Beiträge nach Kategorie: Kurioses ↓

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Der Kostendruck bei den hiesigen Zeitungsverlagen fördert bei den Verantwortlichen offenbar eine ungeahnte Kreativität zu Tage. Um die Kosten für die Druckerschwärze zu senken, verzichtet der Nordkurier seit Anfang dieser Woche zunehmend auf einzelne Buchstaben in den fettgedruckten Überschriften. Am Montag wurde aus dem Kellnerwettlauf vom Wochenende folgendes:

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Wer das für einen simplen Tippfehler hielt, lag falsch. Heute ging es konsequent weiter:

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Dr Usdmspttr wrd bebchten, ob dr Ausschss im Nrdkrier wtr znmmt.

Fundsache

Völlig neue Wege geht der Usedomer Kunstverein, wenn man der Ostsee-Zeitung vom 18. Juli Glauben schenken darf.

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Da werden sich die interessierten Zuschauer von aussen die Nasen an den Scheiben des Kunstpavillons platt drücken, wenn die Hammel über die am Boden liegende Kunst getrieben werden. Großes Happening!

Vermutlich hat der Redakteur das ernst gemeint. Ein versehentlicher Tippfehler scheidet eigentlich aus, liegen doch das “R” und das “L” auf der Tastatur sehr weit auseinander.

Forelle mal ganz anders

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Forelle blau kannte ich ja, aber Forelle saftig süß aromatisch? Des Rätsels Lösung: Hier handelt es sich um Pyrus communis var. sativa, eine Birnensorte. Heute in der Obstabteilung eines hiesigen Filialisten gesehen.

Neues Heringsdorf entdeckt

Manchmal bringt die Gugelsuche denkwürdiges zu Tage. So auch die Erkenntnis, dass es nicht nur in Holstein ein Heringsdorf gibt, sondern auch im tiefen Süden. In Villingen-Schwenningen gibt es ein Wohnquartier, das von den Bewohnern Heringsdorf genannt wird, sich selbst bezeichnen sie als Heringsdörfler. Genaueres kann man hier nachlesen.

Fundsache

Es geht doch nichts über etwas Ortskenntnis, zumal bei Journalisten. Wenn man die nicht hat, kann es peinlich werden. Sehr peinlich. So wie auf der Titelseite des Nordkurier vom 2. Juli.

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Das Wahrzeichen der Insel Usedom steht immer noch da, wo es hingehört, nämlich in Ahlbeck. Und über die 60 Kilometer Strand liesse sich auch noch trefflich diskutieren. Das war, mit Verlaub gesagt, eine taube Nuss, lieber Herr Nuß.

Meeresrauschen einmal anders

Sie kennen doch auch diese Geschichte, nach der man das Meer rauschen hört, wenn man sich eine Muschel Schnecke ans Ohr hält? Diese Muschel Schnecke sollten Sie sich nicht ans Ohr halten, um es rauschen zu hören. Es sei denn, Sie möchten ein feuchtes Ohr bekommen, wenn die automatische Spülung loslegt.

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Ohne Frage dürfte es sich um das mit Abstand originellste Urinal auf Usedom handeln. Unbestätigten Meldungen zufolge soll seit der Installation der Getränkekonsum bei den männlichen Gästen im Heringsdorfer MARITIM Hotel Kaiserhof enorm gestiegen sein.

Die graue Eminenz

Im Heringsdorfer Zentrum rund um die Friedensstrasse erklingt oft melodisches Gepfeife, so etwa in der Art wie es gelegentlich von zu hohem Testosteronspiegel getriebene Herren hervorbringen, um ihrer Anerkennung gegenüber attraktiven Vertreterinnen des weiblichen Geschlechtes Ausdruck zu verleihen. Die derart angepfiffenen suchen dann oft voller gespielter Empörung den Urheber dieses Balzlautes, ohne fündig zu werden. Besonders nett ist die völlige Irritation bei den Betroffenen, wenn es sich bei dem Empfänger des Anpfiffes um ein männliches Wesen handelt (ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen). Es pfeift, aber kein Pfeifer in Sicht.

Des Rätsels Lösung ist ein in der Seestraße beheimateter Graupapagei, der täglich Freigang oder besser Freiflug erhält und manchmal auch einfach nur ausreisst. Clever, wie das Tier ist, kehrt er aber immer wieder in die sichere Umgebung zurück. Genau dieser Papagei macht es sich zum Spass, von Gebäudesimsen herunter Passanten anzupfeifen.

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Heute morgen hatte er sich auf der Eingangstür der Stadtbäckerei niedergelassen und beäugte das Kommen und Gehen, leider ohne Anpfiffe zu verteilen.

Bei Ihnen piept es wohl?

Diese Frage dürfte den Trägern dieser Sandalen mit integriertem Metalldetektor am Strand wohl öfter entgegen schallen. Auf jeden Fall immer dann, wenn der schatzsuchende Urlauber über eine metallische Hinterlassenschaft läuft und das Gerät Alarm gibt. Nach Herstellerangaben sollen Gegenstände bis zu einer Tiefe von 60 Zentimetern gefunden werden.

sandalen.jpgFoto: Hammacher Schlemmer

Wundern sie sich also nicht, wenn sie in diesem Sommer Menschen mit diesem Schuhwerk und einer geschulterten Schaufel treffen, die den Strand in komplizierten geometrischen Mustern abschreiten. Zu kaufen gibt es diese Dinger bei Hammacher Schlemmer für bescheidene 59.95 $.

Via neuerdings.com.

Doppelt hält besser

Bei der FAZ bringt der geschätzte Usedomkenner Frank Pergande noch einmal einen Abgesang zu den kürzlich aufgestellten zweisprachigen Hinweisschildern am grenznahen FKK-Strand. Es wäre eigentlich keine Meldung mehr wert, aber kurioserweise wurde der Beitrag zweimal online gestellt.

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Gesellschaft und Hintergründe als Rubrik verstehe ich ja, aber Politik und Streifzüge?

Ironischerweise hatte Gugel direkt neben den Nackten diese Anzeige platziert:

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Ein Schelm, wer arges dabei denkt.

Große Klappe

Und auch noch total blau. Typisch.

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