Kategorie Kurioses

Justin Biber besucht Kaiserbäder

Heringsdorf BiberFoto: Freiwillige Feuerwehr Heringsdorf Bansin

Wer aufmerksam am Achterwasser im Raum Zinnowitz entlangwandert, sieht immer mal wieder die von Bibern hinterlassenen Nagespuren an Bäumen. Heute hatte die hiesige Biberfraktion ihren Kumpel Justin an den Heringsdorfer Ostseestrand geschickt, um dort die Möglichkeiten in Sachen Holzeinschlag zu erkunden. Unbestätigten Meldungen zur Folge war er auf dem Weg zur Ahlbecker Seebrücke.

Auf jeden Fall dauerte es nicht lange, bis der Biber bei diversen Behörden für Aufregung sorgte und man die Freiwillige Feuerwehr Bansin Heringsdorf zu Hilfe holte, um den Nager einzufangen. Das stellte sich als gar nicht so einfaches Unterfangen heraus, am Ende konnte er aber von einem Feuerwehrmann aus der Ostsee geholt werden. Auf der Pritsche des Feuerwehrautos ging es dann zurück an den Schmollensee, wo er in die Natur entlassen wurde.

P.S.: Die Schlagzeile musste einfach sein. ;-)

English for runaways

Englisch für Fortgeschrittene beim Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Im landestypischen Knallorange, ergänzt mit künstlichen Tulpen wirbt der Messestand des Verbandes auch mit einer englischen Webadresse.

off-to-mv.com

Das englische off mag alles mögliche bedeuten. Was es aber auf keinen Fall bedeutet, ist auf und es lässt sich auch nicht umdeuten in Ab nach MV. Tatsächlich lässt sich der Slogan “Auf nach MV” nach Aussage eines Muttersprachlers nicht ohne weiteres übersetzen. Er meinte auch, mit MV könne ohnehin kein Ausländer etwas anfangen. Im englischen sei das eine gebräuchliche Abkürzung für Musikvideo.

Um das ganze perfekt zu machen, leitet die englische Webadresse nicht auf die (vorhandene) englischsprachige Seite um, sondern selbstverständlich auf das deutschsprachige Angebot.

Aber immerhin, off klingt so ähnlich wie auf und das ist doch schon mal was.

Turn off. In Rostock übersetzt man das möglicherweise mit aufdrehen. ;-)

Das Blutbad von Usedom

Herrlicher Fund, den mir Rudolf Kollhoff da geschickt hat. Ein sogenannter Groschenroman über Usedom, der 1998 erschienen ist. Herr Kollhoff schreibt dazu:

In den 90-ern gingen noch allerlei Monster und Geister auf der Insel um, so dass ein berühmter Dämonenjäger aus Weimar eingreifen musste. Die Story spielt übrigens in Heringsdorf, zwischen Kulm, Strandstraße und Friedhof. Damals ging es noch ums nackte Überleben, wie harmlos die heutigen Sorgen dagegen erscheinen.

Ich kenne einige Leute, die jeden Eid leisten würden, dass auch heute noch eine Menge Monster und Geister auf Usedom unterwegs sind. ;-)

Ein paar Informationen zum Inhalt gibt es hier, zwei Exemplare habe ich im Netz noch ausfindig gemacht und bestellt.

Noch mal vielen Dank an den Einsender.

Used om

Darauf ein lang anhaltendes Ommmmmmmmmmm. Als zusätzliche Wellnessanwendung für gutbetuchte Gäste fällt mir da ganz spontan noch “use dom” ein. ;-)

Brisante Sitzung

In der morgigen Sitzung des Ausschusses Tourismus, Ordnung und Verkehr der Gemeinde Heringsdorf wird es angesichts dieser Tagesordnung bestimmt hoch hergehen:

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Anwesenheit
3. I. Einwohnerfragestunde
4. Feststellung von Änderungsbedarf der Tagesordnung
5. Bestätigung des Protokolls der 30. Sitzung vom 13.11.2012
6. Bericht der Verwaltung
7. Bericht des Eigenbetriebes
8. II. Einwohnerfragestunde
9. Sonstiges

Sitzung als Selbstzweck oder wie muss man das verstehen?

Was gehört nicht ins Bild?

Die Welt hat den Bundesvorsitzenden der Piraten, Bernd Schlömer, auf Usedom zum Interview getroffen. Das alleine wäre mir keine Meldung wert, das Foto ist es aber. Hier gehört etwas ganz eindeutig nicht ins Bild. Aber was?

Danke an Mario Thiel für den Tip.