Der neue Chef der Anklamer Zuckerfabrik ist heisst Sauer.
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Der ultimative Widerspruch
26. Februar 2010 — Kurioses
Usedom lässt sich Bären aufbinden
22. Februar 2010 — Kurioses
Verstehen kann ich es ja nicht, das beinahe ekstatische Getue auf unserer Insel über die Filmpremiere von Roman Polanskis neuem Film Ghostwriter. Das ging mir bei den Dreharbeiten aber auch schon so. Was um alles in der Welt ist so besonderes daran, wenn unsere Sonneninsel als Double für eine amerikanische Insel bei miserabelstem Wetter herhalten muss?
Immerhin gab es zumindest in Deutschland viel PR während der Dreharbeiten und jetzt noch einmal durch die Verleihung des silbernen Bären, auch wenn Usedom immer in einem Zuge mit Sylt genannt wurde. Ob das tatsächlich die etwa 200.000 Euro Filmförderung durch die Landesregierung wert war, sei einmal dahingestellt. Auf der offiziellen Filmseite ist von Usedom nämlich nichts mehr zu sehen, von Sylt dagegen sehr wohl.

Einer der Hauptdarsteller, Ewan McGregor, hat übrigens offenbar leichte Schwierigkeiten sich richtig an die Drehorte zu erinnern. Auf n-tv.de wird er wie folgt zitiert:
Die ganzen Dreharbeiten waren eine sehr kalte Angelegenheit. Es war immer regnerisch und grau und feucht.
Im Oberbayrischen Volksblatt erzählt er etwas ganz anderes:
Doch das Wetter auf Sylt und Usedom war viel zu gut. Es vergingen viele Tage mit Warten auf den Regen, und das kostet eine Menge Geld.
Das Leben als Schauspieler muss sehr verwirrend sein.
Servicequalität nach DEHOGA-Art
27. Januar 2010 — Kurioses
Die 2007 ins Leben gerufene Initiative ServiceQualität (wer denkt sich eigentlich immer diese blöden Schreibweisen aus?) wird in Mecklenburg-Vorpommern durch den DEHOGA-Landesverband als Lizenznehmer betreut. Ziel ist unter anderem “das Qualitätsbewusstsein von Dienstleistungsunternehmen zu intensivieren”. Mit seinem eigenen Qualitätsbewusstsein kämpft der DEHOGA-Landesverband offenbar noch.

Anders kann man kaum erklären, warum Ende Januar 2010 die nächsten Qualitätscoaches noch am 25. und 26. November 2009 ausgebildet werden.
Steinwege an Usedoms Westküste
7. Januar 2010 — Kurioses
In der BRIGITTE Nr. 1 war kürzlich ein zweiseitiger Artikel von Stefanie Hentschel über ein Wellnesswochenende in Ahlbeck. An sich schön geschrieben gehen der Autorin aber an der ein oder anderen Stelle die Gäule Möwen durch.
Ich habe Sprotten eingesteckt, um die Möwen zu füttern, allerdings habe ich nicht mit deren Enthusiasmus gerechnet: Ich habe das Lunchpaket noch nicht mal richtig ausgepackt, da stürzen sie sich hitchcockesk auf mich.
Hitchcockesk. Da muss man erst einmal drauf kommen. Vielleicht hätte Sie ja auch gerne Norman Bates als Hoteleigentümer gehabt?
Leider hat sich wie so oft ein böser Fehler eingeschlichen. Die Kaiserbäder wurden kurzerhand an die Usedomer Westküste verlegt. Ich sehe schon die ganzen Gäste mit Ostseeblick abends sehnsüchtig auf den Sonnenuntergang warten.

Noch krasser aber ist der rechte Teil des Bildes und die dazu gehörende Unterschrift:
Doppelt bequem: Vom “Ahlbeck” sind es nur ein paar Schritte an den Strand, wo sich ein steiniger Weg ins Meer windet.
Das ist einfach nur eine dreiste Fälschung, es gibt an der Usedomer Aussenküste keine steinigen Wege ins Meer. Bezeichnenderweise ist das Bild dazu das einzige, welches von einer Agentur zugekauft wurde. Selbst konnte es die mitreisende Fotografin schliesslich nicht fotografieren.
Das kommt mir spanisch vor
6. Januar 2010 — Kurioses

Am Donnerstag gibt es dann bestimmt Schili und am Freitag Natschows.
Gesichtet wurde das Schild an der Bansiner Promenade. Dank an Thilo für das Bild.
Deutsche Sprache schwere Sprache
1. Januar 2010 — Kurioses
Das Plakat lachte mir in der Neujahrsnacht in unnachahmlicher typografischer Vielfalt und Grammatik entgegen.
Manche Uhren gehen anders
6. Dezember 2009 — Kurioses

Die Uhrenreihe hängt im Restaurant Waterblick in Loddin. Auf die Frage an die Bedienung, warum denn die Balmer Uhr anders gehe, meinte diese ganz trocken: “Das ist im Hinterland, da gehen die Uhren anders.” Ich beschäftige mich seither mit der Frage, ob die Balmer nun 1 Stunde voraus oder 11 Stunden hinterher sind.
Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, aber ich hatte nur das iphone zur Hand, das bei schlechtem Licht nicht wirklich brauchbare Bilder erzeugt.
Endlich spricht es jemand aus
23. November 2009 — Kurioses

Eine treffende Überschrift im heutigen Nordkurier. Mich verwirrt nur das erneut etwas. Bedeutet es etwa, unsere Insel sei zeitweilig nicht in Narrenhand gewesen?
Fundsache
20. November 2009 — Kurioses

Heimeiliges im Bahnhof? Ein Tippfehler kann es nicht sein, sind doch das “e” und das “i” auf der Tastatur durch vier Buchstaben getrennt. Was also will uns der unbekannte Redakteur des Nordkurier mit dieser Wortschöpfung “Heimeilig” in Kombination mit einem Bahnhof sagen? Ist es ein neues Adjektiv für Zugreisende, die nach langer Bahnfahrt eilig heim zur Liebsten streben? Oder nur der Trostlosigkeit des Anklamer Bahnhofes schnellstens entkommen wollen? Ist das Gegenteil von heimeilig fortlaufend? Und was hat der Weihnachtsmann damit zu tun?
So viele Fragen mit nur drei Worten aufzuwerfen, das ist wahre Kunst.
Fundsache
17. November 2009 — Kurioses

Die Zustände müssen doch schlimmer als gedacht sein, wenn jetzt schon die Siebe die Fallrohre klauen, die sie eigentlich vor Verschmutzung beschützen sollen. Spricht man in diesem Zusammenhang eigentlich von einem Siebeszug, Diebeszug oder von einem Siegeszug der Siebe oder der Diebe?
Gefunden im heutigen Nordkurier.