Impressionen aus der Strandarena

Bilder / EM 2012

Tolle Stimmung gestern Abend am Fussballstrand. Verbreitet von einigen wenigen Rentnern, die ermattet in ihren Liegestühlen hingen und sich mit Goretexjacken in gedeckten Farben vor der arktischen Kälte schützten.


Katrin Müller-Hohenstein überlegt unmittelbar vor Übertragungsbeginn, ob sie jetzt auf einer Bohrinsel, einer surrealen Bühne, einem schwimmenden Ponton oder einem Ufo steht.


Schauspielerin Claudia Wenzel im perfekten Fanoutfit und Kollege und Ehemann Rüdiger Joswig hatten Spass in der Arena.


ZDF-Intendant Thomas Bellut freute sich schon am Mittag: „In Mainz und Berlin schüttet es und hier scheint die Sonne.“


Dieser Usedomer Frührentner musste an der Hand in die Arena geführt werden.


Der Greis aus Trassenheide bekommt von seinem Pfleger eine spezielle Anti-Aging-Creme aufgetragen.


Nirgendwo sonst in Deutschland sehen Rentnerinnen so jugendlich aus wie auf Usedom.


Die Kraft der drei Bälle hält jung.


Mitglieder der berüchtigten Ergometer-Gang bejubeln den neuesten Rentencoup.


Niederländische Gastgeriatriker auf dem Weg zu ihren Forschungsobjekten.


Dietmar Gutsche, Fahrer der berüchtigten Kurtaxe.


„Sollen wir uns wirklich trauen?“ – „Klar“ – „Los“ – „Katrin, wir wolln ein Kind von dir“

Passend zu den Bildern noch ein Tweet.

Noch mehr Bilder gibt es drüben beim Kollegen Scheider vom coffepotdiary.

11 Kommentare

  1. Thilo Naumann sagt

    Du hast ohne Dein Hörgerät wohl die Kreuzfahrtschiffe am Horizont übersehen!?

    Und was wird erst die krasse Farbwahl der Moderatorin (silberne Jacke statt pink, tz tz) für ein gewaltigen Spott bei den Recherche-Experten aus den Hauptstädten erregen? Ist ja auch wirklich ungeheuerlich. Skandal!

    Wie singen die „Gerontologen“ .. äh..“Ärzte“?
    Lass die Leute reden
    bei Tag und auch bei Nacht.
    Lass die Leute reden,
    das haben die immer schon gemacht.

    P.S. Diese TAZ – „Kolumnistin Svenja Bednarczyk“ ist laut eigener Angabe „Hospitantin des EM-taz-Teams“. Das kommt dabei raus, wenn man die zweite Ersatz-Garnitur schreiben läßt.

  2. Jürgen sagt

    Was die silberne Jacke angeht, ergiesst sich Herr Heinrich schon wieder:

    „Doch es besteht Hoffnung: Hohenstein trat in silberner Kosmonautenkluft an. Voraussichtlich wird sie bereits Freitag auf den Mars geschossen.“

  3. Warmbader sagt

    Schöne Bilder, vor allem das zweite. Die Pressefuzzis haben nicht mitbekommen, dass Prominenz da war?

  4. Thilo Naumann sagt

    Gut, dass dieser Heini (westf. freundschaftlich für „Heinrich“) solch spannende Themen hat.
    Denen ist er ja offensichtlich gewachsen.
    Man stelle sich vor, der berichtet mal nicht über die zweitschönste Nebensache der Welt, sondern packt ernste Themen….

  5. Usedoms PR-Gegenoffensive:

    Die größten deutschen Tageszeitungen titeln unisono „Rentnerparadies Usedom“ und kritisieren die fehlende elektrisierende Fußballstimmung und -euphorie auf der EM-Fanmeile in Seebad Heringsdorf und in der ZDF-Strandarena.

    Als Meinungsbildner können diese Medien Leser von ihren Einstellungen überzeugen und Meinungen nachhaltig prägen. Usedom könnte durch die beispiellose Medienpräsenz während der EM 2012 schnell in einen PR-Sog gezogen werden und langfristig als „Senioren-Insel“ gebrandmarkt werden.

    Abwarten und Tee trinken wird hier nicht wirklich helfen. Usedoms PR-Profis sollten Initiative ergreifen und mit einer professionellen PR-Gegenoffensive einen erfolgreichen Konter gegen Deutschland Meinungsführer starten, nicht in die Rolle des hypnotisierten Kaninchens vor der PR-Schlange verfallen und das PR-Spiel durch einen kreativen Spielzug drehen.

  6. Thilo Naumann sagt

    Ich habe mir gestern in aller Ruhe die „Fanmeile“ angesehen.
    Bockwurststand, Bratwurststand, Rauchwurststand, Bierstand, Fischbrötchen von der Nordsee, Bratwurststand, Bierstand, Bockwurststand, AOK-Stand..usw. usw.
    Alle mit mindestens einem schwarz-rot-gelben Papierfähnchen, ist ja schließlich Fussballfieber.

    Elektrisierend? Euphorie??

    Wenn die EM vorbei ist, müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen, ob wir uns diese Qualtität weiterhin gefallen lassen wollen.

    Ich sage es offen: Mir reicht’s. Schon länger.

    Kanntri rohts – täik mi hoom,
    tuh se Pläihß ai bieloonk….
    Wässt Wiedschinnja! Mautänn Mama,
    täik mi hoom, Kanntri rohts.

    (Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, wer mich kennt, weiß, was ich meine.)

  7. Pingback: Gekonnt kontern: Usedoms PR-Gegenoffensive | kosmetik-magazin.de

  8. Mathias Hasbargen sagt

    Auch das muß mal gesagt werden:

    Kunden von mir hatten Ihre 6 Karten für das Spiel Dänemark – Deutschland zuhause vergessen.

    Sie sind mit dem eigenen Flieger angereist und standen nun ohne Karte und ohne Möglichkeit des „nachholens“ im Ballroom und versuchten Einlass zu bekommen.

    Frau Anne Kracht – als Einheimische im Ballroom im Verkauf tätig – hat das fast Unmögliche möglich gemacht. Sie hat es auf „Ihre Kappe“ genommen und wir haben Ersatz bekommen.

    Großes, freundliches Engagement und schwer beeindruckte Gäste die wieder kommen werden.

    Vielen, vielen Dank….

  9. Peter Schulze sagt

    Da rockt ja der Lokalpatriotismus auf der Rentnerinsel,… chchch..komisch, wie die Pressefuzzis drauf kommen,… ist mir völlig schleierhaft…
    Ich fahr z.Zt. hier nicht mehr Fahrrad oder gar Auto, die Rentner (bin selber einer ;o)..) stehen überall rum, auf der Straße, aufm Fahrradweg, aufm Bürgersteig, am liebsten quer, Durchgang, Durchfahrt impossible, Klingeln oder Hupen nützt nichts, Hörgerät ausgeschaltet oder Batterie down…
    Irgendwas läuft falsch. Sollte man mal drüber nachdenken. Altern ist ja unvermeidlich, aber nur Alte in dieser Menge? Das nervt! Mich jedenfalls!
    Haben die „Touristiker“ echt alles richtig gemacht? Wie alt sind die eigentlich? Im Durchschnitt?
    @ Thilo Naumann
    schon länger nicht mehr bei den Piraten gesehen. Heute abend ist Treffen, 19.30, Red House. Das Essen ist echt gut ( nicht der oben von Ihnen beschriebene Fast-Food-Scheiß). Und es gibt interessante Gespräche, Leute…und Planungen…

  10. Thilo Naumann sagt

    Dafür, dass Sie hier nie wieder kommentieren wollten, sind Sie ganz schön aktiv. Doch keine Zensur hier?

    Zum Piraten-Stammtisch werde ich sicher nicht noch einmal kommen. Ich hatte Gelegenheit, die Piraten in Aktion zu erleben. Das reicht, da kriegt mich nicht mal besseres Essen hin. Ich kann jedem nur abraten, dort seinen Abend zu vergeuden.

    Außer dem Willen, Privatsphäre und Datenschutz zu mißachten, konnte ich bei den Piraten kein Konzept und keinerlei politische Alternative entdecken.

    Sorry, aber Politik muss mehr Inhalte haben als den unbedingten Willen, ein aufgeschnapptes Gerücht zum Subventionsskandal zu machen. („Ich habe gehört, dass der, der da hinten so ein großes Haus gebaut hat, Subventionen erschlichen haben sol!“ – „Oh, dem müssen wir aber nachgehen, alles öffentlich machen!“)
    Politik ist auch mehr als das Aufstellen einer Videokamera bei den GV-Sitzungen.

    Ahnungslosigkeit, Konzeptlosigkeit, linke Schwärmerei und Neid hat für mich seitdem einen Namen. Unwählbar, diese Truppe.
    Vom Regen in die Traufe – Schade!

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