Kategorie Kurioses
Der Notkurier stellt in dieser Woche die Bewerber um den Heringsdorfer Kaiserstuhl Bürgermeisterstuhl vor. Helmut Friedrich hat da heute mächtig ausgeholt:
… den Standort Kaiserbäder als Markenzeichen der Region stärken und “für die Einwohner verträglich” in die touristische Oberliga führen.
Nun ja. Die Oberliga ist im Fussball in Deutschland die fünfthöchste Spielklasse, im Handball ist es die vierthöchste. Soll das ein Auf- oder ein Abstieg werden?

Das Esplanade in Heringsdorf ist ohne Zweifel in Sachen Bäderarchitektur ein Prunkstück. Aber um es als Schloss zu bezeichnen, braucht man eine gehörige Portion Fantasie oder ist das einfach nur Chuzpe?
übernachten Sie zu zweit in einem Schloss aus dem Jahr 1896
In der weiteren Beschreibung ist auch noch einmal vom Schlosshotel die Rede. Da darf man auf die Reaktion der Gäste gespannt sein, wenn sie die Schlosshalle betreten.
Nachtrag 20.01.: Wegen des zweiten Kommentars von Usedomer auf der Webseite des Esplanade nachgesehen, dort heisst es:
Das Esplanade wurde als „Schloss Dorothea“ im Jahre 1896 von einem Hohenzollernprinzen erbaut, als Geschenk an seine Geliebte Bertha Dorothea Mulach.
In der “Chronik von Seebad Heringsdorf” des Pastors Hartwig aus dem Jahr 1932 heisst es dagegen:
… finden zur Rechten das Hotel Esplanade, vordem Schloß Bruck, früher Haus Dorothea, von der Familie Reimer erbaut.
So aus dem Stand heraus hätte ich jetzt erst einmal mehr Vertrauen in die Chronik.

Über die Qualität oder besser Nichtqualität unserer Lokalzeitungen, speziell des Notkuriers, muss man nichts mehr sagen. Aber manchmal sind sie wenigstens komisch, wenn auch unfreiwillig.

Die Fangquote für Hering wird um 30 Prozent erhöht und die Schlagzeile lautet “Gute Aussichten für die Heringe”. Da gilt die Sorge der Redakteurin wohl denen, die drinbleiben dürfen und endlich mehr Platz in der total überfüllten Ostsee haben.
Nachtrag 05.01.2011: Heute bekam ich den Hinweis, dass diese Überschrift nicht von der Verfasserin des Textes, Ola Minkenberg, sondern vom Chef der Anklamer Redaktion höchstselbst stammt. Er soll dort für alle Überschriften verantwortlich zeichnen.
Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch.
Ja, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.
Wenigstens im Internet. Wenn man bei der Guugel-Suche unseren neuen Landkreis Vorpommern-Greifswald eingibt, wird man auf die alte Seite des Landkreises Ostvorpommern geleitet und dort weiterhin mit dem Titel “Landkreis Ostvorpommern” und dem Slogan “Gestatten, Ostvorpommern!” begrüßt.

Und auch das Kreistagspräsidium ist noch ganz das Alte. (weiterlesen…)

Die Herrschaften von der rent-a-guide GmbH sollten vielleicht zu allererst einmal ihre Geografiekenntnisse auffrischen, bevor sie versuchen Urlaubern Reiseführer zu vermitteln. Gezeiten in der Ostsee? Ich sehe die Touristen schon in Gummistiefeln und wetterfester Bekleidung ungeduldig am Strand mit den Füssen scharren, denn “wenn sich bei Usedom das Meer zurück zieht kann man so manche interessante Entdeckung machen.” (weiterlesen…)
Foto: Dauerholz AG
Aus der Pressemitteilung des Bankherstellers:
Auf der Seebrücke in Heringsdorf auf Usedom sitzt es sich neuerdings nicht nur gemütlich, sondern auch ökologisch. Am 24. November wurden dort die ersten Sitzgelegenheiten aus DAUERHOLZ (www.dauerholz.de) aufgestellt. Das Besondere daran: Oft werden Stadtmöbel noch aus tropischen Hölzern gefertigt – die neuen DAUERHOLZ-Sitzbalken dagegen sind aus deutscher Kiefer. Diese wird mit Wachs getränkt und ist dadurch genauso haltbar wie Tropenholz.
Tropenholz auf diese Weise zu ersetzen, ist eine tolle Sache. Ob man auf dieser etwas minimalistischen Bank tatsächlich gemütlich sitzen kann?
Noch besser wäre natürlich, wenn der Lieferant auch wüsste, wo er denn seine Sitzgelegenheiten aufgestellt hat.

Gesehen heute in Heringsdorf.
Gastbeitrag von Andreas Dumke

In den schwierigen Zeiten des Gesundheitswesen müssen sich auch die Kurhotels etwas einfallen lassen. So hat die gleichnamige Heringsdorfer Einrichtung ihre Werbestrategie mittlerweile auch aufgepeppt und wirbt jetzt mit einem “heissen” Slogan.

Siegmund Freud hätte an diesem Druckfehler seine Freude gehabt. Oder war der Koch einfach nur von seiner Kreation so überzeugt, dass er mit der Auslassung des b´s im Namen das Geschmackserlebnis schon vorweg nimmt?