Wahltag

Politisches

So, eben mein Kreuz gemacht. Im Stimmbezirk 6 um 13:55 Uhr waren 421 von 1182 Stimmberechtigten wählen (35,62 %). 2005 hatten dort bis 18:00 Uhr 699 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben.

14:15 Uhr: Bekomme eben Nachricht, dass in der Grundschule in Bansin die Wahlbeteiligung aktuell bei 33 % liegt.

Insgesamt soll die Wahlbeteiligung um die Mittagszeit bei knapp 30 % gelegen haben.

Es gibt 641 Briefwähler, soll der Zahl von 2005 entsprechen. Für die gibt es einen eigenen Wahlvorstand im Rathaus, die Wahlbriefe werden nicht wie 2005 an die einzelnen Wahllokale verteilt. Direkter Vergleich der Stimmabgabe in den einzelnen Wahllokalen ist so nicht möglich.

16:27 Uhr: Wahlbeteiligung in Neuhof 50 %.
17:34 Uhr: Neuhof 51,77 %, dazu noch über 160 Wahlscheine für Briefwahl, das sind deutlich über 60 %.

Hier erst einmal die Ergebnisse des 1. Wahlgangs von 2005

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Stimmbezirke 1 bis 3 sind in Ahlbeck, 4 bis 6 in Heringsdorf, 7 bis 9 in Bansin, ganz hinten die Briefwähler.

Und hier sollte es sich dann nach und nach mit den Zahlen von 2012 füllen.

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18:21 Uhr: Die ersten Ergebnisse laufen ein, Beteiligung in den Wahllokalen bis jetzt alle unter 50 %.

Klaus Kottwittenborg mit 948 Stimmen knapp vor Lars Petersen mit 909 Stimmen. Thomas Heilmann abgeschlagen auf Platz 3 mit 777 Stimmen.

8.012 Wahlberechtigte, 4.030 gültige Stimmen, 40 ungültige. 50,67 % Wahlbeteiligung. 11,83 % der Wahlberechtigten und 23,52 % derer die wählen waren stimmen für den Amtsinhaber.

19:21 Uhr: Immer noch der 1. 🙂 Nichts bei der OZ, nichts beim Notkurier und nichts auf der Webseite der Gemeinde.

23:55 Uhr: Rekordtag, 4.715 Seitenaufrufe heute.

Nachtrag 12. März, 09:48 Uhr: Auf der Webseite der Gemeinde gibt es immer noch keine Wahlergebnisse.

164 Kommentare

  1. Heinz-Egon Achterkerke sagt

    Oh, dann wäre unsere Aktion ja nicht sehr erfolgreich gewesen. …. Schade.
    Die von mir in Auftrag gegebene Prognose hatte eine Wahlbeteiligung von 31,5% ergeben. hm…
    Andererseits kenne ich nun wirklich ganz viele, die mir versichert haben, dass sie nun zum 1.Mal zur Wahl gehen würden. Nun denn, Prognosen haben eine Genauigkeit von + – 10%, also von 28% – 34%. Ich hätte mehr erwartet. Die Demokratie wäre der Verlierer.

  2. Jürgen sagt

    Abwarten. In den Wahllokalen wird es erfahrungsgemäß ab 15.00 Uhr richtig voll. Da sollte bei dem schönen Wetter schon noch einiges gehen. Ich denke, es werden deutlich über 40 %.

  3. arnie sagt

    Ich will ja nicht unken ….

    …aber auch wenn jeder gern mal recht hat, in diesem Fall würde ich gern darauf verzichten !

    Tja , Herr Achterkerke…es reicht eben doch nicht schlichtweg die Losung nach mehr Wählern, sondern wohl eher die notwendigen Informationen, damit die Leute wissen, warum Sie wieder wählen gehen sollen !

    Ich setze da in Zukunft auf die bessere Mitwirkung der Medien, auf erfolgreiche Piraten, einen hoffentlich neuen Bürgermeister und auf ein Pflichtenheft der Bürger für den neuen Amtsinhaber.
    Das was in Jahren zerstört wurde, lässt sich nicht mit Hauruck in wenigen Wochen vor der Wahl wieder in Ordnung bringen. Leider , aber…

    WAHR !

  4. Jürgen sagt

    „Zukunft auf die bessere Mitwirkung der Medien“

    Lol. Der war wirklich gut.

  5. arnie sagt

    @Jürgen
    war das jetzt Sarkasmus ?

    …oder in echt ?

    Weil sebst wenn zum Schluß 49 % wählen gehen, wäre das ja immer noch die Minderheit , oder irre ich mich da?

    und selbst wenn es ein kleiner Silberstreif wäre, ist dies bei Licht betrachtet noch lange kein nachhaltiger Erfolg und sollte daher nicht für Jubel reichen !

    ?

  6. Heinz-Egon Achterkerke sagt

    @arnie
    …es reicht eben doch nicht schlichtweg die Losung nach mehr Wählern, sondern wohl eher die notwendigen Informationen, damit die Leute wissen, warum Sie wieder wählen gehen sollen !

    1.- Unsere Losung lautete: „Demokratie braucht mehr Wähler als Nichtwähler“
    Und das haben die Akteure und Unterstützer mit notwendigen Informationen über die Notwendigkeit von Wählen unterlegt und unterstrichen, ohne dass ein einziger davon ein Vorteil sah oder gar eine Partei nach vorne bringen wollte.
    Ich könnte ja auch sagen: „Nur einen Film drehen, bringt es auch nicht“
    Das wäre genauso kurz gesprungen als Ihre Belehrung.
    Im Übrigen, 49% Wahlbeteiligung ist relativ viel gegenüber 30% Vorhersage, aber relativ wenig für die Demokratie. Aber vielleicht haben wir den ein oder anderen aufgeweckt.
    Schau´n mer mal.

  7. usedomer sagt

    „Weil sebst wenn zum Schluß 49 % wählen gehen, wäre das ja immer noch die Minderheit , oder irre ich mich da?“
    @arnie:
    Ups
    🙂

  8. arnie sagt

    Rom ist auch nicht an 3 Tagen gebaut worden…

    Grundsätzlich der richtige Trend !
    Ich bleib aber dabei:
    Die Medien müssen noch geweckt werden!

    🙂

    Ab morgen erwarte ich (außer von Herrn Friedrich natürlich…) dass alle anderen Kandidaten Ihr Versprechen wahr machen und den Wechsel herbei führen !

    Wer das nicht tut , ist ein…. ?

  9. arnie sagt

    @ usedomer

    ..du kleiner Scherzkeks !

    🙂

    Ich wiederhole mich gern, Zahlen allein sagen gar nichts, oder hast du schon vergessen, dass die
    5 – Jahrespläne früher auch schon immer vorzeitig erfüllt waren…

    🙂

    Na also …, zähl weiter Erbsen.

  10. Ahlbecker sagt

    @Jürgen,

    Glückwunsch zum 1. 😉

    Ab wann stehen die Zahlen endgültig fest?

    Grüße…

  11. @Achterkerke

    Nur kurze Antwort (bin unterwegs):

    Wir haben künftig mehr vor als Filme drehen. Haben ja keine Filmfirma gegründet.

  12. Sputnik sagt

    Ohh Mann, da wird einem schlecht. Geahnt habe ich, dass Kotwittenburg ein ordentliches Plus als Amtsinhaber hat, aber eigentlich hört man immer wieder wie sehr sich ein neuer Bürgermeister gewünscht wird, dass die Hoffnung für eine ordentliche Klatsche da war.
    Naja, nun sollten sich die Kanditaten, die den Wechsel wirklich wollten auch mal beweisen und ihre Wählerschaft dazu bewegen den Wechsel durch die Stimmenabgabe bei dem realistischsten Gegenkanditat zu Kotzwittenburg herbeizuführen.

    P.S.: Danke für diese Seite, und deren schnelle Informationsverbreitung.

  13. Anonym sagt

    Schade, das ein „nichtmehrgewollter“ Bürgermeister nach diesen Zahlen wieder gewinnt.
    Da stehen ein die Haare zu berge, wenn man nur ein Beispiel nennt -> Standort Grundschule Heringsdorf<-

    Danke für nichts…

  14. Meierchen sagt

    Yeeeeehaaaa!
    Der Käse schmilzt! Ist jetzt Raclette?

    Herr Petersen, alle Achtung und RESPEKT!!

  15. Jürgen sagt

    @ Ahlbecker

    An den Zahlen sollte sich nichts mehr ändern, das endgültige Wahlergebnis stellt der Wahlausschuss am Montag Abend fest, wenn ich mich nicht täusche.

  16. arnie sagt

    @anonym
    @sputnik

    und die anderen enttäuschten:

    das ist nicht mehr als ein so genannter Pyrrhussieg für den Herren, der abgewählt gehört:

    Jetzt haben die anderen Kandidaten einfach nur Ernst zu machen und dann ist in 2 Wochen für Herrn Kottwitzenborg der Drops gelutscht !!!

    Mitmachen !

  17. Jule sagt

    Herr Achterkerke, das mit der Wahlbeteiligung ist sehr schade. Die Leute konnten nicht aufgerüttelt werden. Vielleicht wären ohne Ihre Initiative noch viel weniger gekommen. Nichts tun ist immer einfacher! Aber, was die strikte Neutralität aller Mitstreiter betraf…

  18. kathy sagt

    dann hoffen wir mal das die WahlBeteiligung in zwei Wochen ansteigt . Das Ergebnis darf sich nicht wiederholen.

  19. Torsten Reyher sagt

    Heißt Demokratie bei Euch nicht mehr, dass die Wähler bestimmen?
    Super Aktion, dass wir mehr Bürger zur Wahl bewegen. Und nun?
    Jetzt gibt es ein Ergebnis und der „nichtmehrgewollte“ Bürgermeister hat die meisten Stimmen.
    Dann wird Euren hier registrierten Usern schlecht.
    Toll!

  20. Tom sagt

    @Torsten Reyher

    …ist wie mit Stuttgart 21. Es reicht nicht zu wissen wie man Demokratie schreibt, man muss sie auch akzeptieren können!?

  21. arnie sagt

    Herr Reyher,

    Sie könnten scheinbar auch gut in die Politik gehen.
    So wie Sie „Wahlsiege“ interpretieren…

    Nur mal kurz Luft holen und nochmal überlegen:

    Die absolute Mehrheit der Wähler hat den alten Bürgermeister NICHT gewählt !

    Herr Kottwitzenborg darf noch 2 Wochen Abschied nehmen, es sei denn die Bürger können nicht in einfachen Zehnerreihen rechnen!

    Das ist zum Glück nicht zu erwarten.
    Also Vorhang auf zum letzten Akt:
    Alle, die jemand anderen wollten als den alten Bürgermeister, wählen jetzt einen NEUEN !

    Alles klar ?

  22. Jule sagt

    Ja, ist schon richtig. Trotzdem überrascht mich das Ergebnis. Es wurde soviel debattiert. Aber weniger über Kotti, selbst bei der Plakataktion hat man sich nicht lange aufgehalten. Man hatte bald das Gefühl, dass er gar nicht mehr interessiert. Völlig unterschätzt, die Lage!

  23. arnie sagt

    Jule…

    Ich versuche mir ja auch immer, meine kindliche Naivität noch etwas zu bewahren, aber irgendwann muss sogar ich einsehen, dass wir leider irgendwann erwachsen werden müssen !

    Soll heissen:
    Seilschaften erzeugen immer auch Zusammenhalt , wenn auch fragwürdiger Natur, damit ist es wie mit all den Freunden von Herrn Wulff…

    Es ist das Ziel von Herrn Petersen gewesen, genau auch diese Dinge abzuschaffen !

    Also an die Arbeit , niemand konnte ernsthaft erwarten, das alle, die von Herrn Kottwitzenborg profitiert haben, jetzt kampflos die Waffen strecken !

    Wie auch immer, jetzt heisst es :

    AUFRÄUMEN !

  24. Jürgen sagt

    @ Torsten Reyher

    Hier ist niemand registriert.

    Und der Wähler hat heute nichts entschieden. Dazu hätte einer der Kandidaten eine absolute Mehrheit bekommen müssen. Als Gewinner kann sich heute nur einer fühlen und das ist Lars Petersen.

    Herr Kottwittenborg hat gegenüber dem 1. Wahlgang vor 7 Jahren über ein Drittel an Stimmen verloren und über die Hälfte der Stimmen im Vergleich zum 2. Wahlgang. Das hat er so sicher nicht erwartet.

    Eines ist sicher: Es wird nicht langweilig in den nächsten beiden Wochen.

  25. Ahlbecker sagt

    Ich behaupte mal, die meisten „nicht informierten Wähler“ machen ihr Kreuz hinter dem bekanntesten Namen (einfach so, weil eben einfach). Fragt einfach mal die älteren Wähler in Eurer Familie oder in Euren Verwandtenkreis!

    Jetzt gilt es eben noch mal zwei Wochen Leute, Freunde und Bekannte aufzuklären, dass es eben nicht nur um bekannte Namen, sondern um Personen und Ziele für unsere Gemeinde geht.

    Auf geht´s…

  26. meldemichmal sagt

    @Jürgen
    Tolle Leistung, denn nur auf dem usedomspotter wird man wirklich zeitnah aktuell informiert. Danke und weiter so !!!

    Glückwunsch den beiden BM-Kandidaten Petersen und Kottwittenborg, die nun in den kommenden zwei Wochen weiter um die Gunst der Wählerinnen und Wähler ringen können.

  27. meldemichmal sagt

    meldemichmal: Mein Fazit zu den Ergebnissen der BM-Wahl am 11. März 2012

    Während Kottwittenborg und Petersen weiter Chancen auf den Stuhl des Kaiserbäder-Oberhauptes für die kommenden sieben Jahre haben, gab es bei den drei etablierten Abgeordneten und nun ehemaligen BM-Kandidaten Heilmann, Friedrich, Lettner bei der Verkündung des Wahlergebnisses auf dem Rathausflur regelrechte Gesichtsentgleisungen. Und das, obwohl in den vergangenen 14 Tagen immer deutlicher sichtbar wurde, dass die Einwohnerinnen und Einwohner nach Veränderungen „rufen“. Mit diesem Ergebnis zeigten sie vor allem den Abgeordneten eine „rote“ Karte für eine Kommunalpolitik, die vom überwiegenden Teil der Bevölkerung weder als glaubwürdig, bürgernah, unabhängig noch zukunftsorientiert bewertet wird. Bleibt zu hoffen, dass alle Abgeordneten in sich gehen und gemeinsam nach Lösungen streben, die künftig besser dem Gemeinwohl dienen. Aber es gibt den Wunsch, dass das Parlament in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren – bis zur nächsten Gemeindevertreterwahl – öfter mit positiven Schlagzeilen punkten kann. Ein Versuch wäre es, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in der größten deutschen Ostseebad Gemeinde, auf alle Fälle wert.

  28. meldemichmal sagt

    @achterkerke
    Sehr geehrter Herr Achterkerke, der Respekt vor Ihrem Engagement ist für mich ohne wenn und aber.
    Die Aktion der Achterkerke-Stiftung gegen Wahlmüdigkeit, so gut sie auch gemeint und gewollt war, haben die meisten Einwohnerinnen und Einwohner als Aktionismus – als eine unorganisierte politische und soziale Aktion gesehen, die zwar eine Veränderung bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse bezwecken sollte, deren Ziele aber weder genau definiert noch zu Ende gedacht und deren Konsequenzen nicht wirklich bedacht waren.
    Beispiel: Parteien spielen bei den Menschen in den Kaiserbädern nicht wirklich eine tragende Rolle. Jedoch wissen die Leute, dass Sie der CDU sehr nahe stehen. Und wenn man die Meinung der Leute kennt, weis, wie sie denken oder auch „ticken“, nur dann kann man sie auch in der Breite erreichen.
    Die Kommentare von der Straße fasse ich mal so zusammen: Mehr Wahlbeteiligung wäre ja gut, aber die Akteure wollen eigentlich nur ihren Kandidaten hofieren. Was letztendlich in der Trikotwerbung zum Ausdruck gekommen ist.

  29. meldemichmal sagt

    @Lars Petersen & Klaus Kottwittenborg

    Vielleicht demonstrieren die beiden BM-Kandidaten Petersen und Kottwittenborg bis zur Stichwahl am 25. März, eine tolle Streitkultur, die die Wählerinnen und Wähler von einem weiteren Wahlurnengang überzeugt.

    Tipp: Streitkultur zu besitzen bedeutet mit Worten und Medien den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf. Streitkultur schließt ferner die Überzeugung ein, dass der Streit grundsätzlich Positives oder Bedeutendes hervorbringen kann, da er alte Normen und Fakten in Frage stellt und nach der Möglichkeit von Alternativen Ausschau hält, unabhängig davon wie nützlich oder angemessen das Bewährte auch ist.

  30. Pingback: Bürgermeisterwahl Heringsdorf – Stichwahl Kottwittenborg / Petersen » Piratenpartei Insel Usedom

  31. arnie sagt

    Ja , dann gehören aber auch mal Themen konkret auf den Tisch , auch die mit „Zeitzünder“ !

    Herr Kottwitzenborg, wie war das nochmal mit dem public viewing Fußball EM ?

    Also keine Allgemeinplätze mehr , Herr Kottwitzenborg wo waren Sie zu den letzten
    3 Interviewterminen in Sachen :
    Ist Usedom eine braune Insel ?
    Haben Sie hier Schaden verursacht oder Schaden abgewendet ?

    Nur so wird da ein Schuh draus , sonst wird es wieder nur bla, bla

    Und dann wird auch klar , warum die absolute Mehrheit Herrn Kottwitzenborg nicht mehr haben wollte, selbst die Zähler seiner Wähler ist im Vergleich zu 2005 deutlich rückläufig !

    Ich habe schon vor Wochen die Allianz zur Erneuerung angemahnt !
    Jeder der anderen Kandidaten wollte jedoch erst mal sein Süpp’chen kochen, ist ok , hat aber letzten Endes auch nichts anderes bewirkt, als dass Herr Kottwitzenborg nochmal in eine Stichwahl kommt !

    Musste das sein ?

    ABWÄHLEN – NEUANFANG !

  32. Ahlbecker sagt

    Wenn ich mich recht entsinne, hatte der „Amtsinhaber“ hier noch nie Stellung bezogen.

  33. Jürgen sagt

    Korrekt. Ausser bei 10 Fragen – 10 Antworten.

  34. Ahlbecker sagt

    @ Jürgen

    Danke wollte gerade auf die Suche gehen…

    Den Beitrag von meldemichmal zu Herr Achterkerke kann ich leider nur beipflichten-
    „Die Kommentare von der Straße fasse ich mal so zusammen: Mehr Wahlbeteiligung wäre ja gut, aber die Akteure wollen eigentlich nur ihren Kandidaten hofieren.“

    Aber vielleicht hat uns dies ja wenigstens auf die 5x,x Prozent gebracht.

    In jedem Fall gilt für die, die Veränderung wollen- jetzt noch mal 14 Tage Gas geben.

  35. Lars Petersen sagt

    Ich möchte mich auf diesem Wege einmal für die tolle Unterstützung bis zu diesem Zeitpunkt bedanken. Nun kommen noch einmal zwei sehr interessante Wochen, an dessen Ende hoffentlich ein Wechsel steht, denn dafür bin ich angetreten. Allen bisherigen Wählerinnen/ Wählern danke ich für das bisher entgegengebrachte Vertrauen
    Besonders bedanken möchte ich mich bei den Personen, die von Anfang an zu mir gehalten, sich durch persönliches Engagement in den Wahlkampf eingebracht haben und mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.
    Alle, die sich im ersten Wahlgang für Ihren Wunschkandidaten ausgesprochen haben, bitte ich zu überlegen, ob sie einen Wechsel wollen, und wenn, dass dieser nur mit Ihrer Hilfe möglich sein wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lars Petersen

  36. Sputnik sagt

    @Torsten Reyher
    @Tom

    In keinster Weise wollte ich mit der Demokratie brechen, nur weil das Ergebnis nicht so aussieht wie ich es mir wünsche.

    Einzig meiner Hoffnung dass der Herr Kotwittenburg eine richtig kalte Dusche erhält musste ich nachtrauern.
    „Unwohlsein“ überkommt mich da, wo ich erkennen muss, dass es tatsächlich auch bewußte Kotwittenburgwähler zu geben scheint.
    Gemessen an seiner vergangenen Amtszeit würde ich nämlich gerne mal die guten Seiten dieser Person kennenlernen.

    @arnie
    Wie bekommt man denn diese Themen in die Öffentlichkeit? Ich schätze da wären die Zeitungen gefragt. Ich war aber gestern schon geschockt, über die „Ganz Usedom ist rechts“ Fakten. Wieso wurde das nicht öffentlich vor der Wahl am Sonntag? Ich hoffe das wird es jetzt vor der Stichwahl, denn das ist echt der Höhepunkt seiner Verfehlungen.

    @Herrn Achterkerke
    Ich bewundere diesen „Aktionismus“. Ich weiß nicht wie erfolgreich oder tiefgängig diese Aktion am Ende war, halte es aber in Anbetracht unserer wirklich hohen, schädlichen, und vor allem peinlichen braunen Wählerschaft für einen Anfang.

  37. Torsten Reyher sagt

    @ arnie
    Nein, vielen Dank, aber die Ambitionen habe ich nicht, zumal nach Ihrer Auffassung dann eine doch eher fragwürdige Eigenschaft als Qualifikation gilt.

    Ich staune auch, dass ich den „Wahlsieg“ eines der Kandidaten verkündet haben soll.
    Ich habe geschrieben, dass Klaus die meisten Stimmen bekommen hat.
    Dies ist nach meinem Zahlenverständnis auch am heutigen Montag Morgen immer noch richtig.
    Richtig ist auch, dass die absolute Mehrheit ihn nicht gewählt hat.
    Ist dies bei den anderen Kandidaten nicht auch so?

    Ich freue mich für Lars, dass er so ein tolles Ergebnis erreicht hat.
    In 2 Wochen haben wir dann ein weiteres Wahl-Ergebnis, das dann hoffentlich auch von der „unterlegenen“ Wählerschaft akzeptiert wird.

  38. Jürgen sagt

    @ Torsten

    Es sollte in der Demokratie keine Unterlegenen geben. Man kann natürlich phasenweise einmal einer Minderheit angehören. 😉

    @ Sputnik

    Vergessen sie die Presse. Die interessiert das nicht.

  39. Heinz-Egon Achterkerke sagt

    @arne:
    Wir haben künftig mehr vor als Filme drehen. Haben ja keine Filmfirma gegründet.

    Mir ist das schon klar und wollte etwas provozieren. Ich konnte hier Arnie, Arne, Rey… usw. nicht mehr zuordnen. Ihre kurze Antwort hat Klarheit gebracht. Nichts für Ungut 🙂
    Auf zukünftige gute Zusammenarbeit bei ähnlichen Zielen.

  40. Meierchen sagt

    Meierchen hat die Zahlen mal genau angesehen. Danach sollte sich der Amtsinhaber in Bansin wohl eher nicht mehr sehen lassen?! Hat der auf die … gekriegt. 😮

    Und insgesamt nicht mal 20% für den CDU-Kandidaten? Ob da doch wohl einer Wahlkampf für den Amtsinhaber gemacht hat? An der Wahlempfehlung der CDU zur Stichwahl wird man ablesen können, ob Meierchens anfängliche Vermutung nicht doch richtig war.

  41. Heinz-Egon Achterkerke sagt

    @meldemichmal
    Sie schreiben, dass die Leute wissen, dass ich der CDU sehr nahe stehe und man die Leute nur dann erreicht, wenn man weiß, wie sie ticken.

    1.- Ich bin Unternehmer und folge politisch den Lehren von Ludwig Erhard (CDU) und Helmut Schmidt (SPD). Eigentlich folge ich eher den Grundsätzen der CSU: christlich – sozial – zusammenhaltend (union).
    2.- Ich bin seit 1994 in Heringsdorf und führe sehr viele Gespräche mit den sogenannten „Leuten“.
    Ich denke und spüre, dass die Bürger mein Engagement für den Ort und für die Einwohner Usedoms richtig einschätzen und wissen, dass ich keinerlei politisches Amt anstrebe und keinerlei Geschäfte für den eigenen Vorteil tätige.

    Hinzu kommt, dass ich „Pro Demokratie“ nicht alleine mache und durch Einheimische Demokraten unterstützt wurde und werde.
    Ich denke, dass die Wahlbeteiligung durch unsere Arbeit um 15% erhöht wurde.
    Allerdings wurd das Ziel „DEMOKRATIE BRAUCHT MEHR WÄHLER ALS WÄHLER“ nur knapp erreicht. Zu wenig für die Demokratie.
    Wir haben insgesamt sehr positive und anerkennende Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten und viele Bürger haben uns versichert, dass sie durch uns bestärkt wurden, zur Wahl zu gehen.
    Nur das zählt und nicht welcher Partei und welchem Stand ich angehöre.

  42. Möwe sagt

    Sehr geehrter Herr Heilmann,

    ich bin sehr enttäuscht, dass die Wählerschaft Ihr konkretes Wahlprogramm und Ihre jahrelange politische Arbeit nicht in ausreichender Weise gewürdigt hat und Sie somit nun leider nicht im Finale stehen.
    Für mich sind Sie der beste Kandidat. Ihnen hätte ich zugetraut diese Gemeinde voran zu bringen und alte Strukturen aufzubrechen.
    Ihre Wähler sind heute sicher genau so traurig wie Sie.
    Dennoch möchte ich Sie bitten, trotz Ihrer berechtigten Enttäuschung Ihre Wähler zu mobilisieren und Lars Petersen zu unterstützen, denn wenn Sie auch nicht als Gewinner aus dieser Wahl hervorgegangen sind, so sind Sie noch lange kein Verlierer. Wenn aber die Stichwahl nicht zum Wechsel führt, dann sind wir alle Verlierer und die Enttäuschung Ihrer Wählerschaft wird noch größer sein.
    Sie haben gegenüber der letzen Wahl mehr als doppelt so viele Stimmen auf sich vereinigen können, dass ist ein Gewinn aus dem auch eine Verantwortung erwächst!
    Bitte zeigen Sie der Sache Willen Größe und Charakter – auch wenn es schwer fällt – und gestalten Sie weiterhin die politische Landschaft mit.
    Ein Lars Petersen wird Sie brauchen und wir brauchen Sie auch!

    Herzliche Grüße.

  43. Jule sagt

    @Möwe, auch für Herrn Heilmann!

    Herr Heilmann, sicher waren Sie enttäuscht, nach all den Mühen. Und Ihre Mitstreiter haben sich für Sie ins Zeug gelegt, wirklich alles auf eine Karte gesetzt, nicht versteckt, sondern für jedermann erkennbar! Das macht nicht jeder!
    Wenn man aber sieht, wie viele Stimmen mehr Sie gegenüber 2005 erhalten haben, sieht man den Wunsch nach Wechsel sehr deutlich. Ihren Wählern und den Wählern von Lars Petersen wird die Kinnlade erst runterklappen, wenn das alles tatsächlich umsonst war. Insofern sehe ich es auch so, wie @Möwe!

  44. meldemichmal sagt

    @achterkerke
    Sehr geehrter Herr Achterkerke, ich wiederhole mich gerne, denn ich wertschätze ohne wenn und aber Ihr Engagement für mehr Demokratie und damit für das Gemeinwohl. Zudem stimme ich Ihnen zu, dass Sie kein politisches Amt anstreben oder Geschäfte zum eigenen Vorteil tätigen wollen. Und Sie haben Mitstreiter, das ist gut.
    Schwarz auf Weiss gab es aber auch die Gegenüberstellung der Wahlergebnisse von 2005 und 2012 – dem Initiator sei Dank – und die lag in beiden Jahren bei rund 50 Prozent, also stabil niedrig. Sollte die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl am 25. März 2012 bei 50 Prozent oder darüber liegen, werde ich mich noch einmal zu Wort melden, denn dann hätte diese Initiative sicherlich großen Anteil der Wahlmüdigkeit entgegen getreten zu sein.
    Was ich noch hoffe, dass – egal wie der künftige Bürgermeister heißen wird – das Engagement nicht nachlassen wird sondern Pro Demokratie sich kontinuierlich auch in ander kommunalpolitische Sachthemen einbringen wird. Ich wünsche Ihnen und allen Mitstreitern Erfolg..

  45. Heinz-Egon Achterkerke sagt

    @meldemichmal
    das Wahlerbnis 2005 und 2012 sind in keinster Weise vergleichbar. Wir hatten 2005 ein besonders Ereignis. Die 3 Seebäder wählten nach der Fusion ihren 1. Bürgermeister. Da waren Brisanz und Emotionen genug drin. Da wollten viele Bürger mitbestimmen.
    Schon bei der nächsten Wahl für die Gemeindevertreter sank die Beteiligung auf (glaube ich) 40% ab.
    Die von mir in Auftrag gegebene Prognose ergab 31,4% was eine Ungenauigkeit in einer Bandbreite von 28% bis 34,5% bedeutet.
    Unterstrichen wird diese Prognose auch durch die letzte Wahl zur Landrätin und Kreistagswahl, sowie die Rostocker BM-Wahl. Ich meine die Aktion „Pro Demokratie“ hat gewirkt und eine kleine Aufbruchstimmung bewirkt. Diesen Erfolg haben auch alle Akteure bei den vielen Gesprächen und dem feedback gespürt. 15%+ ist zwar ein Erfolg, aber eigentlich zu wenig. Wir wollten mehr.
    Mit Sicherheit werden die Akteure sich zusammensetzen und überlegen wie es weitergehen soll. Die von mir initierte Aktion hat die Achterkerke-Stiftung aufgegriffen um WERTE-VERMITTLUNG zu fördern.
    Wie so oft im Leben spielte auch das liebe Geld eine große Rolle. Die Finanzierung konnte ich mit Hilfe der Stiftung und den vielen Spendern realisieren. Das wäre Einzelperson so nicht gelungen. Sie sehen, ich bin und war nur eines der Räder dieser Bewegung. Mich würde es freuen, wenn daraus MEHR werden würde.

  46. theodor storm sagt

    guten tag

    @jule – ich habe bei den „piraten“ gelesen das du auf dem arm genommen werden möchtest – ich glaube der „alte fritz“ schafft das nicht mehr….
    wenn du ein foto bloggen könntest würde ich es mir überlegen!

    @lars – glückwunsch und kraft!!!
    @thomas heilmann – weiter machen!!!

    norddeutsche grüße

  47. Zur Klarstellung: Ich schreibe hier unter Klarnamen. Mit „arnie“ habe ich nichts zu tun. Manche Kommentare von ihm sind für mich auch schwer einzuordnen. Hier scheint er sich im Vgl zu den Kommentarspalten bei den Piraten auch etwas klarer auszudrücken.

    Zum Thema: ich hoffe auf einen Wechsel. Da bin ich nach meinem Eindruck mit dem jetzigen Bgm wohl einig. Allzu große Lust versprüht er jedenfalls nicht und ich bezweifle, dass man seine Aussagen zu mehr Offenheit ernstnehmen kann.

    Die Tendenz in dieser Gemeinde – Gewinne privatisieren, Verluste vergesellschaften – muss beendet werden.

    Viele Unerhörtheiten – angefangen von Prof. Ströming über KTS, UTG bis zum Nichteinziehen von Abgaben bei Mandatsträgern – funktionieren nicht, wenn prinzipiell alle draufgucken können.

    Ob Petersen hält, was er verspricht, weiß ich nicht. Intransparenter und filziger als jetzt kann es jedoch kaum werden.

  48. Ampelmann sagt

    @Heinz-Egon Achterkerke:
    Ich finde es schlimm, dass Sie sich hier für Ihr Engagement auch noch verteidigen müssen.

    Und das an die anonymen Couch Potatoes & virtuellen Besserwisser:
    Runter vom Sofa, weg vom PC, selber was machen.

  49. Jürgen sagt

    @ Ahlbecker

    Die Stimmverteilung gab es hier schon gestern Abend. 😉

    @ diverse Trolle

    Wenn sie schon trollen, bitte nicht so plump und vor allem nicht mit falschen Tatsachen.

    Was die Wahlbeteiligung angeht: Der Erfolg hat immer viele Väter. Ich freue mich auf jeden Fall, dass die Beteiligung bei über 50 % war, wenn auch nur knapp. Und es wäre schön, wenn diese Marke bei der Stichwahl auch erreicht wird.

  50. Jule sagt

    Hallo Leute, jetzt habe ich ein Problem: Ich war ein „doofer“ Erstwähler. Hab meinen Wahlschein nicht mehr! Ich dachte, jetzt wird nochmal alles zugeschickt. Kriegt man einen neuen? Ich befürchte, ich bin nicht die einzige.

    @theodor storm: Das bringt gar nichts mit „auf den Arm nehmen“. Ich bin ja schon immer froh, wenn ich durch die Tür passe!

  51. RuP sagt

    Zu des Spotter Feststellung: „Immer noch der 1. 🙂 …“ am Wahltag,11. März 2012, 19:21 Uhr.
    > Ja, nicht nur das, sondern auch der Einzige, der detalliert berichtet hat – Spot sei Dank!
    Der mediale Platzhirsch OZ hat da trotz der Ankündigung in seiner Wochenendausgabe, die vorläufigen Ergebnisse der Wahl „… sofort auf oz.online.de …“ bekannt zu geben und ´…am Montag alles ausführlich im Blatt folgen zu lassen …` in dieser Qualität und Quantität nichts vermocht. Das Ergebnis ist eher bescheiden. Mir scheint, dass die Kommerziellen sich von einem privaten Initiator den Rang haben ablaufen lassen.
    Das Ergebnis dieser Wahl indes ist sehr interessant, zumal die Gegenüberstellung zum Wahlgang 2005 allerhand Raum für Interpretationen gibt, u.a auch für die Wirksamkeit der Achterkerke-Initiative und, ob dem Letzten der Gewählten endlich ein Schlusslicht aufgehen wird. Falls nicht, hat der Spotter auch Spöttern etwas zu bieten

  52. Jürgen sagt

    @ Jule

    Wahlschein für die Briefwahl bekommst Du mit Personalausweis ohne Probleme im Wahlbüro in Ahlbeck.

    Im Wahllokal reicht auch der Personalausweis, die Benachrichtigungskarte brauchst Du nicht.

    @ RuP

    Danke für die Blumen. Es waren ja beide Zeitungen vor Ort, aber da sind eben große, bunte Bilder wichtiger als Inhalte. Die nehmen beide das Internet nicht ernst, wie so viele Printmedien.

  53. Insulaner sagt

    Tja nun haben wir die Wahl zwischen einem Kandidaten der von vernünftiger Bildungspolitik bisher nix gehalten hat und einem anderen dem Bildung total egal ist da er sich damit bisher nie beschäftigt hat (so in etwa ausgeführt von LP in der Rehaklinik zum Thema Bildung)

    Also wird das Thema Schule Kindergärten etc. auch in Zukunft ein Schattendasein führen dürfen.

    Glückwunsch an die Wähler zu dieser tollen Entscheidung

  54. arnie sagt

    Dem Dank an Jürgen kann ich mich nur anschliessen, wir haben ja auch schon den einen oder anderen Strauß ausgefochten…

    🙂

    @ Arne
    meine Beiträge sind jeweils gleich deutlich und bleiben meiner Linie treu:
    Der alte Lateiner zum methodischen Zweifel,
    De omnibus dubitare = „An allem ist zu zweifeln“
    Daher sind meine unbequemen Fragen auch für jeden (der Bewerber) da und sollen mir den ohnehin schon schwierigen Prozess von Vertrauensfindung etwas erleichtern. Wer dann dünnhäutig reagiert oder sich gar provoziert fühlt, der sollte besser lieber nicht in Betracht ziehen, solch einen Posten zu besetzen.

    Und dann wähle ich ja schlussendlich immer noch das persönliche Gespräch , das hat sich zuletzt sehr bewährt, so in den Fällen Petersen und Heilmann.
    Diese beiden hätten eigentlich in die Stichwahl gehört, denn das diejenigen per se durch den Rost fallen, die schon Verantwortung übernommen haben (bei allen Unzulänglichkeiten…) , ist leider auch keine gute Botschaft dieser Wahl.
    Herr Petersen ist mit Sicherheit eine Bereicherung, allerdings wird er allein auch nichts wirklich verbessern können, vielmehr muss er andere positive Kräfte einbinden, wenn sich eine nachhaltige Veränderung einstellen soll. Man würde ihn sonst heute schon bedauern müssen…
    Hier schliesst sich der Kreis zu meiner wiederholt angesprochenen Rolle der Medien, welche in Sachen kritischer , offener und analytischer Information sträflich versagen.
    Leider war dies auch mein Hauptkritikpunkt an der Initiative von Herrn Achterkerke, die lobenswert ist, aber leider zu stark an der Oberfläche geblieben ist.
    Rechtfertigen oder verteidigen muss er sich nicht, er tut wenigstens etwas.
    Meine Meinung aber:
    Lieber paar % weniger, wenn diese dann ordentlich informiert sind, dann nämlich ist nicht nur das Interesse der Menschen wieder da, sondern es fällt ihnen auch leicht, sich richtig zu entscheiden, da sie nicht so blöd sind, wie manche das gern hätten…

    Bleibt zum Schluss,das jeder Zweifel irgendwann besiegt sein muss. Ich habe dies relativ zeitig damit getan, das klar war, dass die Tage von Herrn Kottwittenborg gezählt sein müssen.

    Und das ist auch das Gebot der Stunde:
    Hier sollten sich die Gegenkandidaten einig sein, dass man ihnen künftig nur noch glauben kann, wenn sie jetzt ihr Motive mit der Abwahl des alten BM und damit dem WECHSEL glaubhaft unter Beweis stellen.

    Gut, das wir verglichen haben

    🙂

  55. @ Ahlbecker: werde mir Mühe geben 😉

    und ich denke auch das sollte einmal erwähnt werden:
    Ich möchte auf diesem Wege ein Dankeschön an die vielen fleißigen Wahlhelfer/-innen loszuwerden, die neben der Auszählung auch den ganzen Tag in den Wahllokalen aktiv waren.
    Danke und einmal müsst Ihr noch…..

  56. Meierchen sagt

    Das Meierchen hat heute Ostseezeitung gelesen und etwas interessantes darin gefunden:
    Thomas Heilmann empfiehlt, Lars Petersen zu wählen. Der mutige Jockel will das so nicht unterstützen. Nur einen Tag nach der Wahl offenbaren uns Kandidat und Vorsitzender der Käsebad-CDU, wie einig sie in dieser Wahl (gewesen) sind.

    Gerüchteweise hörte man ja immer wieder, dass „die halbe CDU Wahlkampf für den Amtsinhaber macht“.
    Gut, bewiesen ist damit nichts, aber nicht nur das Meierchen sieht die heutige Zeitungsmeldung als weiteres Indiz in der Kette.

  57. R Grob sagt

    Moin!

    Als Außenstehende verfolge ich diesen Wahlkampf mit großer Spannung.
    Euer Engagement hat meinen Respekt und die Berichterstattung ist klasse.
    Ich drücke die Daumen für einen Wechsel im Rathaus!

  58. Warmbader sagt

    Der Hausherr benutzt gerne Zitate. Wie wäre es damit.

    „Zu einem zügellosen, aufrührerischen Volke kann ein wohlmeinender Mann sprechen und es leicht wieder auf den rechten Weg führen. Zu einem schlechten Fürsten kann niemand reden. Gegen ihn gibt es kein Mittel als das Eisen.“

    Machiavelli

    Ersetze Eisen durch Stimmzettel.

  59. RuP sagt

    Trotz aller Entwicklung, manche Dinge ändern sich anscheinend nicht – Hansa Rostock verliert (fast immer) auf eigenem Platz und die OZ kommt häufig mit der Nachricht von gestern.
    Heute erst (Dienstag) gab es eine umfassende Übersicht, die der Spotter schon tagesgleich hatte, über die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl in Heringsdorf. Die magere Vorabmeldung am Montag war bezüglich der abgegebenen gültigen Stimmen zudem noch ungenau.
    Das wiederholt verspätete Erscheinen einer Nachricht ist ärgerlich. Ich habe es den Damen und Herren dieses Printmediums schon einmal (gespottet, aber nicht bespottet) angemerkt. Nun werde ich es nicht wieder tun.

  60. Jürgen sagt

    @ RuP

    Immer noch besser als der Notkurier. Eine ganze Seite Babyfotos aus Demmin aber keine Einzelheiten zu den Wahlergebnissen.

    @ Warmbader

    Schönes Zitat, aber bei 50,6 % Wahlbeteiligung würde ich nicht von einem zügellosen, aufrührerischen Volk sprechen. 😉

  61. arnie sagt

    Das Werk selbst heisst

    „Der Fürst“ von Machiavelli

    …Pflichtliteratur für jeden Politiker !

    wie übrigens auch die Feldherrenstrategien von Marc Anton , sind noch älter …

    (Leider sieht man daran aber auch, dass sich in den letzten paar Hundert Jahren scheinbar nichts geändert hat…)

    Herr Petersen holen Sie den Eisenbesen raus !
    Es gibt viel aufzuräumen !
    Was die CDU angeht, kann man Herrn Heilmann für seinen Mut im Nachhinein nur um so mehr Respekt zollen !
    Ist ja schon super , wenn man nicht nur gegen wirklich lustige Kandidaten, sondern auch noch gegen die „eigenen“ Leute antritt !
    Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: Mit den Stimmen vom Wechselverhinderer (?) Tolxdorf (CDU?) hätte das Ergebnis auch nochmal anders ausgsehen…

    Das folgende Sprichwort dürfte jetzt noch viel älter als die eingangs gegebenen Literaturempfehlungen sein :

    Wenn sich 2 streiten…, bleibt der alte Bürgermeister !

    🙂

    Alles klar ?

  62. EinBürger sagt

    Sehr geehrter Arnie,
    also Ihrer Rechnung mag ich nicht folgen. Wenn Sie ernsthaft glauben, dass die Menschen welche Herr Tolxdorf gwählt haben, bei einem Nichtantritt des Herrn Tolxdorf Herrn Heilmann gewählt hätten, so sollten Sie dieses hier mal ernsthaft begründen.
    Tatsache ist doch das der Kandidat Heilmann die CDU gespalten hat. Scheinbar war Herr Heilmann dann doch nicht der Kandidat der Christlich Demokratischen Herzen.
    Lag es vieleicht einfach an der wenigen Verwurzelung in der Partei? Wie lange ist Herr Heilmann gleich noch Mitglied der CDU?
    Wer auch immer für diese parteiinternen Dinge verantwortlich ist,und da meine ich alle Seiten, z.B. die die Heilmann innerparteilich massiv durchgeboxt haben und auch die die ihn dann hinterher haben fallen lassen, müssten die politische Verantwortung übernehmen.
    Aber auch die Strategie der CDU und ihres Kandidaten war ja wohl eher mies. Sich mit den Truppen von Herrn Lettner für alle Beobachter so offensichtlich ins Bett zu legen, konnte nur nach hinten losgehen. Was sollen denn da eingefleischte CDU Wähler von halten?
    Ich bin der Meinung zuerst den eigenen Laden mal ordentlich lüften und aufräumen, soll heißen bevor ich die Schuld anderen gebe, mich und mein tun selbstkritisch betrachten.
    Dazu scheint die CDU Kaiserbad schon lange nicht mehr fähig zu sein. Es wird somit auch nicht die letzte Niederlage bleiben.

  63. Jule sagt

    @arnie: Das sehe ich genauso, hast Dich selbst übertroffen!

  64. arnie sagt

    @EinBürger

    (falls Sie jetzt nicht Herr Tolxdorf selbst sind..)

    Sehen Sie mich einfach als Hofnarr, den haben sich selbst Könige gehalten, damit Ihnen ab und zu (ungestraft , zumindestens meistens….) mal jemand die Meinung sagen konnte.

    Meine Antwort:
    Ich rechne nicht, ich versuche zu schlussfolgern.
    Das ist im hier vorliegenden Fall recht einfach. Vergleichen Sie die immensen Verluste von Herrn Tolxdorf mit den größten Zugewinnen (außer Herr Petersen, der von Null auf Hundert gegangen ist…) beim Heilmann, dann wird schnell klar. Die CDU hat zwar auf den richtigen „Spitzenkandidaten“ gesetzt, sich aber letzten Endes trotzdem selbst besiegt.
    Mit tatkräftiger Hilfe von Herrn Tolxdorf.
    Weil die Mitgliedschaft in einer Partei verpflichtet nicht zur Aufgabe der eigenen Meinung, wohl aber dazu , das man evtl. ernst genommen wird, wenn es um die GEMEINSAMEN Ziele dieser Partei geht!
    Da ist Ihr Hinweis auf die Dauer der Mitgliedschaft leider nur müde zu belächeln, Frau Honecker ist jetzt noch Mitglied der SED…, gibts die eigentlich noch ?

    🙂

    …geholfen hat’s jedenfalls nicht viel !

    Wer sich mit wem in’s Bett legt, kann nur der beurteilen, der beim Gang Bang dabei war …, ich jedenfalls nicht.
    Und ich denke auch eher , das ist etwas sehr intimes und sollte der yellow press vorbehalten bleiben, über Niveau lässt sich ja bekanntlich nicht streiten…

    Das gefährlichste an Ihrem Beitrag für alle Wähler die einen Wechsel wollen ist die von Ihnen schon wieder praktizierte Dividierung dieser Menschen, aus welcher Motivation auch immer heraus …, vielleicht kennen Sie ja auch Herrn Kottwittenborg etwas besser?

    Sie wären damit ein Verhinderer des Wechsels, nichts anderes, sorry, aber so sehe ich das !

    Und das ist gut, dass man das mal erklärt, weil soviel Hintersinn fällt nicht jedem erhlich denkenden und redendem Menschen gleich auf.

    ALT oder NEU

    VERGANGENHEIT oder ZUKUNFT

    Kottwitzenborg oder PETERSEN

    das ist hier nämlich die Frage !
    Und die Antworten, warum es nur PETERSEN sein kann, hat Herr Kottwitzenborg häufig genug selbst gegeben.

    OK ?

  65. Horst sagt

    @EinBürger: das ist wohl den den meisten hier bekannt, aber nicht in Dresden, wo arnie sitzt und – mit welchen Zielen auch immer – uns Hiesigen Ratschläge gibt.

  66. Leinad sagt

    @ T. Heilmann: Sich gegen „Parteifreunde“ und trotz persönlicher Differenzen mit Herrn Petersen für diesen einzusetzen, gebührt Dank und Respekt.

    @ Arnie: Ich weiss nicht, ob Niccolò Machiavellis „Der Fürst“ die geeignete Botschaft für unsere praktizierenden Politiker wären. Diese könnten die falschen Schlüsse ziehen, sofern Biographie und Intention Machiavellis nicht berücksichtigt werden.Lieber die Schiene Kant und Montesquieu

  67. arnie sagt

    Ach Horst,

    …billigstes und kleinkariertes Sektierertum, ab wieviel km Radius darf man denn bei Ihnen eine Meinung haben?

    Und muss man dafür weiß , oder schwarz , Arzt oder ANWALT , Mann oder Frau sein?

    Wenn Ihr Beitrag nichts so traurig und verzweifelt wäre, könnte man glatt drüber
    lachen !

    @Leinad

    zum Glück gibt’s ja noch niveauvolle Beiträge:
    ich glaube, ich weiß was Du damit meinst und stimme Dir grundsätzlich zu, trotzdem:
    Diese Dinge zu erkennen, dann in ihrer heutigen Ausprägung beobachten und bewerten zu können, ist mglw. nicht die schlechteste Art, damit umzugehen..?

    WECHSEL JETZT !

  68. EinBürger sagt

    Sehr geehrter Arnie, ich bin überzeugt das Demokratie auch und insbesondere vom Wechsel lebt. Aber es ist doch sinnlos darüber nachzudenken, wer wem wieviele Stimmen weggenommen hat. Denn ich glaube nicht, dass Sie beurteilen können, auf Grund welcher Sachlage der einzelne Bürger wem seine Stimme gegeben hat. Ich finde es super wie ein „NEUER“ die festgefahrene politische Landschaft in der Gemeinde Heringsdorf aufmischt. Allerdings finde ich es nicht besonders gut wie Sie bei aller Sympathie bzw. Antipathie den Namen des BM verunglimpfen. Das ist Gossentum, der Demokratie nicht würdig. Tatsache ist jedoch und da stimme ich mit Ihnen überein, dass sich die CDU mal wieder selbst besiegt hat. Und dies nicht zum ersten mal. Traurig für eine Volkspartei. Die Frage nach der Verantwortung wird wohl auch dieses mal unbeantwortet bleiben. Neuanfang in Heringsdorf -bestimmt-. Egal wie die Stichwahl ausgeht. Denn ein weiter so geht nicht mehr. Aber Neuanfang in der CDU – sehr zweifelhaft-.

  69. Pfeiffer sagt

    Ich weiß immernoch nicht was ehrenhaftes an dem verhalten von Herrn Heilmann ist.
    1. Wahlverrat an den Wählern des Usedomer Rings
    2. Beteiligter Aufsichtsrat KTS beim Vertrag für Herrn Schmidt
    3. Doppelmitgliedschaft in zwei Parteien
    Also was ist daran Lobenswert und lädt zu Gratulationen ein?

  70. Möwe sagt

    @arnie

    Oh, ist ja interessant – im Sachsenland interessiert man sich für unsere Dorfpolitik.
    Ich hoffe es ist nicht zu persönlich für dieses Forum, wenn ich mal nachfrage was Dich veranlasst hier so aktiv mitzumischen ???

  71. Jürgen sagt

    @ Leinad

    Westentaschen-Machiavellis gibt es einige auf der Insel. Und mit Kant wird möglicherweise hier die Aula verbunden. 😉

  72. tiefseetaucher sagt

    Sag ich doch: Die Heimatseiten der Nationalsozialisten unterscheiden sich manchmal erschreckend wenig von dem hier dargebotenen: Wat macht denn der Fremde hier in unserem Dorf?

    Naja, untertänigst, vielleicht in einem freien Land normale Grundrechte wahrnehmen? Oder ist Kassieren auf einer Ferieninsel ohne lästige Fragen der Beherbergungsfälle nicht doch irgendwie viel schöner?

  73. arnie sagt

    Jetzt wird es ja wenigstens noch ein bisschen lustig !

    @ möwe

    keinesfalls zu persönlich, wenn du wüsstest wo ich auf der welt schon überall neugierig war…
    ..na einfach, weil möwen ja auch nicht jeden tag bloss die 50 meter hin und 50 meter zurück fliegen…,
    ich kenne usedom schon aus der zeit wo es noch hiess : schweine raus , sachsen rein…!

    🙂

    …ich bin übrigens kein sachse , sondern komme aus …, na wer rät es ?

    @EinBürger
    schön langsam, ich argumentiere mit Tatsachen und mit Fragen, deren Antworten sich Herr Kottwitzenborg beharrlich verweigert !
    Wenn Sie das nicht sehen wollen oder dürfen, dann hat das vielleicht mit Ihrer Nähe zu tun…?
    Das wäre dann übrigens Günstlingswirtschaft …!
    Und wenn wir mal Klartext reden wollen, dann hat er seine Wähler längst verraten, als er den Vertrag bei der Wohnungsgesellschaft in der Tasche glaubte …und deswegen lieber segeln gehen wollte.
    Zum Glück hat er ja dann lauter Menschen getroffen, nachts und auf der Straße, die ihn dann alle heimlich überredet haben weiter zu machen!
    Für wie blöd halten Sie eigentlich Ihre Mitmenschen?

    @ jürgen
    oder für das amerikanische label, was aus Versehen mit K statt mit G geschrieben wurde…

    🙂

    @ tiefseetaucher
    ich kann mir vorstellen , dass es momentan ab und zu Aua macht, wenn man sich hier so rein vertieft , aber da müssen wir durch !
    Bloß gut, dass noch nicht alle zu viel von dem schönen Ostsseewasser geschluckt haben!

    🙂

    @Pfeiffer
    nochmal die Feuerzangenbowle anschauen… !

    Auf eine Neuses und den

    WECHSEL JETZT !

  74. Insulaner sagt

    Oh MAnn wieviel Unfung hier wieder verbreitet wird, da wird der eine nicht gewählt weil er mit nem andern angeblich im Bett lag. Schon seltsam ich hatte eher den Eindruck als wenn zwei Fraktionen in der Gemeinde endlich mal angefnagen hatten zugunsten der Sache irgendwelche Befindlichkeiten der Parteieigenen Art über Bord zu werfen. Aber anscheind ist dies wirklich nicht gewollt, denn dann kann auch in Zukunft immer wieder drauf rumgehauen werden wie mies doch das politische Klima ist, weil einer gegen den anderen und bloß keiner mit allen zusammen.
    An der Bettgeschichte ist noch was merkwürdig. Wer vor Ort den Wahlkampf etwas verfolgt hat, der hat auch gesehen das auch der Amtsinhaber versucht hat sich wenn von Lettners Truppen ins „Bett“ zu holen. Da stellt sich die Frage warum dann die eingefleischte halbe CDU Truppe damit überhaupt kein Problem hat, wenn das genau das Problem sein solle was Heilmann das Genick gebrochen haben soll. Aber wir können hier weiter im Nebel stochern und mutmaßen warum der eine den anderen gewählt hat und warum nicht. Dies hilft in der eigentlichen Sache überhaupt nicht weiter. Wir sollten nach vorne schauen und zusehen, dass es hier vernünftig im Ort vorangeht. Dies ist meines Erachtens nicht möglich, wenn alles bleibt wie es war. Also sollte der einzig verbleibene wählbare Kandidat unbedingt die Wähler der anderen Kandidaten ins Bett äh ich mein ins Boot holen. Damit der andere endlich mit seinem Boot wegsegeln kann.
    Aber nicht das nachher wieder eingefleischte Fans von irgendwem ein Problem bekommen nur weil jemand versucht eine Lösung zu finden, die Parteiübergreifend von vielen getragen werden kann. In der Politik sind eben immer Kompromisse nötig, es sei denn man wohnt in Bayern wo aufgrund von absoluten Mehrheiten keine Kompromisse notwendig sind, aber auch diese Zeiten sind zum Glück dort vorbei.

  75. EinBürger sagt

    Lieber Arnie, wenn Sie die politische Unkultur in der Gemeinde Heringsdorf hinterfragen, dann seien Sie bitte fair. Dann hinterfragen Sie bitte alle Verantwortungsträger. Ich finde gut, dass die Drei Bewerber, welche auch ein Mandat in der Gemeindevertretung haten, durch das Volk aus dem Rennen genommen worden sind. Keiner konnte das Vertrauen der Mehrheit der Bevölkerung errreichen, keinem wurde der politische Neuanfang zugetraut. Alle haben Verantwortung für die Mißstände der Vergangenheit zu tragen, haben in unterschiedlichster Weise an den Dingen mitgewirkt. So und einer ist noch übrig geblieben. Und der muss sich nun am 25. nochmals der Wahl stellen.
    Meine Hochachtung und mein Glückwunsch geht an die Wähler, die am letzten Sonntag klar und deutlich gesagt haben, so nicht weiter. Und nochmals bin ich der Meinung, dass eine Verunglimpfung des Namens des BM wie von Ihnen und jetzt auch von Jürgen unangemessen und der Sache an sich nicht dienlich, ja sogar stillos ist.

  76. Jürgen sagt

    @ EinBürger

    Habe gerade extra nochmal den Text und meine Kommentare durchgelesen, wo bitte habe ich Herrn Kottwittenborg verunglimpft?

    Ob einem Arnies Verballhornung gefällt oder nicht gefällt ist allerdings tatsächlich Geschmackssache.

  77. EinBürger sagt

    Lieber Insulaner, seltsam nur, dass dies erst zur BM-Wahl geschah. Als die Wahl anstand haben wohl erst der CDU Kandididat und Herr Lettner ihre gemeinsame Verantwortung endeckt, oder wie soll ich Sie verstehen.
    Vorher hätten sich die Fraktionen in aktuellen Tagessachfragen einig sein sollen und im Sinne der Bürger sein müssen.
    Seltsam wenn es darum geht POSTEN zu vergeben, wird man sich sehr schnell einig.
    Die Fraktionen hätten sich ja ggf. auch vorher auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können.Das war im Vorfeld scheinbar nicht gewollt .Standen da EIGENINTERESSEN höher im Kurs?
    Somit bleibt da mehr als ein ganz mieser Beigeschmack.
    So wie Sie das beschreiben, ist das dann auch mehr als stümperhaft gelaufen. Es sah halt alles nach NEUEN/ALTEN KLÜNGEL aus.
    Da kann man ja froh sein, das die Wahl so ausgegangen ist wie sie ausgegangen ist.
    Hallo Jürgen, habe Dich dann wohl falsch verstanden. Entschuldigung.

  78. Pingback: Stichwahl am 25.03.12: Lars Petersen unterstützen » Piratenpartei Insel Usedom

  79. arnie sagt

    @Insulaner

    ich denke, du hast völlig recht und ich muss sogar noch eins drauf setzen, diejenigen die jetzt was anderes argumentieren , wollen nur die alten verhältnisse aufrecht erhalten, sie sind ins rennen geschickt von denen, die davon gern weiter profitieren wollen, oder in zukunft auch endlich davon profitieren wollen…

    @EinBürger

    Antworten Sie mir bitte auf meine Nachfrage zu angeblich unterstelltem Gossenjargon, oder Verunglimpfungen?

    Oder soll ich alles nochmal zusammengefasst aufschreiben, damit wir in Ruhe durchgehen können?

    Warum ich Ihre Art zu argumentieren kritisiere, ist doch recht einfach. Weil genau mit dieser Methode momentan schon wieder die Gefahr besteht , dass ein neuer BM keine Chance hat , weil der alte sitzenbleibt, obwohl er seine Wähler schon längst verraten hat.
    Mit diesen Diskussonen werden nur die Kräfte geteilt, welche den alten BM mit einem satten Stimmenverlust nicht wieder wollten…und deshalb auch nicht gewählt haben.

    Wenn man nur einfach fragen dürfte, jetzt vor der Sichwahl :
    1. ok, jetzt doch so weiter mit dem gleichen Personal ? oder
    2. neuer BM PETERSEN , mit allen Vor – und Nachteilen ?

    dann sollte die Antwort heilsam für Herrn Kottwittenborg und mit einer hoffnungsvollen Perspektive für die Gemeinde lauten :

    ALT Kottwittenborg nimmer
    NEU PETERSEN immer !

    WECHSEL JETZT !

  80. Jürgen sagt

    Bei all den wilden Vermutungen wer mit wem und dann doch nicht oder sonst was, sollte man eines nicht vergessen:

    Alle Bewerber gingen davon aus, dass Klaus Kottwittenborg nicht noch einmal antritt. Möglicherweise hätte der ein oder andere seine Kandidatur noch einmal überdacht, wenn von Anfang an klar gewesen wäre, dass es doch gegen den Amtsinhaber geht.

    Aber auch das ist nur Spekulation. Am 25. wird man sehen, was diejenigen, die ihr Wahlrecht und die damit verbundene Verantwortung wahrnehmen, wollen: Ein weiter wie bisher oder einen Bruch damit. Dazwischen gibt es nichts, wenn man die Standpunkte der beiden betrachtet.

  81. arnie sagt

    @ Jürgen

    Das ist zwar richtig, aber es ändert nichts daran, dass dann auch noch jeder hätte zurückziehen können.

    Sorry, aber wenn ein Herr Friedrich sich dann hinsetzt und sagt, er wählt Herrn Kottwittenborg, oder ein Herr Tolxdorf antritt mit 8 % in 2005 , die er dieses Jahr nochmal geschafft hat zu halbieren, dann wird das ganze Verfahren zur Farce oder zu einer Folge von Jugend forscht !

    Bösartig würde ich es Verblödung und Verirrung der Wähler nennen.

    So sind jedenfalls Veränderungen nicht herbei zu führen und da dürfen sich die Herrschaften schon mal nach Ihrer Rolle dabei fragen lassen, oder ?
    Ganz nebenbei hat man dann auch noch Leute auf dem politischen Gewissen, die dann irgendwann sagen, das Mitarbeit wohl nicht gewünscht ist, wenn andere nur am Strand sitzen um zuletzt alle 7 Jahre dann in wenigen Tagen Mistkübel über jedem unliebsamen Kandidaten zu entleeren.
    Das dies perspektivisch auch Qualitätsverluste in der pol. Kultur und der zu absolvierenden Arbeit erzeugt, wird wohl hoffentlich inzwischen jedem aufgegangen sein.

    Und was braucht es eigentlich?

    WECHSEL !

    JETZT !

    PETERSEN für einen Neuanfang !

    Alles andere würde das ganze Wahltheater und die Kollateralschäden zu einem Schmierentheater machen , ODER ?

  82. Jürgen sagt

    Jeder hat das Recht zu kandidieren. Und es bleibt Spekulation, ob die Stimmen bei Rückzug der Kandidatur von x oder y dem Kandidaten a oder b zu Gute gekommen wären.

  83. arnie sagt

    @ Jürgen

    …das ist richtig, aber leider ist das der gleiche Grund, warum etliche wichtige Projekte über Jahre im pseudodemokratischen Verwaltungsstau wegen Widersprüche, Einsprüche, Widersprüche usw. usf. stecken und unendlich viel mehr an Geld kosten als eigentlich notwendig.
    Übrigens Steuermittel, – also Geld , was alle Menschen die noch ehrlich arbeiten, zu erwirtschaften haben.
    Schlichtweg also die Verschwendung gesellschaftlichen Reichtums, der anderswo wirklich dringend benötigt würde und fehlt !

    Hier geht es ja „nur“ um die Verschwendung von Wählerstimmen zur Befriedigung persönlicher Eitelkeiten, Profilsucht, oder Geltungsdrang?

    Beachte das Fragezeichen!

    …und was wird dafür evtl. auf’s Spiel gesetzt ?

    der notwendige WECHSEL !

    Dann ist uns nicht mehr zu helfen , oder ?

  84. Frank Kerber sagt

    Da hier sehr eindeutig Stellung bezogen wird möchte ich gleiches tun.
    Für mich sind beide nicht wählbar.

    Zu Herrn Kottwittenborg ist oben schon alles ausgeführt.

    Auch bei Herrn Petersen habe ich starke Zweifel. Er ist ein rechter Windmüller, aber ohne Strom oder Mehl als Ergebnis.

    Die CDU allein könnte auf Grund Ihrer wirtschaftlichen Stellung im Ort die Verwaltung zähmen, aber was ist das doch für ein zerstrittener Haufen.

  85. Meierchen sagt

    Der zerstrittene Haufen ist das Ergebnis von Jockels jahrelanger Arbeit, der die Kaiserbäder-CDU in den süßen Fluss aus Käse und Versorgungsposten geführt hat.

    Da gab es mal ganz andere Bestrebungen.

    Jockel’s Käseverein wird bei der nächsten Kommunalwahl die Quittung für seine Richtung bekommen.

    Ob dann die Kreis – CDU immer noch weiterschnarcht?

  86. arnie sagt

    moin, moin

    ist das nicht schon wieder kraftverschwendung, wenn man sich damit zu sehr die zeit vertreibt, das ganze elend einer der so genannten großen volksparteien zu beklagen?

    bedenken, gesundes misstrauen, kritische positionen sind immer wichtig, aber passieren muss auch was !

    und frank , das ist leider auch bei dir der fall, keinen zu wählen ist erst recht schei…, und manchmal urteilen wir auch zu schnell , ich weiß zwar nicht, wie gut du ihn kennst, aber als Bürgermeister kennst du ihn noch nicht !

    eine chance muss jeder schon haben für den

    WECHSEL !

    alles andere wird Brühe , und wird nur dazu führen, dass sich noch mehr menschen abwenden.

    …und dann ist irgendwann wieder der Einäugige der König unter den Blinden, auch keine gute Idee, oder ?

  87. RuP sagt

    Jürgen sagt: 14. März 2012 um 19:59 (Auszug)
    „Bei all den wilden Vermutungen wer mit wem und dann doch nicht oder sonst …
    Am 25. wird man sehen, was diejenigen, die ihr Wahlrecht und die damit verbundene Verantwortung wahrnehmen, wollen: Ein weiter wie bisher oder einen Bruch damit. Dazwischen gibt es nichts, wenn man die Standpunkte der beiden betrachtet.“

    Diesen Beitrag empfinde ich als Fazit und in der Sache auf den Punkt gebracht, sodass es damit sein Bewenden hätte haben können und weiteres diskutieren nichts Neues bringt.
    Doch einer gibt partout seinen Kommentar dazu
    (und andere fühlen sich angeregt zu reagieren).
    Es sollten doch nun alle Standpunkte bekannt, Anti- und Sympathien ausgedrückt, An- und Absichten dargelegt, Wünsche Hoffnungen, Mutmaßungen geäußert worden sein.
    Eine Weiterführung lässt nichts Wesentliches erwarten, zumal das Ergebnis des 1.Wahlganges feststeht und der Ausgang der nächsten Wahl (Stichwahl) hier wohl kaum zu beeinflussen ist, weil dieser Blog als Podium vermutlich keine entscheidende Anzahl an Wählern erreicht.
    Also gebt Eure Stimme am 25.03. Euren Favoriten und lasst auch andere dieses unbekümmert tun.
    Achtet auch auf die unterlegenen Vier und darauf, was sie nicht nur versprechen, sondern auch tatsächlich tun werden, denn sie reden weiterhin mit.
    Sollten die Wählerinnen und Wähler ihren Empfehlungen in der überwiegenden Anzahl folgen, scheint mir der Augang der Wahl letztlich klar. 🙂

  88. arnie sagt

    Genau !

    WECHSEL JETZT !

    Nicht vergessen, am 25.03.2012
    neuen Bürgermeister wählen !

    …und hier nicht die Wähler einlullen um dann festzustellen, dass alles beim Alten bleibt weil man sich des Wechsel schon zu sicher war !

  89. HerrLehmann sagt

    zeit für klare worte und kurze kommentare.

    wechsel grundsätzlich ja. doch bei einem gegenkandidaten ohne die notwendige politische erfahrung und wirtschaftliche kompetenz ist mir ein (wähler)rüffel für den alten lieber als ein neuanfang. einfach nur dagegen zu sein reicht nach dem 25.03. nicht mehr aus.

    deshalb: der alte soll der neue werden.

  90. Ahlbecker sagt

    „deshalb: der alte soll der neue werden“

    Dann gilt hier weiter:
    – Rat aus,
    – Jugend raus,
    – Zukunft raus
    und Licht bald aus!

  91. arnie sagt

    …sag ich doch !

    Da sind sie wieder, die Müller, Meier , Lehmann’s, denen das nicht reicht, was an Unfähigkeit und Indifferenz vom jetzigen Bürgermeister unter Beweis gestellt wurde.

    Herr Petersen, ich habe es ja schon mehrfach gesagt :

    Nicht zu sicher fühlen, sonst gibt’s für alle, die Herrn Kottwittenburg seinen Wunsch nach Segeln erfüllen wollten, noch ein böses Erwachen !

    Und täglich grüßt das Murmeltier …

  92. Pfeiffer sagt

    Meine Frage an alle Protestler.
    Was ist den eigentlich alles so schief gegangen und wer hatte dafür die Verantwortung zu tragen.
    Wenn alles so schlecht hier ist hätten wir dann den EM Standort des ZDF erhalten? Nur eine Zahl für die Zweifler und Veränderer. Medialer Gegenwert über 100 Mio € diese Zahl stammt vom ZDF.
    KTS welche Herren haben uns das Problem beschert 3 Herren hatten sich zur letzten Bürgermeisterwahl gestellt. Sollen diese Herren nun eigentlich nachträglich zur finanziellen Rechenschaft gezogen werden?
    Eigenbetrieb, sind diese ganzen Kungeleien und Gefälligkeitsentscheidungen der Verwaltung zuzuordnen?
    Fehlende Weiterentwicklung des Seebades, zu diesen Fragen besitzt doch die Gemeindevertretung die Entscheidungshohheit. Wenn natürlich alle Zukunftsentsscheidungen weggebügelt werden, dann ist das nicht der Verwaltung zuzuordnen.
    Also was soll sich ändern, wenn nur eine Person ausgetauscht werden soll?
    Sind wir bereit und in der Lage einen Stillstand von mindestens einem Jahr hinzunehmen die ein evtl. neuer BM braucht um sein eigenes Netzwerk aufzubauen?
    Ich bezweifel das und schließe mich der Meinung von Herrn Lehmann an.

  93. Ahlbecker sagt

    Dann lieber 1 Jahr vorübergehend Rück- oder Stillstand, als die nächsten 7 Jahre mit einem BM der nicht mehr wollte, aber den ersehnten Job nicht bekam.

    Da ist mir der dynamische Spatz auf dem Dach doch lieber, als die dicke Taube am Hühnertrog auf der Erde.

  94. arnie sagt

    ..das war der Nächste !

    Tja Herr Petersen, schön munter bleiben !
    Die Profiteure werden das Feld nicht einfach hergeben !!!

    Noch Fragen ?

    Aufgewacht und MITGEMACHT …

    WECHSEL jetzt !

  95. arnie sagt

    @ Ahlbecker

    Kompliment hätte von mir sein können !

    🙂

    @Pfeiffer
    ..es ist nicht schlau, die anderen für dumm zu halten !

    100 Mio Werbewert ? Nach welcher Methode ?
    ROI , oder MRA ?

    Dann fragen Sie doch bloss mal Herrn Kottwittenborg, was die Nachträge bisher schon kosten !

    …und wenn Sie so schlau sind, dann lassen Sie sich doch von den 100 Mio nur 4-5 % auszahlen , das könnte die Gemeinde bestimmt gut verwenden !

    Für kaputte Fusswege?.. für dreckige Promenaden? für preiswertes Wohnen für alte Menschen ? Ärztehaus ? mehr Jugendangebote ?

    Herr Kottwittenborg könnte sich bestimmt von dem was übrig bleibt auch noch einen Termin kaufen , damit er Medienvertretern ein Interview geben kann, natürlich nur um denen zu erklären, dass auf Usedom nicht nur Braune leben …

    Bisher hatte er ja zuletzt dazu keine Zeit !

    Sehr zum Vorteil aller Usedomer Einwohner und Gewerbetreibenden im Gastgewerbe !

    BRAVO !

    WECHSEL jetzt , lasst bitte Herrn Kottwittenborg sich seine Wünsche erfüllen, er wollte segeln gehen und sich um seine Mutter kümmern.
    Das wäre doch mal was sinnvolles !

    Also WECHSEL !

  96. RuP sagt

    arnie sagt: 15. März 2012 um 22:02
    „…Und täglich grüßt das Murmeltier …“

    Gilt das nicht auch für die sich inhaltlich mehr oder weniger wiederholenden Äußerungen in diesem Blog?

  97. Meierchen sagt

    Das Meierchen fragt sich, wie drei Herren das KTS-Desaster anrichten konnten, ohne dass der Käsemeister es wußte/wollte?
    Ist es ein Wahlargument für den Käser, dass unter seiner Verwaltung soviel Geld für „Traumjobs“ und „Versorgungsposten“ ausgegeben wurde und er davon nicht einmal etwas wußte?
    Allein deshalb ist der nicht mehr wählbar.

    Nicht nur Meierchen ist bereit, ein Jahr (vermuteten) Stillstand gegen weitere 7 Jahre von diesem Käse zu tauschen.
    Soweit ist es gekommen. Käsebad!

  98. Pfeiffer sagt

    Schon interessant das keiner auf Sachpositionen eingehen will und nur stereotyp zum Ausdruck gebracht wird das ein Wechsel alles ändern wird. Das ist naiv!
    Ich Frage mich auch aufgeregt woher der neue Bewerber für das Bürgermeissteramt die Probleme der Gemeinde kennt, wenn er niemals in den letzten Jahren bei einer Gemeindevertretersitzung oder sonstigen öffentlichen Sitzungen zu sehen war und dort sein Know How angeboten hat. Was bewegt also jemanden dem jahrelang das wohl der Gemeinde egal war. Haben die Hoffeure auch darüber nachgedacht?

  99. Sputnik sagt

    Zu der berechtigten, aber überbewerteten Kritik an Herrn Petersen als unerfahrenen Politiker:
    Vor nicht allzu vielen Jahren standen die Wolgaster vor der gleichen Problematik, und haben Ihren „alten und erfahrenen“ Bürgermeister ausgetauscht gegen einen Jungen und unerfahrenen Stefan Weigler. Der Junge hat große Versprechen gegeben und gehalten. Er hat sich voll in das Amt geworfen, hat Fuß gefaßt in der Verwaltung, und macht eine gute Arbeit. Er ist mit Sicherheit ein Gewinn für die Stadt geworden.
    Ich halte das auch für Heringsdorf möglich. Man kann sich ja nicht wirklich die gestrickten Netzwerke wünschen bzw deren Erhalt, wenn man nicht selbser irgendwie drinnen steckt, und womöglich nur Angst hat in dem neuen zu kurz zu kommen. Wobei ich gar nicht allzu sehr auf Neue hoffe, aber vermutlich lässt sich das in der Politik nicht verhindern.
    Jedenfalls denke ich ist es nach der Wahl von Nöten dem Bürgermeister Petersen weiterzuhelfen. Es darf sich nicht hingestellt werden, und zugeguckt wie der Neue sich denn so anstellt.
    Er wird eine Menge Gegenwind haben, und es wird ihm einige Male vor den Kopf gestoßen, jedoch gibt es Menschen denen es möglich ist der Familie Petersen zu helfen und den Rücken zu stärken. Ihm Hilfe anzubieten im Kampf gegen alte Strukturen.
    Das Ergebnis, sollte es denn so ausfallen wie sich viele es wünschen, sollte auch weitere Verantwortliche aufrütteln. Sie die Chance für unsere Gemeinde erkennen lassen, und gemeinsam mit dem Neuen zu einer besseren Gemeinde führen.

  100. arnie sagt

    @sputnik

    gutes Beispiel, wenn es hier nach einigen ginge, dann ist schlichtweg der Grund schon länger da zu sein, die Basis dafür, Bürgermeister zu bleiben…

    früher war das bei den Genossen der Partei- und Staatsführung auch so …

    🙂

    irgendwann waren Sie dann plötzlich alle weg !

    was @ pfeiffer
    und einige andere hier abliefern, ist so durchsichtig und billig, da kann man es gar nicht oft genug wiederholen:

    Herr Kottwittenborg wollte segeln gehen und sich um seine Mutter kümmern, lasst ihn doch bitte machen , was er will !

    PETERSEN ins Rathaus und WECHSEL jetzt !!!

  101. Anton (nicht aus Tirol) sagt

    Nun muß ich mich doch nach langer Zeit mal wieder melden, da ja offensichtlich nicht nur ein „laues Lüftchen“ durch die Kaiserbäder geht sondern vielleicht (hoffentlich) sogar „frischer Wind“ .
    Dazu toi, toi, toi!
    Wer wie der Herr mit den drei „f“ im Namen dem BM und seinem Wirken die ZDF-Entscheidung zur EM zuschreibt, sollte mal einen speziellen Arzt (Ps….) aufsuchen.
    Wenn jemandem dieses Lob gebührt, dann sind das Dietmar Gutsche, Mike Golon und noch 2-3 Leute, die frühzeitig eingeweiht waren.
    Als der Kaiser und seine Vasallen/ Auftraggeber aktiv wurden …
    Anders herum wird ein Schuh draus: Was gibt es für tolle Leute in den Kaiserbädern außer den „Mächtigen“ !

  102. Meierchen sagt

    Der Erfolg hat viele Väter, sagt man. Außer im Käsedorf, da braucht der Erfolg nur einen Vater!

    Und diese väterliche Erfolgsgeschichte geht weiter:
    Die Grundschule im Heringsdorfer Gymnasium ist schon in Sack und Tüten ist und wird jetzt sofort gebaut.
    Das hat der Amtsinhaber uns am letzten Wochenende vor der Wahl im Käsekurier verkündet!
    Ein weiterer Erfolg für den Bürgermeister!
    Meierchen verneigt sich.

  103. arnie sagt

    …sag ich ja , von Herrn Kottwittenborg wollen die Bürger mglw. nur wissen, was da noch für Rechnungen auf sie zukommen ….???

    Nachdem er ja schon in Gutsherren-Manier großspurig verkündet hat, es würde „alles bezahlt“

    Was denn alles?
    Zur Erinnerung: Der Herr Kottwittenborg hat sich damit gebrüstet , dass er ja jetzt für ein Drittel den Auftrag vergeben hat.
    Gleichzeitig sagt er Herr Acksteiner kriegt auch sein Geld…???
    Nochmal für mich zum Mitschreiben?

    Ein Auftrag ?
    Zwei Auftragnehmer ?
    Zwei Rechnungen ?
    Rechtsstreit mit Acksteiner anhängig ?
    Nachträge ?

    Herr Kottwittenborg, meinen Sie nicht auch im eigenen Interesse, es ist besser den Stuhl zu räumen, als sich mit derlei wischi waschi Geschichten dann über Dritte auch noch zu brüsten ?

    Das stinkt doch nach mehr als nach einem an den Strand gespülten toten …Fisch !

    WECHSEL und TRANSPARENZ jetzt !

  104. Nachfrager sagt

    @ Meierchen

    Im Käsebad gibt es zwei goldene Regeln:

    Jeder Erfolg ist nur Kotti I. zu verdanken. Immer. Jederzeit.

    An jedem Misserfolg sind immer die pösen, pösen Gemeindevertreter und andere finstere Schurken schuld, die sich seiner Genialität verweigern. Immer. Ausnahmslos.

    Kotti behauptet in der OZ heute: Ich geniesse Ansehen im ganzen Land. In welchem Land? In der ostpreußischen Tiefebene? Auf Usedom ist es nicht weit her damit.

    Wie viele Euros hat die Gemeinde in den letzten sieben Jahren für Rechtsanwälte ausgegeben? 500.000? 700.000? 1.000.000? Das kann ihn die OZ mal fragen.

  105. arnie sagt

    @nachfrager

    …nein, da hast Du jetzt was falsch verstanden.
    Die Medien spielen da natürlich keine Rolle, wenn man Herrn Achterkerke beispielsweise glauben will, dann sollen wir drauf warten, dass mehr Wähler zur Wahl gehen sollen, damit sich Herr Kottwittenborg dann als Selbststeller outet …?

    Das Beispiel Notkurier ist doch mehr als hinlänglicher Beweis, wer jetzt bei der OZ evtl. noch auf einen Job von Gottes Gnaden hofft, weiß ich nicht , auch da heisst es aber :

    Kommt Zeit , kommt Rat !

    🙂

    Apropos Rat : ..für derlei spannende Fragen gibt es in den Ländern einen Medienrat , der kann und soll zwar nicht in Berichterstattung eingreifen, aber er steht in der Verantwortung für die Einhaltung bestimmter Regularien, wenn es um die unabhängige und sachlich kritische Berichterstattung geht.

    Davon kann auf Usedom von ganz wenigen lichten Momenten ja wohl kaum noch die Rede sein, oder ?

    Daher :

    WECHSEL jetzt !!!

    Wenn Herr Kottwittenborg überall Ansehen geniesst, dann kann er doch überall an Land gehen beim Segeln…, da wird er bestimmt immer mit Jubelfeiern begrüßt .
    Wenn er Ansehen hatte, so ist dies spätestens Geschichte seit er seine Wähler und Bürger ind er Gemeinde verraten hat , nur weil er dachte ein anderer Job winkt !
    Und huch …plötzlich musste er froh sein, dass ihn die Bürger überredet haben, doch weiter Bürgermeister zu spielen…, natürlich nur , damit er nicht arbeitslos wird !
    Liegt er ja auch bloss allen auf der Tasche !

    Ich zieh jetzt auch nach Usedom , wenn es da solch schönen Modelle gibt wie diese ABM für Fortgeschrittene …

    Glaubt ihr echt, es ist schlau, seine Bürger und Wähler für so blöd zu halten ?

  106. Meierchen sagt

    Das wird die OZ nicht fragen, schon gar nicht der Kaiserkurier.

    Wenn doch, sollte die Frage nicht nur lauten, wieviel für Anwälte ausgegeben wurde, sondern auch woher das Geld kam und wer die Freigabe genehmigt hat. Dann sollte auch gefragt werden, welche Gegenleistung tatsächlich erbracht wurde.

    Papier ist bekanntlich geduldig.

  107. Hans-Joachim Mohr sagt

    Ich hoffe dass es noch eine Mehrheit bei den Wählerinnen und Wählern gibt, die sich nicht von der aufgeheizten Wechselhysterie anstecken lassen. Veränderungen dürfen nicht von vornherein ausgeschlossen werden, wenn aber ein Wechsel erfolgen soll, dann sollte man wissen, wohin dieser führen soll. Dazu gehört auch eine genaue Analyse des Ist-Zustandes. An dieser Stelle hat mir der Beitrag von Pfeiffer gut gefallen, weil er auch darauf abstellt, was auf der Habenseite verbucht werden kann. Das fehlt mir bei den meisten anderen Kommentatoren.
    Was wäre in der jetzigen Situation gut für das Kaiserbad? Ich habe erlebt, dass weitsichtig geführte Städte und Gemeinden, ihren Bürgermeister schon frühzeitig aufbauen, um nach dem Abgang des Amtsinhabers keinen Einbruch in der Gemeindearbeit zu haben. Politik und Bgm Kottwittenborg (sofern er gewählt würde) sollten dann Herrn Lars Petersen in die Gemeindearbeit integrieren, so dass nach 7 weiteren Jahren ein nahtloser Übergang möglich ist. Dieser Weg wäre sicher die bessere Alternative für das Kaiserbad.

    der Arbeit zu haben

  108. Usedom-Willi sagt

    Ich gebe H.-J. Mohr Recht. Häme, Unterstellungen, ein bisschen üble Nachrede, persönliche Befindlichkeiten sind schlechte Ratgeber. Hier liest man häufig und oft von den gleichen Schreibern irgendwelche niveaulosen Unsachlichkeiten (beim Segeln überall an Land gehen … etc.). Kritik ist wichtig, aber sie muss sachlich und wirklicher Verantwortung getragen sein. Als Achterlandbewohner wünsche ich den Kaiserbäderbewohnern einen guten BM. Da ist mir der Name egal. Und hoffentlich kriegt der dann auch Unterstützung. Packt mit an und hört auf zu nörgeln!

  109. Frank Kerber sagt

    zu H-J Mohr,
    also billiger geht es wohl nicht bei Ihrer Wahlwerbung!
    Entweder der alte Bürgermeister ist in Ordnung dann wählt man Ihn. Wenn man anderer Meinung ist dann eben den neuen.
    Manchmal gefallen einen beide nicht und man ist unschlüssig.
    Wo ist da Wechselhysterie?
    Und dann ein Bürgermeisterlehrling hahaha!
    Auf diese Weise wäre der Weigler in Wolgast nie Bürgermeister geworden

  110. arnie sagt

    @Mohr

    Ich weiss ja nicht,was Sie unter Hysterie verstehen?
    Aber egal, es ist genau die gleiche Kultur im Umgang mit den Dingen, in dessen Auftrag Sie hier für den alten Bürgermeister solche haarstäubenden Thesen in den Raum stellen, da werden auch schnell mal paar Tausend Wähler für hysterisch erklärt !

    Guten Morgen!

    Die, wie Sie es nennen, Wechselhysterie ist ja von Herrn Kottwittenborg gestartet worden, schon vergessen?

    Er wollte doch segeln gehen und sich um seine Mutter kümmern, auch schon vergessen?

    Ach so, dann wurde es ja leider nichts mit dem schönen neuen Job bei der Wohnungsbaugesellschaft , schon vergessen?

    Wer seine Wähler und seine Bürger derart verrät und zum Spielball der eigenen Launen (?), Unaufrichtigkeiten (?), Karrieresucht(?), oder gar Vorteilsnahme(?) macht der gehört nur noch eins…

    nämlich vergessen !

    Auch wenn Sie das gern vergessen machen wollen mit Ihrer Pauschalisierung der Mehrheit der Wähler die ganz „hysterisch“ Ihren Herrn Kottwittenborg

    NICHT GEWÄHLT !!!

    haben.
    Lassen Sie sich das mal von Herrn Achterkerke erklären, was so genannte einfache demokratische Mehrheiten bedeuten!

    Wenn Sie es wirklich gut meinen mit dem alten Bürgermeister dann empfehlen Sie ihm lieber den

    RÜCKTRITT !!!

    warum eigentlich nicht, das hätte mal Charakter, ist aber genau deshalb nicht zu erwarten, daher

    WECHSEL JETZT !!!

    …auch wenn Sie es vielleicht ganz gut bei Herrn Kottwittenborg hatten …

    🙂

    auf welcher Basis auch immer …?

    Jetzt zählen nur noch einfache Mehrheiten !

  111. Torsten Reyher sagt

    Lars hat sich Donnerstag Abend bei den Ahlbecker Fussballer nochmal vorgestellt.
    Die Jungs waren erstaunt, was Lars alles als neuer Bürgermeister alles ändern wird.
    Alles, aber auch Alles wird geändert, sagt Lars.
    In der Gemeinde läuft ja aktuell nichts, meint Lars.
    Gut, dass er das ändern kann.

    Ich bin gespannt.

    Im Übrigen waren einige Beteiligte erstaunt über den „fairen“ Wahlkampf des Kandidaten Peteresen.

  112. RuM"eier"chen sagt

    Sehr geehrter Herr Mohr,

    mit allem und jedem hätte ich gerechnet.
    Sind Sie damals „7“ Jahre langsam auf Ahlbeck vorbereitet worden???
    Die letzte Aktion Ihrer Person in Verbindung mit Ahlbeck – berichtigen Sie mich – war Ihr Ausflug mir dem Karnevalsclub nach Kölle oder??
    Hat Sie in Ihrer neuen/ alten Heimat der Klüngel auch schon erreicht.
    Bevor Sie sich für solche Äußerungen missbrauchen lassen, wäre es doch schön, wenn Sie sich mit den Geschehnissen vor Ort vertraut machen würden.
    Sprechen Sie mit Ihren Bekannten, suchen Sie das Gespräch mit Lehrern und Schülern, den Senioren…
    Ich schätze, Sie haben sich hier zu etwas hinreißen lassen, was Sie nicht ernst meinen können. Billigste Propaganda…. Schade, ich hatte Sie anders in Erinnerung.

    Die meisten Einwohner, die Sie hier kennen, hatten Sie als rechtschaffenden BM in Erinnerung, das was Sie hier und heute abgeliefert haben, sorry…. das ist unterste Schublade…

    Zeigt aber mehr als deutlich, wieviel Angst die Mannschaft um Teamchef Kotti vor der bevorstehenden Niederlage hat.

    Falls das Team es mit seinen Machenschaften doch noch schaffen sollte, gehen auch in Ihrem Ahlbeck bald die Lichter endgültig aus. Ich hoffe, Sie wissen um den Ernst der Lage.

    Und was Sie der Verwaltung mit Ihrer Aussage unterstellen, kommt Unfähigkeit sehr nahe… oder meinen Sie das Kotti ein Synonym für „Arbeit, Eifer usw“ ist?? Fragen Sie Ihn einmal welche Aktionen – außer Kaffeetrinken bei der Volkssolidarität“ – er im Wahlkampf selber gemacht. Nicht eine Frage, egal hier im Spotter oder auf anderen Seiten im Netz hat er selber beantwortet….

    Ich bin gespannt, ob der Reißwolf das, was bei einer Niederlage entsorgt werden muss, um die „Leichen“ im Keller zu entsorgen, alles bewältigen kann… oder ob die Kripo doch noch rechtzeitig ins Rathaus einzieht….

    Danke, dass Sie sich hinreißen lassen uns alle zu verkaufen…..

  113. RuM"eier"chen sagt

    PS:

    Ich denke die Einarbeitung in die Machenschaften wird Herr Petersen bestimmt nicht wollen. 😉

  114. meldemichmal sagt

    meldemichmal: Der Flyer des Newcomers und politischen Nobodys in der Heringsdorfer Bürgermeister-Stichwahl ist an Frau und Mann gebracht. Ja, Lars Petersen hat Themen aufgegriffen, die bei vielen Einwohnern starke Emotionen hervorrufen und sich gegen seinen Gegner anwenden lassen. Indes lässt Lars Petersen komplizierte Themen und deren reale Bedeutung völlig Außen vor. Und damit vermittelt er – sicherlich nicht nur mir – leider das Bild, das er anders als sein Gegenkandidat, die Sorgen und Nöte des „kleinen Mannes“ sehr ernst nimmt. In der Weise, wie er seinen Wählerinnen und Wählern schmeichelt, werden diese ihm am 25.3. sicherlich huldigen. Doch für mich ist es nur der verführerische Duft eines charismatischen Stars. Warum das so ist, weil Lars Petersen für komplexe Probleme einfache Lösungen anbietet, die für Laien dem Gefühl nach gut klingen, bei Fachleuten eher Skepsis hervorrufen. Aber noch ist eine Woche Zeit, den aufkeimenden Anschein von Populismus aktiv zu begegnen und sich konkret auch kommunalen Sachthemen zu widmen. Seine bisher schillernde „Wechsel“ und „Dagegen“ – Fassade sollte Lars Petersen bitte noch mit fundamentalen Substanzen stabilisieren.

  115. arnie sagt

    Wahlkampf ist immer so fair, wie es die Themen und die Beteiligten zulassen…

    Das sind jedoch Kulisse , und was sich dahinter abspielt immer noch klar zu trennen !

    Und wenn sich der alte Bürgermeister allen berechtigten und substanziell gestellten Fragen verweigert, dann hat er diese Kultur entscheidend mit geprägt und es fällt in dieser Form nur auf ihn zurück.

    alles andere ist scheinheilig, überlegen wir doch mal , wenn jeder von uns etwas will, ob wir dann immer so hochmoralisch agieren, wei wir es von alen anderen erwarten…., Na ?

    …und niemand von uns ist unfehlbar, hinzu kommt, dass im Wahlkampf immer Verkürzungen und Vereinfachungen in der Darstellung benutzt werden, weil sich in der kurzen Zeit das zuvor jahrelang gelebte Desinteresse großer Teile der Wählerschaft nicht aufarbeiten lassen!
    Das ist letzen Endes somit von uns allen gemacht und Ergebnis der politischen Kultur.

    Zu Herrn Mohr muss man nix mehr sagen, wahrscheinlich mal vom Karnevalswagen gefallen …

    Was die berechtigten Anmerkungen angeht in Sachen Substanz, ist es an den Wählern selbst , sich für

    Hoffnung (PETERSEN) oder

    Stillstand (Kottwittenborg)

    zu entscheiden.
    Herr Petersen legt mit seinem Auftritt die Messlatte deutlich höher, es ist an ihm, diesen Ansprüchen letzten Endes gerecht zu werden.

    Selbst wenn ihm das nur punktuell und mit Hilfe der auch schon vorher aktiven Kräfte gelingen wird, dann ist es allemal besser , als das was bisher „läuft“ oder besser nicht läuft !

    Dann hat sich bestätigt , was Not tut …der

    WECHSEL !

  116. Frank Lettner sagt

    Oh Herr Mohr meldet sich auch mal, die letzte Meldung hier vor Ort wie war das noch? Erinnert sich noch wer? Da ging es um den Bürgerentscheid zur Marina in Ahlbeck, dort stand er seinem Freund dem Amtsinhaber zur Seite, was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist, aber der Inhalt war nicht hinnehmbar. Das war damals in etwa so, dass der Bürger es zu akzeptieren habe, was die demokratisch gewählten Gemeindevertreter mal beschlossen haben und Bürgerentscheide die Gemeindevertreterpolitik umkehren ja nicht positv wären.
    Im übrigen wohin uns die bisherige Politk hier gebracht hat kann man doch eindeutig sehen. Wieso sollte der Amtsinhaber nun aufeinmal so geläutert sein und in Zukunft alles besser machen wollen, wenn er dazu schon 7 Jahre Zeit gehabt hatte? Im übrigen ist es keine Wechselhysterie was hier vorherscht, sondern ganz klar Unzufriedenheit mit der bisherigen Situation. Die Situation wird sich garantiert nicht verbessern, wenn alles bleibt wie es ist.

  117. Ampelmann sagt

    7 weitere Jahre Kottwittenborg, um einen Nachfolger einzuarbeiten? Herr Mohr, bei allem Respekt: Wir haben aufgehört, uns die Hosen mit der Kneifzange zuzumachen.

    Immer wieder schön, wenn uns die Experten aus 400 km Entfernung die Stimmung auf der Insel erklären. Danke arnie, danke Herr Mohr. Vielleicht wenden Sie sich dann wieder der Kommunalpolitik in ihren Wohnorten zu.

    Ich denke, dass man Frank Lettners Worte vorbehaltlos unterschreiben kann. Es ist unaufgeregt und wenig pathetisch einfach Zeit für einen Neuanfang und das Ende der Clique Kottwittenborg.

  118. Sputnik sagt

    Mein Vertrauen in den Wechsel (und damit Herrn Petersen) weil: er kommt nicht aus der Politik. Die ganzen Wahlversprechen, die er macht kommen von einem wie uns. Somit von einem Mann mit Integrität. Politiker nehmen sich doch heutzutage selbst schon nicht mehr ernst, und denen ist tatsächlich vorsätzliche Täuschung in der Wahl vorzuwerfen. Aber jemand unbelecktes, ein einfacher Bürger hat grundsätzlich noch soviel Selbstachtung, dass man davon ausgehen kann, dass er alles ihm mögliche daran setzt das umzusetzen.
    In 3-5 Jahren KANN es anders aussehen. Dann ist auch ein Politikneuling an seinen Maßnahmen zu messen.
    Im Moment ist nur Kottwittenburg an seiner zurückliegenden „Schaffenskraft“, und seinen heutigen Wahlversprechen zu messen, und diese können nur als glatte Lüge enttarnt werden.

    Ich sage weiter: Sollte es uns vergönnt sein, und wir erhalten einen Neuen Bürgermeister, dann müssen wir, vor allem alle Verwaltunsangestellten im Rathaus, und die gewählte Gemeindevertretung, aber auch die Bürger den Neuen unterstützen. Und wenn es nur Kraft geben ist, auf den besonders stürmischen Passagen in der Zeit des Wechsels.

  119. arnie sagt

    ….kommt ja noch was ganz anderes dazu:

    Jede der Umwälzungen, die bisher in der Menschheitsgeschichte zur Veränderung von Systemen geführt haben, ist vor allem immer nur von Menschen gemacht worden, die nicht integraler Bestandteil des vorherigen Herrschaftssystemen waren.

    …und übrigens
    @ampelmann

    …auch den WECHSEL und ob das funktioniert , werden wir im Auge behalten um zu sehen, was davon im positiven Sinne „abzukupfern“…ist !

    🙂

    Also bringt das Schiff auf Kurs und der heisst ?
    (und nochmal übrigens, Kommunalpolitik haben wir heute auch vor Ort schon gemacht , ich gebe die nächsten Tage eine Bildempfehlung dazu )

    WECHSEL JETZT !

    Schiff ahoi!

  120. Torsten Reyher sagt

    Super Statement Herr Lettner,
    Ihr Wahlkampf hat Sie mehr als 7 Jahre nicht nach vorn gebracht und nun?

  121. Jürgen sagt

    @ Arnie

    „Jede der Umwälzungen … ist vor allem immer nur von Menschen gemacht worden, die nicht integraler Bestandteil des vorherigen Herrschaftssystemen waren.“

    Stimmt nicht. Gorbatschow.

  122. arnie sagt

    @jürgen

    ich glaube, das interpretierst du geschichtlich nicht richtig. übrigens habe ich wiederholt mit ihm darüber gesprochen und es hat sich dabei für mich folgendes bestätigt:
    Es ging ja mit Perestroika und Glasnost um eine Erneuerung des Gesellschaftsentwurfs, der dabei unter die Räder (der Geschichte…) gekommen ist, ohne das dies vorher so „geplant“ war…

    aber mal zurück zum Thema WECHSEL !!!

    was ich jetzt noch gefunden habe, ist ja ein weiteres buntes Steinchen im Mosaik Kottwittenborg, das ist ja der blanke Hohn!

    http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/mv/hoteliers-greifen-nach-der-gemeindekasse-1.404009

    Kottwittenborg ABWÄHLEN !

    WECHSEL JETZT !

  123. usedomer sagt

    @warmbader
    lt. artikel soll ja ein hotelier damit den hotelumbau finanziert.
    müsste man also prüfen, welches hotel zuletzt umgebaut/modernisiert wurde.

  124. Pfeiffer sagt

    Hui, was man hier von den Schlau und Gutmenschen so liest ist enorm.
    Da werden die Seiten schneller gewechselt wie die Socken. Erst war Herr Heilmann der Hoffnungsträger ihm wurde verziehen das er seine Wähler vom Usedomer Ring getäuscht hat und maßgeblich an dem Desaster bei der KTS mitgewirkt hat. Egal das hat die hiervertretenden Gutmenschen nicht interessiert.
    Vielleicht ist es schade das er es nicht geworden ist und zwar unter folgendem Aspekt. Ein Bürgermeister der nicht auf staatliche Rückfahrkarte hoffen wird sich wenn er wiedergewählt werden sich an seinen Leistungen messen lassen müssen.
    Kennen wir die wirkliche Motivation des Herausforderers? Wissen wir ob es nicht eine Flucht aus dem alten Job ist?
    Warum hat den Herausforderer die Gemeindearbeit in den vergangenen Jahre interessiert?
    Einfach mal nachdenken

  125. viva sagt

    @ T. Reyher
    An welcher Stelle war der Wahlkampf des L.P. nicht fair? Ich hätte furchtbar gern ein paar Stichpunkte dazu! Wäre es Ihnen in irgendeiner Form möglich, Zeit zu erübrigen, welche zu bringen? 1000 Dank im voraus! Ich könnte jetzt den ganzen Mist widerholen, der ihm selbst vor die Bude gekippt wurde (und seiner Frau!), aber ich denke, der stinkende Dampf, der davon ausging, hat sich ausgiebig genug verbreitet und trotzdem nichts gebracht.(siehe Wahlergebnis) was mich wiederum zu
    @meldemichmal bringt….. der „verführerische Duft eines charismatischen Stars“. Zu viel „Bunte“ gelesen, was? Die Probleme des sogenannten kleinen Mannes ernst zu nehmen, ist Ihrer Meinung nach also nur Verblendung? Pfui Deibel!!!
    Und mal ganz allgemein: nur, weil jemand bis dato nicht in der Gemeinde irgendein Amt oder irgendeinen gottverdammten Posten besetzt hat oder in irgendeiner Partei mit 3 Buchstaben seinen Senf abgegeben hat, heißt es noch lange nicht, dass er politisch bisher komplett uninteressiert war, denn das würde der Tatsache widersprechen, sich für das Amt des BM der breiten Öffentlichkeit zu stellen und einiges an Blödsinn wegstecken zu müssen.
    WAS wiederum implizieren würde, dem „kleinen“ Mann im allgemeinen politisches Desinteresse im Großen & Ganzen nachsagen zu dürfen. Widerspricht sich auch irgendwie….siehe Wahlergebnis.
    Ich könnte mich jetzt wieder x-fach über einiges ausk…..en, aber ich habe Respekt vor einem eifrigen Blogger, den ich an anderer Stelle schon einmal erzürnt habe (an dieser Stelle: Hallo arnie:0)), was nebenbei bemerkt wirklichwirklich den Tatsachen entsprach und von mir, nett wie ich bin, zu einem Zeitpunkt geschrieben wurde, als sie nicht mehr wahlentscheidend waren. Any way! Es gibt ja Vomacur, gut gegen Übelkeit! Denn letztendlich kann einem nur schlecht werden, bei dem, was sich hinter den Kulissen abspielt/e.

    Nur bei einem Thema muss ich meine Meinung noch ganz schnell niederschreiben: der Artikel des „Mordkuriers“. Alle Hoteliers????? Fehlanzeige!!!! 4 oder 5 der namhaftesten Vertreter ihrer Zunft. Und der Renovierer (Name bekannt) wird echt original von unserem alten BM geschützt. Nur so am Rande….. Und es gibt, so nebenbei bemerkt, eine Menge anderer Hotels, die die Steuererleichterung nicht zum Befüllen der eigenen Taschen genutzt haben, sondern….na, wer weiß es? Genau! Zum Renovieren UND um Gehälter zu erhöhen (und ich rede nicht von den 850 netto, die einige nahmhafte Vertreter zahlen!).

    Ich hülle mich in Schweigen in Bezug auf Fakten! Aber, wie schon an anderer Stelle bemerkt, Papier ist geduldig und die Zeit wird´s zeigen. Vorausgesetzt, die Gemeinde fängt dummerweise kein Feuer…..

    Fertig!

    Doch nicht. Der jetzige BM bringt noch hurtig ein paar Posten an den Mann / Frau. Ich merke das nur an, denn diese Posten sind nicht kündbar und so einfach neu besetzen…. für die politisch komplett bewanderten, die Herrn K. U K. (Monarchie) so treu pampern, dürfte diese Tatsache bekannt sein. Nur damit nicht hirnlos auf den vielleicht neuen BM in ein paar Monaten herumgehackt werden kann……

    @ arnie: Richtig! WECHSEL jetzt!

    So, fertig!

  126. Warmbader sagt

    Der Nordkurier berichtet über einen handfesten Skandal auf der Landesseite. Nicht eine Zeile im Lokalteil. Warum?

    Ostsee-Zeitung die hier zu hause sein will keine Zeile. Warum?

    Stecken alle unter einer Decke im System Kotti?

    Was wissen die Gemeindevertreter? Warum machen die das mit?

    Der Bürgermeister hat nicht genug Hintern in der Hose und lässt Anwälte antworten? Wer bezahlt die Anwälte?

    @ viva
    Postengeschiebe: Beispiele selbst geben nicht nur bei anderen fordern.

    @ pfeiffer
    Haben sie Angst ab Montag allein im dunklen Wald pfeifen zu müssen?

  127. Pfeiffer sagt

    Hallo Warmbader, nein habe ich nicht meine pfeiffe ist groß genug.
    Nun zu ihnen der Name verrät ja wohl alles, wenn sie aus dem Umfeld des warmbades kommen morgens mal den blauen Regler beim Duschen mitbenutzen, kann hilfreich sein bei der Erlangung eines klaren Blickes und angenehmer Körperthemparatur. Wenn Sie im Umfeld des Warmbades arbeiten warum beschweren Sie sich nicht über die haltlosen Zustände. Sie haben doch dieses Rechtsmittel oder sind Sie zu feige. Stehen Sie auf und machen es öffentlich. Nur dabei müssten Sie mal aus dem warmen ins kalte, das können Sie aber nur wenn ihr Immunsystem stark genug ist. Nur daran wird es wohl scheitern!

    Noch etwas anderes keiner geht auf konkretes ein es werden nur Allgemeinplätze besetzt.

  128. arnie sagt

    ..sag ich doch , Ihr lieben Leute.

    Die Medien müssen aktiviert werden.
    Kleiner Tipp für

    @viva

    es ist eigentlich besser Roß und Reiter zu nennen, wenn man das nicht will oder kann, dann zumindest die Medien drauf ansetzen.
    Die sind verpflichtet ihre Quellen zu schützen, so dass man sich vor Nachteilen, oder gar Repressalien schützen kann.

    Wenn die dann trotz haarsträubender Tatsachen nicht reagieren, kommt hier nochmal der Hinweis zu den Medienräten der Bundesländer.

    Ansonsten Beispiele nennen, es als „Gerücht“ deklarieren und mit Fragezeichen versehen, das ist juristisch de facto unangreifbar !

    Schweinereien aufdecken !

    Kottwittenborg abwählen !

    WECHSEL JETZT !

  129. Warmbader sagt

    @ Pfeiffer
    Egal wie groß ihre Pfeife ist wenn sie weiter so hyperventllieren pfeifen sie bald auf dem letzten Loch.

  130. ratatösk sagt

    Vollkommen unpassend…

    Nachdem wir irgendwann, irgendwo, irgendeinem Gesellschaftsvertrag zugestimmt haben (oder auch nicht; aber das wäre die „Gnade der Geburt“), stehen hierzu im Kontext die politologischen Erkenntnisse, die – auch unter soziologischer Berücksichtigung – gemeinhin als Demkratie beschrieben werden (demos: Volk; kratia: Herrschaft; an der Erklärung hatte sich ein Blogschreiber schon einmal „versucht“).
    Demnach soll es ein Wahlrecht, auch als Wahlfreiheit bezeichnet, geben. Dies – so mutmaßt man/frau – unterteilt sich in das positive, also wählen gehen zu dürfen, und das negative, also die Freiheit, nicht wählen zu müssen, Wahlrecht.

  131. ratatösk sagt

    @arnie:

    Der Ton macht die Musik…

    Dein letzter Kommentar machte mich stutzig. Also Beispiele nennen und als Gerüchte verkaufen. So so. Naja, oder umgekehrt.
    Da ich diese Art und Weise des Umgangs nicht schätze, lass‘ mich – mit einem Fragezeichen versehen und ganz im Einklang mit Deiner Vorgabe fragen -:
    Arnie, warum betrügst Du den Staat bei Deiner Steuererklärung? 🙂

    <

  132. arnie sagt

    …dabei kommt es ja angeblich gar nicht auf die Größe an ?

    🙂

    @ratatösk

    es ist eben immer eine Frage der Perspektive, aber bevor ihr hier nur rumlamentiert würde ich sagen ist es besser, etwas zu TUN !

    (editiert – Arnie, die Leute haben verstanden, dass Du für den Wechsel am Sonntag bist. 😉 )

  133. Ampelmann sagt

    Ich verstehe die Motivation für arnies Brandreden nicht, die ja meistens in Aufrufen an ANDERE enden, etwas (Halblegales?) zu tun.

    Ich vermute, dass er hier ein ganz privates Süppchen kocht und dabei andere vors Loch schiebt. Vielleicht eine Rache dafür, mit seinen Projekten in der Gemeinde nicht gehört worden zu sein?

    Schalte diesen Troll aus Dresden bitte ab, Jürgen. Er hat sowieso keine Ahnung von den Verhältnissen hier, die Menschen sind gespalten genug und wir haben genug eigene Brandstifter/Aufhetzer. Es solte nach der Wahl gelingen, den Ort wieder mehr zu einen.

    Nur bei einem hat er Recht: Wechsel!

  134. EinBürger sagt

    Liebe Spotterfreunde, ich habe so die Befürchtung, dass die Gemeinde Heringsdorf so gespalten ist, durch Polarsierung, das wer auch immer hier BM wird, vor einer schier unglaublichen Arbeit neben seiner Hauptaufgabe steht. Also das haben alle politisch agierenden geschafft, eine Spaltung. Herzlichen Dank an alle, insbesondere an die Gemeindevertreter, welcher Fraktion oder auch nicht, auch immer. Schämt EUCH.

  135. HerrLehmann sagt

    ich habe ein problem mit den inhalten des kandidaten petersen. oder, um es auf die spitze zu treiben: welche inhalte?

    als antwort auf die frage 8 des spotters gibt er folgendes an:
    – „wohnungsnotstand für einheimische“, das ist etwas, dass lasse ich gelten.
    – „förderung der vereinsarbeit“, für mich keine der vordringlichsten gemeindeaufgaben, aber gut.
    – irgendetwas mit einem „puzzle“, was heißen könnte „eine insel, eine stadt“ oder aber auch nur ein gemeinsames archiv mit dem amt usedom-süd, whatever.

    auf seiner internetseite schreibt herr petersen
    – „transparente koordination der arbeit der verwaltung“, sprachlich etwas unglücklich, aber ich glaube, er meint hier mehr transparenz
    – „stärkung der kommunikation zwischen verwaltung und selbstverwaltung“, hmmh, damit ist wohl umfassende introspektion gemeint.
    – „klasse statt masse bei weiteren bauvorhaben“, hehres ansinnen, an dem schon andere gescheitert sind und das ich ohne konkrete lösungsansätze nicht ernstnehmen kann.
    – „gleichbehandlung aller“, nie verkehrt!
    – „pflichtbewusster umgang mit öffentlichen mitteln“, schön gesagt.
    – „bedarfsorientierte kinderbetreuung“, worin auch immer der bedarf bestehen mag.
    – „intensiv an dem thema ordnung und sicherheit arbeiten“ (richtig: an den themen),
    bisherige kernkompetenz, erwähnenswert.

    insgesamt entsteht für mich der eindruck einer aneinanderreihung von schlagwörtern mit wählerstimmenpotential unter der überschrift „gegen das bestehende“.

    die aufmachung ist geschickt, keine frage. allein, mir fehlt es an content, an konkretem.

    und so erlaube man mir, mahnend den zeigefinger zu heben und darauf hinzuweisen, dass böswilligere mitmenschen als ich es bin in solchen zusammenhängen durchaus ungehemmter den begriff des „populismus“ gebrauchen.

    fazit: sympathisches auftreten eines politisch unerfahrenen ohne programm. ohne mich.

  136. Jürgen sagt

    @ HerrLehmann

    Populismus (lat.: populus, „Volk“) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte ausdrückt oder instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt. (Quelle: Wikipedia)

    Populismus ist nicht zwangsläufig etwas negatives. Ich persönlich nehme lieber einen Populisten als einen Opportunisten wenn ich die Wahl habe.

    Und opportunistisch ist für mich zum Beispiel das aktuelle Flugblatt von Herrn Kottwittenborg:

    „Bei meinen Begegnungen mit Bürgern musste ich indes erkennen, dass wir ihren Wünschen und Vorstellungen nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit entgegen gebracht haben, das möchte ich ändern.“

    Mal abgesehen davon, dass sich mir nicht erschließt, wer mit „wir“ im Zusammenhang mangelnder Aufmerksamkeit gemeint ist, können böswilligere Mitmenschen als ich 😉 durchaus der Meinung sein, hier hänge sich jemand an die Themen von Herrn Petersen an.

  137. meldemichmal sagt

    meldemichmal ist wieder da und gibt für @jürgen eine Anregung zum wir.
    Vielleicht, aber nur vielleicht hat Herr Kottwittenborg bei dieser Bemerkung an das Wahlergebnis vom 11. März 2012 gedacht, wo Wählerinnen und Wähler das bisherige Engagement und die notwendige Bürgernähe der drei angetretenen Abgeordneten Heilmann, Friedrich und Lettner nicht anerkannten und ihnen keine Stimme haben zukommen lassen. Oder vielleicht gibt es auch in der Verwaltung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich mehr als Dienstleister sehen sollten? Wäre aus meiner Sicht durchaus eine akzeptabler Grund, um wir zu sagen. Sicherlich haben beide Stichwahl-Kandidaten die gleichen Chancen. Lars Petersen hat sportliche Vorteile, denn Kottwittenborg spielt werder Tennis, noch Hand- oder Fußball und geht nicht in die Sauna. Also 100 Punkte für Lars Petersen, die holt der Amtsinhaber indes mit seinem Finanzwissen und seiner Verwaltungserfahrung wieder auf. Also für mich Gleichstand bis Sonntagabend um 18 Uhr. Überlassen wir es den Wählerinnen und Wählern, wem sie ihr Vertrauen aussprechen. .

  138. HerrLehmann sagt

    lieber @jürgen,

    das „wir“ habe ich auch nicht verstanden, der ansatz von selbstkritik gefällt mir jedoch.

    letztendlich stehen wir nun vor der urne und einer entscheidung: zwischen einem altkanzler kohl und einem guttenberg. denn einen obama haben wir nicht.

    du nimmst guttenberg, ich nehme kohl. wir beide versuchen, aus dem nicht gerade optimalen das beste zu machen.

  139. Meierchen sagt

    Wir? Seine Käsestät Kaiser Kotti nutzen selbstverständlich den Pluralis Majestatis!

  140. Insulaner sagt

    Oh dank des einen Bürger wissen wir nun wer Schuld ist die Gemeindevertreter, zum Glück nicht der böse Wähler der sich nicht entscheiden konnte. Also bei der nächsten Wahl darf dann nur kandidieren, wer vorher durch die Gemeindevertretung eine entsprechende Mehrheit erhalten hat. Das ist doch ein Vorschlag? So haben wir wenigstens keinen gespaltenen Ort und als nächstes dürfen zur Gemeindevertretung nur noch Kandidaten kandidieren die auf einer gemeinsamen Liste antreten. Kommt mir irgendwie bekannt vor… hieß früher glaub ich nationale Front…..

  141. Jürgen sagt

    @ HerrLehmann

    Der Vergleich zwischen Herrn Kottwittenborg und Herrn Kohl mag ja noch angehen, was die Attitüde der beiden angeht. Ein Vergleich zwischen Guttenberg und Lars Petersen hinkt aber gewaltig und ist wenig nett, um es freundlich zu formulieren.

    Einen Obama haben wir zum Glück nicht. Sonst müssten wir schnell feststellen, wie aus dem „Yes we can“ ein „No we can’t“ wird.

  142. Warmbader sagt

    @meldemichmal

    Finanzwissen? Wo? Ende März und kein Haushaltsplan in Sicht. Fördermittel für die Grundschule? Fehlanzeige. 2 Millionen neue Schulden werden gemacht wo doch 3,5 Millionen Fördermittel bei der Pomerania bereitliegen sollten.

    Verwaltungserfahrung? Nützt nichts, wenn man nicht mit der Verwaltung arbeitet sondern über den Dingen schwebt.

    Aber alles wird gut. Seit heute können wir dem Bürgermeister eine Mail schreiben. Ist das nicht toll. Mit denen macht er dann das gleiche wie mit den Briefen der Bürger: „Nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit entgegen bringen.“

  143. Ahlbecker sagt

    „…Lars Petersen hat sportliche Vorteile, denn Kottwittenborg spielt werder Tennis, noch Hand- oder Fußball und geht nicht in die Sauna. Also 100 Punkte für Lars Petersen…“

    So reduziert man Gegenkandidaten.

    „…die holt der Amtsinhaber indes mit seinem Finanzwissen und seiner Verwaltungserfahrung wieder auf…“

    Und damit hebt man den Liebling in den Himmel – mit Floskeln und leerem Gerede….

    Siehe Warmbader!

  144. arnie sagt

    @ampelmann

    du verstehst nicht nur meine motive nicht …, sondern wohl einiges anderes genau so wenig , macht aber nichts, ich erkläre es gern nochmal.

    ….aber vorher erklärst du vorher mal dein Herrschafts- oder etwa doch gefährliches Halbwissen zu was für Projekten, mit denen ich nicht gehört worden bin ?

    Auf Usedom Projekte…??? das ich nicht lache, schau einfach etwas genauer , was ich für Projekte mache, dann werden deine schlauen Bemerkungen sogar Dir selbst lächerlich vorkommen.

    Usedom ist schön, aber zum Sandlatschen gibts noch paar andere Plätze und da gebe ich Dir jetzt gern mal recht, dazu braucht man mich nicht …!

    Vielleicht find ich es einfach nur lustig ?

    (editiert – Jürgen)

  145. meldemichmal sagt

    @warmbader
    Bin zurückhaltend mit Tipps oder Ratschlägen, aber Ihnen würde ich ein frühlingshaftes Bad in der Ostsee empfehlen, damit Sie mit gesünderer Temperatur und kühlem Kopf argumentieren. Sicherlich wäre ein Haushaltplan zu Beginn eines Wirtschaftsjahres optimal. Doch geben sich nicht auch die Abgeordneten, die diesen Haushalt beschließen müssen, mit den zeitlichen Missständen zufrieden? Die Medaille hat immer zwei Seiten.
    Können Sie mir mal verraten, wo Sie Ihre Information zu den Finanzen und Fördermitteln her haben. Mit dieser Wissensquelle könnte Mann punkten, wenn die Angaben stimmen. Aber stimmen Ihre Aussagen überhaupt? Der Umbau der Grundschule in Heringsdorf ist finanziell gesichert, denn auch in diesem Fall müsste das Parlament offen sagen, dass eine Finanzierung nicht vorhanden ist, Bürgermeister Klaus Kottwittenborg wird doch nicht mit einer „Wahllüge“ punkten. Hat sich aber noch kein Abgeordneter zu diesem Thema anderweitig öffentlich zu Wort gemeldet.
    Na, wenigsten hat der amtierende Bürgermeister noch auf Kritik reagiert und ob er seine E-Mails beantwortet oder unbeantwortet lässt, könnten Sie doch wenigsten einmal, aber gern auch mehrfach ausprobieren, und schauen, was passiert und das, bevor Sie eine öffentliche Vorverurteilung vornehmen. Stimme Ihnen zu, in der Heringsdorfer Gemeindeverwaltung kann Mann und Frau noch viel verbessern. Warten wir ab, ob der Alte auch wirklich der Neue sein wird und fordern im Fall seines Sieges konsequent Veränderungen ein. Gewinnt sein Gegenkandidat Lars Petersen, hat dieser ja bereits Veränderungen zugesagt.

  146. meldemichmal sagt

    @Insulaner,
    Schieben Sie doch nicht die Schuld auf Nichtwähler oder Unentschlossene. Was zählt, ist das Ergebnis und da hatten die Herren Friedrich, Heilmann und Lettner im ersten Wahlgang genau die gleichen Möglichkeiten ausreichend Stimmen auf sich zu vereinen, wie es Lars Petersen und Klaus Kottwittenborg geschafft haben. Lassen wir Lars Petersen aus der Diskussion heraus, er ist der Neue unter den Bewerbern. Was ist aus Ihrer Sicht der Grund, warum nicht einer der drei Abgeordneten dem Amtsinhaber hat Paroli bieten können. Aber ersparen Sie sich die Antwort, die da lauten könnte, die Wähler, die das Kreuz bei Kottwittenborg gemacht haben, wussten nicht was sie taten, diese Aussage entspricht nicht den Gegebenheiten und wäre für diese Wähler eine Beleidigung. Worin sehen Sie die Ursachen, dass es am Sonntag zur Stichwahl zwischen Petersen und Kottwittenborg kommt und nicht zur Stichwahl Petersen gegen einen der einst angetretenen Abgeordneten?
    . . .

  147. Warmbader sagt

    @meldemichmal

    Bin seit Jahren auf Sitzungen der Gemeindevertretung. 2008 und 2009 hat der Bürgermeister öffentlich behauptet, bei der Pomerania liegen die Mittel. Gemeindevertreter waren bei der Pomerania haben gefragt und da war nichts.

    Die 2 Millionen Schulden standen in der Woche vor der Wahl im Nordkurier, zinsloses Darlehen des Innenministers. Zitat 1. Flyer des Bürgermeisters: „Ich stehe für weiteren Schuldenabbau“.

    Ohne Wirtschaftsplan kein Kredit. Ohne Kredit kein Geld. Ohne Geld kein Baubeginn im April wie angekündigt.

    Mag sein der Bürgermeister hat auf Kritik reagiert. Glaube ich nicht. Er reagiert in der Not, weil es um seinen Kopf (sprichwörtlich) geht und steht nicht dahinter. Auch in der Presse nachzulesen die fehlende Kommunikation mit dem Kindergarten in Ahlbeck. Veranstaltung Nordkurier, Bürgerin beschwert sich weil auf Brief mit Unterschriftenliste nie Antwort kam. Kann man lange fortsetzen die Liste.

    Und kaum ist Wahl, ändert der Amtsinhaber seinen Charakter. Es steht Ihnen frei das zu glauben. Wir leben in einer freien Gesellschaft. Ich glaube es nicht.

    Schlechter als wir es jetzt haben wird es bei einem Wechsel auch nicht.

  148. Ampelmann sagt

    @arnie
    Zur Sache nichts, nur persönliche Attacken, die immer wieder editiert werden müssen.

    @Jürgen
    arnie findet es einfach „lustig“, hat seinen goldigen Spaß mit uns.
    Du hast viel Zeit in diesen Blog investiert, mach ihn nicht zur Bühne von Trollen, die sich mit uns amüsieren wollen.

    Schalt ihn ab!

  149. RuP sagt

    Bedauerlich ist für mich, dass die Diskussion zur Bürgermeiserwahl hier bald zu Ende sein wird, habe ich doch einiges erfahren, was so mancher dazu denkt, glaubt und mutmaßt (auf andere Weise wäre ich nie dazu gekommen). Schade ist allerdings auch, dass der Disput mitunter unsachlich, bis hin zu persönlichen Angriffen, geführt wurde. Extrem finde ich Empfehlungen zu unredlichen Machenschaften in Heckenschützen-Manier, angebliche Wahrheiten, Mutmaßungen u.ä. öffentlich zu machen, sich dabei nicht zu erkennen geben und andere vorzuschieben.
    Die Inhalte aller Beiträge hier hat meine Absicht nicht geändert- ich werde am 25.03. „Wiederholungstäter“ sein.
    Dem alten Segler, der hart am Wind der Wählergunst steuert, empfehle ich: „Sail away…“
    Dem anderen, jungen Sportler, der am Wahltag (leider) auf See sein wird, rufe ich zu: „Junge komm´ bald wieder …“
    Wenn man eine Veränderung alter Zustände möchte, dann muss etwas Neues her – auch personell.
    Der Neue (Herausforderer des arrivierten BM)
    hat gewsiss einige Defizite für das Amt – aber wir haben keinen anderen!!!!

  150. Horst sagt

    Konnte in dieser letzten Woche nur aus der Ferne folgen und habe mit Genugtuung neben immerhin einigen überfälligen Bemerkungen zu den unsäglichen Absonderungen aus Dresden festgestellt, dass der aus dem einen Lager schon verzweifelt mit Herabwürdigungsversu-
    chen, gleichzeitig aber Nachahmung, bekämpfte einzig unabhängige Kandidat tatsächlich schon die erste bedeutende Veränderung in den Kaiserbädern bewirkt hat: erkennbar deutlich größeres Interesse an und Nachdenken über Verwaltung und Gemeinde-
    vertretung.
    Der alte verbrauchte Amtsinhaber hat erkennbar selbst die „winds of change“ gespürt, wie anders – @jürgen – könnte sein letzter Flyer mit bei Petersen abgekupfertem Inhalt verstanden werden? Gibt es in diesem Forum noch jemanden, der ernsthaft von mir und allen anderen Bürgern erwartet, die neuesten Aussagen des alten Bürgermeisters nach 7 Jahren des Gegenteils ernstzunehmen?

  151. @Mohr

    Dieser Kommentar eines für Ahlbeck damals guten Bürgermeister hat mich etwas enttäuscht. „Wechselhysterie“? Das unterstellt einem viertel der Wähler hysterische, also krankhafte, Züge. Das gehört sich unter Demokraten einfach nicht.
    Ich hoffe sehr darauf, dass ein Wechsel stattfindet. Am einfachsten wäre dieser, wenn der bisherige Bürgermeister seinen Stuhl räumt. Zu sehr hat er sich in das Dickicht persönlicher Abhängigkeiten, Gefälligkeiten und Intrigen begeben.
    Damit ist aber noch kein Wechsel geschafft – die Gemeindevertretung wirkt aufgrund der derzeitigen Mehrheitsverhältnisse wie ein Bürgermeisteranhängsel.
    Klaus regiert hier nicht wie ein Bürgermeister, sondern eher absolutistisch mit einem Gremium, das ihm Freifahrtsscheine ausstellt und nicht nachhakt.
    Beschlusskontrolle?
    Folgen für die Verwaltung bei Schludereien?
    Aufklärungsbedürfnis bei Themen, die die Leute aufregen?
    Leider Fehlanzeige.
    Von außen Themen für die Gemeinde treiben und zum gegebenen Zeitpunkt neue Zusammensetzung der Gemeindevertretung – so wird es weitergehen.
    Bleibt der alte Bürgermeister, kann dennoch nicht alles bleiben wie es ist. Es ist dann jedoch ein längerer Atem nötig.

  152. HerrLehmann sagt

    lieber @arne,

    bei allem respekt vor Deiner meinung im kommentar an den ahlbecker altvorderen begibst auch Du Dich meines erachtens auf demokratisches glatteis, wenn Du dem aktuellen bürgermeister „persönliche abhängigkeiten, gefälligkeiten und intrigen“ nachsagst und behauptest, „die gemeindevertretung stelle freifahrtscheine aus“.

    diesen sicherlich im detail zutreffenden eindruck zu generalisieren finde ich nicht gut, unterstellt es doch, dass die regierenden die demokratie nicht nur manchmal, sondern stets mit füßen treten.

    natürlich kannst Du diese meinung vertreten. nutzt Du das stilistische mittel der verallgemeinerung, dann übertreibst Du. es steht Dir frei, auch dies zu tun.

    doch dann solltest Du anderen, die gleiches tun, nicht vorwerfen, undemokratisch zu sein.

    grüße
    @herrlehmann

  153. SchlauSnacker sagt

    @HerrLehmann
    hm……… @ arne beschreibt doch nur treffend den Ist-Zustand. Tatsächlich ist die jetzige Aufbruchstimmung dadurch entstanden, weil KK nicht bürgernah und offen hantiert hat. Er hat sich selber in Abhängigkeiten begeben, indem er andere abhängig machte. Typische Aktion-Reaktion-Situation. Deshalb ist die logische Konsequenz der Neuanfang. Ein Neuanfang mit der Forderung nach Transparenz und dafür steht Arne Reyer.

  154. HerrLehmann sagt

    @schlausnacker,

    danke, angekommen.

    mir ging es nicht um inhalte und auch nicht darum, @arnes argumente zu widerlegen oder ihn gar anzugreifen.

    ich wollte nur auf eine stilunsicherheit im detail aufmerksam machen.

    aber schluss damit, lass mal wählen gehen 😉

  155. EinBürger sagt

    Hallo Insulaner, zu Ihrer Aussage vom 22.03. möchte ich nachfolgendes schreiben:
    Ihre Interpretation ist völliger Quatsch. Wir leben in einer Demokratie und diese muss auch in einer kontroversen Diskussion gelebt werden. Politik ist dazu da den machbaren Weg im demokratischen „KulturStreit“ zu suchen. Das verstehen die Wählerinnen und Wähler. Die Realität in unserer Gemeinde Heringsdorf sieht jedoch anders aus. Hier ging es im Parlament jahrelang gegeneinander. Da waren persönliche Interessen höher angesiedelt als das Gemeinwohl. Dies hat sich regelmäßig der interessierten Öffentlichkeit offenbart. Das Parlament ist der politische Vertreter des Souveräns. Nur wie schon angedeutet, haben die meisten sich nicht um den Souverän sondern um sich selbst gekümmert. So ist die für mich untragbare Situation entstanden. Wir haben eine sich selbstkastrierende Gemeindevertretung. Und wenn dann ein BM in diese selbstverschuldete Machtlücke stößt, ist er der Böse? Nein, oder besser nur zum Teil. Die verantwortlichen für die Situation sind die Heilmanns, Lettners, Saupes, Friedrichs usw. in der Gemeindevertretung. Solange solche Leute in unserem Parlament sitzen, solange wird es keine Änderung in der Gesamtsituation geben, befürchte ich.

  156. arnie sagt

    ..na dann wäre ja wieder alles beim (guten?) „Alten“ , und eigentlich egal wer Bürgermeister wird ?

    Ein einziges Wahltheater für nichts und gleichzeitig der Freifahrtschein für den neuen oder alten Bürgermeister , weil ja sowieso der Gemeinderat „schuld“ ist …?

    „Gespielt wie Flasche leer…“

    Ich habe fertig !

  157. EinBürger sagt

    Hallo Arnie, Verantwortung ist eben nicht teilbar. Das Grundgesetz sieht nun einmal Gewaltenteilung vor. Es müssen sich halt alle Ihrer Verantwortung bewußt sein und diese auch wahrnehmen.
    Wahltheater ist das nicht sondern unsere Demokratie.

  158. Insulaner sagt

    wouw @ ein bürger die abgeordneten die mal den mund aufmachen und was sagen haben schuld… stimmt es sollten nur Wollins und Ehlerts und Krügers und Richters rein. Leute die nie den Mund aufbekommen und sich an nichts beteiligen, dann geht es natürlich vorwärts mit dem Ort und dem BGM wird paroli geboten und Kontrolle ausgeübt.

  159. Pingback: Bürgermeisterwahl Heringsdorf – Stichwahl Kottwittenborg / Petersen / Bansdo

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