Zeitungskrise in MacPomm

Deutschlandradio Kultur hat heute einen Beitrag über die Situation der Lokalzeitungen in Mecklenburg-Vorpommern gebracht, den man hier nachhören kann. In der Einleitung wurden die demografische Entwicklung, die Wirtschaftsschwäche und das Desinteresse an gedruckten Informationen für die schwierige Situation verantwortlich gemacht.

Zur Situation der freien Mitarbeiter bei den Zeitungen möchte ich zwei Aussagen wiedergeben, die erste kommt von Michael Seidel, dem Chefredakteur des Nordkuriers:

Die Honorare, welche wir unseren Mitarbeitern zahlen, sind unterirdisch niedrig. So wie die Honorare der meisten freien Mitarbeiter fast aller Tageszeitungen in diesem Land.

Die zweite stammt von Lutz Schumacher, Geschäftsführer des Nordkuriers, der bekannt hatte, die Mehrzahl der freien Mitarbeiter der Zeitung bestünden aus

Hausfrauen, Studenten und pensionierten Lehrern.

(Quelle: meedia.de)

Wenigstens ehrlich sind die Herren.

Ein Kommentar
  1. Alex Zander sagt:

    Ja, es stimmt. Und zwar traurig.

    Allerdings darf man in dieser Position nicht verharren. Es kann ja nicht immer nur abwärts gehen, sondern wenn alles im Fluss ist, dann schaukelt es sich auch schon mal wieder hoch :-)

    Ich kaufe mir Tageszeitungen, allerdings bin ich Wechselleser.

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