgang personell aus?

    Um Kotti aus dem zweiten Wahlausgang auszuschließen, müsste zwei Bewerber mehr Stimmen als er bekommen.
    Jetzt schließen sich fünf Bewerber zusammen und sorgen dafür, das ein Kandidat alle Stimmen der fünf bekommt. OK – mal davon abgesehen, dass Kotti-Freund Friedrich da wohl nicht mitspielt. Aber dann wäre Kotti immer noch in der Stichwahl – Ziel also verfehlt ????
    Dann müssten also zwei der vier Kandidaten in die Stichwahl gebracht werden und die anderen zwei verzichten schon einmal vorher oder wie??? Mal ganz abgesehen davon, dass ich meinen möglichen Wählern wohl kaum vorschreiben kann, einen der anderen Kandidaten zu wählen, den sie vielleicht nicht wollen. Wähler sind mündig und zeigen uns seit Jahren durch Ihre Wahlverdrossenheit, mangels Alternativen, was sie von der Politik in Kommune, Kreis, Land und Bund halten.

    Diese Art von Wahlen mit nur einem möglichen Stimmkreuz auf dem Wahlzettel und womöglich noch mit namentlicher Zuordnung sind heute nicht mehr zeitgemäß, jedenfalls nicht in Deutschland.

    Welche Form der “Demokratie” ist das??
    Mir kommen langsam wirklich Zweifel an Ihrer Redlichkeit und Ihren Absichten.

  6. Jürgen sagt:

    “Diese Art von Wahlen … sind heute nicht mehr zeitgemäß, jedenfalls nicht in Deutschland.”

    Genau. Wie wäre es mit einer Casting-Show? Heringsdorf sucht den Super-Bürgermeister. Mit Recall und Live-Show. Stellt sich nur die Frage, wer wen in die Jury beruft.

    Allerdings würde sich auch das von einem Benzer Galeristen immer wieder zitierte Usedomer Dschungelcamp anbieten: “Holt mich hier raus, ich bin kein Bürgermeister”.

    Und mit den Gebühren für die SMS kann gleich noch der Gemeindehaushalt aufgepeppelt werden.

  7. arnie sagt:

    @Lars
    Zweifel sind die verlässlichsten Begleiter der Klugen !!!

    Also wie Du schon treffend sagst, wählen viele nicht, weil Sie keine Alternative sehen…, da leigt auch der Schlüssel. Meine Idee folgt dem Ansatz die vorhandenen Stimmen nicht zu verteilen, wie Du es hier (komisch, komsich…) vermutest, sondern ich denke vor allem an die Gewinnung von Nichtwählern!!! Und die sind doch wohl allen! anderen gegenüber in der Mehrzahl, oder ? Keine Alternative ? Hä ?

    Also nicht auf die Krümel ( Restwähler ) sondern auf den Kuchen ( Wahlmüde ) schielen !!! …und immer an die Wähler !!! denken :-)

  8. arnie sagt:

    …das mit der Casting Show klingt nur im ersten Moment völlig abwegig. Jetzt greifen wir mal in die ganz große Kiste:
    Vor den letzten US – Wahlen hätte auch niemand für möglich gehalten, was sich danach erwiesen und mittlerweile längst rumgesprochen haben dürfte:

    Gewonnen hat diese Wahl (zugunsten Herrn Obama’s ) das Internet !
    …und die auf diesem Weg eingeworbenen Wahlkampf – Gelder.
    Übrigens auch im Bereich Kunst und Kultur versuchen es auch immer mehr Independents mit so genanntem crowd founding…, ZUKUNFT ist also JETZT schon …
    was die Usedomer Kunstszene wiederum angeht, hat sie hoffentlich mehr an Beiträgen zu bieten als süffisantes main stream spotting , oder versteht man sich zu gut mit der (Lebens) Gefährtin vom alten Bürgermeister und muss auch Angst (hu hu hu…) haben ?

  9. Jockel sagt:

    Hallo Jürgen und Lars,
    wir sollten Helmut einfach wecken. Es gab hier eine Zeit, da war die Oberliga sowohl im Fuss- als auch im Handball die höchste Spielklasse!

    Nicht die Kandidaten vorführen sondern eine Allianz gegen den Amtsinhaber formieren muss das Motto sein! Allianz bedeutet für mich nicht, dass sich die anderen 5 Bewerber auf einen verständigen Lars!

  10. arnie sagt:

    genau ALLIANZ für morgen und nicht weiter wie GESTERN !!!

    Was hindert Euch denn eine “Wahlzetel – Kopie” zu drucken, auf dem nur die 5 NEUNEN drauf stehen, verbunden mit dem Versprechen :

    WETTEN DAS …wir was verändern ?

    und der Ergänzung für die NICHTWÄHLER:

    …aber nur, wenn Sie WÄHLEN gehen…!
    VERSPROCHEN !!!

    damit kriegt Ihr zumindest alle NICHTWÄHLER, die genau so unzufrieden sind wie Ihr, also diejenigen, die etwas besser machen wollen !

    Na ??? :-)

    Also : Nicht quatschen ! MACHEN !!!

  11. Thilo Naumann sagt:

    Ich hörte, dass “Sheriff Handschelle” letzte Woche den neuen “abgespeckten” Vorschlag für den Bansiner Meeresstrand als einer von zweien durch den Hauptausschuss gewunken hat?
    Handschellen für den Tourismus?

    Helmut Friedrich: Ein Mann, ein Wort!

    @ Joachim Saupe:
    Eine solche Allianz sollte auf die treuen Mitstreiter des Herrn Bürgermeisters verzichten, sie wissen schon, die ganzen Aufsichtsräte, die das KTS- Drama mit angerichtet haben und jetzt Bürgermeister werden wollen.

    @ Jürgen: den Recall bitte auf Madagaskar!

  12. arnie sagt:

    Hallo Thilo,

    wenn es beim Fußball in’s Elfmeterschießen geht , dann sollte man nicht die Spielauswertung für die 120 min vorher machen, dann könnte nämlich einer vorbei schießen, der sonst sicher getroffen hätte…, bei der Wahl ist es vor allem und zuallererst der Bürgermeister, der für Kritikpunkte steht…, auch wenn Du inhaltlich Recht haben kannst. Du teilst und spaltest jetzt aber damit die Kräfte gegen den alten Bürgermeister, damit verhinderst Du möglicherweise ungewollt (?) einen neuen Bürgermeister, willst Du das ?

  13. Jürgen sagt:

    @ arnie

    Deine Spalter- bzw. Vereinigungsthese wird durch ständige Wiederholung auch nicht besser. Mach doch einfach mal den Anfang und bringe eine fundierte, belegbare Kritik am Amtsinhaber vor. Dass er weg muss, hast Du nun schon oft genug geschrieben. Aber nicht eine einzige Silbe, warum er weg soll.

  14. Meierchen sagt:

    @Jürgen:
    ?????
    Es fallen Dir keine konkreten Gründe ein, warum der Käser segeln soll?

    Abgeordnetenbelohnung auf Gemeindekosten?
    KTS-Affäre?
    Datenloch?
    Gymnasium zu?
    Abfindung KTS-GF?
    UTG- Zauber?

    Was brauchst Du denn noch mehr?

    Meierchen nix verstehen.

  15. arnie sagt:

    Besser wird die These auch nicht zu machen sein, weil es die einzige ist, die verhindert, das es genau so weiter geht wie bisher!
    Ich fasse das aber gern noch mal zusammen:

    - ich höre fast bei allen die Unzufriedenheit
    - ich sehe im Ergebnis eine so geringe
    Wahlbeteiligung wie kaum sonst irgendwo
    - ein deutlicheren Beleg für schlechte und
    bürgerabgewandte Politik gibt es nicht
    - die Seilschaften des jetzigen Bürgermeisters
    sind weit über die Insel hinaus bekannt
    - Hätte der Bürgermeister die Einstufung als
    Mittelzentrum beantragt, wären 600.000 €
    mehr in der klammen Kasse
    - Das aktuelle Projekt Fußball EM und die
    Vergabepraxis werden erneut Probleme
    erzeugen, wie es schon bei anderen Themen
    der Fall war, wer bezahlt ? Die lieben Bürger..
    - Wo steht der Bürgermeister gegen Rechts,
    wenn die Gemeinde wiederholt schlechte
    publicity wegen Nazis bekommt?
    - Wer nicht gut genug ist als Chef der
    Wohnungsbaugesellsch. , wie kann der der
    beste Bürgermeister sein?
    - wer sich so oft widerspricht und von heute auf
    morgen seine Meinung um 180 Grad ändert,
    wofür steht der ?
    ….und so ginge das ewig weiter zu führen …ich denke es reicht und man verschwendet damit seine Zeit, aber jeder der die anderen immer noch spaltet, der hat es entweder nicht begriffen, oder er steckt mit dem alten Bürgermeister unter einer Decke ??? Und tut das deswegen, gewissermaßen als Liebesdienst oder kleine Wahlkampfhilfe, ODER?
    Jetzt mal im Ernst, von uns sind doch nicht die Besten in den Osten gegangen (bis auf ganz seltene Ausnahmen, die er sicher nicht ist), oder was hätte Sie dazu dann bewegen können ? Wie weltfremd wäre das denn , so etwas zu glauben? Ist es nicht an der Zeit, dass man sich auf seine eigenen Stärken besinnt, anstatt sich weiter was vormachen zu lassen, daran krankt doch die ganze Republik, und im Osten wurde das ganz einfach schmerzfrei mit eingeführt , wo das endet ?
    SCHÄTZEN SIE MAL !!!

  16. Joker sagt:

    Die alles entscheidende Frage ist von Jürgen doch schon mal gestellt. Warum sollte unser Kaiser abgewählt werden.

    Warum öffnet keiner die Büchse der Pandora. Hier scheinen viele mehr zu wissen.

    Darum ab jetzt in unregelmässigen Abständen ein paar Fragen:

    Stimmt es, dass ein Beschluss der Gemeindevertretung vor Abstimmung schon im Kaiserbäderboten veröffentlicht wurde? Ist unser Kaiser Hellseher?

    Stimmt es, dass der Kaiser vom Notkurier hofiert wird, und der Hofreporter sich einen Posten bei einer mehrheitlich gemeindlichen Gesellschaft verspricht bzw. schon beworben hat?

    Stimmt es, dass unsere Promenade, unser ganzer Ort immer schmuddliger und das Budenwachstum zunimmt? Anzeigen beim Landkreis unter den Tisch gekehrt werden?

    Stimmt es, dass Frau Dr. Lehmann Dank ausgesprochener Kompetenz und Fachwissen die KTS führt? Oder doch eher zwei bekannte Hoteliers der Kaiserbäder zum eigenen Nutzen?

    Stimmt es, dass Hoteliers, welche noch Baupläne in der Tasche haben, den Wahlkampf des Kaisers finanzieren?

    Mehr Fragen bald……….

  17. Jockel sagt:

    Die besten Argumente hat uns der Amtsinhaber doch mitgeteilt. Er ist Amtsmüde und möchte gerne mehr Zeit zum Segeln haben. So war es in der Regionalpresse zu lesen und so hat er es auch den Gemeindevertretern nach der letzten Sitzung 2011 kurz vor Weihnachten gesagt. Es ist schon erstaunlich wo die Wunderheiler auf einmal hergekommen sind. Wer zu einer Kandidatur für das Bürgermeisteramt überredet werden muss, sollte es besser sein lassen.

  18. Thilo Naumann sagt:

    Sehr geehrter arnie,
    zunächst bite ich darum, das vertraute “du” in der Anrede zu unterlassen.

    Dann bitte ich darum, mir keinerlei Nähe zum jetzigen Bürgermeister zu unterstellen. Obwohl ich es ablehne, mich hier einem Gedanken-TÜV zu unterziehen, wollen sie mir bitte glauben, dass ich diesen Bürgermeister und das System, das er verkörpert, lieber heute als morgen abgewählt sehen möchte.

    Abschließend bitte ich darum, künftig alle Ost-/West-Vorurteile zu vermneiden. Ihre kumpelhafte Verallgemeinerung “Jetzt mal im Ernst, von uns sind doch nicht die Besten in den Osten gegangen.” ist nicht nur sachlich unhaltbar, sie ist über 20 Jahre nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik auch nicht mehr zeitgemäß. Hier sollten sie ihre Vorurteile begraben und langsam umdenken. Das ewig Gestrige ist nicht der Weg für die Zukunft.

    @Joachim Saupe
    Ich gehe davon aus, dass Herr Kottwittenborg von Anfang an kandidieren wollte und durch die späte Bekanntgabe einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen dem Theater im letzten Frühjahr und dem Wahlkampf bringen wollte.
    Damals hat nun wirklich jeder sehen können, wie kompetent und zuverlässig (“Davon habe ich gar nichts gewußt!”) dieser Bürgermeister sein Amt geführt hat, und es war sicher opportun, darüber möglichst lange Gras wachsen zu lassen, bevor man sich dem Wähler stellt.

  19. arnie sagt:

    Sehr geehrter Herr (Prof.?) Naumann,

    selbstverständlich verzichte ich gern auf die in solchen Medien übliche vertrautere Form der Anrede und spreche Sie künftig gern auch mit sämtlichen Ihrer Titel an, wenn Sie mir diese freundlicherweise mitteilen. Das ist die kleinste Mühe.

    Mehr Mühe macht es schon, Ihren anderen Gedanken Sinn und Gehalt abzu”gewinnen”.
    Offensichtlich hat es Ihnen selbst auch an der Ausdauer gefehlt, richtig zu lesen.
    Beispiel? Ich habe ausdrücklich erwähnt, dass es bei Ost – West Transfer von Personen auch positive Beispiele (Ausnahmen) gibt. Allerdings scheint sich da momentan auch eher der Eindruck zu vertiefen, dass die ehemalige DDR in Rahmen Ihres “Beitritts” mehr leistet. Einer Frau Merkel traut man solche Possen jedenfalls grade nicht zu, wie Sie die Herren Guttenberg, Wulff & co (die Reihe ist endlos weiter zu führen…) locker und leicht präsentieren.
    Ansonsten wüsste ich gern, wie Sie das Wort Vorurteile definieren, Ihnen scheint die zementierte Ungleichbehandlung (Einkommen, Renten, Anerennung von Berufsabschlüssen etc.pp.) von Bürgern OST gegenüber Bürgern WEST im Verborgenen geblieben zu sein, das sind jedoch keine Vorurteile, sondern politische Tatsachen. Genau so, wie Ost – Politiker vom Geheimdienst überwacht werden, während ein Jahrzehnt lang unbehelligt mordende gesamtdeutsche Nazis (weil die sind ja über 33 nie hinaus gekommen…) von Steuergeldern mitfinanziert werden, die alle Deutschen erwirtschaften. Sie glauben ja scheinbar immer noch an die blühenden Landschaften, aber ok, der nächste Frühling kommt bestimmt…Ihre Phrasen (und das ist im Wortsinne ausdrücklich korrekt!) wie die vom ewig gestrigen…können einem den Weg zur Apotheke sparen.
    Das Sie die “Spielregeln” des alten Bürgermeisters für opportun halten klingt nur intellektuell, in Wahrheit ist es der lebendige Beweis für die Verkommenheit dieser Gesellschaft, in der Sie offensichtlich bestens und voller Verständnis um die Runden kommen. Ein Vorurteil ist nur solange ein Vorurteil, wie es durch die Praxis belegt ist , lesen Sie nochmal ganz in Ruhe nach, vielleicht können wir uns dann dazu nochmal verständigen.
    Sie als einen Fan (oder zumindest aufgrund Ihres letzten Absatzes als Bürgermeisterversteher mit “Nähe zum jetzigen…”) zu erkennen, daran können nur Sie selbst etwas ändern, warum ?
    Weil dafür, wie Botschaften bei anderen Menschen ankommen, dafür ist zuallererst der Versender zuständig!!! Auch darin sind sich Kommunikationswissenschaftler aus OST und WEST mittlerweile längst einig! Und übrigens: Nur vom schön reden ist noch kein System abzuschaffen gewesen, da können alle Westdeutschen noch viel von den Ostdeutschen lernen. Stimmts ? Na dann: Auf die Plätze, fertig …, LOS !!!

  20. Thilo Naumann sagt:

    Nur der Ordnung halber. Ich führe keinen Titel. Dennoch mag ich nicht von jedem geduzt werden.

    Auf das Ost-/West- Ungerechtigkeitsgejammer möchte ich mich nicht einlassen. Jeder bekommt, was er verdient (hat).

  21. FELIX sagt:

    @thilo naumann:
    dann trift wohl das, was auf die kleine welt in deutschland zutrifft, auch auf die große welt zu, wenn es um schreiende ungerechtigkeiten geht? kindersterben? kinderarmut?, kindersoldaten?, hunger? , not? , krankheit? …usw.usw.

    “…jeder kriegt was er verdient hat” ?

    herr naumann. das ist schlimmster und ekligster zynismus. Schämen Sie sich nicht ?

  22. arnie sagt:

    Sehr geehrter Herr Naumann,

    Ihr Schlusssatz bestätigt leider auf eindeutige Art und Weise das, was Sie zuvor so gern in’s Reich der Vorurteile geschickt hätten.

    Ich finde es unanständig und es ist ein Ausdruck von Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber der Themen und Probleme, die es für viele Menschen gibt, die im gleichen Land leben wie Sie.

    Der guten Ordnung halber, ich habe einen Titel, führe ihn aber nicht! Ich vermute Sie haben keinen und nur deswegen führen Sie auch keinen ? Richtig ? Na dann, sehen wir ja auch da ein Stück’chen klarer! Nur für Sie zum Verständnis : Wer wie Sie sagt , er führt keinen Titel, der impliziert , er könnte einen haben…, den er aber nicht führt ….Schaumschlägerei ?
    Sorry, aber da bleibt mir nur, Ihnen gute Besserung zu wünschen, Alles Gute !

  23. Thilo Naumann sagt:

    @Felix:
    Quatsch. Das bezog sich augenscheinlich auf die Ost-/West-Jammerei und bedeutet nichts anderes als das gute alte Sprichwort : “Jeder ist seines Glückes Schmied”.
    Insofern handelt es sich nicht um Zynismus, sondern um böswillige Unterstellung.
    Kindersoldaten? Lassen sie mal die Kirche im Dorf!

    @arnie
    Nach 20 Jahren Ost-/West Gejammer stehe ich diesem Geschwätz tatsächlich gleichgültig gegenüber, bekomme ich es doch regelmäßig von beiden Seiten zu hören.
    Das “Schau, dös hoam wir denen oalles mit unserem Soli bezoahlt!” höre ich auf jeder Messe. Die Weinerei, dass man ja für gleiche Arbeit weniger verdiene, lese ich in der Superillu oder sonstwo.
    Dass alle Westimporte B-Ware waren, stimmt genauso wenig, wie die Behauptung, dass nur der Bodensatz hier geblieben ist.
    Und solchen Dummheiten begegne ich mit Gleichgültigkeit. Wer diese Phrasen drischt, verdient nichts anderes.

    Es wäre für alle besser, wenn weniger gejammert würde und mehr gehandelt.

    Ihre Theorie zu Titeln ist herrlich verschroben! Sehr amüsant!

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