Spruch der Woche

Dasjenige, wodurch die Menschen am meisten zu Fehlern veranlaßt werden, ist, daß sie sich meistens mit vagen Vorstellungen begnügen und sich nicht die Mühe geben, sich klare Ideen über die Dinge zu machen.

Friedrich II.

In dieser Woche unvermeidlich einen Spruch von Friedrich II. zu nehmen. Ausserdem passt er recht gut zum Wahlkampf in Heringsdorf. ;-) Und gilt für das Wahlvolk genauso wie für die Kandidaten.

Kandidat will Heringsdorf in die Oberliga führen

Der Notkurier stellt in dieser Woche die Bewerber um den Heringsdorfer Kaiserstuhl Bürgermeisterstuhl vor. Helmut Friedrich hat da heute mächtig ausgeholt:

… den Standort Kaiserbäder als Markenzeichen der Region stärken und “für die Einwohner verträglich” in die touristische Oberliga führen.

Nun ja. Die Oberliga ist im Fussball in Deutschland die fünfthöchste Spielklasse, im Handball ist es die vierthöchste. Soll das ein Auf- oder ein Abstieg werden? ;-)

Live-Blog vom Bürgermeister-TÜV

Für alle, die am 2. Februar um 19.00 Uhr nicht im Hotel Stadt Berlin beim “Bürgermeister-TÜV” des Notkurier dabei sein können, werde ich hier an dem Abend wieder live bloggen.

Wo steht dieses Haus?

Zur Abwechslung mal wieder ein kleines Bilderrätsel. Wo steht dieses Haus und wie heisst es heute? Antworten bitte in die Kommentare. Unter den richtigen Antworten werde ich einen kleinen Preis verlosen.

Westöstliche Wahrnehmungsstörung

Über das Gezwitschere von Beate Usedom auf einen schon etwas älteren Artikel von Moritz von Uslar bei Zeit online aufmerksam geworden, der unsere ehemalige Greisstadt auf das übelste niedermacht: Freitagnacht in Anklam

In Anklam, dieser – so konnte man vielleicht sagen – kaputtesten, fertigsten, unseligsten Stadt Deutschlands.

Alexander Fromm und Ben Kaden haben das in ihrem Blog-Projekt “Negativpresse Ost – Die ostdeutsche Provinz in der gesamtdeutschen Medienlandschaft” thematisiert und sich kritisch und wie ich finde sehr lesenswert in ihrem Beitrag ZEIT-Druck oder: Reclaim Anklam! mit dem Text auseinandergesetzt.

Zum Artikel in der Zeit unbedingt die Kommentare mitlesen.

Usedom bei Nacht


Foto: Mario Thiel

Heute zufällig auf die Webseite von Mario Thiel gestossen. Die Seite ist noch im Aufbau, das dazugehörige Blog ist aber schon mit faszinierenden Nachtaufnahmen von der Insel gefüllt. Hingehen und durch die Seiten klicken, es lohnt sich.

Vom Hotelier zum Schlossherrn

Das Esplanade in Heringsdorf ist ohne Zweifel in Sachen Bäderarchitektur ein Prunkstück. Aber um es als Schloss zu bezeichnen, braucht man eine gehörige Portion Fantasie oder ist das einfach nur Chuzpe?

übernachten Sie zu zweit in einem Schloss aus dem Jahr 1896

In der weiteren Beschreibung ist auch noch einmal vom Schlosshotel die Rede. Da darf man auf die Reaktion der Gäste gespannt sein, wenn sie die Schlosshalle betreten.

Nachtrag 20.01.: Wegen des zweiten Kommentars von Usedomer auf der Webseite des Esplanade nachgesehen, dort heisst es:

Das Esplanade wurde als „Schloss Dorothea“ im Jahre 1896 von einem Hohenzollernprinzen erbaut, als Geschenk an seine Geliebte Bertha Dorothea Mulach.

In der “Chronik von Seebad Heringsdorf” des Pastors Hartwig aus dem Jahr 1932 heisst es dagegen:

… finden zur Rechten das Hotel Esplanade, vordem Schloß Bruck, früher Haus Dorothea, von der Familie Reimer erbaut.

So aus dem Stand heraus hätte ich jetzt erst einmal mehr Vertrauen in die Chronik.

10 Fragen – 10 Antworten

Am 11. Januar hatte ich den sechs Kandidaten für den Kaiserstuhl Bürgermeisterstuhl in Heringsdorf jeweils 10 Fragen zugeschickt verbunden mit der Bitte diese bis zum 18. Januar zu beantworten. Alle sechs haben sich die Mühe gemacht, die Fragen zu beantworten.

Ich habe lange überlegt, ob ich zu den Antworten Kommentare zulasse. Die Kommentare sind offen, aber ich darf alle Kommentatoren darum bitten, sich auf eine sachliche Art und Weise mit den Antworten der Kandidaten auseinanderzusetzen. Ich werde mir auch nicht die Mühe machen, Kommentare zu editieren. Beiträge, die sich nicht daran halten, werden komplett gelöscht. Also bitte erst nachdenken und dann kommentieren.

Die Fragen und Antworten der Kandidaten sind in der Reihenfolge angeordnet, wie sie bei mir eingegangen sind. (weiterlesen…)

Usedomer Zeitzeugen II

Die beiden Bilder hat mir Rudolf Tischer aus Weißenfels zur Verfügung gestellt. Das obere zeigt die Reste des kurz zuvor am 27.6.1958 niedergebrannten Landteils der Kaiser-Wilhelm-Brücke in Heringsdorf. Beim unteren Bild kann der Text auf der Rückseite nicht stimmen: Heringsdorf 1958 von Ahlbeck aus, es sei denn es wurde seitenverkehrt belichtet. (weiterlesen…)