
Besonderes Licht heute abend: Die Regenschauer haben einen Schleier vor die Sonne gelegt.
Beobachtungen auf und um die Insel Usedom herum
20. April 2010 — Bilder

Besonderes Licht heute abend: Die Regenschauer haben einen Schleier vor die Sonne gelegt.
12. April 2010 — Bilder

9. April 2010 — Allgemeines
Man kann im Alter entweder weise werden oder verblöden. Die häufigste Form der Altersblödheit besteht darin, dass man sich für weise hält.
Wundervoller Aphorismus von Friedrich Torberg.
5. April 2010 — Bilder, Allgemeines
Groß, grösser, am grössten, so lautet das aktuelle Motto bei 360 Grad-Panoramen. Den Anfang machte Dresden im Dezember letzten Jahres mit einer fantastischen Stadtansicht, zusammengebaut aus 1.655 Fotos mit einer Größe von schlappen 26 Gigapixeln (297.500 x 87.500 Pixel).

Kurz darauf kam Prag mit einem 18 Gigapixel großen Panorama, das bis in den letzten Hinterhof hinein gestochen scharf ist.

Als neuestes ist dann Paris hinzugekommen. Aus 2.436 Einzelbildern entstand ein spektakuläres Panorama, mit dem man sich einen wunderbaren Eindruck von der Stadt verschaffen kann. Allerdings muss man etwas Geduld haben, es braucht recht lange zum laden.

Es wäre doch eine schöne Aufgabe so etwas mal, wenn auch vielleicht in etwas bescheidenerem Format, von einzelnen Stellen der Insel zu machen. Das würde sicherlich mehr neue Gäste anlocken, als ein Usedom-WC.
Wer Lust auf mehr bekommen hat: Auf www.360cities.net gibt es noch viel mehr Panoramen.
2. April 2010 — Bilder

2. April 2010 — Allgemeines

Hat nichts mit Usedom zu tun, regt aber auch zum träumen an. Yulia Brodskaya vollbringt wahre Wunder mit Papier, Schere und Kleber, fantastische Illustrationen. Unbedingt ansehen.
1. April 2010 — Politisches
Eine überraschende Kehrtwende hat der Inselrat in seiner gestrigen Sitzung in Sachen Usedom-Welcome-Center vollzogen. Ursprünglich zur Schaffung der Grundlagen für eine Investition in Höhe von geschätzten 12 Millionen Euro zusammengetreten, präsentierte der Architekt K. Lauer zu Beginn der Sitzung die Lösung auf Deutschlands schönster größter Insel Rügen.

Die dortige Tourismuszentrale betreibt in Rambin eine schlichte Variante eines Welcome-Centers in Form eines handelsüblichen Holzhauses, zu erwerben in gut sortierten Baumärkten. Diese preiswerte, schnell zu errichtende Lösung überzeugte am Ende einer hitzigen Diskussion alle.
Die Naturfreunde begrüßten den geringen Flächenverbrauch und die Möglichkeit das Welcome-Center mit nachwachsenden Rohstoffen aus dem Naturpark zu bauen, während die stets pragmatisch denkenden Kommunalpolitiker noch weitaus größere Vorteile sehen. Wegen der geringen Anschaffungskosten kann sich die Insel nicht nur ein Welcome-Center leisten sondern gleich mehrere, so dass die schwierige Aufgabe der Standortentscheidung entfällt. Daraus resultiert ein weiterer nicht zu unterschätzender Effekt: Mit der so geschaffenen Dezentralität werden lange Anfahrtswege der Besucher und damit eine wachsende Verkehrsbelastung vermieden. Auch die Finanzfachleute waren am Ende überzeugt, denn im Winter, wenn ohnehin nur wenige Urlauber da sind, kann man die Welcome-Center einfach schliessen und wenn sich ein Standort im nachhinein als ungeeignet erweisen sollte, nun dann baut man das Holzhaus einfach ab und an anderer Stelle wieder auf.
Nach der Sitzung fragten sich nicht nur die Besucher, warum man nicht schon viel früher auf diese geniale Lösung gekommen ist. Den Äusserungen der anwesenden Bürgermeister zufolge werden bis zum Beginn der Sommersaison bereits Welcome-Center in Usedom, Benz, Kamminke, Peenemünde, dem Grenzparkplatz in Ahlbeck und auf der Wolgaster Schlossinsel entstehen. Das Wolgaster Center soll dann nach Fertigstellung der Umgehungsstraße im Jahr 2025 an die neue Brücke umgesetzt werden.